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E_1948_Zeitung_Nr.023

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12 AÜTOMOBIL.REVÜE

12 AÜTOMOBIL.REVÜE MITTWOCH 19. MAI 1948 - Nr. 23 Lastwagen - Kipper - Luxus - Car - Spezialfahrzeuge Motor 30/80 PS, Nutzlast 4-4,51, Car 26-30 Pl. Kurze Lieferfristen Vertretung für die Ostschweiz PneUS DUNLOP ausgerüstet FRONTLENKER DIESEL Direkte Einspritzung! A. Sommacal, Automobile, Zürich Kallcbreifestrasse 134 Telephon (051) 331200 AUTOMOBIL-RENNEN Grosser Preis von Genf (2. Mai 1948) Die drei Ersten (Equipe Simca-Gordini) waren mit MOTORRAD-RENNEN Grosser Preis der Schweiz in Genf Die Ersten der Klassen 350, 500 und 600 cm 3 Seitenwagen waren ebenfalls mit PneUS DUNLOP ausgerüstet Jeder gute Renner schätzt GRAND HOTEL DE VEVEY BESITZER VON KUGELSCHREIBERN Einzige Herrlicher Frühlingsaufenthalt in einem gefälligen, neueingerichteten Hotel. Grosser Park am Ufer des S«es - Eigenes Plage - Wasserskisport - Tennis. In der Bar spielt der Pianist Henri Ottone. Füllen Sla Ihren Kugelschreiber mit der neuen Schweizer Pasta «Sterken» selber ab; garantiert bei jedem Kugelschreiber bessere Schreibfählgkeitj dadurch haben Sie mit Ihrem Kugelschreiber keinen Aerger mehr. 1 Tube echte cSterkon»-Paslo, rot oder blau, mit Abfüller, ausreichend für mehrere Füllungen Fr. 275 inkl. Wust. Versand gegen Nachnahme. Grossitten, Wiederverkäufer verlangen Offerte. Kugelschreiber in jeder Preislage. Postfach 24, Basel 16 Gelegenheit! Aeussersf gDnstig zu verkaufen: 4 neue Nisderdruckreifen FIRELLI 50X9 Stollenprofil, mit 4 neuen Schlauchen dazu. 4 gebrauchte Niederdruckreifen PIRELLI 50X9 mit 4 gebrauchten Schläuchen dazu. Offerten unter Chiffre 66666 an die Automobilno„no Rom f!>1-93 H. Fauconnet, Dir. Verstopfung Sind Sie auf Reisen oft verstopft? Auf Rersen machen sich häufig unliebsame Anzeichen von Verstopfung bemerkbar. Reisen Sie darum mit < Colos >, das Sie in jeder Apotheke bekommen. < Colos» ist ein ärztlich erprobtes, bewährtes und harmloses Heilmittel für jedermann, das schon nach 5 Minuten wirkt € Colos » Ist auch das Mittel für Schwangere, Stillende, Menstruierende und körperlich Geschwächte, überdies erweist es sich als wirksam gegen HXMORRHOIDEN und ENTZÜNDUNGEN der Prostata. « Colas > ist ärztlich erprobt, unschädlich und hilft auch Kindern. Reisepackungen 6 4 Ovale . . . Fr. 2.— Packungen ä 10 Ovale . . . . Fr. 4.— Packungen ä 30 Ovale . . . . Fr. 10.50 Pharmazeutisches Laboratorium Dr. Engler EROS AG., Küsnacht 70 - Zürich Tonn» //# 19** Wiederum ein Triumph des fabelhaften Motors FIAT 1100 lieber 200 Konkurrentejf mit Wagen aus verschiedenes Ländern nahmen daran teil. 1 830 km wurden in rasendem Tempo auf offener Strosse, in der Ebene und im Gebirge, zurückgelegt. Am 2. Mai wickelte sich in Italien das H_ 15. « Mille Miglia »- Rennen ab. Kategorie Sport, Kl. 1100 I.,2.,3. FIAT1100/S Kategorie Tourenveagen, Klasse 1100 U 2., 3. FIAT Gesamt- Klassement 2., 3„ 4. sowie 9 weitere unter den ersten 20 FIAT UOO/S Kühlerschläuche ZU VERKAUFEN jetzt wieder in allen Dimensionen ab Lager lieferbar Gummihaus Karl Troxler. Zürich, Seidengasse 13, Telephon 25 77 68 2 komplette Brennstoff-Pumpen frisch revidiert, Bosch, für 6-Zylinder-Diesel-Motor. Die eine zu Fr. 1000.