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E_1948_Zeitung_Nr.023

E_1948_Zeitung_Nr.023

Neue

Neue Automobileinfuhrrekorde im April Genau ein halbes Jahr hat der Monats einfuhr rekord für Automobile Bestand gehabt, der seit dem Oktober vergangenen Jahre« mit 2902 Einheiten und 18,5 Mill. Fr. zu Buche stand. Nach jenem Monat fielen die Bezüge ständig bis auf 1800 Stück im Januar, doch wies dann allerdings der März wieder eine ansehnliche Zunahme auf. Indessen machten sich einige Anzeichen von Sättigungserscheinungen bemerkbar, weshalb das April- Ergebnis eine Ueberraschung bedeutet, denn es lautet au! 3084 verzollte Wagen im Betrage von 20,6 Mill. Fr. Offenbar kommt in dieser ungewöhnlich hohen Einfuhr die Effektuierung des während des Genfer Salons getätigten Geschäfte zum Ausdruck. Mit über 9300 in vier Monaten bezogenen Automobilen hat sich nun das Vorkrieg6volumen verdreifacht. Angedauert hat ferner die Tendenz, die Lieferungen auf die beiden mittleren Gewichtsklassen zu konzentrieren, die zusammen mit über zwei Dritteln am Monatsresultat beteiligt 6ind. So ergeben sich neue Maxima für die Po6.914b (800 bis 1200 kg) mit 1204 Einheiten und für die folgende Tarifklasse mit 893 Stück. Von diesem gewaltigen Auftrieb vermochte lediglich e i n Lieferstaat zu profitieren; einzig die USA erreichten nämlich einen neuen Absatzrekord, während anderseits Frankreich seit dem letzten Frühjahr erheblich ins Hintertreffen geraten ist. Grossbritannien und Italien haben wohl seit Jahresanfang ihre Sendungen ansehnlich vermehrt, doch kamen 6ie nicht mehr an die besten Monatsziffern des Vorjahres heran. Vermehrte Bundeshilfe für Tal- und Alpenstrassenbau Eröffnung im Zeichen einer erfreulichen Kunde. Mit einer frohen Botschaft konnte am letzten Mittwoch in der Aula des Museggschulhauses in Luzern Ständerat G.Wenk (Basel), der Präsident de6 Schweiz. Autostrassenvereins, dessen diesjährige Mitgliederversammlung eröffnen. Der stattlichen Tagung, welche Vertreter von Baubehörden, Industrie und Strassenverkehreverbänden vereinigte,, durfte er nämlich einen Erfolg in der ebenso bedeutsamen wie aktuellen Frage der Finanzierung des Strassenbaues melden, wofür vor allem die « Studienkommission » mit Regierungsrat Stampfli (Solothurn) an der Spitze wertvolle Arbeit geleistet hat. Bei der Beratung der Vorlage über das Bundesfinanzprogramm im Schosse der ständerätlichen Kommission hiess diese nämlich mit 9 : 6 Stimmen eine Aenderung des Entwurfs zu einem neuen Verfassungsartikel 30 in dem Sinne gut, dass der Bund den Kantonen die Hälfte des Reinertrags des Zolles auf den motorischen Treibstoffen ausrichten solle. Damit ist, wie der Redner mit Genugtuung vermerkte, die von der Studienkommission vorgeschlagene Fassung ungefähr angenommen: die Leistung des Bundes an die Strassenbaulasten der Kantone soll nicht mehr — wie im Ent- Es ist wieder die Jahreszeit, da überall, zu Stadt und Land, mit Vehemenz gebuddelt wird und da das Warnschild mit dem weissen Dreieck auf blauem Grund massenhaft auftritt, um der automobilfahrenden Menschheit kundzutun, dass eine Baustelle nahe. Das wäre weiter nicht schlimm, auch wenn e6 dann und wann Stockungen absetzt. Was aber vom Manne — und von der Frau — am Lenkrad störend empfunden wird, ist der Umstand, da6S die in der Fahrbahn aufgerissenen Gräben, namentlich wenn sie quer dazu verlaufen, sehr oft in einer Art und Weise Wieder aufgefüllt und zugedeckt werden, die schlechterdings « erschütternd » wirkt. Beim Ueberfahren solcher Stellen, die einen oft gleich halbdutzendweise hintereinander beglücken, empfängt der Wagen einen saftigen Schlag, sicher zur ungetrübten Freude der Federn und Achsen. Ob es bei gutem Willen nicht möglich wäre, diesem Mißstand abzuhelfen und die Löcher so auszuebnen, dass auch ein leichterer Wagen darüber hinwegkommt, ohne gerade mit hör- und fühlbarem Gepolter «abzusacken» und ohne dass es dem Fahrer beinahe das Volant aus der Hand