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E_1948_Zeitung_Nr.021

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18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 5. MAI 1948 - Nr. 21 Eine neue Hydraulische Ausrüstung für Omnibusse Interessante Versuche mit einer neuen hydraulischen Ausrüstung für Omnibusse werden gegenwärtig von der Bendix Aviation Corp. durchgeführt. Zweck der Anlage ist der Antrieb der einzelnen Organe, die bisher meist elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch bedient wurden, von einer gemeinsamen zentralen Stelle aus. Die ganze Ausrüstung ist in einen 35plätzigen Omnibus eingebaut und wird rurreit gründlich' erprobt. • Die wichtigsten Einzelteile der Anlage sind in der Abbildung 6chematisch dargestellt. Sie bestehen aus: Druckpumpe, Speichergefäss, Druckregler, Reservoir, Bremsventil, Bremiszylinder, Servolenkung, Türöffner mit den Steuerventilen und Aribeitszylindern, Scheibenwischerantrieb und Verstellmechanismus der Kühlerjalousie. Die Zahnradpumpe 6augt das Oel aus dem Reservoir und fördert es über den Druckregler zum Speicher. Sie wird mit'Kurbelwellendrehzähl angetrieben und hat eine theoretische Fördermenge von 20 cm 1 pro Umdrehung. Sobald der Druck im Speicher 70 atü erreicht hat, stellt der Druckregler ein Steuerventil in der Druckleitung um, und das geförd'erte Oel fliesst praktisch ohne Ueberdruck in das Reservoir zurück. Beim Minimaldruck von 56 atü wird die Zuleitung zum Speicher wieder freigegeben und dieser wieder auf den Maximaldruck aufgeladen. Wenn die Pumpe ins Reservoir fördert, ißt die benötigte Antriebsleistung nur sehr gering, dagegen steigt sie bis auf 12 PS, wenn der Speicher mit der Maximaldrehzahl von 3000 U/min. aulgeladen wird. Der Gesamtwirkungsgrad der Pumpe liegt zwischen 70 °/o bei Leerlauf und 76 % bei 3000 U/min. Die effektive Fördermenge beträgt dabei 7,5 bis 56,5 Liter/min. Der Speicher ist ein kugelförmiges Stahlgefäss von 25 cm Durchmesser und einem Gewicht von 9 kg. Er ist das einzige 6erienmässig hergestellte Aggregat und wurde ursprünglich für die Verwendung in Flugzeugen entwickelt, wo er sich bereits bewährt hat. In seinem Inneren besteht ein beträchtlicher Luftüberdruck und er enthält als Hauptelemeht eine elastische Blase, durch die das Drucköl von der Luft getrennt wird. Am einen Pol der Kugelschale ist ein Lufteinlassventil, am andern der Oeleinlass angebracht. Die Speicherfähigkeit ändert stark mit dem Luftdruck; normalerweise wird der Speicher auf etwa 30 atü. aufgepumpt; dabei kann er innerhalb des normalen Druckbereiches zwischen 70 und 56 atü. eine Oelmenge von 920 cm 3 speichern bzw. abgeben. Bis zu einem Druck von 35 atü. sind weitere 3100 cm 3 Oel verfügbar. Die Bremsen arbeiten bis zu diesem Druck einwandfrei. Bei einem eventuellen Oelpumpendefekt genügt diese Oelmenge, für 9—36 Bremsungen, "je nach dem toten Gang, des Bremsgestänges, so dass auch in diesem Fall 'kerne direkte Gefahr besteht. Die Servobremsen. Vom Speicher führt eine Druckleitung zum Bremsventil, das unter dem Fussboden, direkt vor dem