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E_1948_Zeitung_Nr.012

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Nr. 12 - MONTAG, 15. MÄRZ 194* AUTOMOBIL-REVUE nötigen Vierradantrieb ist aber dieser Wagen mit einem Spargang ausgerüstet, der den Treibstöffverbrauch reduzieren nilft. Dazu wird zum erstenmal der aus dem Jeep entwickelte Lastwagen gezeigt. Die Kraftübertragung umfasst hiermit zwei Getriebe mit insgesamt 6 Gängen und ist mit ausschaltbarem Vierradantrieb versehen. Dieses für alLe möglichen Zwecke brauchbare Chassis hat folgende Daten: Radstand 300 cm, HypoTdachsantrieb. Eine Zapfwelle dient zur Verwendung des Wagens als slationäre Antriebsquelle. Die Nutzlast beträgt ca. 900 kg. Frankreich BERLIET Seitdem diese französische Marke den Bau von Personenwagen aufgegeben hat, konzentriert sie sich auf die Fabrikation von schweren Lastwagen, wobei besonders der Typ GDC mit 5 Tonnen Tragkraft im Vordergrund steht. Sein Dieselmotor mit Ricardo-Zylinderkopf leistet bei 1800 Touren/min. 75 Brems-PS, ist also als langsamlautende Vierzylindermaschine anzusprechen. Von den beiden auf dem gleichen Chassis gezeigten Fahrzeugen ist eines ein Zisternenwagen neuer Bauweise, der andere ein Brückenwagen mit schweizerischer Karosserie. Einige technisch interessante Details seien hier notiert, so die Hinterachse rrrit doppelter Ueberseteung, wovon die erste durch Kegelzahnräder, die zweite durch schrägverzahnte gerade Räder erfolgt. Diese Anordnung gestattet, die Antriebswelle nöherzulegen und damit u.a. die Bodenfreiheit zu verbessern. Die Bremse wird durch eine mechanische Servohilfe unterstützt, die die Schwungachse des Fahrzeuges zum Bremsen ausnützt, ohne dass der Fahrer einen vermehrten Kraftaufwand zu leisten hätte. BERNARD Dass diese französische Marke in der Schweiz Weniger bekannt ist, kann darauf zurückgeführt werden, dass sie sich auf Lastwagen mit 10 Tonnen Tragkraft und mehr spezialisiert hat. In Frankreich wird der Bernard-Diesel mit direkter Einspritzung vor allem für den Einbau in Fahrgestelle Delahaye und Panhard bevo r zugt. Seit Kriegsende hat Bernard zwei neue Motortypen von vier bzw. sechs Zylindern entwickelt, die 70 bzw. 105-Brems-PS leisten. Im Verlauf dieser Woche wird ein Versuchsfahnzeug mit 6 Räder n eintreffen, das als Brückenwagen karossiert ist. CHENARD & WALCKER Die Firma Chenard & Walcker gehört zu den ältesten Werken der AutomobHindustrie. Wie viele andere französische Konstrukfiorisfirmen, so interessiert auch sie sich für den kleinen Mehrzweck- Lieferwagen mit einer Tragkraft von ca. 1,5 Tonnen, und sie hat denn auch seit vielen Jahren die Voraussetzungen für Fahrzeuge geschaffen, die sich durch Leichtbau, Wirtschaftlichkeit und Handlichkeit auszeichnen sollen. Die beiden ausgestellten Typen sind praktische Verwirklichungen dieses Str&bens und können als ausserordentlich gut geraten betrachtet w&rden. Die technischen Daten dieser Kastenwagen umfassen u. a. den Peugeot- 202-Vierz')Hindermotor, kurzer Radstand, dafür geräumiges Inneres, Dreigan-ggetiebe, Radstand 230 cm und Spurweite 152 cm. CITROEN Den neuen Lieferwagen von