Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1948_Zeitung_Nr.021

E_1948_Zeitung_Nr.021

16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 5. MAI M« - Nr. 21 AUTOMATISCHE KOMPRESSOREN Kurzfristig Druckluftbehälter Constructions Mecaniques S.A. VILLENEUVE (Vaud) Handbohrmaschine JEEP-ANHÄNGER (ORIGINAL) in einwandfreiem Zustand liefert zu vorteilhaften Preisen GUMMIWERK MENZI AG. Diepoldsau Telephon (071) 7 0071 Verlangen Sie Offerte oder besuchen Sie unser Lager in WIDNAU (St.G.) Bohrpistole HB35 Fr. 148.- Handbohrmaschine HB 40 Fr. 198.- Sujportschliifmasehine/'- •• s; >; SS 40 Fr. 245.-;, , O-\ „ "\ * \Ei e lrtrohammer V . L* -•= -,*Z?h, EH 30 Händschleifmaschine ||iF r _ 288.- reduzierte Preise MOTOROIL garantiert grössten Schutz für jeden Motor ... vermindert die Betriebskosten Höchsfleistungszusäfze gegen Lager-Korrosion und Oxydation Bildet zähen, unzerreissbaren « Schutzfilm » Erzielt beste Schmierwirkung und hält den Motor sauber Probieren Sie AEROPENN-Motoroil, erproben Sie selbst dessen Vorteile. , 0 AEROPENN-Motoroil ist bei allen guten Garagen erhältlich. Tischschleifmaschine TS45 Fr. 250. Perles Elektromotorenfabrik AG. Pleterleri Verkaufsbüro Zürich GotthardstraBe 49 Telephon (051) 27 7611 Fr. 435.- Präzisions-Elektrowerkzeuge Verlangen Sie unseren Sammelprospekt Nr. 14 Alle Artikel sind in den Fachgeschäften erhältlich Tischbohrständer HB40 Fr. 95/- Original-Büchsen a l l eingetroffen Ka Alleinvertrieb für die Schweiz: Baumann, Aeropenn-Motorenöle ZÜRICH-ALTSTETTEN Telephon (051) 25 59 $5 LIJMITE das Spitzenprodukt aus Kunstharz Wer ist's. der jenen Wagen fährt und sich um keine Vorschrift schert? elegant —praktisch — schützend für Polsterüberziige Ihres Wagens in den herrlichsten Farben und Dessins, reichhaltige Auswahl — ab Lager lieferbar LUMITE bietet Ihnen folgende Vorzüge: • Leicht zu verarbeiten. Behält, einmal angepasst, immer seinen straffen Sitz bei und nimmt auch nach langem Gebrauch keine unschönen Formen an • Ohne weiteres abwaschbar; selbst Fette, Olc und Säuren etc. lassen sich mühelos entfernen, ohne das Gewebe anzugreifen • Witterungsbeständig, wasserabstossend. Am Sommer angenehm, im Winter nicht kalt • Brennt nicht! • Erfreut durch seine immer frisch bleibende natürliche Farbenpracht ' • Lichtecht, verblasst nicht! • Repräsentiert Luxus! Ali.. Zürich Beefhovenstrassc 1 Wer ist's. der, als Sie in der Not, so freundlich seine Hilfe bot? Wer ist's. der uns gefällt, der schreckt, und irgendwie die Neugier weckt? Den Auto-Index nimm zur Hand, dort wird sein Name rasch genannt, und was er treibt und wo er wohnt; dies Buch hat immer sich gelohnt! Der Auto-Index, das Verzeichnis der Personen- und Lasiwagenbesitzer, ist in allen grosseren Buchhandlungen zum Preise von Fr. 15.— plus Wust erhältlich. Dorf, wo er nicht aufliegt, kann er auch vom Verlag bezogen werden VERLAG HALLWAG, BERN, ABTEILUNG AUTOTOURISTIK

