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E_1948_Zeitung_Nr.012

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lö AUTOMOBIL-REVUE

lö AUTOMOBIL-REVUE MONTAG, 15. MÄRZ 194« - Nr. 12 SPORTNACHRICHTEN Die Schweiz. Autosportsaison 1948 Ein Express-Cross durch die einzelnen renn- und geländesportlichen Veranstaltungen Der von der nationalen Sportkommission in ihrer Bemer Sitzung vom 20. November 1947 genehmigte und von der « A.-R.» am 26. November veröffentlichte nationale Sportkalender 1948 hat in der Zwischenzeit verschiedene Aenderungen erfahren, die zum Teil die einzelnen Konkurrenzen als solche und zum Teil den Termin betreffen, an dem sie stattfinden sollen. In seiner gegenwärtigen Form, der insofern noch kein endgültiger Charakter zukommt, als ©in Entscheid darüber, ob an Stelle des abgesagten Malojarennens ein anderes Bergrennen ausgetragen wird, erst für die nächsten Tage zu erwarten steht, präsentiert sich dieser Kalender wie folgt: 25.April Zuverlässigkeitsfahrr Zürich*) 2.Mai Sportwagenrennen in Genf*) 2. Mai Grosser Preis von Genf für 1100-ccm-Kennwogen mit und ohne Kompressor **) 2. Mai Grosser Preis der Nationen In Genf (Formel 1) **) 23. Mai Bergrennen Rheineck-Walzenhausen-Lachen **) 6. Juni. Bergrennen Valangin-Vue-des-Alpes **) 3. Juli Preis vom Bremgarten in Bern für Sportwagen *) 4. Juli Preis von Bern (Formel noch unbestimmt] **) 4. Juli Grosser Preis von Europa vnd dar Schweiz In Bern (Formel I) *•) 21.August Sportwagenrennen Lugano*) 22. August Grosser Preis von Lugano (Formal 1) **) 29. August Automobilmeeting Gstaad *) 12. Sept. Bergrennen Siders-Montana **] 26. Sept. Gelände- und Orientierungsfahrt Neuenburg *] •I = nation-alj ••) i= international. Im folgenden sei es unternommen, die einreinen Veranstaltungen kurz zu skizzieren, soweit sich dies kn heutigen Zeitpunkt bereits tun lässt. Nach dem Wegfall der Stsmfahrt zum Genfer Salon bleibt es den Zürchern vorbehalten, die Saison mit der nationalen Zuverlässigkeitsfahrt am 25. April zu eröffnen. Ein wesentliches Charakteristikum aller geländesportlichen Wettbewerbe bildete von jeher das Ueberraschungsmoment, das ihnen innewohnt, und so darf man es dem von uns « angebohrten > Sekretär der ACS-SekMon Zürich, die als Organisatorin zeichnet, nicht verargen, wenn er sichs's versagen tnusste, aus der Schule zu plaudern, ganz abgesehen davon, dass die Würfel in der Wahl der Strecke noch gar nicht gefallen sind. Auch hat man sich noch nicht entschlossen, ob man eine Berg- oder eine Flachprüfung oder beides zusammen einschalten will. Eines indessen hat man sich vorgenommen: das Schwergewicht in jedem Falle auf die Zuverlässigkeit zu legen, die Resultate eines Berg- oder Kilometerrennens also lediglich zur Aufspaltung allfälliger ex aequos heranzuziehen. Indessen hat man uns in Zürich versichert, es würde alles vorgekehrt, um tote Rennen a priori zu verunmögMchen. Wer in Zürich schon 1938 mit dabei war, hat allen Anlass, diesem « Versprechens Glauben zu schenken. Acht Tage darauf (2. Mai) erfährt auf der 2,965 km langen Secheron-Rundstrecke das 1946 ertsmals abgehaltene und heuer m drei Rennen zerfallende Genfer Automobilsportwochenende eine Wiederholung, die ausserordentlich internationalen Forme! Nr. 1 (Rennwagen bb 1,5 LHer mit und bis 4,5 Liter ohne