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E_1948_Zeitung_Nr.014

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 19. MÄRZ 1948 - Nr. 14 TtittCl Der modernste Europäer, einzigartige Strassenlage, Heute! 1935 - braucht keine Schlagzeilen Vollstromlinie, Luftkühlung Salon Stand Nr. 10 u. 134 Di« bekannten K-D WERKZEUGE in grosser Auswahl bei uns eingetroffen Der englische Qualitätswagen voll sportlicher Rasse ist in beiden Modellen von 8 und 12 PS nunmehr kurzfristig lieferbar Unabhängige vordere Torsionsfederung, Zahnstangenlenkung, synchronisiertes Vierganggetriebe. Linienführung aussergewohnlich elegant. Ferd. Schenk, Worblaufen-Bern Generalvertretung - Telephon (031) 4 ti 61 Gautschi & Kaeslin, Garage Breite, Ziircherstrasse 144, Basel Rupprecht freres, Garage Montchoisy, Lausanne Warum verwenden neuzeitliche Betriebe SLIPSEAL Dichtungszement für all« Dichtungen ? Vollkommen temperaturbeständig! Widersteht den höchsten Druckverhältnissen! Dichtet sofort gasdicht ab! Weder benzin- noch alkohollöslich! Bei Reparaturen leicht zu brechen! Spart Zeit und Arbeit! Ausgiebig und deshalb billig ! in 4 oz. und 11b. Büchsen SLIP-PRODUCTS, ZÜRICH 32 Max Hintermiiller, Generalvertreter der Slip Products Co. Ltd., London Forchstrasse 103 Ventil-Feder- und -Hebezangen Ventil-Führungszangen Ventileinschleifgummi Ventilkeilzangen Kolbenringzangen Komplette Sortimente Spa/enrfng f56 Telephon (061) 4 78 22 Garage-Einrichtungen, Werkzeuge und Maschinen Automobil-Zubehör und -Ersatzteile. Zürich-Altstetten Industriestrassa 152 BASEL Stossdämpfer-Service aller Typen, innert 4—5 Tagen . •- SpezUlwerlcstätte JOSEF MJ1YER Tel. Werkstatt 334253 Tel. Privat 334253 Aargau: Paul Kaufmann, Schonenwerd; Amriswil: A. Roth & Söhne; Basel: Henry Hurter, Schanzenstr. 13; Biel: E. Rieder, Ob Quai 32; Lo Chaux-de-Fonds; Paul Ruckstuhl, 21a, rue Leopold Robert; Flawil: Garage Siememann; Geneve: Montchoisy S.A., 68-70, rue Montchoisy; Luzern: Letz-Garage, Koch Söhne G.m.b.H., Hirschengraben 48; Schaffhausen: W. Fischer, Spitalgasse 5; St. Gallen: Franz Klaiber, Sternackerstr. 1; Solothurrt: fr. Weber, Bohnholplatz; Tessin: P Mazzuchelii, Ingenieur Lugano; Vaud et Valais: Maiestic S. A., 145, av. de Morges. Lausanne; Zürich: J. H. Keller AG., Bahnhofstr. 1. 3 BH, 3H-4 Tonnen, mit neuwert. Oerlikoa-Dieselmotor (Fabrikgarantie 6 Monate), 22/60 PS, feste Brücke; Kabine 3 P!„ neu. JEEP neu rev., kl. Ueberselzung, 11 PS, mit Anhänger, Fr. 0300.—. Offerten unter Chiffre 65254 an die Automobil- Revue, Bern. (M-16 TAXI HÄLTER SPITÄLER! Generalvertretung für die Schweiz J. & E.Waeny, Grand Garage, Wabern-Bern Telephon 5 26 22 ZU VERKAUFEN LASTWAGEN SAURER B. M.W. 328 CABRIOLET 3 Vergaser, 2j>lätzig, vollständig neu revidiert und sehr sorgfältig gefahren, in ganz ^einwandfreiem Zustande, von Privat zu, verkaufen. Preis 18 000 Fr. Farbe weiss-schwarz, Xaturlederpolster, 9fach bereift, wovon i neu. Anfragen sind zu richten unter Chiffre 65240 an die Automobil-Revue, Bern. (14 Ihre kühnsten Erwartungen übertroffen! MOTOROIL garantiert grössten Schutz für jeden Motor ... vermindert die Betriebskosten Höchstleistungszusätze gegen Lager-Korrosion und Oxydation Bildet