—, die zweite zu Fr. 1200.—. Die Pumpen können sofort geliefert werden. ' Offerten unter Chiffre 66954 an die Automobil- Revue, Bern. (23,24 ZUVERKAUFEN ZU VERKAUFEN Adler Junior Lim., 2 Türen, 4 PL, Mod. 1938, Farbe marron, 5 PS, 4 Gänge, 4 unabhängige Räder, sehr sparsamer Wagen, in tadellosem Zustand. Offerlen unter Chiffre 67006 III an die Automobil-Revue, Bern. (23 Citroen Vorderradantrieb, 1935. 8 PS. Limousine, 4/5-Plätz.. in einwandfreiem Zustd., fahrbereit. Preis 3800 Fr., evtl. mit Steuer u. Versicherung. — Offerten unt. Chiffre 66931 an die Automobil-Revue, Bern, oder Telephon (081) 3 11 59, ab abends 9 Uhr. 66931(22,23 ZU VERKAUFEN 1 Ladestation STANDARD, Typ 40/42-20 S, Wechselstrom 250 Volt. Ladestrom 84—90 Volt, 20 Amp., Komplett mit Zeitschalter. 66846(22,23 Verwaltung des Thurg. Kantonsspitals, Münsterlingen. ZU VERKAUFEN Lastwagenzug mit Handwinde gut erhalten, Preis günstig. 67021(23,24 G. Zenger, Oberger'.afingen b. SoL Motorboot, Mahagoni wegen Nichtgebrauchs günstigst zu verkaufen. Lange 7 m, Breite 1,7 m, mit Verdeck u. Inventar, Marine- Chrysler-Motor, 6 Zyl., schnelles Boot, 6 Volt, 4/6 Sitzplätze, neuwerüg. — Anfragen an Neptun, Transportu. Schiffahrts AG., Basel 19. 67044(23 Herr and Frau Comirato, Gewinner der 1100 cm 3 der Sportwagen-Kategorie, welche gleichzeitig im Gesamt-KIassement den 2. Rang einnehmen, haben die Strecke mit einem Stundenmittel von 110.559 km zurückgelegt. Bei diesem sehr schweren Rennen, das sowohl den Fahrer wie auch den Wagen einer harten Prüfung unterzieht, hat FIAT wiederum von seinen ausserordentlichen Eigenschaften ein glänzendes Zeugnis abgelegt: Solidität, Ausdauer, Strassenhaltun g, FahrregelmXssi gkeit, und Anpassen an jedes Gelände, * Generalvertretung für die Schweiz: SACAF, Route de Lyon 108, Genf Vertreter und Untervertreter in allen wichtigsten Ortschaften FIAT immer ein Welterfolg

Nr. 23 - MITTWOCH 19. MAI 1948 AUTOMOBIL-REVUE 13 Das Automobüwcscn in Österreich (II) Der Stand von Steyr-Pueh und Austro-Fiat am Wiener Salon. Autosalon in einer armen Stadt (Spezialbericht für die « A.-R. ») Es hat nicht wenige gegeben, die sich über den Gedanken einer Internationalen Automobilati&stellung in den Mauern der Wiener Stadt belustigt haben. Zugegeben, die Voraussetzungen für eine solche Veranstaltung waren in keiner Weise gegeben: Nahezu kein Import infolge Devisenmangels, denkbar bescheidene Inlandsproduktion und eine für keine einzige Schicht der Bevölkerung tragbare Preisgestaltung, ganz zu schweigen von dem redlichen (und leider so erfolgreichen) Bemühen der Bewirtschaftungsstellen, jede Gesundung der österreichischen Kraftverkehrswirtschaft nach Kräften zu hemmen. Dennoch kann der «Wiener Salon » als ein Erfolg gebucht werden! Man lächle nicht einmal über das Wort « international »; es hat nämlich, angesichts der beteiligten Marken, unbedingte Berechtigung: Personenwagen; Buick, Chevrolet, Hudson und Packard (USA), Fiat und Lancia (Italien), Citroen, Delage, Siehe A.