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E_1948_Zeitung_Nr.022

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Tagungen vom Wochenende

Tagungen vom Wochenende Die schweizerischen Strassenfachleute in Winterthur und Kloten Tag für Tag werken in allen Teilen des Schweizerlandes, Hunderte und Tausende von Männern am Bau und Unterhalt unserer Strassen. Es sind auf der einen Seite die Angestellten und Beamten des staatlichen und kommunalen Strassenwesens, vom einfachen Wegknecht bis hinauf zum Kantonsingenieur, auf der andern die privaten Bauunternehmer mit ihrem Stab an Technikern, Vorarbeitern und Arbeitern. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Behörden, die sich in der einen oder andern Art mit dem schweizerischen Strassenwesen befassen. Praktisch sind alle diese Einzelpersonen, Behörden und Organisationen, soweit sie nicht den untersten, gewerkschaftlich gruppierten Personalkategorien angehören, zusammengeschlossen in der Vereinigung schweizerischer Strassenfachmänner (VSS). Dieses Jahr nun hielt die «Vereinigung» ihre Hauptversammlung — wie soll man denn eigentlich sagen? — im Kanton Zürich. Eigentliche Fest- und Versammlungsstadt war Winterthur, zuerst aber waren die Strassenfachleute Gäste des Kantons, der ihnen am Samstagnachmittag den im Bau befindlichen Flugplatz Kloten zeigte, um sie erst am Abend und am Sonntag der Eulachstadt zu weiterer Betreuung zu überlassen. Nach dem immerhin anstrengenden Besuch Klotens waren die Teilnehmer der Tagung doppelt dankbar für den splendiden Empfang, den ihnen am Samstagabend die eigentliche Feststadt Winterthur bot, indem sie sie zu einem flott aufgezogenen Unterhaltungsabend ins Stadtcasino einlud. Am Sonntagvormittag galt es zuerst, den eigentlichen geschäftlichen Teil der Hauptversammlung zu erledigen. Dieser bot freilich keinen Anlass zu langwierigen und schwierigen Erörterungen, sondern verlief unter der straffen Leitung des Präsidenten, Kantonsingenieur L. Perret (Lausanne), rasch und ohne besondere Sensationen. Immerhin seien aus der kurzen Eröffnungsansprache des Vorsitzenden — in der Fassung des Geschäftsberichtes für das abgelaufene Tätigkeitsjahr 1947/48 — die folgenden Worte zur gegenwärtigen Situation im schweizerischen Strassenbau wiedergegeben: «Ausgangspunkt für die weitere Diskussion dürfte wohl die Botschaft des Bundesrates an die eidgenössischen Häte über die verfassungsmässige Neuordnung des Finanzhaushaltes des Bundes vom 22. Januar 1948 sein. Wenn man von dieser Botschaft fertige Lösungen für die zukünftige Strassenverkehrspolitik und Strassenbaufinanzierung erwartete, so musste sie entschieden enttäuschen. Wohl schlägt der Bundesrat als wesentliches Positivum die verfassungsmässige Verankerung der kantonalen Ansprüche am Benzinzollertrag vor. Hingegen lässt die Botschaft eine grundlegende Konzeption der zukünftigen Verkehrspolitik und Verkehrsfinanzierung vermissen. Auch sind die für den Talstrassenbau in Aussicht gestellten Bundesbeiträge als völlig ungenügend zu bezeichnen. Sie werden niemals genügen, um die Kantone zu einem einheitlichen und bestimmten Vorgehen in ihrer Strassenbaupolitik zu bestimmen. Die Rede des Herrn Bundespräsidenten anlässlich der Eröffnung des Genfer Automobilsalons lässt aber erkennen, dass in all diesen Fragen auch nach Auffassung des Bundesrates das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Die entscheidende Diskussion ist damit eröffnet.» Zu dieser Diskussion lieferte die Versammlung gleich selbst einen wichtigen Beitrag, indem sie auf Antrag der Geschäftsleitung die nachstehende