zähen, unzerreissbaren « Schutzfilm » Erzielt beste Schmierwirkung und hält den Motor sauber Probieren Sie AEROPENN-Motoroil, erproben Sie selbst dessen Vorteile. AEROPENN-Metoroil ist bei allen guten Garagen erhältlich. Ka Original-Büchsen a l l eingetroffen : Alleinvertrieb für die Schweiz: Baumann, Aeropenn-Motorenöle ZÜRICH-ALTSTETTEN Telephon (051) 25 59 65 Gebannt, gespannt, erwartungsschwer Pirsch» er behutsam hin und her Auf dass der dünne Haselzweig Verborgnes und Geheimes zeig. Ob der Versuch ihm wohl gelingt? Der Gänger sagt: nicht unbedingt! Da ist dann der schon besser dran Der einen Wagen will erslahn Da braucht es keine Fragerei Was richtig wohl und weise sei. In der «Revuo ein Inserat Ist immer noch der beste Rat! DE® KRANKENWAGEN IF.1 PERSONENWAGEN! Nun ist die Kombination gebaut, die 1. als gewöhnlicher 8-PIätzer-Personenwagen und als Krankenwagen verwendet werden kann, 2. sich mit wenigen Griffen in das eine oder ande.-e verwandeln lässt, 3. praktisch und geräumig zugleich eingerichtet ist 'f> Schiebebahre, 2 Notsitze) und 4. als ganzer, kombinierter Wagen weniger kostet als eine teure Spezialkarosserie allein. Besichtigen Sie diese DE-SOTO-Kranken-Taxi- Kombination an unserem STAND NR. 52 IN GENF TITAM Generalvertretung der Chrysler-Corp. Detroit für DE SOTO Badenerstrasse 527, Zürich

Nr. 14 - FRKITAC, 10. MÄRZ 1918 AUTOMOBIkREVUE 17 Mit der «A.-R.» durch die Stände LANCIA Lanoia hat sich immer an einigen technisch raffinierten Lösungen gehalten, die laufend verbessert worden sind. So waren die Merkmale V-Motor und Einzelradaufhängung schon bei den alten Modellen Lamba etc. verwendet, die noch heute in hohen Ehren stehen. Die zwei jetzt ausgeführten Modelle sind die Frucht dieser Erfahrungen.Der kurze V-Motor des Ardea leistet mit seinen 903-ccm-Vierzylinder 28,8 PS. Der Aprilia-Motor ist mit 7,57 Steuer- und 48 Brems-PS etwas grösser An Stelle des Fahrgestells tritt der selbsttragende Aufbau. Die leichte Karosserie ist pfostenlos ausgeführt, was das Einsteigen erleichtert. Der grössere Motor wird auch auf einem Plattformchassis montiert, das als Grundlage verschiedener Spezialausführungen bekannter italienischer Karossiers dient. Die Vorderradauf- •hängung aller Modelle ist die bekannte Vertikalführung, die jede Spur- oder Radstandveränderung vermeidet. Die ganze Gestaltung der Konstruktion tendiert auf Schnelligkeit und Beweglichkeit. Von den verschiedenen ausgestellten Modellen fallen auf vor allem einmal das überaus elegante Cabriolet von Pinin Farina, eine Höchstleistung dieser Firma, von der wir in der letzten Nummer ein Bild brachten, ferner ein ebenfalls elegantes, seriöses Langenthal-Cabriolet sowie eine geräumige viertürige Limousine von Pinin Farina mit gekrümmter Heckscheibe. MASERATI Vor dem Krieg konizentrierten sich die Maserati- Werke in Modena hauptsächlich auf den Bau von Rennwagen. Dass sie seit einiger Zeit ihre Erfahrungen auf den Sportwagen übertragen haben, hat sich günstig ausgewirkt. Das Andertnalbliter-Sporfcoupe war ja bekanntlich die grosse Ueberraschung des letztjährigen Salons. Dieses Modell stellt eine ausgesprochene Hochleistungskonstruktion dar: Sehr tiefe Schwerpunktlage, Rohrrahmenkonstruktion, trapezförmige