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E_1948_Zeitung_Nr.026

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20 AUTOMOBILREVUE

20 AUTOMOBILREVUE MITTWOCH, 9. JUNI 19« - Nr. 26 Günstige Nutzfahrzeuge LASTWAGEN: Stewart 2 t Ford V8, 1940, 5 t Frontlenkung Ford V8. 1935, 3 t Ford V8. 1937, 3 t Saurer 2 BN 2,5 t Saurer-Diesel 4 t Saurer 3 AD 3.5 t mod. Karosserie, 4-Rad- Bremsen Saurer 2 BH 3 t Saurer 4 AD 4 t Citroen 2 t Mercedes-Diesel 4.51 Mercedes-Diesel 3 t Maairus 3 t LIEFERWAGEN: Tempo-Dreirad Mathis 400 kg 500 kg KASTENWAGEN: International 750 kg D. K. W. 300 kg Praga 300 kg Fiat 521 400 kg Studebaker-Rockne 500 kg CHASSIS mit Kabine: (geeignet zum Einbau einer Kippvorrichtung) Berna G 5 5 t Opel-Blitz 3 t Ford V8 2,5 t DIVERSES: Traktor Neuhaus, mit Mähapparat Jeep-Anhänger 2%-3 t Jeep-Anhänger 1 t Verlangen Sie ausführliche Preisofferte! Es werden eventuell andere Personen- u. Lastwagen an Zahlung genommen. Unverbindliche Besichtigung bei V TOGNAZZO, Automobile, Zürich-Höngg. Telephon (051) 56 77 G6. 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Nf. 26 - MITTWOCH, 9. JUNI 1948 AUTOMOBIL-REVUE 21 Im Jahre 1947 haben die Vereinigten Staaten von Nordamerika doppelt soviel an Erdölprodukten verbraucht wie die ganze übrige Welt zusammen. Obwohl die amerikanische Jahresförderung 1947 um 80 Millionen Tonnen (also 45 %) über dem Vorkriegsstande lag, kann sie mit dem fortschreitenden Verbrauchsanstieg nicht mehr Schritt halten, eo das« sich die USA gezwungen sehen, Petrol zu importieren. Oel hat heute nicht nur in Amerika, sondern in der Welt überhaupt einen wesentlich höheren Anteil am Energiehaushalt als vor dem Kriege, während die Bedeutung der Kohle relativ zurückgegangen ist. Die Umstellung von Kohle auf Oel spiegelt sich besonders in der ausserordentlich starken Zunahme der Schwerölverbraucher. Amerika zählte im vergangenen Jahre 412 % mehr Diesellokomotiven, 113 % mehr Oelfeuerungsanlagen und 60 % mehr Traktoren als 1941. In Europa hat der Kohlenmangel ähnlichen Anreiz auf die Schwerölnachfrage ausgeübt. Für die Tendenzen des Weltolmarktes bleiben die amerikanischen Verbrauchserwartungen bestimmend. Nach Ablauf von ein bis zwei Jahrzehnten werden 6ich die Vereinigten Staaten — wie massgebend« Regierungsstellen immer wieder erklären — einem jährlichen Oeldefizit von rund 100 Millionen Tonnen gegenübersehen. Das wäre mehr als gegenwärtig überhaupt an Oel in den Welthandel kommt. Für die kürzere Zeitspanne von 1948 bis 1951 rechnen Sachverständige mit einem Ansteigen des Weltölbedarfes auf eine Höhe, die um 80 Millionen Tonnen über der Zahl von4947 liegen dürfte. Auf absehbare Zeit scheinen die Oelreserven der Welt auch einer steil aufwärts gerichteten Nachfrage gewachsen zu sein. Nicht in der Erschöpfung der Weltölschätze. sondern in der rechtzeitigen industriellen Nutzbarmachung der unterirdischen Vorräte liegt das Problem, Der Markt wird immer wieder in Krisenzonen geraten, in denen die Leistungszunahme von Verarbeitung und Transport hinter der Nachfrage zurückbleibt. Im Januar dieses Jahres verursachte scharfes U. S. A. Gewaltiges Ölprogramm in den USA Winterwetter eine Krise in der amerikanischen Oelwirtschaft. Transportstörungen drückten zeitweise die Versorgung des Mittelwestens und der Ostküste um 15 % unter den Normalbedarf. Diese Tatsache hat das leicht entzündliche «Oelgewissen » der Amerikaner mächtig aufgerüttelt. In den ersten Nachkrieigsjahren hatte die Erwartung eines baldigen Rückschlages die 0elindu6trie vor grossen Investitionen zurückscheuen lassen. Jetzt sehen sich die Oelgesellschaften vor kurzfristige Entwicklungsaufgaben