Citroen, dessen Bild wir in Zusammenhang mit dem letzt]ährigen Pariser Salon veröffentlicht hatten, erweist sich als ein aussergewöhnlich interessantes Fahrzeug und stellt eigentlich die Adaptierung des Frontantriebs der €ll Legere» für den Nutzfahrzeugbau dar. Der gleiche Motor wird mit einem Fronttreibblock und Einzelradaufhängung verbunden. Gleichzeitig eine andere ungewöhnliche Eigenschaft, die selbsttragende Bauweise mit den folgenden Merkmalen: Glatter,- ununterbrochener Boden, der nur 40 cm über der Sfrassenoberfläche liegt, hintere Federung durch Torsionsdämpfer und Einzelradaufhängung, geringe Aussparung notwendig fü-r das Schwingen der Hinterräder. Die Konstruktion der Frontlenkerkabine,, die nicht vom Innenraum abgeteilt ist, gestattet übrigens eine starke Verbesserung der Sichtverhältnisse sowie gute Zugänglichkeit zu den Motorteilen, da auch die Kühlerverschalung einfach abgenommen werden kann. Bemerkenswert ferner die Wellblech-Bauweise. Die Gewichtsverteilung wurde besonders studiert und gelöst. Auf dem Citroen-Stand findet man ausserdem noch einen 10-PS-Lastwagen 23 R mit in der Schweiz fertiggestellter.Kabine, sowie den bekannten Diesel- 6-Zylinder mit 75 PS und 4 Tonnen. ISOBLOC Die Lyoner Firma Isobloc stellt zum zweiten Male am Genfer Salon einen ihrer luxuriösen Cars für lange Distanzen aus. Die Grossreisekarosserie wurde durch die französische Firma Besset entwickelt; sie fasst 34 Sitze, die in der Art der Flugzeugsitze gehalten sind. Die Ausrüstung umfasst alle für ©in solches Fohrzeug notwendigen und wünschbaren Gegenstände wie Heizung, Radio, Lautsprecheranioge vom Führersitz aus etc. Der Treibblock ist im Heck anoeordnet und umfasst einen Ford-V 8-Motor mit 100 PS, doch kann auf Wunsch auch ein Panhard-Vierzylinder-Dieselmotor mit 5,7 Liter eingebaut werden. LATIL Das wichtigste Ausstellungsobjekt dieses Standes, ein Schneepflugtraktor, war leider bis gegen Ende der ersten Woche noch nicht eingetroffen. Dies ist um so mehr zu bedauern, als dieser Vierradgetriebe-Motor mit einem starken Sechszylinder- Dieselmotor von 120 PS eine hochinteressante Konstruktion darstellt, die unter anderem eine Servohilfs für die Lenkung besitzt. Indessen entschädigt das Fahrgestell des kleineren Traktors H4TL9, der besonders für Waldarbeiten etc. gedacht ist, für das Ausbleiben des grösseren Typs, da er ebenfalls einige sehr interessante Merkmale aufweist. Entsprechend der langjährigen Gepflogenheit Latils im Bau solcher Fahrgestelle ist auch dieser Typ vierradgelenkt und vierradgetrieben, wobei sowohl die Hinterradlenkung wie der Frontantrieb gesperrt werden kann. Die weiteren zahlreichen Bedienungshebel des sauber gefertigten Ausstellungschassis betätigen das Vierganggetriebe, das Zusatzgetriebe, die Differentialsperren vorn und hinten, das Spill etc. Um für schwere Zugarbeiten mit stationärem Traktor eine genügend starke Verstemmung zu erreichen, besitzt der Motor einen Sporenrahmen, dessen spitze Enden in den Baden gedrückt werden, wenn der Traktor gegen Widerstand muss. ziehen > i Der Vierzylinder-Dieselmotor wird im übrigen auch in ein Lastwagenchassis eingebaut, dessen