Einzelradaufhängung vorne. Der 6-Zylinder-Motor ist nicht aWzustark poussiert, leistet aber 65 PS bei 4700 Touren, also immerhin mehr als 43 PS/Liter ausmacht. Das ausgestellte dunkelrote Coupe besitizt eine sehr gut geratene Karosserie von Pinin Farina, die niedrig und breit gehalten ist und nunmehr ein glattes Heck besitzt. Für ein Sportmodell ist die Innenausstattung reichlich. Ferner wird der feuerrote Zweiliter-Rennsportwagen mit einem Mittelscheinwerfer gezeigt, der schon in Paris Furore gemacht hat. MORETTI-LA CITA Von den zahlreichen Kleinwagen, die gegenwärtig in Italien entwickelt sind, hat der zweipferdige La Cita von Moretti den Weg nach Genf gefunden. Dieser Kleinstwagen ist ein Luxusfahrzeug mit einer hübsch ausgeführten Karosserie, die als elegantes zweisitziges Coupe sowie als Miniatur- Sfafion-Wagon vertreten ist. Als Motor wird ein 350-ccm-Zweizylinder, in Linien angeordnet, verwendet, der die hervorragende' Leistung von 14 PS, also 40 PS/Liter erreicht. Die Schaltung des geräuscharmen Vierganggetriebes erfolgt am Schaltbrett. Die Einzelaufhängung der Vorderräder erfolgt durch zwei Querfedern. Neben den karossierten Ausführungen wird auch ein Fahrgestell gezeigt,, das diese eigenartige Aufhängung mit als Stossdämpfer wirkenden Schraubenfedern sowie die Rahmenbauweise deutlich erkennen lässt. Tschechoslowakei (Schluss von Seite 13) AERO-MINOR Der Aero-Minor zeigt eine Fülle technisch interessanter Lösungen. Ein Zweizylinder-Zweitaktmotor von weniger als 4 Steuer-PS leistet 19,5 Brems-PS. Um die bestmöglichen Sitzanordnung zu gestatten, sowie um eine günstige Gewichtsverteilung zu erzielen, ist dieser Motor vor die Achse der Vorderräder verlegt. Durch ein Vierganggetriebe, dessen vierter als Schnellgang übersetzt ist, treibt er die Vorderräder direkt an. Der Zentralrahmen stützt eine halbselbsttragende Karosserie. Die vier Räder sind einzeln aufgehängt, und zwar vorne durch Quer-, hinten durch Längslenker in Verbindung mit Querfedern. Dieser populäre tschechische Wagen besitzt eine geschmackvolle abgerundete Linie. Die leicht gebaute Karoserie ist vierplätzig und zweitürig ausgeführt; bemerkenswert ist der sehr kleine Wendekreis von 8,5 m, ein Wert, der bei Frontantriebswagen selten zu finden ist. Italienische Aufhängungssysteme Maserati verwendet om Chassis 1500 A Sport Schraubenfedern vorn und hinten. Die hintere Aufhängung der starren Achse erfolgt durch Längs-Parallelogramm, während dift Vorderräder durch übliche Trapezlenker geführt werden. Oben: Die Schwingachse des Lancia Aprtlia mit Blattquerfeder, kurzen Längslenkern und Doppelgelenken. Rechts: Die Dubonnet-Aufhängung am Fiat 1500. (Zeichnungen «Automobil-Revue» (5), Werkzeichnung (1) Isotta Fraschini verwendet am grossen Heckmotorwagen Typ Monterosa für alle vier Räder Gummifederung. Vorn tritt sie an Stelle der zu den Dreiecklenkern gehörenden Schraubenfeder, während sie hinten in Verbindung mit einer Schwingachse sowie einem schräg rotierenden Längslenker angewendet wird. Die Drehachse des letzteren geht durch das innere Gelenk der Achswelle sowie durch den Drehpunkt des Längslenkers. Der Gummi wird auf Kompression beansprucht. SKODA Die