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E_1948_Zeitung_Nr.026

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16 AUTOMOBII^REVUE

16 AUTOMOBII^REVUE MimrocH, 9. JUNI 19*8 - Nr. 26 SCRIPPS der amerikanische Qualitäts-Schiffsmotor 28 Modelle von 25-600 PS, 4, 6, 8 und 12 Zylinder Benzin und Diesel FÜR DIE PFLEGE IHRES WAGENS POLISH 12 Zylinder, 316 PS Jedes gute Boot ist besser mit einem SCRIPPS : Motor LONDON COACH CLEANER Dieses flüssige Reinigungsmittel löst und entfernt rasch und mühelos allen Schmutz und hinterlässt eine trockene und fettfreie Oberfläche. LONDON COACH WAX Schützt den mit dem flüssigen Reinigungsmittel erhaltenen Glanz durch Bildung eines hautfeinen, sehr harten Ueberzuges.. AIR FLO POLISH Reinigt und poliert gleichzeitig. Matte und schmutzige Farben werden aufgefrischt und glänzen wieder wie neu. CHROME POLISH Das ideale Reinigungs- und Poliermittel für alle verchromten und versilberten Teile Ihres Wagens. VENUS Erstklassiges kombiniertes Reinigungs- un-d Poliermittel mit dem in kürzester Zeit ein dauerhafter Hochglanz erzeugt wird. Michigan-Wheel-Propeller Zu jedem Boot und jedem Motor den passenden Propeller Prospekte durch die Generalvertretung Verkauf in allen Garagen Generalvertretung für die. Schweiz: SAFIA MÜLLER 6t HERZOG AG., SPIEZ Telephon (033) 5 65 58 GENF 8, av. P. de Rochemont Telephon 4 83 36 ZÜRICH Talstrasse, 32 Telephon 23 97 23 BERN Monbijoustrasse, 21 Telephon 2 33 40 Kleber- om es Alleinvertretung der GENF, ÄKääsäiüä Societe des Pneumatiques et cäoufchouc manufacture KLEBER-COLOMBES 11, rue General Tel. 4 22 30 B.F. Goodrich Co. Dufour 34-36 Neumühlequai Tel. 28 37 37 Akron (U.S.A. ZÜRICH

IIL Blatt BERN, 9. Juni 1948 AUTOMOBIL-REVUE IIL Blatt BERN, 9. Juni 1948 Amerikanische Heeresfahrzeuge für die Schweiz? Dieses für Verkehr und Wirtschaft der Schweiz nicht unwichtige Thema wird hier von Siegfried Doerschlag, dem deutschen Autofachschriftsteller und Präsidialmitglied fachlicher Verbände, neutral zu behandeln versucht. In den drei deutschen Westzonen wusste jedermann vom Bau: die Zahl der hier befindlichen, zu Zehntausenden auf Parkplätzen, auf Wiesen unter freiem Himmel und in Schuppen untergebrachten US-Heeresfahrzeuge, zu denen in den Nordprovinzen noch stattliche Mengen englischer Heeresfahrzeuge kamen, ist riesengross. Immerhin: die 330.000 US-Fahrzeuge, die anfangs als vorhanden und verkehrsverwertbar gemeldet wurden, schmolzen nach allerhand Für und Wider auf ganze 33 000 Wagen und 11 000 Anhänger, insgesamt also auf 44 000 Einheiten zusammen. Sie en bloc zu erfassen, entsdhloss sich ein Unternehmer im Taunus- Kurort Schlangenbad, Der Mann, Nowak mit Namen, Flüchtling aus Breslau, war im deutschen Automobilwesen, in Handel und Autoindustrie unbekannt; ihm zur Seite stand Herr Recknagel, der sich im Krieg als behördlicher Generatormann einen Namen gemacht und 6ich ausgezeichnet bewährt hatte. Um die Oeffentlichkeit auf das Unternehmen aufmerksam zu machen, verfasste Nowak einen Prospekt, in welchem er den wirtschaftlichen Nutzwert der über 300 000 US-Heeresfahrzeuge pries, wenn diese, umgebaut und zurechtfrisiert, der deutschen Wirtschaft zugeführt werden könnten. Das wäre zweifellos hingenommen worden, wenn in diesem Prospekt nicht