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E_1948_Zeitung_Nr.021

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE Mirnrocn, 5. MAI I18 - Nr. 21 Zu wenig Parkierungsraum auch in Bern Mit zunehmendem Verkehr, so führte Ge- meinderat Dr. Freimüller aus, kommt auch der Parkierungsfrage ständig vermehrte Bedeutung zu. Wo «s angängig war, wurden Parkierungsmöglichkeiten geschaffen, wie z. B. die Hirschengrabenanlage und in sämtlichen Gassen und den Plätzen der Innerstadt, soweit sie nicht zeitweise durch den Markt belegt sind oder die Fahrbahn bei wechselseitiger Parkierung für den Zubringerdienst benötigt wird. Zur Zeit wird auch geprüft, ob die Anlage vor der Hasler AG. an der Schwarztorstrasse als Parkplatz umgestaltet werden könnte. Ebenfalls ist die Teerung der Schützenmatte im Studium. Zur Zeit haben wir in der Innerstadt nur eine Fläche von 6830 m s , verteilt auf verschiedene offizielle Parkplätze, zur Verfügung, auf denen 470 Wagen (wir rechnen immer mit gro6sen Personenwagen) gut parkiert werden können. Dies sind die offiziellen, mit dem Hinweissignal Nr. 21 bezeichneten Parkplätze. Dazu kommen noch alle die Strassen und Gassen, die nicht mit Stationierungsverbot belegt sind und zum Stationieren zur Verfügung stehen. So können in Bern in der Innerstadt, d. h. vom Hirschengraben bis zur Rathausgasse/Kreuzgasse, noch ca. 920 Fahrzeuge stationiert werden, so dass in der Innerstadt insgesamt nur für 1390 Fahrzeuge Parkplatz vorhanden ist. Dabei ist noch zu erwähnen, dass also rund ein Drittel des offiziellen mit « P » bezeichneten Parkraumes mit einer zeitlichen Beschränkung belastet ist, Bedeutend verschlechtert werden die Verhältnisse an Markttagen, indem am Vormittag der mittlere und obere Teil des Waisenhausplatzes, der Bärenplatz, der Bundesplatz und die Kesslergasse durch den Markt belegt sind und für die Parkierung wegfallen. Es handelt sich hiebei um eine Parkfläche für 177 Wagen. Diese Einbusse wirkt 6ich um so unangenehmer aus, als an Markttagen ein besonders reger Fahrzeugverkehr herrscht und viele Fahrzeuge von ausserorts nach Bern kommen. Es muss bedacht werden, dass der totale Fahrzeugbestand auf dem Gebiet der Gemeinde Bern im Jahre 1939 4956 Fahrzeuge umfasste, die alle im Verkehr standen, währenddem sich im Jahre 1947 5706, also 750 Fahrzeuge mehr als 1939 und sogar 1173 mehr als 1946, im Betrieb befanden. Es macht den Anschein, als ob der Fahrzeugbestand weiterhin stark zunehmen werde. In Zukunft wird es «ich als notwendig erweisen, auch Studien über unterirdische Parkierung zu unternehmen, doch muss man sich bewusst bleiben, dass derartige Projekte mit Millionenkosten verbunden sein werden. [So soll beispielsweise, wie bereits kurz angedeutet, auf einen späteren Zeitpunkt eventuell der Bau einer unterirdischen Grossgarage erwogen werden, die möglicherweise ans südliche Ende der Lorrainebrücke zu liegen käme. Red.) Die Polizei beobachtet dl« Parkierungs~ der Vorkriegszeit jÄhrlich um 70 Millionen, 1947 und Verkehrsverbältnisse dauernd tmd sogar 112 Mill. Fr. gelöst hat, dann ist es grundsätz- bringt, je nach Bedürfnis, die notwendigen Aenderungen provisorisch oder definitiv an. Vielfach besteht bei den Automobilisten die Tendenz, nur im eigentlichen Kern des Stadtzentrums zu parkieren, was heute nicht mehr immer möglich ist. Dagegen lich gerechtfertigt, dass er die aus der Verbesserung der Stra&senverhältnisse