schlägt? Wer seinen Wagen liebt und mit ihm lebt, der verspürt jedesmal in solchen Momenten einen Stich im Herzen. Ueberhaupt scheinen Staat und Gemeinden als Eigentümer der Strassen, wofür sie auch die Unterhaltspflicht tragen, die beste Arbeitsbeschaffung für das Autogewerbe zu betreiben, denn die heutigen Verhältnisse auf einem nicht geringen Teil unserer Strassen sind wie gemacht, Fahrzeuge und Reifen derart herzunehmen, dass sie ungebührlich oft reparaturbedürftig werden und vorzeitig altern. Zwischengas. Zusammen 3084 20 626394 2388 *) Inkl. Ersatz- und Einzelteile. Im Berichtsmonat sind durch die Inlandmontage 73 Fahrzeuge englischer Herkunft von 800—1200 kg Gewicht, 146 Wagen amerikanischer Fabrikation in der nächsten Gruppe und 25 Amerikaner mit über 1600 kg Gewicht zusammengebaut worden. Die Aktivseite des Außenhandels verzeichnet ebenfalls eine leichte Verbesserung des Exportertrages auf gut 1,5 Mill. Fr. Neben Einzelteilen und Halbfabrikaten umiasete die Ausfuhr fünf Personenwagen und 10 Nutzfahrzeugej Sprunghaft wuchsen die Importe von Motorentreibstoffen an. Es ßind nämlich mit 24 046 Tonnen gut 10 000 Tonnen Benzin mehr als im März verzollt worden, Die im April erfolgte Entdeckung liegt ungefähr um ein Drittel höher als das Monatsmittel der Vorkriegszeit. Der relativ beträchtliche Aufwand von Fr. 5 434969 oder von Fr. 22,6 per Zentner lässt vermuten, das« eingelagerte, mit den teuren Frachten belastete Ware jetzt in den Konsum gelangte. Gleichzeitig stiegen die Einfuhren von Gasöl für Dieselmotoren «ehr stark auf 8468 Tonnen an. Während die Hälfte des Benzins aus Guayana und ein Drittel aus Iran stammte, 6ind vier Fünftel der schwarzen Ware aus dem Mittleren Osten herantransportiert worden. Der Schweiz. Autostrassenverein tagt Unter uns gesagt «Erschütternde» Tatsachen Stück Wert in Fr. *) April 1947 USA 1380 10 549136 809 Grossbritannien 912 5 416 830 597 Frankreich 479 2 917 849 777 Italien 268 1426 987 117 DeuUchland 36 256165 10 Tschechoslowakei 9 47 208 76 | wurf des Bundesrates vorgesehen — auf 30 Mill. Fr. jährlich.begrenzt bleiben, vielmehr sollen die Kantone im Verhältnis der Steigerung der Zolleinnahmen an diesen partizipieren. Damit wäre eine wesentliche Verbesserung erreicht; allein es gilt sich bewusst zu bleiben, dass das Schicksal dieses Vorschlags der ständerätlichen Kommission noch ungewiss ist. Nach der Erledigung der statutarischen Geschäfte, die sich unter der magistralen Leitung de6 Vorsitzenden binnen kürzester Zeit vollzog, -orian-- tierte Dr. Gubler (Basel) über das Projekt für die diesjährige dreitägige Studienfahrt des SAV, die von Göschenen aus über Splügen—Maloja nach dem Unterengadin führen soll, um den Teilnehmern die misslichen Strassenverhältnisse in jener Gegend ad oculus zu demonstrieren. Noch nahm die Versammlung eine Reihe von Ersatzwahlen entsprechend den Anträgen des Vorstandes vor, dann hob sich der Vorhang über dem Haupttraktandum, den Kurzreferaten über das Problem des Alpenstrassenausbaues. Ihnen voran ging eine gedrängte Darlegung durch Kantonsingenieur Schaub (Basel). In erster Linie handelt es 6ich dabei um die Pläne für eine rechtsufrige Bielerseestrasse. Die heute bestehende, längs des linken Ufers ist viel zu eng; eine Korrrektion der Ortsdurchfahrten aber würde 6ich sohwierig gestalten und sehr hohe Aufwendungen bedingen. Auf der rechten Seite dagegen liegen die Verhältnisse günstiger'.'Von Thielle ausgehend würde die neue Strasse mit 7 m breiter Fahrbahn, Radstreifen und wo nötig Trottoirs über Ine nach Nidau geführt. Dass ihr Trasse erst hier beginnt, bedeutet allerdings einen Schönheitsfehler, weshalb die verkehrsfechnische Kommission des SAV eine weitere Variante durch das gross« Moos studiert hat. Von Grenchen aus verliefe 6ie — als reine Autostrasse — über Kallnach nach Löwenberg, wo der An6chluss an die Durchgangsroute Bern—Lausanne gefunden würde. Den Reigen der eröffnete in Vertretung von Regierungsrat Anthamatten