gesagt worden wäre, dass ob der Einführung so grosser Fahrzeugmenigen in die deutsche Wirtschaft deutsche Automobilfabriken geschlossen werden könnten. Es gab ein Wort- und Schriftgeplänkel zwischen Industrie, Handel, Wirtschaft, Behörden. Dabei stellte sich heraus: Gewise, - die Amerikaner wollten die paar hunderttausend in und um Deutschland zurückgebliebenen Nutzfkhrzeuge verkaufen (das britische Material war bereits gutenteil« verkauft, umgebaut, verschrottet oder — zum kleinen Teil — nach England zurücktransportiert worden), aber diese Fahrzeugmasse war weder einheitlich- untergebracht, geschweige denn in einigermassen einheitlichem Gebrauchszustand. Eine Nachprüfung ergab: Unendlich viele dieser zurückgelassenen Wagen war auf unbewachten Parkplätzen, auf Aeckern, in Waldungen, in menschenleeren Schuppen, nach Strich und Faden ausgeplündert worden. Es fehlten Reifen, Räder, Seile, Armaturen aller Art; es waren Steuerräder gekläut, Scheinwerfer und Birnen selbstverständlich! Zurückgeblieben waren vielfach nur mehr oder weniger wertlose Chassis, dieweil selbst von den Karossen alle verfügbaren Bretter demontiert worden waren. Dieser Fahrzeugpark also konnte keine Konkurrenz für die deutsche Autoindustrie darstellen. Dann begannen Zwischenrufe: Hie Auto- Reparaturgewerbe, dort Autoindustrie und -handel. Die Werkstätten witterten ein gutes Geschäft, der Handel und selbstverständlich die Industrie lehnten ab. Ich habe Tagungen in Schlangenbad, einberufen vom Zentralbüro für Versuchsumbau amerikanischer Heeresfahrzeuge, und andernorts Hähdlerund Handwerkstagurigen besucht und habe das Für und Wider sine ira et studio erwogen, nachdem ich auch in Essen, Köln, Hannover, Frankfurt a. M., Stuttgart, München Meinungen aus verschiedenen Kreisen hörte. Auf einer vor Monatsfrist in Schlangenbad abgehaltenen Tagung saigte dann der Manager des Unternehmens, Herr Nowak, dass auch beabsichtigt sei, die Umbau- und Verkaufsorganisation auf die Schweiz auszudehnen, DEUTSCHLAND ebenso auf andere Nachbarländer Deutschlands. Hunger nach Motorfahrzeugen bestehe überall. Letzteres sei zugegeben. Gerade für die Schweiz aber erscheint mir diese Umbauversuchsaktion nicht unbedenklich. Denn wenn auch die Fahrzeuge inzwischen in deutschen Werkstätten hergerichtet worden sein sollten, bevor sie nach der Schweiz kommen, so bleibt der Zoll doch für Altwie Neufahrzeuge gleich, und der Schweizer muss daher für ein nicht mit Fabrikgarantie umgebautes, ihm fremdes Fahrzeug denselben Zollsatz bezahlen wie für einen fabrikneuen, tadellosen Wagen jener Art, die er braucht; der Schweizer muss damit rechnen, dass der umgebaute US-Heereswagen ein Benzinfresser ist' und in jedem Falle, auch bei noch 6O sparsamer Umbauregulierung, mehr Treibstoff frisst wie ein konkurrenzfähiger Neuwagen (die amerikanischen Heeresfahrzeuge waren ja nur für Schneileistung geschaffen; bei ihnen kam's auf Brennstoff- oder Oelökonomie nie an), dass er Ersatzteile gar nicht oder nur schwer bekommen kann, es sei denn, dass gleich beim Kauf Ersatzteilgarantien geboten werden, dass ihm jener Kundendienst fehlen wird, wie er bei Neuwagenkauf üblich ist, dass, sofern die Fahrzeuge nicht im Ausland umgebaut wurden, der Umbau lange Zeit, sicher aber viele Monate in