grössten Ausmasses gestellt. Um das Angebot der für die nächsten Jahre erwarteten Nachfrage anzupassen, werden Investitionen in der Höhe von 10 bis 13 Milliarden Dollar als notwendig angesehen. Voraussichtlich ab 15. Juni: Währenddem die Standardgruppe allein bis Ende 1949 ein Viermilliarden-Dollar-Programm durchführen wird, bewegen sich die Plan« der britisch-holländischen Royal Dutch-Shell zwar in wesentlich niedrigeren Größenordnungen, doch kommt ihnen eine hohe weltwirtschaftliche Bedeutung zu, weil die Gruppe eine grosse Rolle im internationalen Oelhandel und in der Weltversorgung ausserhalb der Vereinigten Staaten spielt. Bohrgerät, Rohrleitungen, Raffinerien und Tanker kosten grosse Mengen Stahl. Hier liegt auch die größte Schwierigkeit der Oelprogramme. Das Stahlproblem würde sich noch erheblich verschärfen, wenn sich die Amerikaner tatsächlich zur Oelsynthese gros»en Stiles entschlössen. Ein vom Innenminister vorgelegter, von den militärischen Stellen unterstützter Plan schlägt die Ausgabe von neun Milliarden Dollar vor, um die drohende « 100-Millionen-Tonnen- Lücke» der Zukunft auf dem Wege der Oelsynthese zu schlieesen. Die Verwirklichung de« Syntheseplanes würde 16 Millionen Tonnen Stahl beanspruchen, eine Menge, die die gesamte Marshall- Plan-Lieferung an Europa übertrifft. Noch ist nicht die letzte Klarheit darüber gewonnen, ob das amerikanische Verteidigungsministerium den grossen mittelöstlichen Rohrleitungsprojekten seine endgültige Zustimmung erteilt. Sollte man sich in Washington dafür entscheiden, die Beförderung des arabisch-persischen Oeles nicht den empfindlichen Rohrleitungen, sondern allein dem Tankerverkehr anzuvertrauen, 6O müsste das die Verbraucher, das heisst in diesem Falle besonders Europa, empfindlich belasten. Denn nur wenn das Mittelostöl von den Mittelmeerhäfen der Levante aus verschifft werden kann, wirkt sich sein Kostenvorsprung gegenüber den bisher die Weltpreise bestimmenden Golfnotierungen voll aus. Noch im letzten Jahre hat Europa drei Viertel seines Oeles aus der westlichen Hemisphäre und nur ein Viertel aus dem Mittleren Osten bezogen. Der Marshall-Plan hofft die europäische Versorgung in den Mittleren Osten zu verlagern, bis schliesslich vier Fünftel des Europa-Bedarfes aus arabischem und persischem Oel gedeckt werden können. Dabei soll die Raffination zum grössten Teil in Europa vorgenommen werden. Einen wesentlichen Bestandteil im Oelkapitel des Marshall- Planes bildet daher der Ausbau der europäischen Raffinationsindustrie, auch in Westdeutschland. Es bleibt nun abzuwarten, ob und wie weit die politische Unsicherheit des Mittleren Ostens Abstriche und Aenderungen an den grossen Oelprogrammen hervorrufen wird. Benzin für Frankreichfahrten soviel man will - gegen Bezahlung in Devisen Paris, 5. Juni. (wbg) In der letzten Nummer der «Automobil- Revue » brachten wir eine auf Informationen zuständiger französischer Behördestellen beruhende Meldung über die vorläufige Aufrechterhaltung des Benzinkreditbrief*y6tems zugunsten der nach Frankreich einreisenden ausländischen Automobilisten. Diese Meldung, worin auch die Rede von einem grundsätzlich pro Vierteljahr zu gewährenden «Kontingent von 600 Liter» war, ist inzwischen insofern überholt, ak die Vorbereitung des Zuteilungssystems gegen Devisenzahlung von dem in unserm Bericht in Nr. 21 der « A.