-R. Nr. 20 vom 28. April 1948, Delahaye, Dyna-Panhard, Peugeot und Renault (Frankreich), Austin, Jowett, Singer, Standard, Triumph und Vauxhall (England), Aero, Skoda und Tatra (Tschechoslowakei). Opel (Deutschland) — 22 Marken aus 6 Heratellerländern. Lastwagen und Busse: Chevrolet und Ford (USA), Fiat (Italien), Chenard-Walcker, Citroen, Delahaye, Hotchkiss, Panhard, Peugeot, Renault und Unic (Frankreich), Bradford (England), Mavag und Raba (Ungarn), Austro-Fiat, Graf & Stift, Saurer und Steyr (Oesterreich), Praga, Skoda und Tatra (Tschechoslowakei) — 23 Marken aus 8 Herstellerländern, dazu noch die Traktoren von Steyr, Bührer und Fordson. Einige schweizerische Industrieprodukte sind ebenfalls ausgestellt, so Chippiser Aluminiumprofile für Autobuskarosserien, pneumatische Türschliesser und Scheibenwischer sowie Frostschutzscheiben von Royal und Kunstleder für Polsterungen. Natürlich kann sich diese Ausstellung nicht mit einem Weltereignis, wie es der Genfer Salon war, messen. Es ist aber immerhin erstaunlich, was sich in dieser wirtschaftlich schwer ringenden Stadt zusammengefunden hat. Auch der Rahmen — den die Messehallen im Prater bildeten — war in jeder Weise repräsentativ, die ganze Schau erfüllt von dem Wunsch aller beteiligten Kreise, der Automobilwirtschaft das zu geben, was ihr gebührt. Man braucht den Lesern der «A.-R.» die einzelnen Weltmarken und ihre Typen nicht erst besondere vorzustellen; sie kennen sie schliesslich vom jüngst abgehaltenen Genfer Salon her. Wir können uns- daher auf die österreichischen Leistungen beschränken. Oesterreich erzeugt, wie dies an dieser Stelle erst kürzlich schon erwähnt wurde (siehe Nr. 20 vom 28. April der « A.-R. »), keine Personenwagen, wenigstens einstweilen. Aber auch mit dem Nutzfahrzeugbau ist es so eine Sache! Oesterreich besass fünf Automobilfabriken: Fross-Büssing, Graf & Stift, Oesterreichische Automobilfabrik (vormals Austro-Fiat), Saurer und Steyr. Nicht eine ist darunter, die nicht schwer tinter dem Bombenkrieg oder Ausräumungen gelitten hätte. Nicht eine einzige erfreute ßich bisher einer wirklich tatkräftigen Unterstützung durch den Staat. Dazu sind bei einigen dieser Werke die Betitzverblltnisse «trittig. Heute erzeugen vier Werk« in Oesterreich: Steyr die beiden Lastwagentypen von 3 t (8O-PS- Vergasermotor) und 3,5 t (85-PS-Dieselmotor) sowie den Dieseltraktor, Saurer den 5,5—6-Tonner (125-PS-Diesel), Austro-Fiat den 5-Tonner (1I0-PS- Diesel) sowie schwere Elektro-Lastwagen und Graf & Stift in der Hauptsache Karosserie«, vor allem Busaufbauten. E* handelt sich bei allen Typen um Modelle, die — bis auf den neuen 3,5-t-Diesel- Steyr-Lastwagen — schon längst ihre Eignung unter Beweis gestellt baben. Nur der Eingeweihte kann ermessen, wieviel Arbeit geleistet und wieviele schier unlösbar erscheinende Probleme letzten Endes doch gelöst werden mussten, bis man zur Produktion wenigstens von Lastwagen schreiten konnte. E» wurde an dieser Stelle schon mehrm*!