Anspruch nehmen wird, dass das Fahrzeug mindestens zwei, wahrscheinlich drei Jahre lieblos herumgestanden hat und dass, wenn noch gut aussehende amerikanische Reifen auf den Rädern sein sollten, diese doch wahrscheinlich unter der langen Stehzeit, oft auf Plattfüssen, gelitten haben und schon nach ein paar Kilometern Vollpanne erleiden können. Die Zahl solcher Negativeventualitäten Iä6st sich noch erweitern, aber ich will nicht als Miesmacher gelten, sondern mich streng ans Sachliche halten. Beim letzten Tagungsbesuch in Schlangenbad wurden in Deutschland umgebaute US-Heeresfahrzeuge vorgeführt. Alle Achtung, was da geschaffen war! Das Zentralbüro für Versudhsumbauten schrieb mir nach Gründung der FAG (Fahrzeugverwertungs-Aktiengesellschaft): «...es ißt dem Zentralbüro aus massgeblichen Fachkreisen bestätigt worden, da6s die geleisteten Arbeiten vielversprechend sind. Jedenfalls boten sie Anlass dazu, nunmehr die Fahrzeugverwertungs-Ak'tiengesellschaft zu gründen. Das Ziel und die Aufgabe der FAG besteht darin, in sinn- und planvollem Zusammenwirken alle Massnahmen zu treffen, die notwendig sind, um die Fahrzeuge so schnell wie möglich dem Verbraucher zuzuführen und damit Der Pincio in der ewigen Stadt bildete kürzlich wiederum den Schauplatz eines Schönheitswettbewerbes, wobei die im Bilde wiedergegebenen Cisitalia-Coupis und Spiders mit ihren eleganten, fliessenden Linien besondere Beachtung fanden. einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der gesamten Wirtschaftslage zu leisten. » Deutschlands Bedarfs- und Wirtschaftslage ist mit jener der Schweiz nicht zu vergleichen. In Deutschland fehlte an Devisen, um ausländische Fahrzeuge kaufen und bezahlen zu können, und darum mu6s die deutsche Wirtschaft schlucken, was eben erreichbar und leidlich verdaulich ist. Der Deutsche weiss, dass er ein Risiko eingeht, auch weil alle diese Heeresfahrzeuge ja Benzinfresser sind, weil neue ökonomische Vergaser beschafft werden müssen (woher?) und weil die Ersatzteilfrage mehr oder weniger ungelöst ist. Hinzu kommt als eine Art Gefühlsgrund, dass er nicht gern kauft, was ein anderer nicht mehr mag und stehen Hess. Daher wird jeder Kauf eines fremden, ;in Art und Kosten zweifelhaften Fahrzeugs als Risiko angesehen. Aber man .geht darauf ein, weil man muss. Räder müssen rollen in Verkehr und Wirtschaft! Wie steht es mit der Produktion neuer Serienwagen in Frankreich? Paris, 14. Mai 1948. In den letzten Wochen sind in der französischen Presse — sehr oft in Form von « Versuchsballons » — eine Reihe ungenauer oder zum mindesten verfrühter Nachrichten über das Erscheinen neuer Personenwagen, die im letzten Herbst beim Salon und in diesem Frühjahr in Genf zu sehen waren, an die Oeffentlichkeit gelangt. Im ganzen muss darauf hingewiesen werden, dass die Produktionsfähigkeit der französischen Werke nach wie vor von den Zuteilungen an Stahl und anderen Rohstoffen abhängt und dass die für das zweite Quartal 1948 gewährten Kontingente noch nicht genügen, um die Herausgabe neuer Wagentypen wirksam zu fördern, geschweige denn die Produktionszahlen, wie dies vielfach angedeutet wird, schon in den nächsten Monaten zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen. Aus den an zuständiger Stelle eingezogenen Erkundigungen