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E_1948_Zeitung_Nr.011

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1 ilniim piüiililiiiii iiii«mMriMiiiiMii ii "i i • 1i • H i AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, lt. MÄKZ 194« - Nr. 11 D0L01948 Eine Neukonstruktion französischer Ingenieurkunst, geräumig, wirtschaftlich und schnell STAND Nr. 5 .rtlMflM"! AUTO-SALON GENEVE vom 11.-21. März 1948 STAND 1 Generalvertreter für die ganze deutsche Schweiz s AUTOMO AG., Grand Garage, B3RN Länggassstrasse 21 Einige Kantonsvertretungen sind noch zu vergeben Vertreter) O C INI CYIINDR ig V^r IH IHH II II I LDLA R03ERT DE ROVIN, Konstrukteur, PARIS, Fabrik in St. Denis (Sein«) Generalvertreter für die Schweiz i ABEL J. LOURDIN & CIE., 2,ru. Bernard-Dussaud, GENF Garage Acacfas S.A., Genf, 7, nie Caroline - R. Pfeutf & Sohn, St. Prex, Garage - W. Fasnacht, Auvernier (Neuch.), Garage du Poisson - W. Spycher & Zutter, Bern, Gutenbergttr. 21 - H. Effertswyler, Le Mouret-Fribourj, Garage - H. Franchlgnoni & Berlusconi, Lneano-Madonnetta, via Camoghe - E. Stierli, Luzern, Theaterstr. 13, Service: Garaas Waldegg. Horw-Luzern Der gut« Ruf des ROYAL-PNEUS stützt sich aufsein« QUALITÄT und nicht auf REKLAME REVOLUTION IM REIFENBAU ESROffl Geschmeidig gleitend wie die Möve in der Luft fahrt der AIR-RIDE auf der Strass« Grossere Fahrsicherheit Erhöhter Fahrkomfort Leichtere Fahrkontrolle des Wagens Längere Lebensdauer des Reifens Geringere Ermüdung des Fahrers Formschöner eleganter Reifen. Auch lieferbar mit weissen Seitenwänden VEVEY-Industrietraktor mit oder ohne Seilwinde, für Strasse, Bauplatz, Forstwirtschaft Er zeichnet sich aus durch Zugkraft, Bodenhaftung, Handlichkeit, Wirtschaftlichkeit AUTOMOBIL-SALON GENF, STAND 108 *T«>5KW««K8W«8»X«£

Nr. 11 - FREITAG, 12. MÄRZ 194« AUTOMOBIL-REVUE Herr Bundespräsident, Herr Präsident des Organisationskomitees, Meine Herren, Nach den beiden ausgezeichneten Reden, die wir soeben anhörten, bedeutet es für den Präsidenten des Staatsrates eine überaus angenehme Pflicht, Herrn Bundespräsidenten Celio deir freundeidgenössischen Gruss des Genfer Volkes zu überbringen und alle jene zu beglückwünschen — und ihnen gleichzeitig Dank zu 6agen —, die, ihnen voran Herr Präsident Dechevrens, den 18. Internationalen Genfer Automobil-, Motorrad- und Fahrradsalon vorbereiten und verwirklichen halfen. Herr Bundespräsident, Rede von Herrn Louis Casai Präsident des Genfer Staatsrates Oft hatten meine Kollegen vom Staatsrat und ich selbst Gelegenheit, Ihnen gegenüber als Sprachrohr des Genfer Volkes aufzutreten. Nicht immer waren die Umstände so angenehm wie jene, die .uns heute hier zusammenführen. Ich kann mir vorstellen, dass Sie von den Genfern gelegentlich den Eindruck erhalten haben, sie 6eien manchmal von einer gewissen Aufdringlichkeit und neigten dazu, ihren Bundesgenossen stets aufs neue in Erinnerung zu rufen, dass man trotz ihrer räumlichen Entfernung vom Zentrum der helvetischen Politik ihre Interessen und ihre Wünsche nicht vergessen dürfe. Heute jedoch ist es keineswegs meine Ansicht, Ihnen solche Wünsche vorzutragen. Die Herzen der Genfer überschäumen vor