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E_1948_Zeitung_Nr.024

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH 26. MAI 1948 - Nr. 24 Vor allem am Mangel an Freiheit... (wb>g.) Wir haben gesehen, an welchen materiellen und technischen Nöten die französische Industrie krankt. Die Ausführungen in unserem ersten Artikel lassen sich nicht besser unterstreichen als mit einer nochmaligen Zusammenfassung in der Form, in der Baron Petiet, der Präsident der « Föderation Nationale de l'Automobile et du Cycle » das Problem kürzlich vor der Presse umriss: « Die französische Industrie, die erste und einzige, die bereits 1946 einen Automobilsalon in Paris zu eröffnen wagte, die diesen Versuch im vergangenen Jahre wiederholte und im kommenden Herbst, vom 7. bis 17. Oktober den dritten Nachkriegssalon organisiert. Aber wenn die bisherigen Salons, vom Standpunkt der Fabrikanten aus gesehen, nichts weiter waren als ein Glaubensbekenntnis für eine bessere Zukunft (denn sie hatten ja gar keine Möglichkeit, beliebig viele Wagen zu fabrizieren, geschweige denn zu verkaufen) und wenn 6ie im Publikum einen schwachen Hoffnungsschimmer erweckten, sich später einmal einen Wagen kaufen zu können, so muss man jetzt endlich der Wirklichkeit Rechnung tragen, das heisst man muss so rasch als möglich angängig die Freiheit des Automobilhandels wiederherstellen. Geschieht das nicht, so ist der Bestand de6 Salons selbst bedroht. Denn die französischen Konstrukteure beabsichtigen, sofern ihnen die Freiheit der Produktion und des Verkaufs nicht unverzüglich zugesichert wird, am nächsten Salon nur die Wagen auszustellen, die sie wirklich in Frankreich verkaufen können. Die französischen Automobilwerke haben genug Opfer gebracht. Die Produktion muss so steigen, dass die Gestehungskosten endlich und nachhaltig gesenkt werden können. » Das Automobil ist auch in Frankreich längßt kein Luxusobjekt mehr, sondern ein Gegenstand des dringenden täglichen Gebrauchs. Es ist absurd, wenn der Fiskus den Besitz selbst eines kleinen Wagens heute als ein « Zeichen ausserordentlichen Wohlstands» bewertet und ihn dementsprechend FRANKREICH Woran krankt die französische Automobilindustrie ? *) Vgl. « A.-R. » Nr. 23. besteuert. In einem kürzlich gehaltenen Vortrag hat M. Galliene, der Vorsitzende der « Union Routiere de France », mit Recht darauf hingewiesen, dass in den USA ca. 80 % der Arbeiter der Ford- Werke ihre eigenen Wagen fahren, während der gleiche Prozentsatz an Fahrzeugen, allein in Paris, spätestens um 8 Uhr abends schon in den Garagen stehen und in der Provinz sogar 90 % aller Fahrzeuge mit Einbruch der Dunkelheit von der Strasse verschwinden müssen, weil einfach kein Benzin da ist. Gewisse Strassentransportunternehmer erhalten bisher nicht mehr als 32 Liter Gasöl pro Monat und pro Tonne Nutzlast. Dabei bringt das Automobil dem Fiskus Milliarden ein; allein an Zöllen und Abgaben wurden 1947 über 50 Milliarden fFr. an den Tresor abgeführt. Für Strassenneubautcn aber sind im laufenden Jahr genau wie für das vergangene nur 10 Milliarden fFr. vorgesehen, was bei weitem nicht genügt. Man spricht sehr viel (fast zu viel) von der Notwendigkeit der Rationalisierung der industriellen Methoden, und unser erste Artikel zeigte auch, wieweit diese Rationalisierung nötig und möglich New York, den 15. Mai. Der drei Tage alte Streik bei Chrysler erstreckt sich unmittelbar auf die 75 000 Arbeiter der Chrysler-Werke, die eine Lohnerhöhung von 30 Cents pro Stunde zuzüglich anderer Vorteile verlangen. Mittelbar betrifft er die Belegschaft der Briggs Manufacturing Company, die