Tragkraft 5 Tonnen beträgt. PEUGEOT Die Nutzfahrzeugkonstruktion der Peugeot- Werke konzentriert sich besonders auf den kleinen 202 U, den Abkömmling des ähnlich bezeichneten Personenwagens. Am Salon ist ein einziger solcher Wagen ausgestellt, der mit einer Kastenkarosserie von Ramseyer, Worblaufen, ausgerüstet ist und eine Tragkraft von 670 kg aufweist. Als Brückenwagen trägt das gleiche Modell bis 800 kg. In der Ausstattung wie in der Fahrleistung gleicht der 202 U dem bewährten Personenwagen, von dem er abstammt, ist einfach, aber solid ausgerüstet und hat die nötigen Gegenstände. Der ebenfalls ausgestellte Zweitonnenwagen mit Frontsitzerkabine besitzt eine Reihe bemerkenswerter Charakteristiken wie beispielsweise die Eindruck-Zentralschmierung < Monocoup», die Lenkradschaltung sowie hydraulische Bremsen. Der Motor dieses grösseren Modells ist ein Vierzylinder mit 2 Liter Hubvolumen und 50 Brems-PS, hängenden Ventilen, nassen Zylinderbüchsen und Vierganggetriebe einer Doppelt-Hinterachsüb&rsetzung. RENAULT In allen Ausführungen beschränken sich die Ausstellungsobjekt der «Regie nationale des Automobiles Renault > auf Fahrzeuge mit einer Tragkraft von nicht über 2 Tonnen. Der Kastenwagen mit 300 kg Tragkraft wurde aus dem normalen Juvaquatre entwickelt und hat seit Kriegsende hydraulische Bremsen sowie einige weitere Verbesserungen erhalten. Neu ist dagegen die Camionnette mit einer Tragkraft von 1000 kg für mehrfache Zwecke. Ihr Motor entspricht demjenigen des Vorkniegs-Personenwagens Primaquatre Sport, dreht langsam und weich und nützt sich wenig ab. Bei einem Hubvolumen von knapp 2400 cm 3 leistet er bei 2800 T./min. 48 PS. Der Platz des Fahrers ist sehr komfortabel ausgerüstet und die Sicht sehr gut. Dieses Modell wird in zwei Exemplaren als Kastenwagen sowie in einem Chassis mit Kabine und Brücke ausgestellt. Grösser und mit einem etwas längeren Chassis versehen ist der Zweitonnen- Lastwagen, der den gleichen Motor wie der 1,0-Tonnen-Lastwagen besitzt, für Aufgaben zwischen dem grossen Lastwagen und dem Eintonnen- Fahrzeug gedacht. Seine Aussenabmessungen sind ausserordentlich gering,, misst die Länge doch nur 320 cm und die Breite 202 cm. Schliesslich wird auch der neue Heckmotortyp als Lieferwagen in seiner Originalkarosserie mit einer Tragkraft von höchstens 200 kg gezeigt. Die Karosserie besitzt hinten nur eine seitliche Türe zum Ein- und Ausladen. England AUSTIN Nach dem Kriege hat sich ein grosser Bedarf an Lieferwagen gezeigt, weshalb solche Fahnzeuge aus England^ importiert worden sind. Eine der besten Ausführungen dieser Kategorie ist sicher der aus dem neuen Personenwagenmodell entwickelte A 40. Der 1200-cm 3 -Motor weist 40 PS bei 4300 T/min.- auf, die ganze Ausrüstung ist nach der Limousine gemacht. Ein Chassis mit vorgerückter Kabine ist in zwei verschiedenen Ausführungen ausgestellt: Der Kastenwagen als «Three Way-Van> wird vom Werk karossiert.