Kompressor) steigt, kommt .diesmal nicht in zwei Vorläufen und einem Final, sondern in einem einzigen Rennen über 80 Runden = 237,2 km zum Austrag. Die Sieger von 194t Groutr Preis d»r Nation«* Schlusslauf (130,4«) km): Farina (Alfetta) 103,234 km/h Schnellste Rundes Wimille lAlfetto) 1.36,4= 110726 km/h Nationales S p o rtwa a o n r • n n e n (32 Runden - 94,880 km) Waeffler (BMW 2 II 81,203 km/h Schnellste Runde. Waeffler (BMW 2 I) 2:04,9 - 85.460 km/h Der 23. Mai wird uns in die östliche Peripherie des Landes führen, wo auf einer an verfänglichen Kehren reichen, 6,5 km langen Strecke, der insofern gewissennassen klassische Bedeutung zukommt, als sie schon vor dem ersten Weitkrieg und nach dessen Beendigung fast ununterbrochen Schauplatz von Bergpröfungsfahrten war, das zwanzigste Bergrennen Rheineck—Walrenhausen—Lachen stattfindet. Bin Jublläumsaniasj also, zu dem man Dl« Secheron-Rundstrecke in Genf. — Länge 2,965 km, maximale Steigung 5,4%, maximales Gefälle 533%. essant zu werden verspricht. Am frühen Vormittag erhalten ein Dutzend einheimische Sportwagenfahrer Gelegenheit, ihre Kräfte in einem Rennen über 34 Runden « 100,810 km

Nr. 12 - MONTAG, IS. MÄRZ 194« AUTOMOBIL-REVUE 19 sticken, hat die Sektion Bern des ACS als Veranstalterin dafür Sorge getragen, dass mindestens 40000 weitern Zuschauern die Möglichkeit gegeben wird, die Kämpfe zu verfolgen, und zwar diesmal auch vom Innenraum der Piste aus. < BREMER »-REKORDE Grand-Prlx-Wagen von 3 I Hubvolumen und mehr mit Kompr. Rosemeyer (Auto-Union 6 I) 1936 509,6 km 161,754 km/h Schnellste Runde: Rosemeyer (Auto-Union 6 I) 1936 2:34,5 169,631 km/h Grand-Prix-Wagen von 1,5 I Hubvolumen mit Kompr. Wimille lAlfetta) 1947 218,4 km 153,890 km/h Schnellste Runde: Wimille (Alfetta) 1947 2:43,2 151,216 km/h Nationales Rennen, Preis vom Bremgarten (14 Runden = 101,920 km) Rennwagen über 1,5 I: Rüesch (Alfa Romeo 3,8 I) 1937 143,425 km/h Rennwagen bis 1,5 I: de Graffenried (Maserati) 1937 131,479 km/h Sportwagen über 1,5 U de Montfort (Bugatti 3,3 I) 193? 126,656 km/h Sportwogen bis 1,5 li d« Graffenried (Alfa Romeo) 1936 111,097 km/h Sportwagenrennen Ober 32 Runden = 100,8 km reserviert bleibt, denkt man sich die Abwicklung des Grossen Preises vom Sonntag, bei dem man Rennwagen nach der Formel Nr 1 am Starte sehen wird, so, dass man ihn in zwei Vorläufen und einen Schlusslauf aufteilt. Lieber die Distanzen wurde ein Beschluss noch nicht gefasst. Eine eigentliche automobilsportliche «Hors d'ceuvre »-Platte dürfte den Teilnehmern an dem ebenfalls von Bern organisierten Automobilmeeting Gstaad vom 29. August serviert werden. Schon die Bezeichnung der Konkurrenz als Meeting legt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Vielseitigkeitsprüfung handelt, eines Wettbewerbes also, bei dem die Kombination von Stern- und Zuverlässigkeitsfahrt, Gymkhana und Slalom, Berg- und Flachrennen im Bereich der Möglichkeit liegt. Dieser t MOLLENS Strecke Siders — Montana: Länge 14,550 km, Höhendifferenz 960 m, maximale Stei- SIERRE Siders—Montana, Rennwagen: Taruffi (Cisitalia) Sportwagen: Parthey (MG) Tourenwagen: Berger (Citroen) Mit der 15:58,2 54,6(54 km/h 15:02,8 58,018 km/h 16:26,8 52,970 km/h Gelände- und Orientierungsfahrt in Neuenburg, die am 26. September aus Anlass der Hundertjahrfeier von