der Walliser Kantonsingenieur P a r v e x mit einer Schilderung des Ausbauprogramms, das neben Grimsel, Furka, Simplon und Grossem St. Bernhard auch die Forclaz und die Strasse Monthey—Morgins umfasst. Sehr instruktiv waren dabei die Vergleiche, zwischen den Baukosten vor dem Krieg und heute; stand beispielsweise der Kostenvoranschlag für das Furka-Teilstück Oberwald—Gletsch 1939 auf rund einer Million Fr., 60 ist heute mit 3 Mill. Fr. zu rechnen. Die künftigen Arbeiten des Kantons Wallis umfassen neben dem Ausbau dieser Strecke u. a. die Erweiterung der Durchfahrt durch Mörel, Korrektionen auf dem Grossen St. Bernhard zwischen Oreieres und Liddes, währenddem auf den andern drei grossen Alpenstrassen nur die dringendsten Ausbesserungen vorgenommen werden können, zumal dem Kanton daneben auch noch die Sorge um die Rhonetalstrasse und die Verbindungen in die Nebentäler bleibt. Wenn deshalb Kantonsingenieur Parvex seine Ausführungen in der Feststellung ausklingen Hess, die Unterstützung des Bundes sei dringend notwendig, so ging wohl der letzte Versammlungsteilnehmer mit ihm in dieser Ueberzeugung einig. Hätte es einer weiteren^Bestätigung hiefür noch bedurft, so lieferte sie Regierungsrat Arnold, der urnerische Baudirektor, der hervorhob,, dass von den 137,5 km Alpenstrassen und 21,5 km Nebenstrassen seines Kantons heute eret 60 km eine Oberflächenbehandlung aufwiesen. Von der Axenstrasse sind 5 km ausgebaut, von der Gotthardstrasse 10 km, Furka und Klausen haben noch Von den Energien, die bei Autokollisionen frei werden und von der Alkoholgefahr am Lenkrad In seinem Präsidialbericht an der Generalversammlung der TCS-Sektion Jura Neuchätelois flocht Maitre Aubert einige Hinweise ein, die jedem Automobilisten zu denken geben sollten, weil hinter ihnen ak ständige Mahnung die Verantwortung steht, die auf dem Führer eines Motorfahrzeugs lastet. Wissen Sie, was für eine Wucht in einem fahrenden Wagen schlummert? Wenn ein mit vier Personen besetztes Auto mit 70 km/h fährt, dann entwickelt es eine kinetische Energie von 22800 m/kg. Gerät der Wagen ins Schleudern und prallt er gegen ein Hindernis, das ihn binnen einer Sekunde zum Stehen bringt, so entsteht beim Anprall eine Kraft von 300 PS. Ein 6-Tonnen-Lastwagen, der nur ein Tempo von 30 km/h einhält, besitzt schon eine kinetische Energie von 280 PS. Beim Zusammenstoss zweier in entgegengesetzter Richtung sich fortbewegender Fahrzeuge summieren sich die kinetischen Energien, Daher denn auch die Fälle, da der Tod « auf der Stelle » eintritt, daher auch die oft gewaltigen Sachschäden. Blieben sich die Fahrzeuglenker der enormen Kräfte besser bewusst, die unter der Haube ihres Wagens verborgen sind, sie würden wohl mehr Vorsicht walten lassen. Zweierlei ist erforderlich, um diese riesigen Kräfte zu beherrschen: ein guter mechanischer Zustand des Wagens und ein ebensoguter Gesundheitszustand des Fahrers. Zu den weitaus häufigsten Unfallureachen zählt der Bundesrat — was zu ermitteln übrigens nicht sehr schwierig war — die Unvorsichtigkeit, die Ungeschicklichkeit und die Verwegenheit. Diese drei Faktoren werden noch begünstigt und in ihren Wirkungen pozenziert durch Alkoholmissbrauch, der zur Euphorie führt, jenem gefährlichen Zustand, der ein trügerisches Gefühl des Wohlbefindens, der Leichtigkeit und der Kraft hervorruft — und dadurch gegen die Gefahr abstumpft, die Reflexe verlangsamt, übertreibt und sie der Genauigkeit beraubt. Die Euphorie tritt nicht erst bei wirklicher Betrunkenheit, sondern schon bei leichtem Angeheitertsein ein. In letzter Zeit hat Prof. Naville wissenschaft- AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH 19. MAI 1948 - Nr. 23 neuer Projektierungen im Räume Biel Kurzvorträge über den Alpenstrassenausbau liche Untersuchungen über den Alkoholgehalt des Blutes von Fahrzeuglenkern durchgeführt, bei denen Verdacht auf Angetrunkenheit bestand. Es wurde zu diesem Zweck eine Kommission ernannt, welche die