* Er ist mit drei Türen ausgerüstet und kann eine Last von l'/ 2 Tonnen aufnehmen. Die andere Ausführung ist ein in der Schweiz karossierter Brückenwagen. Daneben stehen zwei grössere Typen mit halbvorgerückter Kabine. Einer ist die 3-Tonnen-Ausführung mit einer «Langentha!er»-Brücke, der andere als 4—5-Tonnen-Kipper karossiert. Die Hauptmerkmale dieser Typen sind: kurze Motorhaube, Linkssteuerung, Kabine mit zwei auseinandergelegten Sitzen in Dunlopilo-Latex ausgeführt und mit Kunstleder überzogen, obeng'esteuerter Sechszylinder 68,5 PS starker Motor, Vierganggetriebe, ganz schwebender Hinterachsantrieb, hydraulische Bremse. BEDFORD Die sehr umfangreiche Bedford-Produktion ist nur durch zwei Fahrzeuge in Genf vertreten, davon ein aus dem Vauxhall 12 entwickelter Lieferwagen, der die bekannte angenehm weiche Federung beibehalten hat. Der Radstand beträgt 266,7 cm und die Nutzlast y% Tonne. In der 5-Tonnen-Klasse ist Bedford durch einen OLBC-Brückenlastwagen, der einen Radstand von 400 cm aufweist. Die Kabinenkonstruktion ist, wie in England, besonders beliebt, mit vorgerückten Sitzen, so dass die Motorhaube sehr kurz gehalten werden kann. Als Motor wurde ein obengesteuerter 3,52-Liter-Sechszylinder verwendet, der bei 3000 Touren 73 PS ausgibt. COMMER Die Lastwagenabteilung der « Rootes Group > zeigt eine Reihe interessanter Fahrgestelle aus ihrer Produktion. Besonders schön ist der aus dem Hillman-«Minx» entwickelte Lieferwagen, der mit seiner gelb-schwarzen Karosserie neue Dinge in diese Klasse einführt: Lenkradschaltung, sehr nett ausgebildetes Schaltbrett, versteilbare Vordersitze und dazu ein modernes aber gediegenes Gesicht, das aus diesem Wagen eine erfreuliche Erscheinung in der Klasse der kleinen Nutzfahrzeuge macht. Der neue 5-Tonnen-Chassis mit Unterflur-Motor wurde vor kurzer Zeit in der «A.-R. > beschrieben; er ist eine Konstruktion, die einen neuen Schritt im Lastwagenbau bedeutet, da die karossierte Länge bei gleichbleibendem Radstand wesentlich grösser wird. Dazu kommt noch die für die Passagiere bessere Ausstattung der Kabine und die hervorragende Sicht für den Chauffeur. Das dritte Ob- |ekt des Commer-Standes ist ein 6-Zylinder-Diesel «Superpoise »-Modell, 70 PS Höchstleistung und Vorkammersystem. MAUDSLAY Unter den englischen Nutzfahrzeugfwien ist die Marke Maudslay eine der ältesten. Sie stellt dieses Jahr in Zusammenhang mit dem englischen Exportprogramm zum erstenmal in der Schweiz aus und zeigt zwei Modelle aus ihrer Konstruktion, die den schweizerischen Bedürfnissen angepasst sind. Das Fahrgestell Mogul Mark III ist für eine Brutto-Tragkraft von ca. 7 Tonnen bestimmt und mit dem 100- PS-AEC-Sechszylinder-Dieselmotor ausgerüstet. Der Rahmen dieses Fahrzeugs liegt ziemlich hoch, und auch die Kardanwelle befindet sich in der gleichen Höhe und treibt die Hinterachse über eine Schnecke an. Das Getriebe besitzt fünf Vorwärts- De neue Kleber- om es SIX ZYLINDER sofort lieferbar Die ausgezeichneten Eigenschaften des Vorderradantriebes zeigen sich auch bei höchster Kälte! S. A. pour la vente «n Suisso des automobiles A. Citroen, rue Barton 3, Genf. Stand Nr. 34 Alleinvertretung der GENF Sociöte des Pneumatiques et caoutchouc manufacture KLEBER-COIOMBES 11, nie General Dufour Tel. 4 22 30 B.F. Goodrich Co. 34-36 Neumühlequai Tel. 28 3737 Akron (U.S.A. ZÜRICH