Bremspedal angebracht ist. Von diesem zweigen vier Druckleitungen zu den Bremszylindern an den vier Rädern und eine Niederdruckleitung zum Reservoir ab. Das Bremsventil wirkt derart, dass jeder Stellung des Bremspedals immer eine bestimmte Bremskraft entspricht; es ist somit ein differenziertes Bremsen, wie bei einer normalen, direkt wirkenden Bremse möglich. Bei der Betätigung des Pedals fliesst das Drucköl vom Speicher zu den einzelnen Bremszylindern und beim Los- Die Hauptaggregate der hydraulischen Ausrüstung. A = Pumpe, B = Speicher, C = Druckregler, D = Behälter, E = Bremsventil, F = Bremszylinder, G = Servolenkung, H = Scheibenreiniger, J = Türöffner, K = Steuerventile dazu, L = Arbeitszylinder. lassen desselben durch das Bremsventil und die Niederdruckleitung zum Reservoir. Die Bremszylinder haben Bohrungen von 38 mm; diese genügen, um bei einem Druck von 45—50 atü. die Räder zum Blockieren zu bringen. Dieser Drück wird 0,2 6ec. nach der Betätigung des Pedals erreicht. Sämtliche Türen können vom Führersitz aus auf elektröhydraulischem Wege geöffnet und geschlossen werden. Der Zu- und Abfluss des Drudköls zu den entsprechenden Arbeitszylindern wird durch Ventile gesteuert, die magnetisch durch Solenoide betätigt werden. Die entsprechenden Stromkreise werden durch einen Kombinationsschalter am Instrumentenbrett vom Führer geschlossen bzw unterbrochen. Bemerkenswert ist auch ein besonderes, ebenfalls elektrisch gesteuertes Ventil in der Bremsleitung. Sobald eine Türe geöffnet wird, leitet dieses Drucköl auf die Hinterradbremse und diese bleibt angezogen, bis alle Türen geschlossen sind. Trotzdem für einen 35plätzigen Autobus eine Servohilfe für die Lenkung nicht nötig ist, würde eine Versuchsausführung eingebaut. Sie besteht aus einem Lenkgetriebe mit Schraube und Mutter, wobei letztere als Servokolben ausgebildet ist und die Lenksäule konzentrisch umgibt. Das Lenkgehäuse dient als Druckzylinder, und das Steuerventil ist an dessen oberem Ende angebracht. Je nach der Drehung des Lenkrades strömt Drucköl auf die eine oder andere Seite des Seryokolbens und erleichtert in beträchtlichem Mass die Bedienung. Das gegenwärtige Ueber6etzungeverhältnis der Lenkung beträgt 20! 1, doch kann es dank der Servohilfe bei späteren Ausführungen auf 18: 1 herabgesetzt werden. Da der Servokolben alle Stösse aufnimmt, arbeitet die Lenkung ganz stossfrei; trotzdem soll der nötige Kontakt mit der Strasse vorhanden sein. Selbst bei Pnetidefekt an einem der Vorderräder kann der Omnibus noch mühelos beherrscht werden. Selbstverständlich arbeitet die Lenkung auch bei einem Defekt an der hydraulischen Anlage noch einwandfrei, einzig die Unterstützung durch die Servokraft bleibt aus, und das Lenken benötigt grösseren Kraftaufwand. Ausser den erwähnten Aggregaten sind auch noch die Scheibenwischer und die Kühlerjalousien an das hydraulische System angeschlossen. Bei der erwähnten Versuehsau6führung wird ferner die Bewegung des Gaspedals hydraulisch auf die Drosselklappe im Vergaser übertragen, doch ist diese Anlage nicht mit dem hydraulischen