Ergebnisse ihrer Arbeiten in einer Veröffentlichung niedergelegt hat. Aus einer der Tabellen dieses Werks lassen sich nun folgende Erkenntnisse gewinnen: Bei einem Alkoholgehalt zwischen 0,5 und 1 Promille, entsprechend der Aufnahme von 0,5—1 g Alkohol pro Kilo Körpergewicht stellten sich bei 37 von 100 Personen bereits sichtbare Anzeichen der Betrunkenheit ein, die ihnen jedoch kaum zum Bewusstsein kommen können. Nach derselben Tabelle deutet ein Blutalkoholgehalt von 1 bis 1,5 Promille auf eine Vergiftung hin, die zu Unfällen führen kann. Indessen muss deren Urheber nicht unbedingt äusserliche Symptome der Betrunkenheit zeigen, dann nämlich nicht, wenn er alkoholgewöhnt ist und sich zu beherrschen versteht. Eine weitere Zusammenstellung von Blutalkoholuntersuchungen, die von sieben Wissenschaftern bei insgesamt 8000 Unfällen durchgeführt wurden, lehrt, dass diese Unfälle zum grössten Teil durch Personen verursacht wurden, die zwischen 1 und 2,2 (!) Promille Alkohol im Blut hatten. Sodann berichtet die genannte Publikation über die von den gleichen Autoren vorgenommenen Experimente zur Bestimmung des Alkoholeinflusses auf die Reaktionen. Bei 1 Promille Alkoholgehalt Hess er sich in Form einer Ungleichmässigkeit der Reaktionen sogar bis zu den Reflexbewegungen nachweisen.. Ein leicht alkoholisierter Lenker kann während einer bestimmten Zeit völlig korrekt fahren, dann aber kommt ihm plötzlich und ohne sichtlichen Grund die Präzision „und die Schnelligkeit seiner Reflexe abhanden, womit die Unfallgefahr sprunghaft wächst.. Es ist keineswegs überflüssig, die Automobilisten mit diesen paar wissenschaftlich festgestellten Tatsachen vertraut zu machen, damit ein jeder im-, mer das Bild seiner Verantwortung vor sich trage und wisse, wa6 für eine heimtückische Gefahr König Alkohol am Lenkrad darstellt. Parkierende Wagen abschliessen! Die Berner Stadtpolizei hat in letzter Zeit feststellen müssen, dass die Diebstähle aus parkierenden Wagen wieder auffällig zunehmen. Dabei sind den Herren von der tit. Langfingerzunft vor allem Koffern, Mappen, Photoapparate in die Hände gefallen. Zum Schutz vor derartigen unerbetenen «Beseitigungen» gibt es ein einfaches und wirksames Mittel: das Abschließen des Wagens. Es mutet zwar merkwürdig an, dass dieses simple Rezept den Automobilisten von Zeit ^u Zeit wieder in Erinnerung gerufen werden muss, aber es ist tatsächlich kaum zu glauben, mit welcher Sorglosigkeit und welchem Gottvertrauen parkierende Wagen oft unverschlossen stehen gelassen und die Schelme damit gewissermassen eingeladen werden: bitte, bedienen Sie sich! keinen Belag, der Oberalp nur 6ehr teilweise. Erfordert schon die Ausführung dieser Arbeiten 39,8 Mill. Fr., so kommt dazu noch das Urner Teilstück der Sustenstrasse, wo der endgültige Belag noch fehlt. Die Ausführung aller dieser Arbeiten heischt einen Betrag von 41,5 Mill. Fr., die der Kanton mit 6cincn 27 000 Einwohnern selbstredend unmöglich aufbringen kann. Angesichts der Dringlichkeit des Alpenstras6enausbaues muss daher der Bund seine Hand gegenüber den kleinen Kantonen weiter öffnen, denn — so schloss der Redner — die urnerischen Alpensirassen befinden sich nicht nur in einem schlechten, sondern in einem bedenklichen Zustand. Inwieweit der Kanton Schwyz im Alpenstrassenprogramm des Bundes Berücksichtigung gefunden hat, erläuterte Regierungsrat Bettschart, der Chef des kantonalen Baudepartements. Es handelt sich um die Strasse Gersau— Vitznau und um die Axenstrasse bis Sisikon. Davon ist die Vitznauerstrasse bis Gersau ausgebaut, währenddem auf der Axenstrasse bisher nur der Niveauübeigang im Dorni beseitigt werden konnte. Umsonst 6ucht man dagegen die Prageistrasse im Ausbauprogramm. Der Kanton ist jedoch gewillt, sie zu erstellen, und das Volk hat den Kredit auch bewilligt, unter der Voraussetzung, dass der Bund einen Beitrag von 70 % leiste. Von dem bisher Geschaffenen und von den weiteren Plänen des Kantons Bern im Gebiet