resultierenden Mehreinnahmen wieder der Strasse zugutekommen läset. Was die Treibstoffzölle anbelangt, so schätzt der Bundesrat deren Ertrag mit 60 Mill. Fr. jährlich zu lehrt die Beobachtung, dass z. B. in den angrenzenden pessimistisch ein. Der Motorfahrzeugbestand Strassen, auf dem Münsterplatz sowie über- haupt in der Unterstadt vielfach noch genügend wächst noch immer, der Treibstoffverbrauch nimmt weiter zu. Es ist deshalb ungerechtfertigt, wenn Parkierungsmöglichkeiten vorhanden sind. Der von den 60 Mill. Fr. jährlicher Treibstoffzoll- Automobilist muss sich damit abfinden, dass er sein Fahrzeug nicht immer in unmittelbarer Nähe Erträgnisse höchstens 30 Mill. Fr. den Kantonen zugesprochen werden sollen, wie es der Bundesrat seines Zieles aufstellen kann, sondern einen Parkplatz will. Ueberdies sind die in der Botschaft ohne suchen muss, von dem aus er 3—5 Minuten zu Fuss gehen muss, um zu seinem Ziel zu gelangen. In Städten des Auslandes ist dies zur Selbstverständlichkeit geworden. Vorbehalt in Aussicht gestellten Leistungen des Bundes, d. h. maximal 24 Mill. Fr. im Jahr, nur unbedeutend höher als die bisherigen Bundessubsidien, und das trotz der sicheren Mehreinnahmen. Von einer namhaften Verbesserung zugunsten der Kantone kann nicht die Rede sein; Zusammenfassend gelangt die Eingabe zur Schlussfolgerung, dass die Leistungen des Bundes an das Strassenwesen erheblich höher sein müssen als sie die Botschaft zur Bundesfinanzreform ins Auge fasst und dass Der Strassenbau ist im Finanzprogramm ungenügend berücksichtigt Im Leitartikel « Einseitig festgefahren » («A.-R.» Nr. 19) war u, a. auch die Rede von einer in sehr dezidiertem, um nicht zu sagen scharfen Ton gehaltenen Eingabe der Studienkommission für den schweizerischen Strassenbau an die Mitglieder der beiden parlamentarischen Kommission für die Bundesfinanzreform. Dieses Schriftstück, dessen Inhalt eine Stellungnahme der Studienkomniission zur Frage der Strassenbaufinanzierung im Rahmen der Bundesfinanzreform bildet, hebt einige nüchterne Tatsachen ans Licht, um zu zeigen, dass die Vorschläge, welche die bundesrätliche Botschaft über die Neuordnung des Bundesfinanzhaushaltes enthält, den Bedürfnissen des Strassenverkehrs und des Strassenbaues von morgen nicht entsprechen. Wohl wartet die Botschaft mit Anträgen auf, die einen gewissen Fortschritt verkörpern und positive Ansätze zu einer zweckmässigen Lösung des Pro- blems der Finanzierung de6 Strassenwesens in sich bergen, so dort, wo der Bundesrat den Strassenausbau als im Landesinteresse liegend anerkennt und den Kantonen einen verfassungsmäßig garantierten Anspruch auf einen Teil der Treibstoffzölle gewähren will; doch sind seine Vorschläge insofern völlig unbefriedigend, als die in Aussicht genommenen Bundesleistungen an das Strassenwesen in quantitativer Hinsicht keinesfalls genügen und al* die Botschaft darüber hinaus eine Reihe von Vorbehalten und unbeantwortet „gelau Fragen in sich schliesst. "j erklärt die Eingabe der «Studienkommission» Haben wir in Nr. 20 der «A.