Drucksystem verbunden, sondern unabhängig von dieser, ähnlich wie eine normale hydraulische Bremse ausgebildet. (Automotive Industries, 1. Nov. 1947, Bearbeitung -ch-) Tucker-Fliessband 98% produktionsbereit Nach einer Mitteilung von Preston Tucker, Präsident der Tuckerwerke, ist das Chassis-Fliessband für die neuen Tuckerwagen zu 98 %> betriebsfähig, das Motoren-Fliessband zu 60 %. Nach einer neuerlich revidierten Voraussage sind die ersten Tuckerwagen im Juni d. J. zu erwarten. Die finanzielle Lage des neuen Konzerns ist vorläufig als günstig zu bezeichnen. 17 250 000" Dollar waren durch Verkauf von Aktien und durch Gebühren für die Vergebung von Vertretungen aufgebracht worden; von diesen hat Tucker bisher rund 11000 000 ausgegeben. Weniger eindeutig ist das Bild, wenn man die Produktionsmöglichkeiten ins Auge fasst. Wie alle anderen amerikanischen Autofabriken, hat auch Tucker mit schweren Rohstoffsorgen zu kämpfen. Hieraus .erklärt sich, dass er auf die einzige gegenwärtig zur Verfügung stehende Hochofenanlage samt Kokerei in Cleveland, die von der Regierung betrieben wird, ein Angebot von 8 Millionen Dollar gemacht hat, von denen 20 % sofort und der Rest innert 10 Jahren gezahlt werden soll, und dass dieses Angebot wesentlich höher ist als das aller anderen Bieter. Dennoch ist ihm die Anlage noch nicht zugesprochen worden. Erhält er sie, so kann er die Tagesproduktion auf 1000 Autos bringen; erhält er sie nicht, wird er kaum über 150 Autos pro Tag hinauskommen. Die ersten, wahrscheinlich im Juni zum Verkauf gelangenden Tuckerwagen sind Versuchsmodelle, die hauptsächlich von Werkangehörigen zum Sammeln von Erfahrungen benutzt werden sollen. B. E. Der Einfluss der Russbildung auf das Kompressionsverhältnis Eine der wichtigsten Fragen des ganzen Verbrennungsmotorenbaues ist zweifellos diejenige des Kompres6ionsverhältnis6es. Davon hängt der Wirkungsgrad de6 Motors, das heisst seine Leistung und Verbrauch sowie sein einwandfreies, kljpffestes Arbeiten. Die Definition des Kompressionsverhältnieses ist bekannt: Totalvolumen des Zylinders durch Totvolumen. Unter Totvolumen, auch 22 tu T» da« 'S 20 Z 19 8« I» UJ 9 5 8 o iFFFFEEffi II mm j || Kj ~T~ \J 1 _UDLL__ TL-/L 0.5 m m ~ 7 ~T IITHIIILZIZ ^7/Z' 57z t/T. 7ZZ_IE_ • //'A\\ yyy ~yy i r OHNE RUSS SANS CALAMINE jafhiiiiiii 5 6 7 S y 1O 11 12 13 14 15 VERDICHTUNG MIT SAUBERER KAMMER COMPRESSION AVEC CHAMBRE PROPRE Verdichtiingsraum oder Verbrennung.skammer genannt, versteht man den Raum, den die komprimierten Gase einnehmen, wenn der Kolben im oberen Totpunkt angelangt. Verständlicherweise vermindert die Russablagerung, die sich im Laufe der Motorlebensdauer bildet, dieses Volumen. Eine Überschlagsmäsäit5e Rechnung zeigt, dass diese Verminderung eine Erhöhung des Kompressionsverhältni&ses bewirkt In einer englischen Arbeit wurde dieser Einfluss untersucht und in einem Diagramm für einen bestimmten Zylinderkopf aufgetragen. Die Kurven entsprechen einer Schichtdicke von 0,5 und 1 mm. Beispielsweise wird ein auf 7 : 1 verdichteter Motor dann auf 7,5-1, bzw 8,2 ; 1 komprimiert. (J. Swaine, J. Mcch. E„ The Autocar, 14. Nov. 1947) LIGHTOL Shampooing Der wirksamste Schaum zum Reinigen Ihrer Karosserie! Ohne Maschine, ohne Installationskosten LIGHTOL gestattet schnelles und sauberes Waschen LIGHTOL'ist neutral und greift den Lack nicht an Besuchen Sie uns an der Mustermesse Halle IX, Stand 3466 LIGHTOL ist äussersf sparsam im Gebrauch LIGHTOL ist erst seit 3 Monaten erhältlich und wird dennoch in mehr als 200 Garagen verwendet , LABORATOIRE LIGHTNING R.PERFETTA, CAROÜGE-GENEVE Chemisch-technische Produkte 54, rue Jacques-Dalphin, Tel. (022) 5 43 37 Dynamo-, Anlasser- und Magnet-Wicklungen sind meine Spezialität Das stabilisierte Mineralöl der Weltrekorde! Gen.-Vertr.f. d. Schweiz: J. Schnyder, Sf. Niklausstr. 54, Solothurn Lager in Basel Oel-Ablass-BIeche MER2 LATO NA WRINGMASCHINE Starkes und gut gearbeitetes Modell, fest oder auf beweglichem Fuss. Länge der Gummirolle: 40 cm, 6,5 0 ZU VERKAUFEN 2 Saurer- BL-Motoren 100 PS, Bonzin, ausgerüstet mit elektrischen Aggregaten. 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Nr. 21 - MITTWOCH, 5. MAI 1918 AUTOMOBIL-REVUE 19 STRASSENVERKEHR Biondettis dritter Mille Miglia-Sieg 4. Mai 1948, 9 Uhr. Offene Strassen: Brünig, Etroits, Forclaz, Ibergeregg, Jaun, Julier, Kräzerenpass, Lenzerheide. Maloja, Marchairuz, Mollendruz, Montets, Morgins, Mosses, II Fuorn (Ofenpass), Passwang, Pillon, Weissenstein, Wolfgang, Samnaun, Zufahrt nach Arosa, Gesperrte Strassen: Albula, gesp. zw. Preda und Ponte, Oeffnung ca. Mitte Mai; Bernina, gesp. zw. Berninahäuser und La Rosa, Oeffnung 5./10. Mai; Flüela, gesp. zw. Gasthaus Alpenrose ob Davos und Susch (Süs), Oeffnung auf Pfingsten vorgesehen; Furka, gesp. Urner Seite bis Realp, Walliser Seite bis Oberwald befahrbar; Grimsel, gesp. zw. Zentrale Handegg und Oberwald, Oeffnung ca. Ende Mai; Gr. St. Bernhard, gesp., bis Cantine de Proz befahrbar; Klausen, gesp. Glarner Seite befahrbar bis Hotel Urnerboden, Urner Seite befahrbar bis Unterbalm; Lukmanier, gesp. Bündner Seite bis San Gion, Tessiner Seite befahrbar bis Camperio, voraussichtliche Oeffnung erste Woche Mai; Oberalp, gesp. Urner Seite bis Nätschen, Bündner Seite offen bis Tschamut; San Bernardino, gesp. zw. Hinterrhein und San Bernardino Dorf, durchgehende Oeffnung voraussichtlich erste Woche Mai; St. Gotthard, gesp. Urner Seite bis Hospenthal befahrbar, Tessiner Seite bis Motto Bartola ob Airolo, durchgehende Oeffnung auf Pfingsten vorgesehen; Simplon, wegen Neuschnee auf unbestimmte Zeit wieder gesperrt; Splügen, gesperrt; Susten, gesp. Urner Seite bis Goretzmettlen, Berner Seite bis Klus, 3,5 km ob Gadmen, Oeffnung ca. Ende Mai; Umbrail, gesp. Nach einer Zusammenstellung des Strassenverkehreamtes wurden im März 1948 insgesamt 429 Verkehrsunfälle gemeldet (gegen 389 im März 1947), nämlich: Zahl der Zahl Davon Verkehrs- derVer- tödlich Unfälle letzten verletzt (i.V.) (i.V.) (i.V.) Stadt Zürich 336 (322) 138 (105) 1 (2) Stadt Winterthur 25 (18) 8(6) 0 (0) Kanton Zürich 68 ( 49) 44 ( 29) 3 (1) im März 1948. Nach der Statistik der Eidg. Oberzolldirektion über die im März