Entschliessunt? annahm: «Die Vereinigung Schweiz. Strassenfachmänner (VSS) hat an ihrer Häuptversammlung vom 9. Mai 1948 in Winterthur Kenntnis genommen von den neuen Vorschlägen des Bundesrates über die Finanzierung des Strassenbaues, wie sie in der Botschaft zur Bundesfinanzreform niedergelegt sind. 1. Die Vereinigung nimmt zunächst mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Bundesrat in einem neuen Artikel 30 der Bundesverfassung die Ansprüche der Kantone auf einen Anteil am Zollertrag von Motorentreibstoffen verankern will, und dass er damit anerkennt, dass der Bund am Strassenbau finanziell mitzuwirken hat; 2. hingegen stellt die Vereinigung mit Bedauern fest, dass der Beitrag des Bundes an die Finanzierung des Talstrassenausbaues, wofür jährlich höchstens 7,5 Millionen Franken vorgesehen sind, offensichtlich ungenügend ist; 3. die Vereinigung wünscht, dass der Beitrag wesentlich erhöht werde, um die Kantone in die Lage zu versetzen, dieses grosse Werk innert nützlicher Frist zu verwirklichen.» Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der aus dem Vorstand zurücktretende alt Kantonsingenieur Sutter (Zürich) durch den aargauischen Kantonsingenieur Hunziker ersetzt. Beinahe wäre dann die VSS zum — VSS geworden; denn der Vorstand legte der Versammlung einen Vorschlag auf Umtaufe der Vereinigung in «Verband für schweizerisches Strassenwesen» vor, fand aber damit nur sehr wenig Gefolgschaft, weil die Absicht, die- Kurzbezeichnung «VSS» zu retten, zu einer etwas gezwungenen Neufassung der Firma geführt hatte. Regierungsrat Kaegi als Baudirektor des Kantons Zürich gab der Versammlung schliesslich seinen Segen mit einer Ansprache, worin er immer ein paar wesentliche Punkte des Ein halbes Jahr nach der ersten Nachkriegstagung der « Route Blanche » in Dijon hat am Samstag und Sonntag, 8./9. Mai, im Genfer Grossratssaal der vierte internationale Kongress dieser Bewegung für die grosse Fernverkehrsstrasse Paris—Dijon—Genf—Chamonix mit Verlängerung durch den geplanten Mont-Blanc- Tunnel nach Rom stattgefunden. Im Namen der Genfer Behörden begrüsste der Vorsteher des Handels- und Industrie-Departements, Staatsrat Jean Treina, die Teilnehmer des Kongresses, zu dem, neben den zahlreichen Vertretern des schweizerischen und des französischen Komitees, wiederum eine italienische Delegation erschienen war. Er beleuchtete das Interesse, das die Genfer Behörden an dem Projekt nehmen, durch den Hinweis darauf, dass schon zu Beginn dieses Jahres die dortige kantonale Regierung und die städtische Exekutivbehörde eine gemeinsame Erklärung abgegeben haben, wonach sie den Bau und Betrieb eines Strassentunnels durch den Mont-Blanc lebhaft herbeiwünschen und deshalb alle dahinzielenden Arbeiten unterstützen. Den Willkomm des französischen Komitees entbot dessen Präsident, der frühere Minister Gaston Gerard, der namentlich das Erscheinen jeweiligen Tagungsthemas prägnant zusammenzufassen weiss. Er machte der VSS das Kompliment, eine der sozialhygienisch wichtigsten Funktionen im Schweizerlande auszuüben, indem sie für die «Staubfreimachung» der Strassen sorge; aber er meinte damit offensichtlich ganz allgemein deren Ausbau im Dienste erhöhter Verkehrssicherheit und damit der Ausschaltung eines die Volksgesundheit schädigenden Faktors ewiger Beunruhigung und Aengstigung aller Strassenbenützer, die sicher schwerer wiegt als die wirklichen Verkehrsunfälle. Den politischen Aspekt allen Strassenbaues unterstrich der Zürcher Regierungsmann zum Schlüsse mit einem Hinweis auf die unbedingte Notwendigkeit eines Strassenausbaues nach gesamtschweizerischen Gesichtspunkten und unter Miteinbeziehung der Eisenbahnen in die allgemeine Entwicklung des nationalen Verkehrsapparates. Ein gehaltvoller, durch Lichtbilder illustrierter Vortrag des Winterthurer Stadtingenieurs H. Textor über Strassenplanung im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan beschloss den Vormittag. Da wir uns dieses interessante Referat zu einer gelegentlichen Resümierung in der «A.