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E_1948_Zeitung_Nr.018

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 14. APRIL 1948 - Nr. 18 Schöner Stärker ist das neue Sparton-Überlandsignal Billiger 6 oder 12 V Fr. 85.- (5) Modell 1947 in langer Ausführung Fr. 80.— (5) alle inkl. Relais M. ESCHLER, URANIA-ACCESSOIRES ZÜRICH LAUSANNE (021) 24975 ' (051) 26 46 44 (Tag- und Nächt-Service) Tadelloser Langholzanhänger! Das Resultat der Erfahrungen von mehr als 30 Transporteuren E.ROCHAT, Konstrukteur, MORGES Telephon 7 2258 Wichtige technische Vorteile, wie z. B. automatisch« Aushängvorrichtung, welche jede Gefahr ausschliesst Fahrbare Werkbank Eines unserer Spitzenprodukte auf dem Gebiete der modernen Betriebseinrichtungen! Verlangen Sie Prospekt und Preisofferte über: Werkbänke, Schubladenblöcke, Werkschränke, Bestandteilschränke, Garderobenschränke, Packtisch«, Hubwagen sowie ganze Betriebseinrichtungen J. P.Trippel, Amriswil/Thg. Werkstattmöbelfabrik Tel. 6 23 (071) 6 76 23 Lant anhaltende Frische, ein Gefühl des Gepflegtseins und Wohlbefindens durch die Anwendung von Alte und verunfallte Personen- und Lastwagen kauft xu Höchstpreisen ZUSATZSTABE UND ELEKTRODEN ZUM SCHWEISSENiLLER METALLE ,3 Herr ZIM MERMANN leitet "eine bedeutende Maschinellfabrik. Nicht zu Unrecht misst er auch dem Gebiete der Schweissuhg grosse Bedeutung bei. Von einem Zusatzmetall verlangt er vor allem Leichtflüssigkeit und Festigkeit, damit die Serienfabrikation rationell vor sich gehen kann. .Seitdem unsere Schweisser Castolin verwenden", erzählt er uns, „haben wir unsere Produktion erheblich steigern können. Auch die Verbindung verschiedener Metalle unter sich bereitet uns keine Schwierigkeiten mehr. Jedes Schweissproblem, selbst das schwierigste, lösen wir mit Castolin, wobei infolge der massigen Bindetemperatur das Grundmetall keinerlei Schaden erleidet. Ich darf wohl sagen, dass wir den Weltruf unserer Erzeugnisse zu einem guten Teil auch der Castolin-ZusaUmetallen verdanken!, Oie Marke des fortschrittlichen Schweissers Glänzender Erfolg am Automobil-Salon in Genf. Garage Stadtbach, Bern Spezialwerksfätfe für Revisionen von B.M.W.- Wagen sämtlicher Typen. Sportwagen werden bei uns zu höchster Leistung frisiert. Verlangen Sie Kostenvoranschlag beim Vertreter: FR. RIESEN, BERN Telephon 236 01 Allen Automobilisten möchten wir unsere Autorepäraturwertstätte m Erinnerung rufen. Wir revidieren Last- und Personenwagen sowie Traktoren unter billigster Berechnung bei fachmännischer Ausführung. Es empfehlen sich bestens Gebrüder Aeschbacher, Autogarage, Burgdorf. V.Tognazzo, Am Giessen 49-53, Zürich-Höngg Automobile - Auto-Abbruch Tel (051) 5677 66 CASTOLIN SCHWEISSMATERIAL A6. LAUSANNE TEL (021) 28413 Daimler) Für den gesicherten Winterbetrieb Vergessen Sie nicht, das schweizerische Zusatzöl in jeden Brennstoff, Motorenöl, in Getriebe und Differential beizumischen! Prospekte und Referenzen J. Hegetschweiler, Zürich 50 Tel. (051) 46 6995, Allenmoosstr. 