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E_1948_Zeitung_Nr.020

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AUTOMOB1L-KEVUE MIM WIM

AUTOMOB1L-KEVUE MIM WIM H. 28. Al'KIL 191« - Ar. M) Gepäckträger O.L.D. Regulierbar und gelenkig Luxusmodell in geschliffenem Metall Der Gepäckträger wird an der Stoßstange und an zwei Punkten der Karosserie befestigt (bitte Breite angeben) Stört weder Hinterrad noch Kofferraum beim Öffnen. Der Wagen gewinnt an Eleganz dank der vornehmen Konstruktion Energol ist überlegen Erfahrene, anspruchsvolle Motorradfahrer haben ENERGOL in den vergangenen Monaten auf Herz und Nieren geprüft. Das Resultat dieser Versuche: Es gibt auch für hochtourige Sportmaschinen keinen besseren Schutz als ENERGOL... das Motorenöl mit besonderen Zusätzen zur Verhütung von Oxydation und Lagerkorrosion. Energol hält den Motor sauber und leistungsfähig Gepäckträger (Patent O.L.D.) Wird auf dem Dach befestigt und passt für jeden Wagen, ohne Löcher zu hinterlassen. Ohne jedes Werkzeug montierbar. Der Gepäckträger kann ohne Schwierigkeiten weggenommen worden Verkauf durch alle Garagisten und Zubehörgeschäfte Verlangen Sie unsern neuen Prospekt! Alleinfabrikant für die ganze Schweiz: P. RYFFEL, MONTREUX Av. Belmoni 38. Tel. 6 26 84 ENERGOL bei allen grünen Tanksteilen erhältlich BP, Benzin-und Petroleum-AG., Zürich Treibstoffe Schmieröle Heizöle sichert Ihnen regelxnässige Lieferung ins Haus zu geringeren Kosten Füllen Sie den untenstehenden Bestellschein aus und senden Sie ihn an die „Automobil-Revue", Postfach Transit 603 Bern. Vertreter Für jeden Wagen der passende HELVETIA-KÜHLER 2 Jahre Garantie Reinigen von Kühlern und Benzintanks GEBR. A. & P. KÄSERMANN, BERN Sehwarzrörstr. 79/Mattenhohtr. 38 Tel. (031) 5 4120 Koch Söhne GmbH., Luzern Tel. (041) 27777 H. Waibel, Karosserie. Zürich 8 Tel. (051) 340042 Wir fabrizieren diese Spezialbatterie ! ;