Skodawerke verfügen über eine grosse Erfahrung im Fahrzeugbau. Sie haben in den Kriegsjahren eine bedeutende Rolle gespielt und sind rasch zur Friedensproduktion in Form des Kleinwagens übergegangen. Der obengesteuerte Motor wurde schon aus dem Skoda-Popular entwickelt und ist für dieses Modell «1101 » noch verbessert worden. Mit 6 Steuer-PS leistet er 32 Brems-PS. Das Fahrgestell stellt eine sehr moderne Lösung dar mit Zentralrohrrahmen, durch Querfeder und Schwin-garm, die Vorderräder aufgehängt, die hintere Treibachse ist als Pendelachse ausgebildet, vorne sichern Dreiecklenker die Parallelführung der Räder. Die sehr 'hübsche Karosserie, mit der anmutigen Kühlerverschalung ist zweitürig ausgeführt, ist; ; itjR Interieur sehr nett ausgestattet und gibt dem Fährzeug eine moderne Note. Als neues zweisitziges Cabriolet ist dieses Modell besonders hübsch und wird sicher die Liebhaber eines sparsamen, etwas besonderen Kleinwagens interessieren. TATRA Im Jahre 1933 brachten die Tatra-WerKe ihren revolutionären Prototyp eines vollaerodynamischen, mit luftgekühltem Heckmotor angetriebenen Wagens heraus; 1948 stellt er noch einen der bestentwickelten und an Originallösungen reichsten Wagen dar. Auffallend ist zuerst die ganz besonders gute Stromlinienführung der Karosserie, die, was leider seifen gemacht wird, auch unten verschalt ist, eine Voraussetzung für gute Luftströmung. Die Innenabmessungen sind breit genug, um hinten Platz für drei Personen zu gestalten. Die Heckmotoranordnung ermöglicht dem Konstrukteur, die Karosserie tief zu bauen, ohne etwas am Fahrkomfort einzubüssen. Der Sicht ist durch besondere Anordnung der Fensterpfosten wesentlich gesteigert. Am Salon ist wieder das Modell 87, das kürzlich eingehend in der < A.-R.» beschrieben worden war, ausgestellt. Seine Hauptmerkmale sind der luftgekühlte V8- Motor, der bei einem Zylinderinhalt von 2958 cem 75 PS leistet. Die Ganzstahlkarosserie ist sebsttragend. Vorne sind die Räder einzeln aufgehängt und durch zwei Querfedern parallel geführt. Hinten wurde die Pendelachsanordnung vorgezogen,- die zwei Halbtrompeten sind durch diagonalangeordneten Viertelelliptikfedern aufgehängt. Das neue Modell, < Tatraplan», ist nun ebenfalls eingetroffen und vftrd als Wagen in hellgraugrüner Farbe mit dunkelgrüner Tuchpolsterung gezeigt. Es ist ein kleinerer aber in der Art des Typs 87 ausgeführter Wagen mit einem lOpferdigen Vierzylinder-Boxermotor, stark geglätteter Karosserie und Verbesserungen wie Lenkradschaltung, hintere Abfederung durch Tosionsstäbe etc. Deutschland OPEL Fast gleich in der äusseren Linie wie die schon vor dem Kriege sehr beliebten Modelle, ist der neue «Olympia» auf den Salon eingetroffen. Er dürfte der erste aus Deutschland exportierte seriengebaute Nachkriegswagen sein, der auf normalem Wege in die Schweiz gelangt. Sein bekannter kurzhubiger Vierzylindermotor mit 8 Steuer-PS ist nicht verändert worden und leistet bei 3500 T/min. 37 PS. Die Vorderradaufhängung wurde neu entworfen: Doppeldreieckquerlenker in trapezförmiger Anordnung sfcJie"m eine einwandfreie Parallelführung. Mit seinen vier Gängen ist er unseren Terrainverhältnissen gut angepasst. Die praktische Karosserie mit