zu vorübergehendem Aufenthalt in die Schweiz eingereisten Motorfahrzeuge wurden im Berichtsmonat durch die Zollorgane 24 261 Uebertritte registriert, d. h. 22 % mehr als im Februar (19 865) und 154 % mehr als im gleichen Monat des Vorjahres, ein Beweis mehr dafür, dass die Normalisierung des internationalen Autotourismus gute Fortschritte macht. Der Fernverkehr stand mit 23 226 Einreisen (18 566) zu Buche, von denen 21 586 (17 062) auf die Personenwagen, 668 (752) auf den Kollektivverkehr (Autocars) und 972 (752) auf die Motorräder entfallen. Darüber hinaus passierten 548 (886) Lastwagen die Grenze, während im eigentlichen Grenzverkehr 487 (413) Personenwagen und Motorräder in unser Land einrollten. Eine Analyse der amtlichen Uebereicht, soweit die Herkunftsländer in Frage stehen, zeigt, dass eine ins Gewicht fallende Verschiebung zugunsten Frankreich» stattgefunden hat, reisten doch aus unserm westlichen Nachbarland 15 057 gegen 12001 Fahrzeuge ein. Bei Italien anderseits ist ein leichter Rückschlag von 5220 auf 5062 Einheiten zu verzeichnen. Belgien und Luxemburg nehmen mit 1206 (569) Vehikeln den dritten Platz ein, indem sie Deutschland/Danzig mit einem kleinen Zufallsmehr (1198 gegen 859) auf den vierten Rang abdrängten. Es folgen die Niederlande mit 443 (331), England/ Schottland/Irland mit 391 (132) und Oesterreich mit 312 (243) Fahrzeugen. ZU Infolge Aufgabe des Sportes verkaufe ich meinen SS JAGUAR, 2'A Liter, Typ 100 Miles, Doppelvergaser, ist so gut wie fabrikneu. Dazu gehören: 5 neue Pirelli-Pneus, 6 gute Pneus, Verdeck und Seitenteile sowie verchromter Gepäckträger. Aeusserster Preis: Fr. 18 500.—, inkl. Steuer und Versicherung. ZU Befahrbarkeit der Alpenstrassen Zahlen aus dem Zürcher Strassenverkehr Telephon 24 6060, Zürich. 429 (389) 190 (140) 4 (3) TOURISTIK Internationaler Autotourismus der Schweiz VERKAUFEN SS-Jaguar-Sport VERKAUFEN Pneuwagen 6ehr starte Ausführung, Tragkraft 4—5 Tonnen, Brücke 4,5X1,75 m. Vorder- und Hintergestütz, mit Winde. Bereifung und Wagen neu. Geeignet für Pferde- und Traktorenzug. Preis sehr günstig für raschentschlossenen Käufer. (OFA 4341 S) 87327 Anfragen an Telephon (062) 8 82 74. ZU VERKAUFEN geräumter 8-Plätzer-Oldsmobile 66600(21 1937, 19 PS, schwarz, Schiebedach, Heizung, mit oder ohne Radio. Dieser Wagen ist in sehr gutem Zustande. 66672(21 Offerten an J Weber, Mozartstr. 5, Luzern. Am Sonntagabend, um zwanzig Minuten nach sieben Uhr, traf Biondetti am Steuer seines Ferrari wieder in Brescia ein, das er früh um 4.13 Uhr verlassen hatte, und brachte damit seinen dritten Mille-Miglia-Sieg unter Dach. Weiterbildung im Autogewerbe. (Eing.) In der Erkenntnis, dass die schweizerische Industrie und das Gewerbe den Konkurrenzkampf nur mit tüchtigem Personal bestehen können, haben mehrere grosse Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände die Stiftung Fachschule Hard, Winterthur, gegründet. Diese Ausbildung6stätte dient der beruflichen Weiterbildung. So bietet z. B. die Fachschule Hard, in Verbindung mit dem Autogewerbeverband der Schweiz, dem Personal dieses Gewerbes folgende Weiterbildungsmöglichkeiten: 1. Kurse in den allgemeinen Mechanikerarbeiten. Diese Ausbildungskurse dienen sowohl der praktischen Weiterbildung als auch der Vorbereitung auf die Meisterprüfung. Das Programm umfasst je zwei Wochen Drehen, Schweissen/Schmieden und Schraubstockarbeiten. Die Ausbildungspragramme sind systematisch aufgebaut und vermitteln, trotz der kurzen Kurszeit, gründliche Kenntnisse in den verschiedenen Arbeitsgebieten. 