ergibt sich ungefähr folgendes Bild über die derzeitige Produktionslage und die Aussichten für die nächsten 6 Monate: Renault bringt momentan ca. 40 seiner neuen 4-PS-Kleinwa>gen pro Tag heraus. Die Fliessbänder für diese Neufabrikation funktionieren einwandfrei, und wenn nichts Unvorhergesehenes eintritt, hofft man in Boulogne-Billancourt den Produktionsrhythmus für den neuen 4 PS bis zum 1. Juli auf 100 und bis zum Schluss des Jahre6 auf 200 Fahrzeuge pro Tag steigern zu können. Das Ausland im allgemeinen und die Schweiz im besonderen dürften also ab 1. Juli auf regelmässige Belieferung mit dem neuen Renault-Wagen rechnen können. Rovin hat jetzt eine Produktion von ungefähr zwei Motorcars pro Tag gesichert, d. h. (auf die monatliche Arbeitsdauer umgerechnet) ungefähr 50 dieser Kleinstwagen pro Monat, was natürlich nicht im entferntesten genügt, um den ständig steigenden Bedarf zu decken. Soweit die Hoffnungen auf Erhöhung der Stahlquoten sich erfüllen, hofft die Werkleitung, die Produktion im Laufe des Sommers auf 100 Fahrzeuge pro Monat steigern und damit auch die Schweizer Konzessionäre befriedigen zu können. FRANKREICH (Von unserem Korrespondenten) Der Prototyp des neuen Simca 6, der jüngeren Schwester des Simca 5, ist jetzt in allen Teilen « getestet», und' die Werke von Nanterre hoffen, diesen neuen, gefällligen Kleinwagen vom 1. Oktober an auf den französischen Binnenmarkt bringen zu können. Die Frage der eventuellen Ausfuhr befindet sich zur Zeit in Prüfung; immerhin bestehen ja auf dem Gebiete der Belieferung des Weltmarktes noch frühere Abmachungen zwischen Simca und dem Lizenzurheber Fiat, die den Bedürfnissen der europäischen Märkte angepasst werden müssen. Die Panhard-Werke haben ihre technischen Vorbereitungen für die Serienfabrikation des neuen, auch.in Genf gezeigten Dyna beendet. Die Zahl der täglich das neue Fliessband verlassenden Wagen ist zwar noch relativ gering, wird sich aber im Laufe der kommenden Monate ständig erhöhen. Wir kommen demnächst in einem besonderen Artikel auf die Dyna-Fabrikaüon zurück. Was Peugeot anbelangt, so sind die Sochaux-Montbeliard-Werke zur Zeit mit dem Umbau ihrer Fliessbandanlagen beschäftigt und rechnen damit, dass der neue «203» im Oktober herauskommen und somit auch im Pariser Salon erstmals als Verkaufsobjekt ausgestellt werden kann. Bugatti hat sein Konstruktionsprogramm für 1948 ebenfalls in grossen Zügen festgelegt; die Direktion des Unternehmens versicherte uns, dass der neue 4-Zylinder-l,5-Liter mit Kompressor und doppelter Nokkenwelle die (wieder im Besitz der Gesellschaft befindlichen) Molsheimer Werke verlassen wird, sobald deren Neueinrichtung beendet ist. Dies dürfte ebenfalls auf die Eröffnung des Pariser Salons der Fall sein. Roland Bugatti wird die Traditionen seines Vaters insofern aufrechterhalten, als der neue Typ sowohl als Tourenwagen 73 A, wie auch aU Rennwagen 73 C geliefert werden soll. Schönheitskonkurrenz in Rom. Ziemlich undurchdringliches Geheimnis umgibt nach wie vor die Neubaupläne von Citroen. Mit erstaunlicher Regelmässigkeit 'wurden in den letzten Monaten in der Pariser und ausländischen Presse sogenannte «authentische Nachrichten» über das baldige Erscheinen eines neuen kleinen «Citroen-Weltwunders» veröffentlicht. So