Republik und Kanton im Sinne einer « Tour du Canton » aufgezogen werden soH, klingt die Saison aus. Wie uns der ACS Neuchätel, in dessen Händen die Organisation liegt, versichert, ist geplant, ähnliche Wege wie 1946 einzuschlagen. Irgendetwas Konkretes lässt sich indessen noch nicht sagen, trennt uns doch noch mehr als ein halbes Jahr von der Veranstaltung. Eines scheint freilich schon heute gewiss zu sein, dass man nämlich die Fahrt mit einer Gymkhana auf einem grösseren Platz in Neuenburg beschiiessen will, um die Konkurrenz nicht ganz unter Ausschluss der Oeffentlichkeit auszutragen. Die Ergebnisse dieser Gymkhana würden — wie allfällige Geschwindigkeitsprüfungen in Zürich — separat gewertet und bei der Erstellung des Klassements der eigentlichen Gelände- und Orientierungsfahrt nur berücksichtigt, falls sich dort tote Rennen ergeben sollten. bie Bremgartenwaldrundstrecke in Berns L5nge 7.280 km, maximale Steigung 9,14%, maximales Gefalle 6,85%. Am 21 ./22. August findet in der Ebene im Raum Cassarate-Viganello auf einer 3,150 km langen, durchwegs asphaltierten Strecke, die vor dem Kriege wenigstens teilweise für Motorradrennen benützt worden Ist, das erste Rundrennen für Automobile im Tessin statt, das als Grosser Preis von Lugano auch im internationalen Kalender figuriert. Während der Samstagnachmittag ©inem nationalen Katalog ist ebenso unvollständig wie unverbindlich, weil wie in Zürich die Bestimmungen noch nicht zu einem Definitivum gediehen sind und noch keine Klarheit darüber herrscht, in welcher Form man die einzelnen Konkurrenzen miteinander kombinieren will. Für den 12. September hat die Sektion Wallis des ACS ihr zweites Bergrennen auf der 14,550 km langen, überaus raschen, da breiten und namentHch in den Kehren prachtvoll ausgebauten Strasso Die Rundstrecke in Lugano i Länge 3,150 km. der wir in Nr. 50 der « A.-R. > vom 26. November 1947 eine Bildreportage widmeten, in petto, nachdem sie am Sonntag vor Weihnachten 1947 auf der gleichen Piste bereits eine Winterprüfungsfahrt zum Austrag brachte, darüber die Meinungen in Sportkreisen weniger geteilt, als in überwiegendem Masse ablehnend waren. Die kommende zweite Auflage des Rennens jedoch, des darf man gewiss sein, wird bei den in- und ausländischen Fahrern nur grösste Begeisterung auslösen. Wir geben anschliessend die im letzten Dezember aufgestellten Kategorienrekorde wieder, wiewohl sie sich für einen Vergleich mit den Zeiten vom kommenden Herbst aus den erwähnten Gründen nicht eignen Werdens Italien Cisitalia hegt Exportabsichten Carlo Dusio, der Sohn des Turiner Rennfahrers und Autoindustriellen Piero Dusio (der sich in der Nachkriegszeit vor allem als Konstrukteur der Cisitaliawagen einen Namen gemacht hat) und der kaufmännische Direktor der Cisitaliawerke halten sich zur Zeit in den Vereinigten Staaten auf, um einem Export der erfolgreichen Cisitaliawagen, von denen sich zwei zu Vorführungsrwecken ebenfalls drüben befinden, den Weg zu ebnen. Leistungsfähige Schweizer Kompressoren Vollautomatische Spezialmodelle für Garagen Zu besichtigen AUTOSALON GENF STAND 568 Automatische Batterie - Schnelladestation Hervorragend in seiner Leistung und Konstruktion. Prompt ab Lager lieferbar Stabile und formschöne Ausführung. 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