Freude. Mich Ihnen gegenüber zum Interpreten dieser Freude zu machen, weile ich hier. Wir wissen die Ehre ausserordentlich zu echätien, den Bundespräsidenten in Genf begrüssen zu dürfen. In seiner Gegenwart hier an diesem Tische sehe ich nicht nur eine Bestätigung der Rolle, die dem jährlichen internationalen Genfer Salon zukommt, durch die oberste Landesbehörde — eine Bestätigung übrigens, die wahrzunehmen ich glücklich bin —, sondern ebensosehr den Ausdruck einer tiefen Empfindung, die uns fühlen lässt, dass unsere Herzen im gleichen Rhythmus schlagen. Diese für die Einigkeit des Schweizer Volkes so notwendige Empfindung hat erst kürzlich wieder ihren Ausdruck gefunden bei der Wahl eines zweiten Vertreters der welschen Schweiz, Herrn Rubattels, in den Bundesrat. Vor einem andern Forum war mir Gelegenheit geboten, der Freude Ausdruck zu verleihen, die wir Genfer angesichts dieser Nomination, die von unsern Vertretern in den eidg. Kammern mit Ueberzeuguag unterstützt wurde, empfanden. Wir haben darin ein Zeichen des guten Einvernehmens zwischen der welschen Schweiz und den Eidgenossen jenseits der Saane und darüber hinaus eine Willenskundgebung zur gegenseitigen freundeidgenössischen Zusammenarbeit zum Nutzen des ganzen Landes gesehen. Die gewaltigen Schwierigkeiten, Herr Bundespräsident, mit denen Genf im Laufe der vergangenen Jahre zu kämpfen hatte, als die Stadt ihrer bisherigen Substanz mehr und mehr entbehren musste und 6ie von hermetischen Grenzen umschlossen war, sind Ihnen wohl bekannt. Wir mussten gegen das Ersticken ankämpfen, denn uns blieb nur ein schmaler Durchgang, um zu leben, d. h. die freie Luft des Schweizerlandes zu atmen. Nicht einen Augenblick verloren wir das Vertrauen. Getragen von der Liebe zu unserm Vaterland, haben wir stets unsere Hoffnung in die Zukunft gesetzt. Wir haben gegen diese widrigen Umstände gekämpft, indem wir arbeiteten, und werden fortfahren, dies zu tun, wohl wissend, dass wir die Schwierigkeiten der Zukunft ebenso meistern werden wie wir jene der Vergangenheit überwunden haben, wenn wir der Arbeit weiterhin treu ergeben sind. Seit einiger Zeit ist in -unserer materiellen Lage unbestreitbar eine Besserung eingetreten. Das Wiederaufblühen der Geschäfte in Handel und Industrie wie auch die Rückkehr internationaler Organisationen nach Genf haben unserer Stadt einen neuen Lebensimpuls verliehen, der gerechterweise nicht übersehen werden darf. Wir verdanken ihn den Bemühungen der eidgenössischen Behörden, die alles getan haben, damit Genf zum Standort des europäischen Sitzes der Vereinten Nationen erkoren werde. Nicht weniger zu Dank verpflichtet sind wir indessen unsern Kaufleuten und Industriellen und allen jenen Männern der Tat und des Herzens, die unaufhaltsam kämpften für das Gedeihen und das Wohlergehen unserer Stadt und ihrer Bevölkerung, die 6tets soviel Arbeitsfreudigkeit und Ausdauer an den Tag legte. Kein Zweifel: der Genfer besitzt das, was man ein schwieriges Temperament nennt, indem er gerne brummt und knurrt, wie wir bei uns zu sagen pflegen. Er brummt jedoch nicht, wenn es um die Arbeit geht. Er verurteilt, protestiert und kritisiert durch das Wort und die