fand sich beispielsweise vor 14 Tagen im Pariser «Argus » folgende Notiz: «Die Neuschöpfung eines unserer grössten Automobilwerke, eines superökonomischen 3-PS-4-Plätzers darf als unmittelbar bevorstehend gelten. In eingeweihten Kreisen murmelt man, dass der Preis dieses neuen Volkswagens unter 200000 fFr. zu stehen kommt, d.h. ungefähr 50 000 fFr. pro Platz. » Wenn «Argus» auch im allgemeinen als «ehr gut orientiert gilt, so scheint uns seine auf Citroen gemünzte Meldung verfrüht. Es ist unwahrscheinlich, dass die (zweifelsohne) fertiggestellten Pläne der Direktion des Quai de Javel, deren Vorbereitung übrigens in die Vorkriegszeit zurückreicht, schon zu einem derart substantiellen Ergebnis geführt haben könnten. Ausserdem entspricht es nicht den Gewohnheiten dieses grössten, noch nicht nationalisierten französischen Automobilwerks, .seine Projekte oder seine künftigen Prototypen mit lärmender Reklame anzukündigen. Immerhin ist bekannt geworden, dass ein neues Getriebe, das für einen Kleinwagen mit sparsamem Verbrauch bestimmt sein soll, und dessen Erfinder einer der bekanntesten französischen Automobilfachleute ist, zur Zeit für Rechnung der Cdtroen-Werke in einem Pariser Unternehmen serienmässig hergestellt wird. Es kann also nicht überraschen, wenn die Auto- Auguren der Pariser Region lächeln. Möglicherweise wird uns dieser Kleinwagen also doch noch in diesem Jahre beschert werden. Sollte er beim nächsten Salon bereits erscheinen, so würde das bedeuten, dass er dann auch lieferbar ist, denn Citroen vertritt den Standpunkt, das« man bei einem Automobilsalon nur Wagen ausstellen soll, die man auch verkaufen kann. Die französischen Kleinwagenkonstrukteure, die dieses Prinzip nicht eingehalten haben, sehen ihre Pläne wieder in weite Ferne gerückt. Zwar versichert uns Julien, dass er seinen in der «A.-R.» bereits beschriebenen Kleinwagen sicherlich noch im Jahre 1948 auf kommerzieller Grundlage herstellen wird, aber die Dolo-Fabrikation wird aller Voraussicht nach nicht vor Beginn des nächsten Frühjahrs an laufen können. Dr. W. Bg. Ab1.Juni1004-PS-Renault-!»:ieinwagenproTag Aus einer Rede, die Generaldirektor Lefaucheux von den nationalisierten Renault-Werken kürzlich vor der anglo-amerikanischen Presse hielt, geht hervor, dass die Werke im April 5688 Fahrzeuge erzeugten, und zwar 2507 Personen- und 3188 Lastwagen, was einer Tagesproduktion ! von 244 Stück entspricht. Dabei ist zu bemerken, dass der neue 4-PS-Kleinwajgen vom 1. Juni ab in 100 Exemplaren pro Tag die Fliessbänder verlassen wird und dass der Ausstoss bis zum Ende des Jahres auf 200 pro Tag gesteigert werden soll. Die Modernisierung der Werkanlagen hat ira vergangenen Jahr Fortschritte gemacht. In erster Linie waren die Neueinrichtungen für die Herstellung der Bestandteile des neuen 4-PS-Wagens bestimmt. • Was die Finanzgebarung dieses nationalisierten Unternehmens anbelangt, so wird zwar das Geschäftsjahr 1947 mit einem Verlust von ca. 45 Millionen fFr. abschliessen, weil die Gewinnmargen, welche die Behörden den Fabriken für den Verkauf ihrer Wagen im In- und Ausland gewährten, durch die Anfang 1947 verfügte Preissenkung von 5 % nahezu aufgezehrt wurde. Indessen gleichen die Gewinne früherer Jahre den Verlust wieder aus. w. hi.