des Alpenstrassenausbaues entwarf Regierungsrat B r a w a n d , der kantonale Baudirektor, ein Bild. Neben der Sustenstrasse hatte er im Rahmen des 1. Alpenstrassenprogramms noch die Strasse Simmental—Brünig angemeldet, von der indessen einzelne Teilstücke noch immer der Ausführung harren, so u. a. auch die Zufahrt Meiringen—Brünig. Trotz ihrer Dringlichkeit müssen diese Arbeiten zurückgestellt werden. Für die Aufnahme ins 2. oder 3. Alpenstrassenprogramm hat der Kanton Bern eine ganze Menge von Projekten in Reserve, so die Route Spiez—Meiringen—Innertkirchen, die eben genannte Zufahrt von Meiringen zum Brün;g, die Simmentaistrasse zwischen Zweisimmen aund Saanen. Dazu bedürfen der Pillon und die Grimsel des Ausbaues, ganz zu schweigen vom Jaun und von der dringend nötigen Erstellung einer linksufrigen Brienzereeestrasse. Regierungsrat Liesch, der Chef des bündnerischen Baudepartements, der hierauf zum Worte kam, beschränkte sich auf allgemeine Darlegungen, wobei er zunächst die Bedeutung der Strassen für den Fremdenverkehr und damit für die Wirtschaft seines Kantons unterstrich, zugleich aber auch auf die aussergewöhnliche Belastung durch die Strassenkosten hinwies, die mit 25 Fr. pro Kopf der Bevölkerung in den Jahren 1935/39 um 10 Fr. höher lag als in andern Kantonen. Für 1948 sind für Bau und Unterhalt der Strassen 5,9 Mill. Fr. budgetiert. Die kantonalen Strassenbauprogramme kurz berührend, betonte er, dass Graubünden seine Durchgangsstrassen ohne Bundeshilfe nicht auszubauen imstande sei, weil ihm auch noch aus dem Nebenstrassennetz bedeutende Lasten erwachsen. Ihr besonderes Relief erhielt diese Feststellung noch durch die weitere, daES allein für den Ausbau der Pässe etwa 120 Mill. Fr. aufgebracht werden müssen, dass aber daneben bei der Zunahme des Autoverkehrs auch die TJnterhaltskosten den Behörden ständig wachsende Sorgen bereiten. Was das Ueberbriickungsprogramm 1948/ 1949 anbetrifft, so wird sich Graubünden dabei mit Belagsarbeiten begnügen müssen. Mit einem Blick auf die Stellung der Schweiz als Fremdenverkehrsland par excellence und auf die daraus fliessende Pflicht zu raschem und zweckmässigem Ausbau der Alpenstrassen schloss auch dieser berufene Redner, indem er an die Mithilfe des Bundes und des Autostrassenvereins appellierte. Noch verlas der Vorsitzende einen kurzen Bericht Regierungsrat Celios, des Chefs des Tessiner Baudepartements, worin er, die bisherigen Leistungen des Kantons in der Domäne des Alpenstrassenausbaue« umreissend, als für 1948/49 vorgesehene Arbeiten den Ausbau der Gotthardroute zwischen Motto Bartola und Tremola sowie die Instandstellung der Lukmanierstrasse zwischen Biasca und Olivone nannte, dann konnte Ständerat Wenk die inhaltsreiche und nachdenklich stimmende Tagung als geschlossen erklären.

Nr. 23 - MITTWOCH 19. MAI 1918 AUTOMOBIL-REVUE Das ostschweizerische Bergderby SPORTNACHRICHTEN Rheineck-Walzenhausen - Lachen in zwanzigster Auflage Imposante Beteiligung aus dem In- und Ausland: mehr als 100 Anmeldungen! Ene Reminiszenz aus dem Jahr« 1910i Borgeaud auf Cottin-DesgcAjtles, der die beste Tageszeit fuhr, bezwingt hier samt. Gemahlin den verfänglichen Haslerrank. Die zwanzigste Wiederkehr irgendeines marfcanten Datums oder geglückten Anlasses bildet in der Regel noch keinen ausreichenden Grund, um in die Harfe zu greifen und das Vergangene in hohen Tönen zu besingen. Indessen — so will uns scheinen — nimmt das am nächsten Sonntag zum zwanzigstenmal .zur Durchführung gelangende Bergrennen Rheineck—Walzenhausen—Lachen in dieser Beziehung eine gewisse Ausnahmestellung ein, die es wohl rechtfertigt, dass man dessen Entwicklung mit ein paar Strithen in Erinnerung ruft. Bei Rheineck—Walzenhausen handelt es sich um eine jener wenigen, an den Fingern einer Hand aufzuzählenden autosportlichen Veranstaltungen in der Schweiz, die zwei Weltkriege überdauert haben. Darüber hinaus schlägt die ostschweizerische Bergprüfungsfahrt insofern alle