-R.» vorgemerkt haben, dürfen wir uns hier einen Bericht über seinen Inhalt ersparen. Müssen wir uns raumeshalber einen Verzicht über die nachmittägliche Besichtigung der im Bau befindlichen Kläranlage der Eulachstadt und einiger ihrer neuen Siedelungen samt deren Strassennetz auferlegen. H. W. Th. Ein mahnender Zeuge der Notwendigkeit der Verkehrsdisziplin. Der verunglückte Wogen wird abwechslungsweise auf verschiedenen Plätzen aufgestellt. (Photo Wyss, Luzern) Die Verkehrssicherheit ist ein Mosaik, das sich aus vielen kleineren und grösseren Steinen zusammensetzt, die da u. a. heissen: guter Strassenausbau, gut unterhaltene und ausgerüstete Fahrzeuge, zweckmässige Verkehrsvorschriften und Signalisation, sorgfältige Beaufsichtigung des Strassenverkehrs, eigene Disziplin der Strassenbenützer und gegenseitige Rücksichtnahme. Ineinandergefügt ergäbe dies ein harmonisches und schönes Bild des friedlichen Zusammenlebens. Aber leider ist es so; dass einzelne Steine gelegentlich herausfallen, Defekte zeigen oder das ganze Bild unansehnlich wird. Dann ist eine Generalsäuberung fällig. Diese Generalsäuberung heisst in unserer Sprache ausgedrückt: Verkehrserziehungswoche! Polizeidirektor Kopp führt mit seinen initiativen Helfern, Polizeinspektor Dr. Jenny und Kommissär Schärli in der Woche vor Pfingsten eine solche Generalsäuberung des Luzerner Strassenbildes durch. Die Aktion gliedert sich in dreierlei Massnahmen, wobei auch die Lärmbekämpfung nicht vergessen werden soll: a) Propagandistische Massnahmen. b) Instruktive Massnahmen. c) Technische Massnahmen. Bei der propagandistischen Aktion leihen die städtischen Zeitungen ihre Mithilfe. In den Kinos werden Filme und Stehbilder gezeigt. Sehr zu begrüsseh ist, dass der Lautsprecherwagen wieder zum Einsatz gelangt. Hand in Hand mit der Propaganda, wird die Verkehrserziehung in sämtlichen Schulen intensiviert, wobei auch die Schwerhörigen nicht vergessen bleiben. Hoffentlich übersieht man auch die vielen erwachsenen • Schwerhörigen», jene Fussgänger, Velofahrer AUTOMOBIL.REVUE MITTWOCH. 12. MAI 1943 - i\r. 22 Der Mont-Blanc-Strassentunnel macht wieder von sich reden der italienischen Gruppe freudig begrüsste. Diese hätte durch die aus eigener Initiative unternommenen Arbeiten am Südausgang des künftigen Mont-Blanc-Tunnels bei Entreves bereits einen praktischen Schritt unternommen. Im übrigen dürfte nun auch die Anerkennung des Projektes von französischer offizieller Seite nicht mehr lange auf sich warten lassen. In sei-, ner Begrüssungsansprache hob der eigentliche Initiänt des Mont-Blanc-Durchstichs in Italien, Ingenieur Graf Lora Totino, die Nützlichkeit und Dringlichkeit einer solchen direkten Strassenverbindung zwischen Hochsavoyen und dem Aostatal hervor. In einem kurzen Bericht über die jüngste Tätigkeit des schweizerischen Komitees legte der Vorsitzende, Pierre Guinand, dar, dass die Hauptaufgabe dieser Gruppe im Rahmen der «Route Blanche» darin liege, für die Erleichterung der Grenzformalitäten bei der Durchfahrt durch ,das Genfer Gebiet zu sorgen. Zum Kapitel der administrativen und praktischen Fragren gab zunächst der Sekretär des französischen