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E_1948_Zeitung_Nr.015

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Nr. 15 - MiTTTocn. :t Mutz ms AUTOMOBIL-REVUE rurvdstrecke ein Mann zu stehen kommt. Dem Organisationskomitee wird nur noch dl« technische Streckensicherung unter-geordnet sein. Rennsekretär Hämiker kam auf das Problem der Verkehrsregelung, vor allem der Organisation des Besucherabflusses ,nach dem Rennen, zu sprechen. Am letzten Grand Prix waren 14000 Motorfahrzeuge, d. h. ein Zehntel des schweizerischen Bestandes, in der Bundesstadt konzentriert. Um Verkehrsstockungen diesmal zu vermeiden, wird man die ostschweizerischen Besucher nach dem Rennen im Sens-unique-System Richtung Papiermühle-Grauholz-Schönbühl-Hindelbank dirigieren. Renrileiter F.Christen und Pressechef Riesenmey orientierten in grossen Zügen über das Programm der diesjährigen Veranstaltung. Das Training ist auf den 1.—3. Juli angesetzt. Samstag, den 3. Juli findet das nationale Sportwogenrennen um den Preis vom Bremgarten statt, während Sonntag, den 4. Juli vorerst — wie in den Jahren 1934—1938 — der Preis von Bern und hierauf der Grosse Preis von Europa in Szene geht. Im Anschluss an die verschiedenen Kurzreferate vermittelte eine Besichtigung der Rennstrecke Einblick in die projektierten Ausbauarbeiten. Die eine Passerelfe wird beim Gfasbrunnen, dfe andere an der Eymattstrasse im Räume Jordan errichtet. Um zu verhindern, dass sie als Aussichtswarten benutzt oder gar von oben herab Gegenstande auf die Piste geworfen und dadurch die Konkurrenten gefährdet werden, ist beabsichtigt, sie vollkommen zu verschalen. Die verschiedenen Ausholzungen und Erdaufschüttungen an der Wohlenstrasse sind schon ziemlich weit fortgeschritten. Treppen- und Rampenbauten werden im Verein mit der durch die Errichtung von Passerellen bedingten Einbeziehung eines grossen Teils des Waldes innerhalb der Piste wesentlich dazu beitragen, dass sich das Publikum nicht mehr in solch < bedrängten und beengten Verhältnissen » befinden wird wie 1947. Es bleibt zu hoffen, dass es die Bemühungen der Rustag und der Veranstalter mit einer vorbildlichen Disziplin zu lohnen weiss. fc. Saisoneröffnung in Pau Am Ostermontag wird auf der 2,769 km langen an die Geschicklichkeit der Fahrer wie die Mechanik der Wagen gleich bedeutende Anforderungen stellenden Stadtrundstrecke von Pau die Rennsportsalson mit dem Grossen Automobilpreis für Wagen der FormeJ-Nr. 1 über eine Distanz von HO Runden = 304,590 km eröffnet. Die infolge der Osterfeiertage notwendig gewordene Vorverschiebung des Redaktionsschlusses für die vorliegende Ausgabe der < A.-R.» macht es uns leider unmöglich, mit einer vollständigen Nennliste aufzuwarten. Im Augenblick, da wir diese Zeilen in Satz geben, sind lediglich die Meldungen von Chaboud, Rosier und T-rintlgnant auf Talbot, von Louveau auf einem 1,5-Liter- Maserati der Scuderia Milan, von Loyer und Schell auf Cisitalia, von Eugene Martin auf Frazer-Nash und von Wimille, Bira und Scaron bekannt, die für Amedee Gordini auf Simca starten. Der noch vor einem Jahr sehr bedeutende italienische Markt für Gebrauchswagen hat in den letzten beiden Monaten einen völligen Preiszusammenbruch erlebt. Die Entwicklung, ctie bisher Rückgänge ron mehr als 60 % verzeichnet, scheint auch im März noch nicht zum Halten gekommen zu sein. Allem Anscheia nach ist das Aufnahmevermögen der italienischen Wirtschaft an Automobilen heute praktisch gesättigt,' Der Gesamtbestaad an Fahrzeugen übertrifft trotz grosser Kriegseinbussen jenen vor Ausbrach des Krieges um nahezu 50 %. Ein. erheblicher Teil der Nachfrage wurde dabei durch den Verkauf von 66000 alliierten Militärund Beutewagen befriedigt, die allerdings mehrheitlich das Schicksal sofortiger Ausschlachtung erlitten. Ausscrdem trug die Wiederaufnahme der Produktion bei Fiat, Lancia, und später bei Isotta Fraschini, Alfa Romeo, O. M., SPA, Bianchi etc. weiter zur Deckung des italienischen Bedarfs bei, wiewohl efch die Lieferfristen bei Lancia und Fiat bis zum Herbst 1947 auf 10—12 Monate beliefern. Erst der Rückschlag im Export, der durch die dauernd «teigenden Gestehungskosten und die Verschlechterung der Lirawährung verursacht wurde, brachte zusammen mit der von Budgetminister Einaydi durchgeführten Kreditrestriktion ein Angebot an fabrikneuen Wagen, wie es seit J938 nicht mehr zu verzeichnen war. Die Preise für Occasionen, die zuvor fast doppelt so hoch lagen wie die Listenpreise der Fabriken, fielen innerhalb weniger Wochen auf. das Niveau der fabrikneuen Wagen. Darüber hinaus aber begann sich der jahrelang durch Produktioneeinengung, Spekulation und Schwarzhandel in unnatürlichem Zustande gehalten« Markt gegen Jahresende Immer mehr zu normalisieren, und im Laufe von Januar und Februar traten auf den Märkten in Mailand und Rom derartige Veränderungen ein, d*ss nunmehr ein einigerma«sen normale» und tragbares Verhältnis zwischen den Preisen neuer und gebrauchter Wagen hergestellt ist. Die »ich herauskristallisierenden Altpreise liegen'heute um 15—35 % unter den Listenpreisen der Fabriken. Eine gewisse Rolle in der Bewertung spielt aber nach wie vor die Bereifung. Die Pereoaenwagenpreise verstehen sich weiterhin ohne Bereifung franco Werk, während bei Camions, ob neu oder gebraucht, sowie bei den Personenwagen - Occasionen normalerweise eine brauchbare Bereifung im Preis einbegriffen ist. ITALIEN Zusammenbruch der Altwagenpreise Für die wichtigsten italienischen Automobiltypen stellen sich die Marktpreise in Mailand und Rom heute durchschnittlich 'wie folgt: PEUSONENWAGBN Typ gshroudit franco Werk Lire lire Alfa Romeo, SS 2500 cem, 1947 3 000 000 3 750 000 Fiat 1500 cem Typ. C. 194? H00 000 1 2S0 000 Fiat UOO ecm, Typ IV. Serie 65OCÜ0 590 000 FioHOO cem, Typ II», Serie Cabr. •• 320000 550000 Lancia 1500, cem. Aprilia 1200000 1600 000 Lancia. Ardea III, Serie 1000 000 TiSOOOOO LASTWAGEN Lancfa, 3RO 2220000 3&5O00O Fiat, 666 N J50000O 3550Q0Q Fiat, 626 NL 1 500 000 2 300 000 Bianchi, Civil, Mod- 1?