86 13 PS 13 t für 100 km 140 km/h Karosserie Barker Grosse Preisreduktion auf den Modellen 1948 Hydr. Kupplung - Wilsongefriebe - Vorderräder unabhängig gefedert I ANPUPQTPQ 7 PS - 8 Liter auf 100 km - 120 km/h, mit den Lftnlntö I tR g, e. chen technischen Vorteilen Limousine und Cabriolets sind sofort lieferbar DAIMLER: Der schönste und modernste englische Qualitätswagen — Totale Fabrikgarantie*für 12 Monate Vertretet -. Biet, Rob. Schwab - Genf, Garage du Mole - Lausanne, Garage Georgette - Le Locie, J. Bysaith cVfils - Zürich, Blank-Automobile, Kreuzgarage Übrige Kantone: Verkauf durch die Generalvertretung SoCiete ComiTierciale Automobile, Lausanne Galerie St-Fran ? ois B, Tel. 3 37 00 Das Öl mit dem höchsten Viskositäts-Index

III. Blatt BERN, 14. April 1948 AUTOMOBIL-REVUE III. Blatt BERN, 14. April 1948 Schweizertraktoren an dar Muba Links: Bührer-Meili Der Gcmeinschaftsstand der zwei ostschweizerischen - Trak- ^ torenfabriken BGhrer und Meili mit ihren neuesten Typen. Rechts: Vevey-Traktoren Die annähernd vollständige Typenreihe der mit der Buda- Lanova-Dieselmoforen ausgerüsteten Vevey-Traktoren. AUTOMOBILTECHNISCHES AN DER BASLER MUSTERMESSE Die Mustermesse in Basel, die am vergangenen Samstag zum 32. Male ihre Pforten geöffnet hat, ist heute sicher die grösste Ausstellung schweizerischen Schafffens. Aus kleinen Anfängen hat sich diese Schau entwickelt, umfasst heute aber an die 30 Hallen, wozu noch Ausstellungen im Freien und im Rosenthalschulhaus kommen. Fast alles, was in der Schweiz mit Händen und Kopf geschaffen wird, kann hier gesehen werden. Es ist denn auch nicht weiter verwunderlich, wenn der Besucher oft von der Fülle des Dargebotenen überwältigt wird und kaum weiss, wo er eigentlich anfangen soll. Viele unserer Leser werden den Automobil-Salon in Genf besucht haben, der vor kaum einem Monat seine Pforten geschlossen hat. Es sei hier gleich Vorausgeschickt, dass der ausschliesslich automobiltechnisch interessierte Besucher nicht ganz auf seine Rechnung kommen wird. Dies gilt besonders für die Liebhaber schöner Personenwagen. Für sie ist schliesslich der Salon da. Die Mustermesse soll und will den Salon, nicht ersetzen, sondern ergänzen. Schliesslich sind wir ja dem Automobil nicht so sehr verfallen, um daneben keine anderen Interessen mehr zu haben. Für diejenigen Messebesucher, die sich für Probleme des Autotransportes interessieren oder die gar mit dem Auto täglich von Berufes wegen zu tun haben, seien hier die unserer Ansicht nach wichtigsten Objekte beschrieben. Cars und Autobusse. Bei einem Bummel durch die Halle IX lässt sich unschwer feststellen, dass im Bau von schweren Personentransportwagen die Entwicklung noch immer vorwärtsschreitet. Besonderes Interesse erwecken beim breiten Publikum die Cars. Die stromlinienförmig verkleideten, in markanten Farben gehaltenen Kolosse geben diesem Teil der Halle auch ein ganz besonderes Gepräge. Eine besondere Attraktion stellt der auf dem Stand von Saurer gezeigte neue Autobus der Stadt Zürich dar, dessen Inneneinrichtung eifrig bewundert und ausprobiert wird. (Besonders am Nachmittag, wenn die Füsse schwerer werden.) Dieser Stadtomnibus ist eine Sonderausführung, bei der der Motor nicht mehr wie sonst üblich, vorne in der Mitte liegt. Vielmehr, ist der