Komitees, Castille, einige Aufschlüsse über den Strassenzustand auf der bestehenden Strecke der «Route Blanche» zwischen Paris und Chamonix. Wenn dieser auch im ganzen als gut Verkehrserziehungswoche Luzern und Automobilisten, die bei vollständig intakten Organen überhaupt kein «Musikgehör» haben, nicht. Als technische Massnahmen sind die Renovation der Strassenverkehrs- und Sicherheitseinrichtungen sowie der Einsatz fliegender Kontroll- und Lärmbekämpfungspatrouillen vorgesehen. Die Durchführung der Aktion stützt sich auf einfache Mittel, aber trotzdem zeichnet sie sich durch einige originelle Akzente aus. Besonderes Interesse, sozusagen als mahnender Zeuge der Notwendigkeit vermehrter Verkehrsdisziplin, wird ein bei einem Unfall furchtbar zugerichtetes Automobil finden, das an verschiedenen Plätzen aufgestellt wird. Die «Automobil-Revue» hat mindestens in Luzern aufmerksame Leser. In Nr. 20 brachte sie ein Bild, wonach in England die Fussgängerstreifen auf der Strasse gewissermassen durch Fußstapfen auf dem Trottoir vorsignalisiert werden. Das kann man' bei der Hauptpost in Luzern ganz frisch aufgemalt ebenfalls sehen. Auch in Sinnsprüchen, die gross aufgemacht auf einem Lastwagen, nachts beleuchtet, langsam durch die Strassen gefahren werden, hat sich die Polizei versucht, und sie sind sogar ganz ordentlich gelungen: Halt Mass, Luzerner, in allen Dingen: In Tempo, Hupen, Lärmen, Singen! De Polizist meint's sicher guet. Mach, was er seit und spar dy Wuet! Tue z'Nacht dy Autotüre nur ganz lysli zue, Es het doch jede ander au gärn Rueh! Zum Rede hesch no mängisch Zyt z'Luzärn, Z'Nacht vor de Hüsere het mers ned grad gärn! Möge der Aktion ein guter Erfolg beschieden sein! E. J. bezeichnet werden könne, gelte es doch, einige Verbesserungen vorzunehmen. Weitere Mitglieder der französischen Gruppe sprachen sich zu der Frage der Propaganda für das Itinerarium der «Route Blanche» und der Strassensignalisation aus. Zu einer längeren Diskussion gab die Forderung einer Freilegung des Faucille-Passes im Winter Anlass. Wie der Bürgermeister von Dijon bemerkte, handelt es sich hier nicht nur um ein Problem der Zurverfügungstellung des nötigen Materials, sondern vor allem um ein solches des Treibstoffes. Der Kongress nahm dazu eine Resolution an, in der er sein Bedauern darüber ausspricht, dass der Faucille-Pass während der Wintersaison 1947/48 trotz wiederholten Gesuchen und Interventionen dem Verkehr nicht erschlossen werden konnte. Es wird daher, im Hinblick auf die besondere Rolle, die Genf auf dem Gebiete der internationalen Beziehungen zufällt, dem Wunsch Ausdruck gegeben, dass die französischen Behörden heute schon Vorkehrungen für die ständige Offenhaltung der Faucille treffen. Mit der Frage des Mont-Blanc-Durchstichs im besonderen befassten sich zwei Referate. Deren erstes wurde von dem Mitglied der italienschen Delegation Marquis Renato di Montezemolo erstattet, der die offizielle Zustimmung der Regierung seines Landes zum Projekt in sichere Aussicht stellen zu können glaubte. Ebenso kündigte er die baldige Konstituierung eines italienischen Komitees der «Route Blanche» an. Der zweite Referent, Professor Rouiller (Genf), führte die Gründe an, die nach seiner Aufassung dem Mont-Blanc-Durchstich zum mindesten die Priorität gegenüber anderen Alpentunnelprojekten sichern sollten. Die Versammlung nahm hiezu schliesslich eine Resolution an, die besagt, dass der Kongress, der sich aus Vertretern der politischen, Handels-, Industrie- und touristischen Kreise Italiens, Frankreichs und von Genf zusammensetzte, neuerdings seine Hoffnung