2. Fachkurse. Diese dauern vier Wochen und dienen der Weiterbildung in den eigentlichen Facharbeiten an den Motoren, an den Fahrzeugen und an den elektrischen Anlagen. Als Kursleiter amten erfahrene Autofachlehrer. Das Kursprogramm schliesst hauptsächlich praktische Werkstattarbeiten ein, ergänzt durch den erforderlichen fachkundlichen Unterricht. An den Kursen in den allgemeinen Mechanikerarbeiten und an den Fachkursen können ausgelernte Automechaniker und Hilfsautomechaniker mit mehrjähriger Praxis im Fach, teilnehmen. Lehrlinge im 3. und 4. Lehrjahr können, sofern es die Platzverhältnisse erlauben, ebenfalls zugelassen werden. Es werden jedoch Lehrlinge bevorzugt, die keine Gelegenheit haben, einen besonderen fachtechnischen Unterricht zu besuchen. 3. Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung. Diese Kurse sind für Anwärter auf die eidg. Meisterprüfung bestimmt und vermitteln den Stoff im Rahmen der an den höheren Fachprüfungen gestellten Anforderungen, öschenen Airolo Fachschule Hard Winterthur C H A U F F E U R - V E R E I N S C H A F F H A U S E N Ein Flugsonderheit von Prisma. Der riesige Aufschwung, den die Verkehrsaviatik auf der ganzen Welt seit Kriegsende genommen und unaufhaltsam weiter nimmt, hat die Redaktion der im Verlag Huber & Co. AG. in .Erauenfeld herausgegebenen Monatsschrift für Natur, Forschung und Technik, « Prisma», bewogen, die erste Nummer des dritten Jahrgangs als Flugsondernummer herauszubringen, zu der bekannte schweizerische Sachverständige einige ebenso aktuelle wie aufschlussreiche Aufsätze beigesteuert haben. Historiker, Wirtschaftsfachleute, Techniker und Praktiker kommen in diesem sorgfältig redigierten, gut bebilderten Heft gleichermassen zu Wort. Interesse erwecken dürften vor allem die Beiträge über moderne Verkehrsflugzeuge, die Entwicklung des internationalen Luftverkehrs der Schweiz 6eit Ende des ersten Weltkrieges, die Flughäfen Cointrin und Kloten, « Rund 6000 PS für ein Flugzeug», ferner eine Darstellung der Aufgaben, die den Mitgliedern einer Flugzeugbesatzung zu lösen Überbunden sind und das ausgefeilte Teamwork, das sie zu vollbringen haben, um eine reibungslose Abwicklung des Flugbetriebes zu gewährleisten. Verzeichnis der Züge gültig vom 9. Mai bis 2. Oktober 1948. ab 6.M 7.16 7.50" 8.35 11.07 12.55 14.40 15.49" 16.02t 17.13* 17.47 19.01*10.04 t 21.11 22.11 an 6.40 7:29 8.37 8.49 11.21 13.09 14.54 16.08 16.16 17.41 18.01 19.16' 19.18 21.23 22.28 Airolo ab6.11 6.51 7.50 8.32 ».34 * 10.22 12.04 13.36* 15.04 15.46 16.30 18.04 19.03 21.21 23.09 * 0.57 Göschenen an6.24 7.18 8.08 8.45 10.22 10.36 12,18 13.53 15.18 16.14 16.44 18.32 19.17 21.35 23.38 1.19 ZU VERKAUFEN Gute Occasionen 1 PEUGOT CABRIOLET (Ramseier), Typ 402, m. Cotal-Getriebe, Jahrg. 