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E_1948_Zeitung_Nr.023

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AUTO-MAGAZIN Nr. 23

AUTO-MAGAZIN Nr. 23 Frühlingsfahrt nach Seelisberg Distanz: Luzern—Seelisberg: 33 km. Strassenbeschaffenlieit: bis Beckenried asphaltiert, ab Beckenried bis Seelisberg Landstrasse. Ab Emmetten bis Seelisberg für Autocars gesperrt. Nachdem das Projekt der linksufrigen Vierwaldstättersee-Strasse endgültig begraben ist, bleibt als Trost einzig die Strecke: Luzern— Seelisberg. Aber auch diese ist nur teilweise Uferstrasse, indem schon ab Luzern der idyllische Seeweg via Haslihorn—St. Niklausen nicht eingeschlagen werden kann, weil ausgerechnet die schönste Partie: Kastanienbaum—Winkel für alle Motorfahrzeuge verboten ist. Immerhin ist diese (unter Brüdern gesagt!) nicht besonders bussengefährdet; namentlich nicht an Werktagen. Auf der Weiterfahrt nach Horw ist auf die beiden Brünigbahn-Uebergänge zu achten, besonders auf den zweiten, bei der Wirtschaft zum «Engel». Nicht etwa deshalb, weil dort vielleicht ein hübscher Engel zur Einkehr winkt, sondern weil dort fast zu jeder Tageszeit « durstige » Lastwagen stationieren (sehr oft sogar auf der verbotenen rechten Seite!), die die Sicht auf Barriere und Strassenfortsetzung nehmen. Hergiswil ist ausser seiner Glasbläserei durch die vielen schönen Heimatstil-Bauten bekannt geworden. Vielleicht hat mancher Automobilist Ursache, an seinen neuen Wagen auch jenen Spruch zu schreiben, der rechter Hand an einem der Chalets steht: Winkel bei Horw. Blick gegen Bürgenstock. • Lass Neider neiden und Hasser hassen, was Gott mir gab, muss man mir lassen! > Dem Lopper entlang sollte man möglichst rechts fahren. Die kurvenreiche Strasse ist zwar ordentlich breit, aber die Entgegenkommenden fürchten die hohen Randsteine des Trottoirs und steuern daher immer gegen die beliebte Mitte. Der Klügere beugt vor! Dafür kann dann ab Stansstad etwas auf den «Knebel» gedrückt werden, wenn die schöne Strasse dazu verlockt oder verführt. Bei dieser Gelegenheit muss auf die ganz besondere Heimtücke der Lopperstrasse hingewiesen werden, die am ersten Märzsonntag wieder vier Menschenleben forderte. Meistens sind es ortsfremde Fahrer, die das Schleudergefahrsignal nicht ernst genug nehmen. Während gerade im Vorfrühling die übrigen Routen längst trocken sind und hohe Geschwindigkeiten erlauben, trifft man am Lopper immer wieder teils nasse, teils noch vereiste Stellen an, die nur bei Vorsicht rechtzeitig erkannt werden können. Da die Temperaturverhältnisse dort stündlich wechseln, kann auch nicht just in dem Augenblick wieder gesandet werden, wenn das Eis auftaut, nachdem die früheren Wagen den Sand vom hartgefrorenen Boden weggeschleudert haben. Sicher wäre eine Sandpatrouille an Wintersonntagen am Loppfer notwendiger als mancherorts der Schneekettendienst! Der Pilatus im Roichen. In Stans, dem Hauptorte Nidwaldens, lohnt sich ein kleiner Halt Die Barockkirche und das Winkelrieddenkmal sind sehenswert. In der umgebauten « Kröne » am Dorfplatz logierte J. W. v. Goethe im Jahre 1797. Das schmiedeiserne Tor am Eingange links ist ein einzigartiges Kunstwerk. Wer aber in Stans nicht rasten wül, wird es in Beckenried tun, um in nur Hminutiger Seilbahnfahrt auf die prächtige Klewenalp ZU schweben. Beckenried ist dem Automobilisten auch durch seine Autofähre nach Gersau bekannt. Auf der Rückfahrt hat er also Gelegenheit, den Weg am rechten Seeufer nach Hause zu wählen. -ö-* Über den Volant geflüstert von Pmgum Wenn du auf einer Ueberlandfahrt durch Dörfer und Weiler fährst, so bedenke, dass es nicht nur dich und deinen Wagen, sondern auch Hühner und Enten gibt. Es macht auf sie keinen Eindruck, wenn du die saubere- Strasse mit einem Neunziger nimmst Sobald du die normale Geschwindigkeit ins Abnormale steigerst, wird sich einer neben dich setzen und warten, dass er mit dir «aussteigen» darf: Der Tod. Viele Unglücksfälle