Presse, und dies vielleicht mehr als irgendein anderer. Es ist ihm vielleicht aber auch mehr als jedem andern gegeben, sich vorbehaltlos einer Arbeit zu'verschreiben und sie mit Eifer und Elan zu einem guten Ende zu führen. Anderseits aber scheut er auch nicht davor zurück,'gegenüber sich selbst einen kritischen Maßstab anzulegen, und gerade hier ist, so glaube ich, die Erklärung für den initiativen Geist zu ßuehen, der all 6ein Tun auszeichnet. Heute und an dieser Stelle haben wir den Beweis dafür, was Initiative und Arbeiteeifer zu erreichen vermögen. Denn hätten nicht vor einem Vierteljahrhundert weitblickende Männer aus eigenem Antrieb und ohne Inanspruchnahme fremder Mittel den ersten Genfer Automobilsalon aus der Taufe gehoben, so wären wir heute nicht zur Einweihung des 18. Internationalen Autosalons versammelt, Herr Präsident des Organisationskomitees, wir wissen durchaus, dass Ihnen, wie auch Ihrem dynamischen Vorgänger, Herrn Robert Marchand, der Erfolg immer treu bleibt. Aber wir wissen auch um die gewaltigen Anstrengungen, die er von Ihnen fordert, ebenso wie um Schwierigkeiten, die es für Sie zu überwinden galt, wollten Sie Ihr Werk zu gutem Ende führen. Dieses Jahr haben Sie sich selbst übertroffen, und für diesen Erfolg, eine Frucht der restlosen Hingabe Ihrer selbst wie des ganzen Organisationskomitees, spreche ich Ihnen unsere Bewunderung aus. Niemals hat der Genfer Salon in seiner Geschichte einen solchen Umfang gekannt, weder hinsichtlich der Fläche, die er beansprucht, noch in bezug auf die Zahl der Aussteller. Soeben haben Sie uns eine Reihe eindrucksvoller Zahlen genannt. Sie legen beredtes Zeugnis nicht nur von Ihrer fruchtbaren Tätigkeit, sondern auch von dem Interesse ab, das Sie bei den ungewöhnlich zahlreichen Ausstellern zu erwecken vermocht haben. Sie bringen Ihnen Vertrauen entgegen, weil sie wiesen, dass sie nicht enttäuscht werden. An alle teilnehmenden Firmen richte ich meinen Dank und wünsche Ihnen während der kommenden Tage vollen Erfolg. Wenn Sie von den Begehren und auch von den Klagen jenes wichtigen Teils unserer Bevölkerung gesprochen haben, denen das Automobil Mittel zur Existenzsicherung bedeutet, dann dürfen Sie versichert sein, dass wir Ihre Sorgen verstehen und nicht weit davon entfernt sind, Ihre Befürchtungen zu teilen. Wenn man will, dass Automobilindustrie und -handel gedeihen, was im wohlverstandenen Landesinteresse liegt, dann kann es keinem Zweifel unterliegen, dass man den Bogen ihrer fiskalischen Belastung nicht überspannen darf. Daneben gibt es aber noch einen anderen, wirtschaftlichen Aspekt, der gleichfalls die Aufmerksamkeit der Behörden verdient. Es handelt sich um die Frage der Preise. Unsere Industrie und unser Handel können lediglich in dem Mass bestehen und sich entwickeln, als eine vernünftige Preispolitik betrieben wird. Gegenüber der ausländischen Konkurrenz vermögen wir uns nur so weit zu halten, als wir der Preisstabilität sicher sind, einer Stabilität, die übrigens auch jene Währung bedingt, von der sie umgekehrt wieder abhängt. Jede« Streben nach Preiserhöhungen bringt uns, wie uns scheinen will, dem Abgrund näher. Nun, die Bundeßbehörden