Sechszylinder-Reihenmotor seitlich links, vor der Hinterachse am Chassis angebaut. Vom Motor wird die erzeugte Kraft über zwei Winkelgetriebe auf das in der Chassismitte, auf der Höhe des Motors sis vom Typ L4,U mit' Frontlenkung. Die Plätze des Fahrers und von zwei Passagieren sind seitlich links und rechts vom Motor angeordnet. Die Sicht der Fahrer und der Gäste wird durch grosse Fenster und durch die in Plexiglas ausgeführte Verschalung der Dachkanten wesentlich verbessert. Die Karosserie kann vom Chassis abgehoben und durch eine Brücke ersetzt werden. Im Unterschied zu den übrigen Konstruktionen wird jedoch hier mit der Karosserie auch der Führersitz weggenommen. Grosse Zentrierbolzen sorgen für ein genaues Aufpassen der Verschalung auf das Chassis. Weder beim Abheben noch beim Aufsetzen, müssen irgendwelche elektrische Kontakte gelöst oder Verbunden werden. Sie sind als Druckkontakte ausgeführt und kommen bei richtigem Aufsetzen der Karosserie automatisch m^Eingriff. Lastwagen. Verschiedene Spezialaufnahmen von Lastwagen zeigen, dass unsere Autoindustrie ihre Anpassungsfähigkeit noch in keiner Weise eingebüsst hat. Neben verschiedenen Normalmodellen sehen wir auf allen Ständen Spezialausführungen, die dem besondern Verwendungszweck angepasst sind. So sehen wir auf dem Stand der Firma E. W i r z, Uetikon, einen 6-Tonnen-Lastwagen von Berna, Typ 5 U, der mit einer nach drei Seiten kippbaren Brücke ausgerüstet ist. Saurer zeigt einen Tankwagen zum Transport von über 10 Tonnen flüssigen Brennstoffes. Die baulichen Details dieses Wagens sind genau den Wünschen des Kunden angepasst worden. Beachtenswert ist ein Strassenschlepper von Saurer, der vor allem zum Verschieben von schweren Anhängern über kurze Strecken dient. Dieser Traktor vom Typ 1 CR 1 D ist mit einem 4-Zylinder-Dieselmotor mit 65 PS Leistung und einem 5-Ganggetriebe ausgerüstet. Die doppelte Rücksetzung in der Hinterachse ist so gewählt, dass im 1. Gang bei voller Drehzahl nur eine Geschwindigkeit von 6 km/h, im 5. Gang aber immerhin 40 km/h oder mehr erreicht werden können. Der Wagen ist also nicht nur als eigentlicher Traktor verwend- liegende Viergang-Getriebe geleitet. Von dort fliesst die Kraft weiter über das Differentialgetriebe zu den hintern Rädern. Die Schaltung des Getriebes erfolgt ölhydraulisch, die Steuerung erfolgt vom Führerstand aus elektrisch. Der Wagen ist mit Frontlenkung versehen, so dass der Führersitz ganz vorne im Bug untergebracht werden kann. Durch diese sinnreiche Anordnung von Motor, Getriebe-und Führerstand war es möglich, deft Nutzraum gleich gross zu bemessen wie bei den modernen Tram wagen oder Trojlevbussen. Die Bestuhlung ist ebenfalls ganz ähnlich angeordnet, so dass 22 Sitz- und 50 Stehplätze untergebracht werden konnten. Bei Cars geht das Bestreben der Konstrukteure vor allem dahin, den Fahrgästen in jeder Hinsicht ein Maximum an Reisekomfort zu bieten. Die Firma Ramseier & J e n z e r zeigt auf ihrem Stand einen Caralpin mit äusserst raffinierter Innenausstattung. Um den Raum zwischen den beiden Achsen so weit als möglich für die Unterbringung von Fahrgästen ausnützen zu können, ist- ein