hätten verhütet werden, können, wenn sich die Lenker dessen bewusst gewesen wärent Man hat die Meilensteine nicht gepflanzt, damit sie umgefahren werden können. Der Journalist R. ging mit dem bekannten, aber unbescheidenen Rennfahrer XYZ durch das Landesmuseum, wo u. a. eine Tafel an einer gelben Postkutsche verkündet, dass es sich um die Gotthard-Post handelt, worauf XYZ zu R. nachdenklich sagt: «Was wird man wohl nach meinem Tode an meinen Wagen schreiben?» •Zu verkaufen», sagte R. schlagfertig. Der Politiker AbisZ, der mit seinem Wagen Schlangenlinien fuhr, wurde von zwei Polizisten auf die Wache gebracht, wo ihm die Blutprobe genommen werden sollte. L., der Arzt, erkannte sofort den Politiker und frag ihn, was ihn hierher geführt hätte. «Na, zwei Polizisten», lautete die Antwort «Etwas betrunken, nehme ich an», fuhr der Arzt ruhig weiter. «Bestimmt», sagte der Politiker mit Seelenruhe, «alle beide!» * Tom Carter, der eine reizende Gattin, aber keinen eigenen Wagen besass, sagte einmal im Kreise seiner Bekannten: «Ich gebe meine Frau für einen 12-PS.» «Muss es ein 12-PS sein, genügt denn ein Esel nicht?» frug Jimmy Pigott, der Carter nicht ausstehen konnte. «—Gewiss doch», sagte Carter. «Kommen Sie nur her!» «Pech», sagte Marius zu Oliver, «jetzt, da es Karosserien aus Plexi-Glas gibt, jetzt in diesem grossen Moment tragen die Frauen die Röcke wieder länger...» Kopfweh. Migräne, Zahnweh, Monatsschmerzen: Leitung: Charles Kreutzer 'Tel, '3.39.Ö6, Erstklassiges Faniilienliaus* iri bevorzugter' „i^S-k Andeer Mineral- und Moorbad Hotel Fravi 1000 m ober Meer Kur- und Ferienort. Beste Aufnahme von Passanten. 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Nr. 23 AUTO-MAGAZIN H U M O R Schriftsteller: «Der Krach da oben ist nicht mehr auszuhalten. Minna, gehen Sie mal gleich hinauf und fragen Sie, ob die Herrschaften verrückt geworden sind!» Minna: «Soll ich auf Antwort warten?» Gut gegeben. Clement Marrot gehörte zu den Spassmachern Franz I. von Frankreich. Als er eines Tages mit einem Hofkavalier denselben Weg hatte, schritt er rechts neben dem Edelmann einher. Der Hofkavalier war darüber ärgerlich und sagte: «Ich kann es nicht leiden, wenn mir ein Narr zur rechten Seite geht.» «Aber ich wohl, gnädiger Herr!» antwortete Marrot und ging auf die linke Seite. K assenbewusstsem. «Nein, mein Herr», wütete der Vater, «meine Tochter wird nie die Ihre.» «Ich will sie auch gar nicht zur Tochter», entgegnete der junge Mann, «ich will sie zur Frau.» ... und was machen wir morgen, Liebling? Unter Freundinnen. . «Ich finde deine Toilette furchtbar einfach.» «So — na, und ich deine einfach furchtbar.» Falsche Spekulation. «Ich bin Ihnen zu Dank verpflichtet. Sie haben meiner Tochter das Leben gerettet, und Sie sollen es nicht umsonst getan haben. Ich überlasse es Ihnen, zwischen meiner Tochter und einer Belohnung von 100 000 Franken zu wählen!» Der Lebensretter überlegt für sich: Ich nehme die Tochter, es macht sich besser, und dann bekomme ich das Geld dazu. — So entschliesst er sich, die Gerettete zu heiraten. «Ich dachte es nur», gibt der künftige Schwie- Servater freudig zu. «Sie denn 1 haben gut gewählt; die 100 000 Franken '— *--•>*- hätte ---i- ich Ihnen doch nie geben können.» Nach der Verlobung 1 . Die Ehe ist nicht nur Vergnügen, Geliebte verheiratet sind, musst du mir jeden Tag das Essen kochen!» «Ja, Geliebter — und' du musst es essen!» Der erste Mann, der um mich anhält. In dem Schokoladenladen war Hochbetrieb, als einer der Verkäufer einen Jungen entdeckte, der schon seit einer Weile verdächtig nahe an einer offenen Keksdose stand. «Na, Bürschchen», meinte er, «du versuchst wohl, dir einen Keks zu mausen?» «Im Gegenteil», sagte Fritzchen, «ich versuche, es nicht zu tun!» Dle Umwälzung im Haushalt: Wasch- und Geschirrab*asch-Maschine «-«- Universitätsstr. 69 Tel. (051) 28 0317 Bitte senden Sie mir den Thor-Prospekt. Name: An Buseo A.G., Universitätsstrasse 69, Zürich 6