Karosserien für Chrysler, De Soto, Dodge und Plymouth herstellt; bisher sind von den Briggs-Werken 14 800 Arbeiter entlassen worden. Berücksichtigt man ferner die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Fabriken, die ausschliesslich oder in der HaupÜ sache für Chrysler arbeiten oder einen großen ist. Die Wichtigkeit dieses technischen Ziels soll nicht verkannt werden, aber e6 ist mindestens so wichtig, die Automobilwirtschalt von ihren administrativen Fesseln zu befreien,. Wa6 dis Produktion bremst und weiter bremsen wird, ist natürlichen

Nr. 24 - MITTWOCH 26. MAI 1943 AUTOMOBIL-REVUE 17 3 Qualitätsprodukte für höchste Ansprüche Frankreich das herrliche^Ferienland Burkhardt-Kipper 300 BADEORTE 120 T'HERMALBADEORTE 129 LUFTKURORTE / / BERG- UND WASSERSPORT TELLER- UND KEGELRÄDER Marke Typ Übersetzung Burkhardt-Anhänger Günstiger Geldwechsel Adler Junior langes Pignon 7:38 Adler Junior kurzes Pignon 7:38 Adler Trumpf 1,5 + 1,7'Liter 6:29 Citroen Front 7 CV + 11 CV 9 : 31 Fiat 500 8:39 Fiat 1100 9:42 1100 8-39 1100 8:41 Fiat 1100 Camionnette 1500 6:35 9:40 Ford Y, C, Eifel Anglid, Prefect 6 :33 Lancia Aprilia 9:41 Aprilia 10:41 Ardea 9:44 Opel 1,3/1,8/2,0 9:43 P4, 1,1 7:36 Kapitän 9 :41 Super-Six 9 :41 Renault Juva-4, Pw 7:32 Juva-4, Lieferw. 7:36 Mono-4 8 :42 Plymouth 302690 9:39 Wanderer W50 9:44 1939 9:37 W 24 8:39 Opel-Blitz 3,5 Liter 6:35 Bedford 1932/34 6:35 Chevrolet Truck 1932/40 7:38 BURKHARDT & CIE. Burgdorf, Telephon 3 67 Karosserie-Kipper-Anhängerbau Burkhardt-Karosserien Visum aufschoben Auskünfte: Bureau „FRANCE", offizielle Auskunftstelle Bahnhofstrasse 16 Zürich Tel. 25 21 22 Lose Festsitze in Bohrungen von Radnaben oder Getriebekästen reparieren wir entweder durch die Auftragung der Bohrungen oder der Kugel- oder Rollenlagersitze. Auch montierte Kugellager können wir auftragen ohne Demontage der Kugeln. Sofort ab Lager lieferbar ERSA ERSATZTEIL-SERVICE AG. Zürich, Dufourstr 27, Tel. 3414 66/67 Stahlharter Belag mit 240 Brinellhärte, gut bearbeitbar. Keine Wärmeanwendung, daher kein Verziehen. Absolute Haftfestigkeit. VERAUT-WERK Emil Rausser. Ina., Zürich 3 Weststrasse 81 Telephon (051) 33 6011 GENF GARAGE DES NATIONS Tag- und,Nachtservice Benzin — Pneus — Schweröle Rue de Lausanne 18-20 (Nähe Bahnhof) Tel. 2 55 55 sichert Ihnen regelmässige Lieferung ins Haus zu geringeren Kosten Füllen Sie den untenstehenden Bestellschein aus und senden Sie ihn an die „Automobil-Revue", Postfach Transit 603 Bern. Bestellschein Ich abonniere die „Automobil-Revue" bis 31. Dez. 1948 und bitte Sie, den Betrag von Fr. 7.35 per Nachnahme zu erheben. * Wird auf Postcheck-Konto Nr. m 414 einbezahlt. * Nichtpassendes streichen! Federschutzhülle für Automobile Ä Was für Vorteil* bietet Ihnen die Federschutzhülle < LUBRISSOR > 1. Vollständig abgedichtete, im Ölbad eingebettete Federn (Rost- und Staubschutz) 2. Behebung des Quietschens und Pfeifen« durch das permanente Ölbad 3. Abschwächung der Vibrationen und Erschütterungen 4. Hochelastische und geräuschlose Wagenfederung LUBRISSOR» Ölbad-Gamasche «LUBRISSOR» Drudcfcnopfverschluss 1 • . . . . . u.kii T ui.... r wasser-, oel- und staubsicher Erhältlich bei Ihrem Garagisten oder direkt durch K. MEYER, «LUBRISSOR», MännedorffZch- Oeler Ihr Wagen, Ihr Stolz ! Nur das Beste ist für seinen Schutz gut genug. Je dauerhafter der Lackfilm, je länger bleibt Ihr Wagen so brillant — als wäre er erst gestern gekauft worden. ROGERS-Lacke, das Ergebnis jahrelanger Forschung, sind das Beste, was Sie heute verwenden können. — Ist Ihr Wagen neu zu spritzen oder auszubessern, verlangen Sie ausschliesslich