Sauerchassis vom Typ 4 H verwendet worden. Der Motor liegt seitlich längs im Heck. Durch wegnehmbare Abdeckbleche ist die Zugänglichkeit zum Motor sowohl von aussen, als auch aus dem Wageninnern, gewährleistet. Von den reichen Innenaustattungen seien hier nur kurz die Radioanlage mit Empfänger und eigenem Mikrophon, die vom Führersitz aus betätigte Türe, die Beleuchtung mit Neonlicht und (last not least) die Bar erwähnt. Dass sich allerdings auch bei der konservativen Anordnung des Motors vorne in der Mitte der Innenraum eines Cars sich hübsch gestalten lässt, zeigt die Firma B e r n a mit dem von Gangloff karossierten 30plätzigen Car Alpin. Verwendet wurde ein Chasbar, sondern mag vorübergehend auch als kleinerer Lastwagen eingesetzt werden. Die Anwendung eines solchen Schleppers ist vor allem dann gegeben, wenn durch lange Ladezeiten mit einem längern, unnützen Herumstehen von teuren Lastwagen gerechnet werden muss. Aehnliche Wege zur Bekämpfung der kostspieligen Standzeiten wie Saurer geht auch die Initiative der Firma Gebr. Merz. Die Konstruktion des Sattelschleppers von Merz ist kürzlich in unserer Zeitung eingehend gewürdigt worden (AR No. 33/1947), so dass sich eine eingehende Beschreibung erübrigen dürfte. Immerhin seien hier einige Vorzüge dieser Konstruktion stichwortartig hervorgehoben: an- und abkuppeln des Sattelanhängers erfolgen voni Führersitz des Schleppers aus. Von Seiten des Chauffeurs ist keinerlei Handarbeit notwendig. Die Verbindung der elektrischen Leitungen zum Schluss- und Stoplicht, sowie die Verbindung zu den pneumatischen Bremsen erfolgt selbsttätig. Gute Bodenhaftung des Anhängers durch speziell durchgebildete Pendelachsen. Gute Wendigkeit auch bei verhältnismässig langem Zug. Wie überall in der Technik, so ist auch im Bau von Nutzfahrzeugen dem Faktor Mensch in den letzten Jahren vermehrte Beachtung geschenkt worden. Durch verschiedene kleinere Verbesserungen am Sitz, an der Belüftung und in der Anordnung der Lenkorgane und Instrumente sind die Arbeitsverhältnisse für den Chauffeur eines Lastwagens schon ganz ordentlich verbessert worden. Durch Anwendung der Frontlenkung haben sich weiterhin die Sichtverhältnisse ganz enorm verbessert. Die von Saurer entwickelten elektrohydraulischen Schaltgetriebe entlasten den Fahrer in physischer Hinsicht weitgehend. Diese Getriebe erfreuen sich denn auch beim fahrenden Personal steigender Beliebtheit. An dieser Stelle sei auch ein neuentwikkelter, luftgekühlter 4-Takt-Dieselmotor der Schweiz. Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur erwähnt. Er trägt die Bezeichnung 4 VD 10 und gibt bei einer Drehzahl von 2220 U/min, eine Leistung von 65 PS ab. Das Gehäuse besteht Saurer Der Hauptanziehungspunkt auf dem Sdurer-Sland bildet der neue Zürcher Stadiomnibus mit seitlich angeordnetem Molor und geräumigerem Inneren. Das Fahrzeug besitzt den aufgeladenen 6-Zylinder-CTlD-Dieselmotor. Berna Neben einem kräftigen Lastwagen stellt Berna einen transformablen Autobus mit einer eleganten Frontsitzerkarossene von Gangloff-Bern aus, die sich durch gebogene Seiten- und Oberfenster zur Sichtverbesserung auszeichnet.