III. Blatt AUTOMOBIL-REVUE BERN, 5. Mai 1948 IIL Blatt BERN, 5. Mai 1948 Der «Proving Ground » ein Relief der Versuensstreeke aer General Motors in Milford Michiga an der der Maler die letzte Hand anlegt. Aus dem Entwurf einer Karosserie: Das Modell in Naturgrosse, hier aber verkleinert. Die Welt des Dieselmotors: Die Züge von morgen, Lastwagen und Frachtschiffe maßstäblich in einem Panorama dargestellt. 50 Jahre Autogeschichte EIN NEUES GENERAL-MOTORS-AUTOMUSEUM IN CHICAGO Nirgendwo in der Welt existiert ein ausgesprochenes Automobilmuseum. In der Schweiz gar erinnern nur noch einige wenige Zeugen an unsere verschwundene Autoindustrie. Frankreich, Italien und Deutschland haben von Zeit zu Zeit besondere rückschauende Ausstellungen ausgeführt. Was uns Europäern vorenthalten bleibt, wird nun den Amerikanern seit kurzer Zeit dank einer Initiative von General Motors geboten. Am 15. September 1947 wurde im t Museum of Science and Industry» in Chicago eine Dauerausstellung unter dem Titel « Motorama > eröffnet, die die Entwicklung des Automobils auf neuartige Weise zeigt. Sie beschränkt sich dabei nicht auf ein einfaches Nebeneinanderstellen aller möglichen alten Gegenstände, sondern bietet unter dem Motto «50 Jahre Automobilfortschritt > eine plastische, sehr lebendige Darstellung der Geschichte des Autos. Neben eigenen Erfindungen, wie z. B. den automatischen Anlasser, zeigt General Motors einfache Grundsätze, die sich in der heutigen Konstruktion eingebürgert haben. So wird unter anderem sehr anschaulich der Begriff und die Auswirkungen des Kompressionsverhältnisses dargestellt; ferner wird begründet, weshalb die Einzelradaufhängung der Vorderräder heute Standardausführung geworden ist. Das Prinzip der Ausstellung heisst: «Berühren nicht verboten!»; sie erinnert deshalb nicht mehr an dunkle Museumsräume, wo die Gegenstände kalt und reizlos hinter Glasdeckeln verschlossen sind. •stl»* In Bild und Modell: Einer der Säle des Motorama, wo Aufhängung und Chassis erklärt wird. Ein Druck auf den richtigen Knopf, und schon dreht sich eines der vielen Räder, die von der Antike bis ins Zeitalter der hohen Oktanzahlen dem Menschen das Problem t Transport» lösen helfen. An anderer Stelle kann man sich in die Geheimnisse des « Hydramatic »-Getriebes von GM vertiefea Zur Unterhaltung der jungen Besucher dient eine verkleinerte maßstäbliche Relief-Darstellung des « Proving Ground >, der Versuchsstrecke von General'Motors in einer reizenden Landschaft im Staate Michigan. Neben Autos finden auch Dieselmotoren Platz in der Ausstellung, so' in einem Panorama, wo zwei Diesel-Züge zwischen Schiffen und Lastwagen verkehren. Neben diesen allgemeinen Objekten zeigen General Motors einige markante Episoden aus ihrer eigenen Geschichte: Im Jahre 1908 gewannen sie die englische « Dewar-Trophy», indem sie bewiesen, dass auch die Bestandteile von Luxusfahrzeugen untereinander auswechselbar seien: Drei Cadillac wurden demontiert und ihre Teile in einem Haufen durcheinander gebracht. Dennoch konnten die drei Wagen einwandfrei wieder zusammengesetzt werden. Selbstverständlich nimmt der Karosseriebau einen besonderen Platz ein; so sind den ersten Cadillac und La Salle die neuen Linien des Nachkriegs-Chevrolet gegenübergestellt. Neben der Darstellung moderner Produktionsmethoden von Karosserien, die nur sechs Stunden" benötigen, findet man futuristische Vorschläge für das Zukunftsautomobil. Ein alter Luxuswagen: der Landauer 1910 als Modell. Der erste in Serie gebaute Wagen, ein Cadillac «Modell» 1908. Rechts: « Berühren gestaltet >: Dem Besucher wird die Möglichkeit gegeben, sich in die Wirkungsweise der neuen « Hydramatic »-Uebertragung zu vertiefen. Links und rechts sind Tourenzähler und Tachometer angeordnet. In der Mitte zeigt eine Leuchttäfel den automatisch eingeschalteten Gang. Man beachte auch die Abwesenheit des Kupplungspedals. .l»—-? *?vt ** 1R t„ * Links: Es handelt sich hier um den Unterschied zwischen mechanischer u, hydraulischer Bremse. Beim Knopfdrücken zeigen die zwei Modellfahrzeuge verschieden lange Bremsstrecken. Oben sind die entsprechenden Bremsbacken dargestellt.