Rekorde, als sie als einziger rennsportlicher Wettbewerb hierzulande in diesem Zeitaum mehr als anderthalb Dutzend Auflogen erlebte und nun also vor ihrem zwanzigsten Austrag steht. Hatte die damalige Sektion St. Gallen des ACS schon im Jahre 1907 ihr Interesse an sportlichen Konkurrenzen durch die Organisation eines Bergrennens von Altstätten nach dem Ruppen zum Ausdruck gebracht, so wartete sie 1910 erstmals mit der Prüfungsfahrt Rheineck—AppenzeHer Vorderland auf, für die der Sektions- und spätere Zentralpräsident Anton Dufour einen Wanderpokal stiftete und der ein Kilometer-lance auf der Strecke Speck — Bauriet vorausging. Angesichts des prächtigen Erfolges verspürte die Sektion nicht wenig Lust, das Rennen für 1911 neuerdings ins Programm aufzunehmen, doch Hess sich leider nicht an eine Wiederholung denken, weil die st. gallischen Behörden dem Auto gegenüber eine ständig wachsende Feindschaft bekundeten. Als dann schliesslich der Grosse Rat des Kantons bjs Daten der Strecke: Höhendifferenz Lange pt. c» /^«llon trällert unncnrhtei ungeachtet Aar 6,5 km, der 433 m, maximale imaie Steigung bereits 1910 erwiesenen 11 %. mittlere Steigung 6J % wirtschaftlichen Bedeutung des Anlasses seinen wenig freundlichen Gefühlen gegenüber dem motorisierten Fortbewegungsmittel im März 1912 dadurch die Krone aufsetzte, dass er im neuen Konkordat Wertfahrten auf öffentlichen Strossen untersagte, da zog man hieraus die Konsequenz,die sich aufdrängte, indem man die Coupe Dufour mit Ermächtigung der zuständigen Behörden und Zustimmung befreundeter Clubs kurzerhand jenseits der Landesgrenzen, im Vorarlberg, austrug. So fand die zweite Auflage von Rheineck—Walzenhausen erst wenige Wochen vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges, diesmal in die Grosse Alpenfahrt des ACS eingebaut, statt, wobei man auf das Kilometer-Iancö verzichtete und sich vielmehr auf das eigentliche Bergrennen beschränkte, bei dem sich die erreichten Tempi ungefähr wn Rahmen der gesetzlich zulässigen Geschwindigkeiten bewegten. Sofort nach Wiedereintritt mehr oder weniger normaler Verhältrfsse war St. Gallen (1921) abermals auf dem Posten, um sein Rennen bis unmittelbar vor dem Heraufziehen des zweiten Sturmes, d.h. (von 1923, 1935 und 1936 abgesehen) während der ganzen Zwischenkriegsperiode, Saison um Saison in neuem Glänze erstehen zu lassen. Nichts zeugt eindrücklicher vom sportlichen Geist, der die Sektion St. Gallen/Appenzell des ACS und vorab ihren langjährigen Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten, Traugott Walser, vierzig Jahre hindurch beseelt hat, als gerade diese Tatsache. Ohne Unterbruch suchte St. Gallen unsern Aktiven Gelegenheit zu sportlicher Betätigung zu geben, und dies allen Hindernissen zum Trotz, sei es vor bald vier Jahrzehnten, als dieses Bestreben auf obrigkeitliche Verständnislosigkeit stiess, sei es in den Krisenzeiten der dreissiger Jahre, wo es noch für Durchführung des Rennens eintrat, als gewissen Schwestersektionen infolge- der geringen Beteiligung aus Fahrerkreisen die Lust zur Organisation rennsportlicher Wettbewerbe schon längst vergangen war Für dieses Durchhalten selbst in schwerer Zeit ist der Schweiz. Automobilsport im allgemeinen und sind die Fahrer im besondern der Sektion St. Gallen/Appenzell .zu Dank verpflichtet. Das erstmals international ausgeschriebene Rennen vom bevorstehenden Wochende darf sich einer Besetzung rühmen, die sich einer Jubiläumsveranstaltung in jeder Beziehung als würdig erweist. T O U R 750 ccmi 1100 ccm 1500 ccm: 2000 ccm: 3000 ccm: 5000 ccm: 8000 ccm: Die bestehenden Rekorde E N W A G E N Buchwald (BMW) Stich (Fiat) Kaiser (Opel) Schlottarbeck R. (Citroen) Weber (Bugatti) [Bugattil Portmann (Ford)( Zwimpfer (Chrysler) P O R T W A G E N 750 ccm: Wustrow (MGI 1100 ccm: Emery |Derby) 1500 ccm: Quadri (Fiatl 2000 ccm: Maag (Bugotti) 3000 ccm: Schenk (Alfa Romeo) 5000 ccm: Stuber (Alfa Romeo) 8000 ccm: Itten (Chryslerl E N N W A G E N 750 ccms Markiewicz (Austin) 1100 cCm-. Kessler H. (Amilcar) 1500 ccms Hürzeler (Maserati) 2000 ccm: Christen (Maserati) 3000 ccm: Stuber {Bugatti) 5000 ccm: Rüesch (Alfa Romeo) 107 Konkurrenten, davon 40 auf Touren-, 52 auf Sport- und 11 auf Rennwagen und 4 in der Mili-. färkonkurrenz haben ihre Meldung abgegeben, womit der letztjährige Nennrekord weit übertroffen wurde. Ist es einerseits den Organisatoren gelungen, sich verschiedene Ausländer von Format zu verpflichten, so manifestierten unsere einheimischen Fahrer auf Grund unseres Appells in der «A.