1938, in sehr gepflegtem Zustande im Auftrage zu verkaufen. 1 OPEL KADETT 1937,2 türig, 4 Plätze, in sehr gutem Zustande. 1 SIMCA 8, Jahrg. 1946, 4türig, 4t>lätzig, ca. 16 000 km gefahren, wegen AnschaffiiT- eines grösseren Wagens, aus erster Hand. 1 AUSTIN, Typ TEN. 6 Jahrgang 1937. Motor Ende April 1948 komplett durchrevidiert. Eventuell würde der Wagen gegen 4—6-PIätzer eingetauscht. Wegnahme Ende Mai 1948. Anfragen an Verlagsanstalt Waldstatt AG„ Einsiedeln. Telephon 46. 66660(21 PS, Jahrg. 1947, wie neu, erst 4500 km gefahren, 4türiee Limousine mit Schiebedach. Schwarz mit braunem Lederpolster. Günstiger Preis. 66479(20-21 Peugeot 202 1 CITROEN 1946, Typ 11 Legere, ca. 33 000 km, Md. 1940, neuwertig, neue mit neuen Pneus und Pneus etc.. Schiebedach neuer Batterie. In Ia. und wegnehmbare Dach- Zustand. ;alerie. günstig abzugeb. W. Kreuchi. Garage Jura, Tel. 2 67 41 od. R. W., Balsthal. Tel. (062) 874 54. Palmenstr. 19, Basel. 66621(21 S. CI. G. Schweiz. Chauffeur-Interessen- Gemeinschaft Die Monatsversammlung vom 3. April 1948 war gut besucht. Unter Mutationen wurde wieder ein neues Aktivmitglied aufgenommen. Die nächste Versammlung findet am 8. Mai, punkt 20.00 Uhr, im Restaurant zum' Myrtenbaum statt. In Anbetracht der Traktandenliste ersuchen wir die Mitglieder um vollzähliges und pünktliches Erscheinen. Der Vorstand. 11 PS. schwarze Limousine, Modell 1937, 4türig, mit eingebauter Heizung und Defroster. 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(064) 812D8. 65444(16-21 Hab Glück mit dem Richter! Wie verschieden die Unfalltatbestände von den Richtern oft gewürdigt werden, haben wir bei der Klassierung unserer erledigten Rechtsschutzdossiers wieder einmal festgestellt. Beide Fälle sind im gleichen Kanton Bern beurteilt worden; die beiden Richterämter liegen keine 20 km voneinander. Kollege A hatte wohl einen Sachschaden von nahezu 5000 Franken verursacht, doch wurde durch diesen Unfall keine Person verletzt. Es handelte eich um einen typischen Fall der Nichtbelassung des innerörtlichen Vortrittsrechtes, bei dem mit einer Busse wegen Vergehens gegen das MFG gerechnet werden mu6ste. Die Folgen des Verkehrsvergehens des Chauffeurs B waren weit tragischer. Mehrere der am Unfall beteiligten Personen wurden schwer verletzt. Beide Unglückswagen mu6sten auf den Autofriedhof geführt werden. Die Gerichtsurteile? Kollege A wurde bestraft wegen Störung des öffentlichen Verkehrs. Die Strafbestimmungen des MFG genügten hier nicht mehr, motivierte der strenge Richter, weil « erheblichere » Schäden entstanden 6eien. Der Einspruch gegen das Strafmandat führte bei solcher Beurteilung sogar zu einer Erhöhung der ursprünglichen Busse. Einen gnädigeren Richter fand Kollege B, trotz den verletzten Personen und den abbruchreifen Unfallwagen. Wohl wurde er verurteilt wegen fahrlässiger Körperverletzung und Widerhandlung gegen das MFG. Von Störung des öffentlichen Verkehrs wurde indessen gar nicht