II. Blatt BERN, 28. April 1948 AUTOMOBIL-REVUE II. Blatt BERN, 28. April 1948 2. Grosser Preis der Nationen in Genf Die Nennungen Grosser Preis der Nationen Scuderia Ambrosiana, Mailand Villoresi Luigi Italien Maserati 1498 K Ascari Alberto Italien Maserati 1498 K Scuderia Milan, Mailand Pagani Nello Italien Maserati 1498 K Ruggeri Arialdo Italien Maserati 1498 K Bucci Clemar Argentinien Maserati 1498 K. Ecurie France, Paris Chiron Louis Frankreich Talbot 4500 Giraud-Cabantous Yv. Frankreich Talbot 4500 Ecuri» Gordini, Paris Wimille Jean-Pierre Frankreich Simca 1430 Gordini Amedee Frankreich Simca 1430 Scuderia Inter, Mailand Sommer Raymond Frankreich Ferrari 2000 Privatfahrer Chaboud Eugene Frankreich Delahaye 4500 Bancelin Philippe Frankreich Talbot Farina Giuseppe Italien Maserati 1498 K de Graffenried Emm. Schweiz Maserati 1498 K Kaufmann Hans Schweiz Maserati K Noverraz Louis Schweiz Maserati K Louveau Henri Frankreich Maserati 1498 K Plate Enrico Italien Maserati 1498 K Pözzi Charles Frankreich Delahaye 3600 Ramseier Ernest Schweiz Maserati K Rosier Louis Frankreich Talbot 4500 Schell Henry USA Maserati 1498 K Grosser Preis von Genf Ecurie Gordini, Paris Prinz Bira Siam Simca 1089 Sommer Raymond Frankreich Simca 1089 Gordini Amedee Frankreich Simca 1089 Rosier Louis Frankreich Simca 1089 Rol Francesco Frankreich Simca 1089 Fischer Rudolf Schweiz Simca 1089 Ecurie Autosport, Genf Basadonna Cyro Schweiz Cisitalia 1089 Privatfahrer Bernheim Claude Schweiz Cisitalia 1089 Farina Giuseppe Italien Cisitalia 1089 Joly Humbert Schweiz Cisitalia 1089 Loyer Roger Frankreich Cisitalia 1089 «Robert» Frankreich Cisitalia 1089 de Sauge Raymond Frankreich Cisitalia 1089 Schell Harry USA Cisitalia 1089 Taruffi Piero Italien Cisitalia 1089 Wöest Walter Schweiz Cisitalia 1089 Nationales Sportwagenrennen 1101—1500 ccm Patthey Hubert Neuchatel MG 1250 K Fortmann Hardy Bern MG 1250 K Je Terra Max Zürich BMW 1490 Gampert Bernard Geneve MG 1250 Weber Jean-Jacques Geneve HRG 1496 Nessi Pierre Lausanne Maserati 1498 Hajek Dalibor Zürich MG 1250 Seiler Ernst Romanshorn MG 1250 1501—2000 cm 3 Basadonna Cyro Geneve Maserati 1976 Berger E. BMW 1957 Glättli Paul Zürich A'Romeo 1805 Ruff Rolf Zürich BMW 1971 Dattner Alfred Zürich BMW 1971 2001—3000 cm' Fortmann Rudolf Bern A'Romeo 2900 K Glauser Paul Bern A'Romeo 2900 K Wehrli Walther Luzern A'Romeo 2300 K Die Calvin-Stadt mit ihrer jahrzehntealten automobilistischen Tradition, in deren Mauern, wie wir unter dem Titel « Genf als Zentrum des Autosportes» in Nr. 10 der c A.-R. > vom 11. März 1948 schrieben, vor genau 50 Jahren < durch eine Handvoll Chauffeure » der Automobil-Club der Schweiz ins Leben gerufen und deren Autosalon in der Zwischenkriegszeit und seit dem vergangenen Jahr aufs neue zu einem weltumspannenden Begriff wurde, ist kommenden Sonntag zum zweitenmal seit Beendigung des fürchterlichsten Völkerringens aller Zeiten Schauplatz bedeutender internationaler Aütomobilrennen. Denn, man erinnert sich: kaum war der Kanonendonner verhallt, da ergriff Genf, das von jeher eine Sonntag, den 2. Mai 1948 Der < Circuit des Nations > vor den Toren Genfs. Länge 2,945 km, maximale Steigung 5,4%, maximales Gefälle 5,83%. Zum zweiten Mal ausserordentlich rege automobilsportliche Betriebsamkeit entfaltete, die Initiative für die Durchführung eines Grossen Preises der Nationen, an welchem den Sportleuten aller Länder, die sich zuvor,, in feindliche Lager getrennt, mit der Waffe in der Hand gegenüber gestanden hatten, Gelegenheit geboten, werden sollte, neuerdings, aber diesmal in friedlichem Wettkampfe ihre Kräfte miteinander, zu messen. Der von Genf an die besten Fahrer Englands, Frankreichs und Italiens — zu denen sich die wägsten unserer Landsleute gesellten — ergangene Appell verklang nicht ungehört, und jener 21 Juli 1946, an dem der internationale Automobilrennsport auf Schweizerboden seine glanzvolle Renaissance feierte, belohnte die Veranstalter nicht nur mit einem moralischen, sondern auch mit einem durchschlagensportlichen und Publikumserfolg, der sie bewog, früher oder später abermals an die Organisation dieses Rennens heranzutreten. Heute nun ist es wieder so weit. Nach monatelangen Vorbereitungen nähern wir uns raschen Schrittes der zweiten Auflage des Grossen Preises der Nationen, der wie sein Vorgänger auf dem 2,965 km langen c Circuit des Nations», auch Secheron-Rundstrecke genannt, ausgetragen wird, wobei man sich kaum etwas vergibt, wenn man ihm einen Erfolg voraussagt, der dem letzten in nichts nachstehen dürfte. In der äussern Anlage der Veranstaltung ist gegenüber 1946 eine grundsätzliche Umgestaltung zu verzeichnen. Beschränkte .man sich damals auf den ; eigentlichen Grossen Preis in zwei Ausscheidungsläufen und einem Endlauf, während separat davon unseren einheimischen Sportwagenfahrern die Möglichkeit gegeben war, ihr erstes Nachkriegsrennen zu bestreiten, so erweiterte man das Programm heuer durch Einbeziehung eines Grossen Preises von Genf für 1100-ccm-Wagen, was anderseits schon aus zeitlichen Gründen dazu zwang, den Grossen Preis für Formelrennwagen auf einen einzigen Lauf zu konzentrieren, also von der Unterteilung in Vorläufe und ein Finale abzusehen. Die vorstehend wiedergegebene Nenriliste zum Genfer Rennsonntag lässt erkennen, dass es den Organisatoren auch diesmal wieder gelungen ist, sich die klangvollsten Namen Europas zu verpflichten. Freilich ist nicht alles mit von der Partie, was letztesmal in Genf um Sieg und Platz kämpfte. So glänzen vor allem die Briten durch" Abwesenheit, was man ihnen aber nicht weiter verübeln kann, wenn man weiss, dass sie am internationalen Rundrennen von Sr-Helier in Jersey engagiert sind, das qm morgigen Donnerstag als eine der wenigen englischen Rennspörtveranstaltungen der Saison in Szene geht und die Zeit somit nicht mehr ausreichen würde, dieFährzeuge bis zum Sonntag, bzw. auf 'das Training in Genf- zu überholen. Auch die Fabrikmannschaft der Mailänder Werke Alfa Romeo, die 1946 sowohl in den beiden Vorläufen als auch im Schlusslauf in geradezu erdrückender Weise obenausschwang, bleibt dem Start diesmal fern. Ihre diesjährige sportliche Tätigkeit beschränkt sich dem Vernehmen nach voraussichtlich —wie 1947 — auf einige der klassischen t grandes epreuves », als da sind die Grossen Preise von Monaco, von Belgien in Spa, von Europa in Bern, von Frankreich in Reims und von Italien in Turin. Die Teilnahme des Alfa- Teams ist — in diesem Zusammenhang bemerkt — freilich nicht nur in Monaco, sondern auch in Reims alles andere denn gewiss. Das Ausbleiben der Alfettas und der englischen ERA im wichtigsten Rennen des Tages wird aber durch die Meldung verschiedener kompressorloser Talbot und Dela.haye sowie zweier Simcas und eines Ferrari wettgemacht. Im Grossen Preis der Nationen der am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr als drittes Rennen steigt und der ganzen Veranstaltung gewissermassen die Krone aufsetzt, sind im Unterschied zu 1946, wo lediglich Anderthalbliterrennwagen mit Kompressor startberechtigt waren, Rennwagen zugelassen, die