einfachen Linien ist selbsttragend ausgeführt; sie kann jetzt serienmässig mit Heizung und Defroster geliefert werden. Opel zeigen mit diesem Typ einen vernünftigen, gutkonstruierten Kleinwagen, dessen Verhältnis von Hubvolumen zu Gewicht für einen sparsamen, wirtschaftlichen Wagen sehr reichlicher Kraftreserve zweckmässig festgelegt wurde. Holland GATFORD Aus Holland kommt dieses Jahr zum ersten Male ein Vertreter der Personenwagen nach Genf. Dass der Ford-Motor eine hervorragende Konstruktion ist, wird niemand bestreiten, ebensowenig, dass er als Basis für einen guten Sportwagen dienen kann. Dies hat wieder erneut der holländische Sportler Gatsonides mit seinem erstmals ausgestellten Fahrzeug bewiesen. Eine normalere, mit Doppelvergaser und Magnetzündung ausgerüstete Motorvariante ergibt 120 PS, also etwa 20% Mehrleistung gegenüber dem serienmässigen Ford-Motor, während eine weitergehende Sonderausführung hängende Ventile besitzt und auf eine Bremsleistung von 175 PS kommt. Das Chassis ist von Ford übernommen. Zur Uebertragung gehört neben e-inem Normal-Dreiganggetriebe ein in der Hinterachse untergebrachter Schnellgang, der mit allen Gängen kombiniert werden kann. Die ganze Bauweise ist sehr leicht gehalten. Die sehr moderne Linie ist fliessend und niedrig, was ein sehr aerodynamisches Profil gestattet. Das ausgestellte graue Aero-Coupe ist mit einem verschiebbaren Plexiglasdach ausgerüstet. Unsere Mitarbeiter besuchen die Galerie (Fortsetzung von Seite 8) Die 110 Jahre alte Firma «GlaenzerSpicer in Poissy (Frankreich) zeigt in ihrem von H. Bachmann in Biel betrauten Stand eine interessante Vorführung der bekannten Kreuzgelenke, die auch an der Wand in verschiedenen Ausführungen gezeigt sind und im Parterre an zahlreichen Fahrzeugen zu finden ist. Sicher einer der interessantesten Zubehörstände ist derjenige der Firma Trico-Folberth Ltd., die sich auf Unterdruckzubehör spezialisiert hat und diese soweit entwickelt, dass sie wieder den Platz aufzunehmen versuchen, den sie an elektrische Apparate abgetreten haben. Beispielsweise werden Scheibenwischer mit Unterdruckbehälter versehen, die ein einwandfreies Funktionieren auch beim raschen Beschleunigen des Motors gestatten. Der in der Ansaugleitung herrschende Unterdruck, der sonst eigentlich eine verlorene Leistung darstellt, die sogenannte negative Leistung des Motors, wird dabei verwertet, und es ist möglich, alle möglichen Arbeiten durch diesen Unterdruck besorgen zu lassen. Die Firma Trico entwickelt ferner pneumatische Betätigung der Türfenster, und den auf Buick- Modellen serienmässig montierten Spritzscheibenwischer, der während 20 Sekunden mit einem Wasserstrahl die Windschutzscheibe benetzt. Die Firma besitzt Niederlassungen in England wie auch in Amerika. Die Ingenieurfirma F i I s i ng e r & C i e. zeigt auf ihrem Stand verschiedene berühmte Zubehöre wie unter anderem die Auto-Lite-Zündkerze, die jetzt neuerdings ein neues Modell entwickelt haben, nämlich eine besonders für Lastwagen geschaffene Transportkerze. Stärkere Elektroden und Isolatoren sind die äusseren Merkmale dieses Modells. Ferner werden hydraulische Teleskop - Stossdämpfer in zwei verschiedenen Ausführungen, nachfüllbar