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E_1948_Zeitung_Nr.028

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24 AÜTOMOBIL.REVUE

24 AÜTOMOBIL.REVUE MITTWOCH, 23. JUNI 1918 - Nr. 26 00s erste für den Felddienst tauglich befundene und von der United States Army übernommene Motorfahrzeug war ein € Nash >-Lastwagen mit Vierradantrieb. Dieser sog. < Nash-Quad > hat an den Fronten des ersten Weltkrieges und später auch in Handel und Industrie Rekordleistungen vollbracht und den « Nash >-Werken im Jahre 1918 den Rang der grössten Lastwagenfabrik der Welt verschafft. Die neuen < Nash »-Lastwagen sind das Ergebnis 35jähriger Erfahrung und verfügen über hohe Qualitätsmerkmale in der Konstruktion von Motor, Chassis und Karosserie. Hohe Leistung - rasch - wendig - 3plätzig, Kabine und Brücke in schweizerischer Qualitätsarbeit, Ladefläche 8,46 m* (4,03X 2,10 m), Nutzlast 4 Tonnen. 4 Vorwärtsgänge. Robustes Chassis. Doppelbereifung hinten. Hydraulische Bremsen. Obengesteuerter 6-Zylinder-cAmbassodor>-Motor. Fahrzeugmasse über alles: Länge 6,95 m. Breite 2,20 m, Höhe 2,15 m. sparsam - grosse Ladefläche Base! 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IV. Blatt BERN, 23. Juni 1948 AUTOMOBIL-REVUE IV. Blatt BERN, 23. Juni 1948 TAGUNGSBERICHTE DER c A.-R. > Werdendes internationales Verkehrsrecht wir hatten schon verschiedentlich Gelegenheit, über die Arbeiten des Europäischen Transportkomitees der UNO, soweit es sich um Fragen des Straßenverkehrs handelt, zu berichten. Vor kurzem wurde ein Ueberblick über die verschiedenen Arbeitsgruppen und deren Aufgaben gegeben. Es darf füglich festgestellt werden, da6S mit einer ungeheuren Intensität an allen diesen Problemen gearbeitet wird. Man kana eich sogar manchmal fast des Eindruckes nicht erwehren, dass die Tendenz besteht, eher zuviel auf einmal erledigen zu wollen. Allerdings müssen wir uns vergegenwärtigen, dass im allgemeinen die internationale Normierung des Strassenverkehrs eigentlich noch wenig weit gediehen ist, etwa im Vergleich zum Eisenbahnwesen. Es gilt deshalb vieles rasch nachzuholen, angesichts des gewaltigen Aufschwunges der Automobilwirtschaft seit Kriegsende, verbunden mit einer in vielen europäischen Staaten immer noch andauernden Transportkrise. Eindringlich bleibt die Mahnung eines amerikanischen Delegierten haften, die dieser Ende letzten Jahres ausgesprochen hatte. Er wies damals darauf hin, dass nach Meinung der Amerikaner ganz besonders der Strassentransport in Europa noch bei weitem nicht so wirksam ausgebaut sei, wie dies auf Grund der Erfahrungen jenseits des Ozeans möglich erscheine und daßs es deshalb gelte, diese Lücke so rasch wie nur möglich auszufüllen. Aus der Arbeitsgruppe für kurzfristige Probleme Laufend haben wir jeweils über die periodischen Sessionen der Arbeitegruppe berichtet, die sich mit den sog. kurzfristigen Problemen befasst und bereits einige wichtige Abkommen, wenigstens provisorisch für das laufende Jahr, unter Dach gebracht hat. Erinnert sei an die Uebereinkunft betreffend die Transitfreiheit und die Förderung des Touristikverkehrs, In einer vierten Session, d. h. anlässlich einer überreich befrachteten Sitzung vom 31. Mai, konnte davon Kenntnis genommen werden, dass sich jetzt auch Luxemburg, Norwegen und teilweise auch die Tschechoslowakei den bereits getroffenen Uebereinkommen angeschlossen haben. Der italienische Delegierte gab ferner bekannt, dass auch sein Land voraussichtlich bald dem internationalen Touristikabkommen beitreten werde. Erfreulich war die Mitteilung der italienischen Delegation, dass künftig Treibstoffe in Italien gegen Lire in angemessenen Mengen bezogen werden können und dafür nicht mehr Hartwährung verlangt wird, was eich weniger für die Schweiz als für die mei- ,sten andern Staaten sehr unangenehm ausgewirkt hatte. Dagegen konnte Frankreich dasslbe für den Touristikverkehr nicht zubilligen. Verhältnismässig schlecht steht es »ach wie vor bezüglich der statistischen Erhebungen, und zwar sowohl was den Fahrzeugbestand als auch was die auf der Strasse im internationalen Verkehr transportierten Warenmengen betrifft. Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass hier verschiedentlich mit einer gewissen Absicht Schwierigkeiten vongeschützt werden, die eigentlich mit gutem Willen zu überwinden wären. Der besondere Wert der Arbeitsgruppe für kurzfristige Probleme liegt vor allem immer darin, dass hier regelmässig die zuständigen Leute der wichtigsten europäischen Länder, inbegriffen der Besetzungsbehörden Deutschlands, zusammenkommen und dass oft in sehr freimütiger Weise auf gewisse Unebenheiten im zwischenstaatlichen Verkehr aufmerksam gemacht werden kann. Tatsächlich ist im grossen und ganzen auch allseitig der ehrliche Wille vorhanden, nach Möglichkeit alle Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen. In dieser Hinsicht hat die Gruppe ohne grossen Aufwand schon manche heikle Frage rasch und elegant zum Vorteil der Fahrzeughalter erledigt. Aktuelle Fragen vor der Arbeitsgruppe für juristische Probleme Eine bisher noch nie auf internationalem Boden gelöste Frage nahm die Arbeitsgruppe für juristische Probleme in Angriff, die ihre erste Session vom 18.—22. Mai abhielt. Es handelt 6ich um die Vereinheitlichung des Haftpflichtrechtes für Fahrzeugführer und um die obligatorische Haftpflichtversicherung. Zunächst hat eine erste Umfrage ergeben, wie verschieden in den einzelnen Ländern diese Frage gelöst wird. Die Tendenz geht dahin, durch ein möglichst einfaches Vorgehen den ausländischen Automobilisten in das gleiche Haitpflicht-Versicherunfesystem em- 7ube7.iehen wie die im betreffenden Lande selbst immatrikulierten Motorfahrzeuge. Die Arbeitsgruppe hat einen Vorentwurf ausgearbeitet, dem,einstweilen der Charakter von Empfehlungen zukommen soll. Er wird den interessierten Regierungen zugestellt und soll bis Ende August beantwortet sein. Vorgesehen ist hiebei, ds*6 die Versicherungen von Land zu Land vertragliche Vereinbarungen treffen, wonach z. B. ein Automobilist in Belgien oder Holland sich in seinem Land einen Versicherungsausweis beschaffen kann. Dieser Ausweis — der zu vereinheitlichen wäre — würde dann zum Eintritt in die Schweiz berechtigen und hätte zur Folge, dass schweizerische Versicherungen für allfällige Schäden aufkommen würden, wobei ihnen ein Rückgriffsrecht auf die betreffenden ausländischen Versicherungen, bzw. auf den Schadensverursacher, zusteht. Man ersieht daraus, dass affensichtlich versucht wird, das bei uns seit leiztem Jahr provisorisch eingeführte System für die Ausländer Versicherung mit einigen Abänderungen international einzuführen. Die gleiche Arbeitsgruppe hat im übrigen auch das Studium der Frage der Vereinheitlichung des Frachtvertrages für Strassentransporte aufgenommen und zu diesem Zwecke einen Expertenausschus6 eingesetzt, der zusammen mit dem UNO-Sekretariat Vorschläge ausarbeiten 6oll. Revision internationaler Abkommen Ein sehr respektables Arbeitspensum hat schliesslich eine weitere Gruppe, die besonders für die Verkehrsregeln und alle damit zusammenhängenden Fragen gebildet wurde, in einer ersten Session vom 8.—12. Juni begonnen. Es hagelt sich in erster Linie darum, die bestehenden internationalen Abkommen aus dem Jahre 1926 zu revidieren und den modernen Erfordernissen anzupassen. Für die Schweiz ist die Förderung dieser Arbeiten deshalb von besonderem Interesse, weil wir bekanntlich daran sind, unsere Automobilgesetzgebung einer Revision zu unterziehen und weil es natürlich nötig sein wird, sie den internationalen Vereinbarungen anzupassen. In der gleichen Lage befinden sich übrigens auch noch andere Länder. In der ersten Session hat sich diese Arbeitsgruppe darauf beschränken müssen, «ine Art Gerippe für den kommenden Entwurf aufzustellen. Sehr interessante Diskussionen entwickelten sich beispielsweise über die besonders für uns aktuelle Frage der Einbeziehung der Trolleyb u s s e , soweit es die Fahrzeuge betrifft, unter die Ver & e hr sr e g ein , der auch alle andern Motorfahrzeuge unterstellt 6ind. Die in Italien geltenden Vorschriften, wonach Trolleybusse alle Vorrechte haben wie die Strassenbahnen, ist bei den meisten Delegationen auf heftige Opposition gestossen. Ein absolutes Vortrittsrecht, technische Privilegien jeder Art usw. wurden vom Standpunkt der Verkehrssicherheit aus als unannehmbar bezeichnet. Schweizerischerseits sah man sich auch genötigt, alle Vorbehalte anzubringen in bezuig auf die Fahrzeugdimension e n und die Höcfastgesamt