-R. > vom 12. Mai sozusagen in letzter Stunde ein Interesse wie kaum je zuvor, da nach Absage des.. Bergrennens Siders—Montana die Rennen von Rheineck—Walzenhausen und an der Vue des Alpes möglicherweise die einzigen Meisterschofts-Bergläufe bilden, sofern nicht die Bemühungen des ÄCS um Bereicherung des nationalen Sportkalenders mit wenigstens einem weitern Bergrennen doch noch von Erfolg gekrönt sein werden. Aus dem Goldenen Buch lohr Zeit km/h 1930 7:57,8 48,974 1939 6:16,0 62,234 1939 6:10,0 63,140 1947 6:09,3 63,364 1939 5:50,8 66,704 1939 5:49,6 66,933 1934 5:58,2 65,326 1934 6:33,0 59,516 1932 6:06,0 63,934 1947 5:49,9 66,875 1934 5:19,8 73,170 1947' 5:15,8 74,097 1937 5:11,0 75,241 1934 6:01,8 64,676 1931 6:30,8 59,877 1932 5:45,4 67,747 1947 5:00,1 77,974 1939 5:12,2 74,961 1932 5:03,2 77,176 1737 4:43,2 81,193 Verheisst somit das Jubiläumstreffen — an dem übrigens erstmals sämtlichen Konkurrenten eine zweifache Startgelegenheit eingeräumt wird, wobei jeweilen die kürzere Zeit bei der Klassementsermittlung den Ausschlag gibt — spannende Kämpfe gegen den Uhrzeiger und durchs Band weg ein erbittertes Ringen um eine möglichst hohe Zahl von Meisterschaftspunkten, so ist, günstige atmosphärische Bedingungen vorausgesetzt, auch bestimmt damit zu rechnen, dass der eine oder andere Klassen- oder gar Kafeqorienrekord eine Verbesserung erfährt. Ob die Stunde auch dem absoluten Streckenrekord geschlagen hat, den Hans Ruesch im Jahre 1937 mit seinem heute in britischem Besitz befindlichen 3,8-Liter-Alfa-Ro.meo in der unvorstellbar kurz anmutenden Zeit von 4 :48,2 = 81,193 km/h aufstellte, halten wir, dem gemeldeten Maschinenmaterial nach zu schliessen, freilich für sehr unwahrscheinlich. Soweit sich dies auf Grund bekannter Faktoren — glänzende Nennliste, auf langjähriger Erfahrung basierende, für eine reibungslose Abwicklung der Rennen besorgte Organisation — beurteilen lässt, wird man dem 20. Automobilrennen Rheineck—Walzenhausen—lachen, in dessen Rahmen auch diesmal ein Lauf für Motorräder für Mitglieder des Motorclubs St. Gallen steigt, schon am Vorabend einen durchaus jubiläumsgemässen Die absoluten Sieger von Jahr zu Jahr Datum Zeit km/h 17.7 1910: Borgeaud (Cottin-Desgouttes 50 PS) 7:31,8 51,792 28. 6. 1914: Schüren (Benz 15,1(5 PS) 7:06,2 54,903 3.7 1921: Bähler (Nash 15 PS) 8:32,2 45,667 30. 7 1922: Nieth (Hispano-Suiza 25,2 PS) 7:04,2 55,162 22. 6. 1924: Rotenbach (Amilcar 1,1 I) 7:13,0 54,041 28. 6. 1925: Kracht (Bugatti 2 I) 6:08,0 63,586 27 6. 1926: Kracht (Bugatti 2 I) 6:11,4 63,004 10. 7 1927: Merz (Bugatti 2,3 I) 5:58,4 65,290 30. 9. 1928: (geschlossenes Rennen) Thurnherr (Bugatti) 2,3 I) 7:32,0 51,428 23. 6. 1929: Stuber (Bugatti 2 II 5:42,2 68,381 29 6.1930: -Stuber (Bugatti 2 I] 5:28,8 71,167 28, 6.1931: Stuber iBugatti 2 I) 5:27,0 71,559 2. 10. 1932: Stuber (Bugatti 2,3 I) 03,2 77,176 25.6.1933: Stuber (Bugatti 2,3 I) 20,6 72,988 1. 7 1934: Ruesch (Maserati 3 I) 3:08,8 75,777 27. 6. 1937: Ruesch (Alfa Romeo 3,8 I) 4:48,2 81,193 26. 6. 1938: Kessler H. (Maserati 1,5 I) 5:11,8 75,048 25. 6. 1939: Blancpqin (Maserati 1,5 I) 5:00,2 77,948 17 8. 