« betont, dass Oesterreich über keine eigene Bauteile- und Zubehörinduetrie verfügte, sondern völlig von den deutschen Lieferanten abhängig war. Eine Unmenge von Dingen fehlten daher nach Kriegsende, nrussten entweder auf komplizierteste Art aus dem ^Ausland beschafft oder a'ber in Oesterreich in Erzeugung genommen werden. Es klingt wie ein dummer Witz, ist aber Tatcache, dass Oesterreich aus Schwedenstahl hergestellte Kugellager nach der Tschechoslowakei exportieren muM, um von dort italienische (!) Lichtmaschinen zu erhallen. Wo aber die österreichische Industrie von sich aus den Versuch gemacht hat, die früheren deutschen Lieferanten durch Inlandserzeugung zu ersetzen, steht einer positiven industriellen Leistung eine in preislicher Hineicht negative Seite gegenüber. Die kleinen Serien, die in Oesterreich hergestellt werden können, machen an sich schon eine günstige Preiskalkulation unmöglich. Hinzu kommt noch, dass alle für die Erzeugung notwendigen Einrichtungen erst angeschafft werden mussten, und zwar zu stark fiberhöhten Preisen. Auch das Material war und ist außerordentlich teuer: Wenn so ein 5-Tonner österreichischer Erzeugung (Austro-Fiat ' oder Saurer) *!• Brückenwagen 125000 Seh., d.h. nach offiziellem Verrechnungekurs rund 52 000 Fr. kostet, so »t das schon für Schweizer Begriffe kein Pappenstiel, noch weniger aber für den Oesterreicher mit seinem weit niedrigeren Realeinkommen. Wie in der < A.-R.» schon vor langer Zeit ausgeführt wurde, könnte das Heilmittel für die österreichische Industrie in einem engen Zusammengehen bestehen, in einer Gemeinschaftsarbeit aller beteiligten Firmen, Bedauerlicherweise wird es zu dieser Zusammenarbeit nicht so bald oder überhaupt nie kommen. Die Gründe sind verschiedenartiger Natur, wobei selbstredend auch jeder Zusammenarbeit sich entgegenstellende individuelle Auffassungen mitspielen. Die mangelnde Zusammenarbeit hat übrigens auch dazu gerührt, das6 sich mehrere Firmen auf die Erzeugung dee gleichen Bauteils oder Zubehörs geworfen haben, weshalb keine einzige eine Serie erreichen kann, die eine einigermassen tragbare Preisgestaltung ermöglichen würde. Auch wenn man kein Freund von staatlicher Planung ist, so muss man über einen solchen Grad an Planlosigkeit den Kopf schütteln. An den Personenwagenbau ist im Augenblick in Oesterreich überhaupt nicht zu denken. Von der Leitung des einzigen Werkes, das für diese Aufgabe in Frage gekommen wäre — nämlich Steyr —, Der Zweizylinder-Dieselmotor Steyr mit 26 PS für den Traktor. Die Einspritzpumpe liegt versenkt unter dem sichtbaren Deckel. Dieser Motor bildete den Ausgangspunkt für die Entwicklung des neuen Lasrwagen-Vierzylinderdieselmotors. wurde die Gelegenheit nicht rechtzeitig ergriffen, die Voraussetzungen zu schaffen, um noch während des anhaltenden Wagenhungers in der ganzen Welt mit der Produktion beginnen zu können. Die Schwierigkeiten, die sich einem solchen Beginnen entgegenstellen, sollen bestimmt nicht verkannt werden, aber vielleicht wäre es möglich gewesen, auch auf diesem Gebiete etwas aufzubauen. 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