halben eine Aktion unternommen, um dieser Entwicklung entgegenzutreten und Preise und Löhn« zu stoppen. Jede Vorkehr und jede Massnahme, welche sie in diesem Sinne treffen, können wir nur vorbehaltlos unterschreiben, und wir geben ihnen die Zusicherung, dass sich die kantonalen Instanzen im Rahmen ihrer Möglichkeiten einsetzen werden, um 6ie zu unterstützen. Ich bin überzeugt, mit diesen Worten im Sinne all jener zu sprechen, die eine gesunde Entwicklung unserer Wirtschaft wünschen, und ich glaube nicht, dass mir die Organisatoren des 18. Automobilsalons die Gefolgschaft versagen werden. Sicher möchten auch Sie wie alle, denen am Gedeihen, an der Prosperität unseres Landes gelegen ist, unter stabilen Verhältnissen arbeiten können, soweit die Unsicherheit der heutigen Zeiten eine Stabilität zulässt. Das beweisen Sie ja mit der Veranstaltung Ihrer prächtigen Ausstellung. Ueber das Interesse, welches die Genfer Behörden dem Gelingen Ihres Unternehmens entgegenbringen, ist kein Wort weiter zu verlieren, denn wir haben es Ihnen bereits dadurch bekundet, dass wir Ihre Aufgabe erleichtern halfen, soweit unsere Mittel es gestatteten. Es ist ein verdienstvolles Werk, das Sie vollbracht haben; wie die Erstellung des Flughafens von Cointrin gereicht es nicht nur Genf, sondern der ganzen Schweiz zum Nutzen. Es kommt der Gesamtheit aller im Automobilwesen Tätigen, Arbeitern. Angestellten und Unternehmern zugut. Seine befruchtende Wirkung erstreckt 6ich auf einen ganzen, wichtigen Sektor unserer Wirtschaft, dem es neue Impulse verleiht. Und dann ehrt es sie, wie es überhaupt unser ganzes Land ehrt. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung. Möge dem 18. Internationalen Automobilsalon ein durchschlagender Erfolg beschieden sein, wie er ihn verdient, das ist der Wunsch, den ich ausspreche. Strassenverkehr und Parkierung beim Ausstellungsgebäude. Besucher, die im Automobil in Genf eintreffen, mögen davon Kenntnis nehmen, dass der äusserste Teil der Ebene von Plainpalais einen geschlossenen Versuchspark darstellen wird, der den Vorführungs- und Versuchswagen vorbehalten ist. Einzig diese letzteren werden daher dort zugelassen. Im übrigen hat die Polizei die nötigen Maßnahmen getroffen, damit der Rand der Ebene von Plainpalaia und die benachbarten Strassen den Autos unserer Gäste zur Verfügung stehen. Auf diese Weise wird sich der Verkehr in der Umgebung des Ausstellungspalais auf das Bequemste abwickeln können. Die am Automobil-Salon in Genf! Wir stellen aus: Galerie, Stand Nr. 505 Werkzeuge aller Art Autoelektrische Teile Hydraulische Bremsteile Garageeinrichtungen Diverses Autozubehör Diverse Autobestandteile sowie unsere bewährten Winterartikel wie ARVIN-Warmwasserheizungen U. S. PIONEER-Nebellampen U. S. A.-Notketten Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Internationaler Automobil-Salon Genf 1948 SAU Lastwagen, 1—7 t Kippwagen 11. bis 21. März Stand Nr. 145 Cars-Alpins Omnibusse Spezialfahrzeuge Saurer-Dieselmotoren 4, 6, 8 und 12 Zylinder, von 45-650 PS Autozubehör und Garageeinrichtungen ZÜRICH 2, Lavaterstrasse 66 Telephon (051 270170 AKTIENGESELLSCHAFT ADOLPH SAURER Arbon Basel Morges Zürich