1947: Hürzeler (Maserati 1,5 I) 5:00,1' 77,974 Amerikanischer Forschergeist, gepaart mit Schweizer Qualitätsarbeit, geben dem Schweizer FIRESTONE-Reifen sein besonderes Gepräge. Was Wunder, dass er sich stets grösserer Beliebtheit erfreut. Fahren auch Sie FABRIK FÜR FIRESTONi-PRODUKTE AG. P SATTELN Das vom St. Galler Architekten Boiler entworfene Plakat, das für das 20. und zugleich erste internationale Rennen wirbt. sportlichen Erfolg voraussagen dürfen. Da der Erfolg einer rennsportlichen Veranstaltung aber nicht zuletzt auch von Imponderabilien — als da sind die Wetterregie, und eng verbunden damit der Zuschaueraufmarsch — beeinflusst wird, so können wir abschliessend nur der Hoffnung Ausdruck verleihen, es möge am kommenden Sonntag das am ostschweizerischen Bergderby traditioneile ideale Renn- und Festwetter « ausbrechen » Dann dürfte sich auch ein gewaltiger Strom von Zuschauern an die Rennstrecke ergiessen, von denen man erwarten möchte, dass sich keiner — wie man dies bei den Bergrennen immer wieder erlebt — in der Rolle des Zaungasts gefalle, sondern jeder ehrlich seinen Freiluftplatz berappe und damit sein Teil an die beträchtlichen Kosten beisteuere, die das Aufziehen einer solchen Veranstaltung erheischt. Freitag, den 21. Mai: 13.30—17.00 und 18.00—20.15 Uhr offizielles Training, und zwar: Tourenwagen. 13.30—14.30 15.30—16.15 18.00—19.00 Sportwagen: 14.30—15.30 16.15—17.00 19.00—20.15 Samstag den 22. Mai: 8.30—11.45 und 13.30—17 00 Uhr offizielles Training, und zwar: Tourenwagen: 9.30—10.30 13.30—14.30 15.15—16.00 Sportwagen: 8.3O-; 9.30 11.00—11.45 16.00—17.00 Rennwagen: individuell Motorräder: 10.30—11.00 14.30—15.15 16.00—19.30 Wagenabnahme auf der Strosse Bauhof—Ebenau, Richtung Ebenau. Tourenwagen: 16.00—17.15, Sportwagen: 17.15—19.00, Rennwagen: 19.00—1930. Sonntag, den 23.Mai: Besammlung der Tourenwagen (9.00) und der Sportwagen (9.45) im geschlossenen Park (Strasse Bauhof—Ebenau). 13.00—14.00 14.00—15.15 15.15—15.30 17.00 Gruppe bis 1100 ccm Amateure Theiner Pepe Bregenz DKW 648 Lindner Max Binningen Simca 1089 Giezendanner Walter Oberuzwil Fiat 1089 Braunschweig Robert Kradolfer Fritz Schmocker Fredy Macchi Paul Huber Bruno Sarbach Willy Beck Fritz Stocker Thedy Meister Hans c Peter > Weber Karl Schlotterbeck Rene Jolv Humbert « Willy i Bosshard Walter Harre Franz von Tscharner H. K. Brosi Carlo Das Programm 9.30—10.30 Erster lauf der Tourenwagen 10.30—11.45 Erster Lauf der Sportwagen 11.45—12.15 12.15—13.00 Erster Lauf der Rennwagen Geschlossenes Motorradrennen des Motorclub St. Gallen Nach h dem d ersten Lauf Besammlung im geschlossenen Park beim Schulhaus in Lachen und kategorienweise Rückfahrt an den Start in Rheineck. Zweiter Lauf der Tourenwagen Zweiter Lauf der Sportwagen Zweiter Lauf der Rennwagen Preisverteilung im Kurhaus Walzenhausen Die Nennungen Tourenwagen Experten Bern St. Gallen St-Sulpice Luzern Zürich Zürich Dyna-Panhard 610 Skoda 1089 Simca 1089 Skoda 1089 Fiat 1089 Simca 1089 Gruppe 1101—1500 ccm Amateure Chiodo > Lancia 1360 Experten Kenk Georges Basel Morris 1140 Gfeller Jacques Zürich Peugeot 1180 Klaus Kurt Zürich Austin 1200 •Vogelsang Adolf Bern Jowett javelin Gruppe 1501—2000 cem Amateure Bern Zürich Zürich Zürich Experten Zürich Flums Winterthur Gruppe 2001—3000 ccm Amateure Zürich Bern Zürich Experten Nessi Pierre Lausanne Gossweiler Hans St. Gallen Gruppe über 3000 Amateure Sargenti Florindo Bern Hirt Felix Zürich Schadegg Werner Oberaach Augustin Hans Zürich Lutz Franz Zürich Experten Allard S. H. England Mötteli Max Frauenfeld Duval Andre • Lausanne c Leman » Schuler Hans Frauenfeld Helbling Hermann Rapperswil Zimmermann Martin Zürich Sportwagen Citroen 1911 Citroen 1911 Citroen 1911 . Citroen 1911 Alfa Romeo 1916 Citroen 1911 Citroen 1911 Citroen 19)1 Citroen 1911 SS-Swallow 2660 Healey 2443 Ford 2235 Healey 2443 Alfa Romeo 2300 Delahaye 3557 SS-Jaguar 3485 SS-Jaguar 3485 Ford 3621 X Allard 3621 Ford 3621 Talbot 4496 X. Ford 3621 Ford 3621 Ford 3621 148« - Gruppe bis 1100 ccm Amateure Calderari Jacques Biel Fiat 1089- Leuenberger Albert Riex Fiot 1089 Massara Marcel Bern MG 1094 K Auto-Renn-Gemeinschaft Zürich Rally 1086 K Schmucki Werner Basel Fiat 1089 K (Fortsetzung der Nennungen Seite 5)