und verschlossen gezeigt. Diese. Stossdämpfer sind für jedes Wagenmodell, vom kleinen Pw. bis zum grössten Omnibus, und sogar für Traktorensitze lieferbar. Die Gebrüder Pauroux haben ein als SOS bekanntes Abschleppkabel konstruiert, dessen sehr einfacher Verschluss eine besonders günstige Bedienung ergibt. Die Firma Electric in Zürich besitzt die Generalvertretung der « Magnet; Marelli », Milano. Am Stand sind verschiedene Beispiele der Erzeugnisse dieser bekannten Firma gezeigt, die auf den meisten italienischen Fahrzeugen serienmässig montiert werden. Nicht sehr häufig trifft man Autobestandteile, die in der Schweiz hergestellt und sogar exportiert werden, deshalb ist die Tatsache interessant, dass die Produktion der < Fribourg »-Kondensatoren zu ca. 80% nach dem Ausland geht. Noch ausgestellt sind unter anderem die Bordinstrumente von Seignol (OS) in Neuilly s. Seine, und die elektrischen Apparate der Firmen Standard Motor Products Inc. in U. S. und Morgan Crucible Co. Ltd. in London. Für Karosserie-Spezialisten s ; nd eine Reihe von Produkten in dem hintersten Gallerieteil ausgestellt; Teils in der Schweiz hergestellt, wie z. B. die « Ec la ti n »-Produkte von der in Solothurn untergebrachten Firma, teils importiert, wie die berühmten «Duco-Dulux», von der amerikanischen Firma «Du Pont De Nemours», von Autolac ausgestellt, oder noch die französischen «Valentine», die durch die Firma .N e g o c i ta s vertreten sind, sind alle möglichen Farben, Tonen, Qualitäten zu finden. Von der letzteren in Lausanne werden noch Karosseriezubehöre sowie Leder, Kunstleder in verschiedenen Ausführungen gezeigt. Die Gerberei Girnmel in Arbon zeigt eine reichhaltige Kollektion von schönen verschieden gefärbten Lederqualitäten, die für Autopolsterung bestimmt sind. Ebenfalls als Lieferant von Karosseriebestandteilen bekannt ist die obenerwähnte Firma Autolac S.A., die verschiedenen Zubehör ze : gt. Auf jeder grösseren Ausstellung findet man Neuerer, die nicht Fabrikate, sondern Ideen zu verkaufen haben. Selten genug sind darunter Rechte, so dass es der seriöse Fabrikant gewohnheitsgemäss als unter seiner Würde betrachtet, sich mit diesen Mauerblümchen -auseinanderzusetzen. Ein Mann, der im Gegensatz hierzu sowohl der Beachtung wie der Achtung wert ist, ist Fr. Neidhart, der fast immer etwas Vernünftiges auf «Lager» hat. Dieses Jahr demonstriert er eine Gummifederung, die geeignet erscheint, unübertrieben gut die Hälfte der Federungsprobleme zu lösen. Wie geniale Sachen es oft sind, ist das N e i d • hart-Federungselement die Einfachheit selbst: Ein Vierkantrohr aussen, ein diagonal gestellter Vierkant innen, die Ecken mit Gummi ausgepolstert. Das Ganze ist eine ..Torsionsfederung. Wer je mit Gummifederungen schon praktisch zu tun hatte, weiss, dass dieses Material, richtig zur Anwendung gebracht, überaus dankbar ist, berufen, den Fahrzeugbau noch einmal zu revolutionieren. Was man sonst gezwungen ist, mit kompli- Nutzfahrzeuge am Genfer Salon Car Lauber auf Chassis Saurer mit ruhigem Gesicht, dahinter Heck eines Cars mit grossen Eckfenstern. Frontansicht des Lars von tggn. Das neue Gesicht des Borgward-Kombinationswagens mit 1 Tonne Tragkraft.