gesprochen, und das Urteil fiel entsprechend milder aus. Unsere Schluesfolgerung? Bei derart verschiedenartiger Sühne müsste sie eigentlich lauten: Chauffeure, sucht euch den verständigsten Richter, der auch auf die Zeitnot Rücksicht nimmt, in der die Berufsleute vom Volant sich des Arbeitspensums wegen mitunter befinden! Weil die freie Wahl des Richters indessen nicht möglich ist, raten wir iweckmässiger: Kollegen, beachtet die Verkehrsvorschriften peinlich genau, damit euch selbstderüber6trengeRichternichts antun kann! a«. BERN. Chauffeurverband VHTL. An der Versammlung vom Samstag. 8. Mai. 20 Uhr, die erstmals im neuen Lokal, Unionssaal des Volkshauses, stattfindet, wird Kollege Soherrer sprechen über «Haftpflicht um} Versicherung im Chauffeurberuf>. Der Vorstand erwartet, das schöne Lokal bei voller Besetzung einweihen zu können. CHUR. Chauffeurgruppe. Versammlung mit Referat von Herrn Morf, Kant. Motorfahrkontrolle, Sonntag, den 23. Mai, nachmittags 14 Uhr, im Restaurant « Untertor >. ZÜRICH. Berufschauffeure. Im Rahmen der beruflichen Weiterbildung der Chauffeure veranstaltete unsere Sektion am 17. April den zweiten Vortrag von W. Trachsel, über: Was der Berufschauffeur vom Dieselmotor wissen muss. Wenn im ersten Vortrag der Referent ganz allgemein über die Entwicklung des Dieselmotors orientierte, so verlegte er im zweiten Vortrag das Hauptgewicht auf Brennstoff, Einspritzpumpe. Einspritzdüsen und Zündungsmoment. Rund 180 Zuhörer, darunter routinierte Dieselfahrer, folgten den Ausführungen, wobei durch schematische Darstellungen im Lichtbild die technischen Errungenschaften auf diesem Gebiete den Zuhörern besonders gut verständlich gemacht wurden. Die Diskussion zeigte, dass der Referent ein Auditorium vor sich hatte, das gewillt ist, etwas zu lernen. In später Abendstunde verliess man das Versammlungslokal im Bewusstsein, vieles gehört und gesehen zu haben, was bald praktisch verwertet werden kann. wb. .Redaktion: Dr. A. Locher R. Braunschweig, Masch.-Ing. - A. Flury (abwesend) ZU fERKADFEN Lastwagen BEDFORD-LASTWAGEN, 4,5 t, Modell 1936/37, 6 Zylinder, 16 PS, mit Blachengestell. MORRIS-CHASSIS mit Kabine, 4,5 t, Modell 1947, 4 Zyl., 18 PS, 4011 mm Radstand, eignet sich für sehr lange Brücke von 5—6 m, fabrikneu. SAURER-DIESEL-LASTWAGEN, Frontlenker. 4 t, Typ 2CR1D-H, Modell 1946, i Zylinder, 27 P3, Zustand neuwertig. Spez.-Fahrzeug, Schlepper u. Langholztransporte. BEDFORD-KIPPER, 4 t, Modell 1936/37, 6 Zylinder, 15 PS, Motor revidiert, Kipper und Brücke neu. MORRIS-KIPPER, 4 t, Mod. 1947, 4 Zylinder, 18 PS, fabrikneu. BERNA-DIESEL-KIPPER. 3,4 t, Typ L3D, Modell 1937, 4 Zylinder, 23 PS. BERNA-LASTWAGEN, 2 t, Typ L2, Modell 1934, 6 Zylinder, 15 PS, mit Blachengestell. BERNA, Kipper, Typ G5, mit Junkers-Diesel-Motor, 6 t, 18 PS, ca. 10000 km gefahren. PEUGEOT-KASTENWAGEN, 1,5 t, Typ MK4, Modell 1937, 4 Zylinder, 11 PS. Personenwagen FORD V8, Limousine, Modell 1S39, 4/5 PL, 8 Zyl., 11 PS. LANCIA-APRILIA, Limousine. Modell 1938, 4 PL, 4 Zylinder, 7 PS, Motor revidiert. Auto AG., Handelshof, Aarau. Telephon (064) 2 48 02.