-R, » bereite die Rede war soweit gediehen sind, dass diese völlig neue Regelung der Treibstoffzuteilung an ausländische Automobilisten voraussichtlich ab 15. Juni in Kraft treten wird. Da von diesem Zeitpunkt ab die bisherigen Kreditbriefcoupons für ungültig erklärt werden sollen, hat es natürlich auch keinen Zweck, dass die mit deren Ausgabe betrauten Stellen — in der Schweiz also ACS und •TCS — den Frankreichreisenden weiterhin einen ^Pauschalbetrag» von 600 Litern zuteilen. Jeder Automobilist erhält also vor dem 15. Juni, bzw fallt das Inkrafttreten der neuen Devisenbenzinverordnung sich um einige weitere Tage verzögern sollte, bis zum betreffenden Tag nur so viel Coupons zugeteilt, wie er für die Reise benötigt. Der Grund dafür, dass die Abschaffung der zwar an sich praktischen, aber doch zu komplizierten Kreditbriefe mit Umtauschzwang noch nicht erfolgt ist, liegt hauptsächlich darin, dass man sich in Paris über den Benzinpreis in Devisen noch nicht ganz schlüssig geworden ist. Für Benzin dürfte der Prei6 etwa auf gleicher Höhe liegen wie in der Schweiz, vielleicht eine Kleinigkeit höher, vielleicht auch etwas niedriger. So wenigstens wurde uns heute vom « Office de Reparation de Carburants » in Paris erklärt. Als Quintessenz dieser unserer Erkundigungen darf also dem Schweizer Automobilisten, der in diesen Taigennach Frankreich fährt, erneut versichert werden, dass er vorläufig soviel Benzinbons zum alten Inlandspreis erhalten wird, wie er nachweisbar benötigt, dass aber schon während seines Aufenthalts in Frankreich die neue Regelung in Kraft treten kann. Natürlich darf man sich diesen « Benzinfreihandel » gegen Devisen nicht etwa so vorstellen, dass der fremde Automobilist nun einfach Dollars oder Schweizer Franken aus seinem wohlgespickten Portefeuille zieht und dann bei irgendeiner Tankstelle so und soviel Liter Tienz'm oder Oel kauft. Man kann die französischen Tankstelleninhaber, besonders auf dem Lande, unmöglich mit Wechseloperationen belasten. Die neue Regelung wird sich vielmehr etwa 60 abspielen, dass der ausländische Fahrer sich in Zukunft Treibstoffbons als «Benzin-Traveller Checks» entweder schon in seinem Heimatlande beim zuständigen französischen Reisebüro, bei einem anerkannten Automobil- oder Tourimgclub oder in Frankreich selbst bei einer Bank gegen Zahlung in Devisen verschafft und sie an der Tankstelle abgibt. Der Garagist oder Tankstelleninhaber erhält dann für diese Devisenbenzinbons bei jeder Bank einen entsprechenden Betrag in französischen Franken ausbezahlt. Wichtig ist und bleibt aber dabei, dass der Ausländer, der mit seinem Wagen nach Frankreich kommt (oder 6ich in Frankreich einen Wagen mietet) gegen Zahlung in Devisen künftig so viel Benzin kaufen kann, wie er will. Wir werden unsere Leser auf dem laufenden halten, sobald die neuen Bestimmungen in Paris definitiv bekanntgegeben werden. Immer mehr Anerkennung findet der dem sehr vorteilhaft* Preis« BORGWARD (früher Hin») Sofort li«f«rbar Verlangen Sie Prospekte und Vorführung -1-t-Lieferwägen 7 PS 4-Gang mit selten grosser Ladefläche 2700x1600 mm ab Fr.8315.—Chassis 3,5-t-Diesel-Lastwagen 25-75 PS, 6 Zyl. 5-Gang Vorzügliche Fahreigenschaffen, grosse Lademöglichkeiten und trofzmit allen Neuerungen versehen, spielend leicht zu lenken Aufbauten: Brücken, Kasten, Kipper, Cars Verlangen Sie Spezialofferte Vertreter an allen grösseren Plätzen Generalvertretung: A. r» UlSttll Automobile Zürich 6, Hofwiesenstr. 10, Tel. 261711/12 ZU VERKAUFEN sehr schönes, neuwertiges Motorboot eventuell Tausch gegen neueres Auto. Zu besichtigen bei E. Gehrig, Bootsvermietung, Utoquai, Zürich. Generalvertretung von erstklassigen amerikanischen Traktoren ZU im Kanton Bern, neuzeitlich und auf das beste eingerichteter Auto-Elektroservice mit prominenter Vertretung Gute Stammkundschaft und glänzende Entwicklungsmögliphkeiten vorhanden. 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