ausdrückt, den Strassentunnel durch den Mont-Blanc bald verwirklicht zu sehen. H. B. Die Tagung des Autogewerbe-Verbandes der Schweiz 8.9. Mai 1948 in St. Gallen Der letzte Samstag, und Sonntag sah in der «guten Stube» St. Gallens, der Tonhalle, die aus dem ganzen Land zusammengeströmten Mitglieder des AGVS tagen, wobei vornehmer Teppich- und Blumenschmuck am Samstag den äussern Rahmen zum grossen Jubiläumsunterhaltungsabend schuf, der wie die ganze St. Galler Tagung aufs beste organisiert war. Ein grosses Orchester, Arboner Humoristen und Herisauer Kunstradfahrer sowie eine bekannte St Galler Tänzerin und ein Ansager vom Sfadttheater erfreuten mit ihren Produktionen. Präsident Hrch. Grünenfelder von der Sektion St. Gallen entbot den Gruss des Abends und mit ihm teilte sich Sekretär C. Birchler in die flotte Organisation des Anlasses, der bei allen auswärtigen Teilnehmern zum unvergesslichen Erlebnis wurde. Die Generalversammlung vom Sonntagvormittag genehmigte ^unter dem gewandten Vorsitz von Präsident Osk. Moosmann (Burgdorf) die statutarischen Geschäfte, wie Jahresbericht, Rechnung und Budget und bezeichnete als Ort der nächstjährigen Tagung das Wallis (wahrscheinlich Sitten). Arbeitsausschuss und Kontrollstelle erfuhren eine ehrende Wiederwahl, und aus den ergänzenden Ausführungen des Vorsitzenden notieren wir hier nur die diesmal ausführlichere Würdigung der Jahresarbeit der einzelnen 18 Sektionen im gedruckten Jahresbericht und die Schaffung auch eines hauptamtlichen Sekretariats für Berufsbildung. Tags zuvor hatten Arbeitsausschuss und Präsidentenkonfernz getagt, dabei zu aktuellen Fragen Stellung bezogen und auch einige standespolitische Aktionen der Generalversammlung vorbereitet. Mit Einstimmigkeit wurden nach einer Orientierung durch den Vorsitzenden ihre Anträge zum Beschluss erhoben. Danach wird in der Treibstoffmarktordnung eine Bezugs» sperre für Aussenseiter beschlossen, eine besser« Basis in der Finanzierung der, vereinfachten Treibstoffmarktordnung sowie die Aufhebung der Kriegszuschläge für Zubehör und Ersatzteile verlangt und das Begehren nach einer besseren Lösung in der Margendifferenzierung im Treibstoff-Detailgeschäft gestellt, wobei der Arbeitsausschuss alle Kompetenzen zur Regelung dieser Fragen erhielt. Den zweiten Teil der Tagung eröffnete ein Referat von Dr. A. Raafl aub, Sekretär der FRS über «Fiskalbelastung der Automobilwirtschaft und Bundesfinanzreform», das übrigens den welschen Mitgliedern durch einen französischsprechenden Referenten gesondert geboten wurde. Der Referent zeigte die sehr grosse Differenz in der Bilanz der Autowirtschaft unseres Landes, was die Gegenleistungen des Staates und der Kantone für die dem Auto abgenommenen Zölle, Gebühren, Steuern usw. anbelangt. Einmütig stimmte die Versammlung hierauf einer Resolution zu, wonach der Verband beschliesst, alle Massnahmen der FRS und der ihr angeschlossenen Verbände zu unterstützen, um die Interessen des Strassenverkehrs im Zusammenhang mit der Bundesfinanzreform zu wahren. Nachdem beim anschliessenden Mittagessen noch Sektionspräsident H. Grünenfelder den auswärtigen Gästen den Dank für ihren Aufmarsch in St. Gallen ausgesprochen hatte, führte Zentralpräsident Moosmann in geistvollem Expose die Zuhörer in die Geschichte des Tagungsortes ein und dankte für die flotte Organisation. Regierungsrat Kessler schloss daran die Grüsse der Behörden von Stadt und Kanton St. Gallen an, wobei er interessante Einzelheiten zu Strassenbau- und Autosteuerfragen im Kanton St Gallen einflocht. -k

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