-R.» durch Mitarbeiter die Polizeibehörden von Basel und Genf über die Parkierungsprobleme jener Städte und die zu deren Lösung oder zunächst wenigstens zur Milderung der heutigen Raumnot vorgesehenen Maßnahmen zum Worte kommen lassen, so sei im Nachstehenden nun von den Parkierungssorgen Berns die Rede, wie sie der städtische Polizeidirektor Dr. Freimüller Jüngst in seiner Antwort auf eine Interpellation über städtische Verkehrsfragen zeichnete und wobei er gleichzeitig auch die Ideen der Behörden über die inskünftig zur Schaffung des notwendigen Parkierungsraums einzuschla- genden Wege umriss. gen Gestützt auf ein umfangreiches Tabellenmaterial legt die Eingabe dann dar, dass die Belastung der Kantone durch das Strassenwesen je länger desto untragbarer wird und dass ohne eine wesentliche finanzielle Mithilfe des Bundes der Strassenbau eine unerfüllbare Forderung bleiben muss. Ueber ihre bisher schon bestehenden Aufgaben auf diesem Gebiete hinaus erwächst den Ständen nun im Talstrassenausbau nach dem Programm des Eidg. Oberbauinspektorates noch eine neue. Wenn der Bundesrat dafür einen jährlichen Höchstbeitrag von 7,5 Mill. Fr. ins Auge fasst, dazu noch unter der Voraussetzung der Deckung durch neue Einnahmen (die nach menschlichem Ermessen nur durch eine weitere Belastung des Strassenverkehrs beschafft werden können! Red.), dann ist das völlig ungenügend und wird die Kantone auf keinen Fall veranlassen können, neben ihren übrigen Strassenausgaben auch noch an den Ausbau des Talstrassennetzes heranzutreten. Eine weitere tragende Feststellung der Eingabe besteht im Hinweis darauf, dass der Bund die Kantone in weit höherem Masse finanziell unterstützen könne und auch müsse, sofern auf einen systematischen Strassenausbau nicht überhaupt verzichtet werden solle. Zur Begründung wird zunächst wiederholt, dass der Ausbau unseres Strassennetzes eine dringende I Aufgabe von nationalem Interesse sei. Wenn der £Bund aus der Belastung des Strassenverkehrs in namentlich der Talstrassenausbau einen mehrfach höheren Beitrag als 7,5 Mill. Fr. jährlich erfordert. Dazu schlägt die Studienkommission eine von der bundesrätlichen Fassung abweichende Formulierung de6 neuen Art. 30 der BV vor, und zwar für den ersten Teil des 2. Absatzes: «Der Bund richtet den Kantonen jedoch die Hälfte des Zollertrages auf Treibstoffen für motorische Zwecke aus. Das Nähere bestimmt die Bundesgesetzgebung. » Mit diesem Abänderungsvorschlag will die Studienkommission die « Kann-Vorschrift » im bundesrätlichen Entwurf ausschalten, weil es nicht dem Bundesgesetzgeber überlassen bleiben darf, zu bestimmen, ob den Kantonen grundsätzlich ein Anspruch auf einen Teil des Zollertrages zustehe oder nicht. Zudem lehnt die Studienkommission eine Beschränkung des Anteils der Kantone auf einen Höchstbetrag in Franken ab, ebenso auch die zeitliche Befristung der Bundesbeiträge auf zehn Jahre. Nicht nur formelle, sondern auch materielle Bedeutung kommt schliesslich dem Vorbehalt zu, welchen die der « Studienkommission » ebenfalls angehörende FRS hinsichtlich des oben wiedergegebenen Vorschlags für eine teilweise Aenderung des neuen Verfassungsartikelentwurfs angebracht hat. Sie erklärt, sich dem dort vorgeschlagene» Entwurf nicht ohne weiteres anschliessen zu können, vielmehr behält sie sich jede Freiheit vor, einen eigenen Vorschlag auszuarbeiten. Der Autofahrer fährt mif STÄBILOIL M. BÜRLI, Chemische Fabrik, Baden rasch mit Garantie,:^ Hasler, Zürich 4 Badenerstrasse 4 ZU VERKAUFEN ZU VERKAUFEN 1 kompl. Langholzzug 1 Getriebe mit Kupplung von FORD BABY oder PREFEKT, wie neu. Preis Lastwagen mit Anhänger, neuer Dieselmotor eingebaut, Motorseilwinde, Bereifung doppelt 40X8, gegen Fr. 120.—. 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