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E_1948_Zeitung_Nr.032

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14 AOTOMOBILREVUE

14 AOTOMOBILREVUE MITTWOCH, 21. JULI 1948 - Nr. 32 Auf diese Maschine haben Sie gerade gewartet! Pneumontier- und Demontiermaschine •... befreit den Kunden-Service von lästiger Schwerarbeit AEPO Das Flugmotorenöl für stark beanspruchte Personenwagen Sportwagen und Motorräder, das auch bei grösster Hitze den Öldruck beibehält. Verlangen Sie Quaker Aero bei Ihrem Garagisten Generalvertretung! Oel-Brack AG., Aarau und Renens Tel. (064 2 27 57 und 1021) 4 98 38 Preis Fr.13 50.-plus WUST von der Preiskontrolle bewilligt Durch müheloses Drehen der Handkurbel werden die Pneus in wenigen Sekunden montiert oder demontiert dank der WEAVER-DAY-Maschine, und es werden dabei keine Spezialwerkzeuge oder Hilfsmittel verwendet. Sicherheits-Luftschläuche werden mit dieser Maschine sehr sorgfältig behandelt. Die Pneus selber werden weder beschädigt noch zerkratzt. Hierfür haben die Kunden volles Verständnis, speziell diejenigen, welche Pneus mit weissen Seitenwänden besitzen. Es lohnt sich, wenn Sie die Anschaffung einer solchen Maschine ins Auge fassen, denn schliesslich bedeuten für Sie zufriedene Kunden und Zeitersparnis für andere Arbeiten zusätzlichen Gewinn. Der Service-Boy aus Holz für Garagen, Service- und Tankstellen 170 cm hoch. Wetterbeständig ! Bester Blickfänger und Bereitschaftsmelder. Beidseitige Wirkung! Typem Weiss-blau und weiss-rot Verlangen Sia Offerte von Novos-Versand, Schlieren-Zürich Tel. (051) 91 74 84 l. Demontage des Pneus: Man lege den Pneu mit dem Rad zusammen auf den Apparat. Der Ausrichtemechanismus zentriert und hält das Rad zu gleicher Zeit. Man führe die Stange ein, drehe an der Kurbel, und der Wulst ist aus der Felge gelöst. Der Schlauch wird aus dem Pneu genommen und wiederhole man die gleiche Verrichtung auf der andern Seite, ohne jedoch das Rad umdrehen zu müssen. 2. Montage des Pneus: Man lege bloss den Pneu auf das Rad und drehe die Kurbel. Der Roller fasst automatisch den Wulst und fügt ihn in die Felge. 3. Einlegen des Schlauches in den Pneu: Man drehe an der Kurbel, und der zweite Wulst wird in die andere Felge placiert. Es wird dabei kein Zusatzwerkzeug gebraucht. Der Pneu muss nicht mit dem Hammer in die richtige Lage geklopft werden. Auch braucht der Pneu nicht mit den Füssen zurechtgetreten werden. Die WEAVER-DAY-« Tiremaster »-Maschine arbeitet nach einem ganz neuen Prinzip und rollt die Pneus vom Rad, wodurch das Zuhämmern, Quetschen und Beschädigen der Pneus nicht mehr vorkommt. Der « TIREMASTER > braucht keine Extrawerkzeuge oder Hilfsgeräfe und eignet sich für alle Standardgrössen von ca. 13 bis 18 Zoll. Verlangen Sie eine Demonstration. Sie werden zugeben müssen, dass diese Maschine wirklich einzig in ihrer Art ist. Sie ist kompakt, äusserst stabil, zuverlässig und demontiert und montiert alle Pneudime

Nr. 32 - MITTWOCH, 21. JULI 1948 AUTOMOBIL-REVUE 15 Das Motorpferd • in neuer Form Eine neue englische Konstruktion Das Bedürfnis nach einem Motorfahrzeug, das gerade die Leistung eines einspännigen Pferdefuhrwerks zu erfüllen in der Lage ist, ohne dessen Kosten wesentlich zu übersteigen, hat wiederholt schon die Konstrukteure zur Entwicklung sogenannter « Motorpferde » veranlasst, ohne dass bisher ein durchschlagender Erfolg in dieser Richtung zu verzeichnen gewesen wäre. Ein erneuter Versuch zur Schaffung eines Motorpferdes in England geht von mehreren neuen Konstruktionsprinzipien aus. Bei diesem Fahrzeug, das unter der Bezeichnung « Jen-Tug » vor kurzem von der Jensen Motors Ltd. in West Bromwich auf den Markt gebracht wurde, handelt es sich im Prinzip um einen Sattelschlepper. Als Motorgetriebeblock gelangt der kleine Vierzylinder-Ford-Motor zum Einbau, für den überall Reparatur- und Ersatzteilmöglichkeiten bestehen. Das gesamte Antriebsaggregat ist hinter dem weit vorne und tiefliegend angeordneten geschlossenen Fahrerhaus in einem Hilfsrahmen derart angeordnet, dass Motor, Getriebe und Hinterachse durch Lösen nur eines Hauptbolzens und Jen-Tug. MOTOR: Ford-Vierzylinder, 1172 cem, 30 PS bei 4000 U/min. GETRIEBE: Synchromesh-Getriebe mit drei Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang. Schalthebel an der Lenksäule. FEDERUNG: Zugwagen vorne Halbelliptikfedern, hinten Viertelelüptikfedern gleitend aufgehängt. Anhänger Haibelliptikfedern gleitend aufgehängt mit Progressivwirkung. BREMSEN: Hydraulisch auf alle vier Räder des Zugwagens, mechanisch auf Hinterräder des Zugwagens und Anhcngerräder ABMESSUNGEN, GEWICHTE etc.: Gesamtlänge: 6,00 m. Gesamtbreite: 1,98 m. Höhe der Plattform über Standfläche: 0,98 m beladen. Spurweite vorne: 1,30 m, Mitte: 0,74 m, hinten: 1,59 m. Radstand des Zugwagens: 1,78 m. Hinterachse Zugwagen bis Anhängerachse: 2,05 m gekuppelt. Gesamtgewicht, leer: 1524 kg. Nutzlast: 1,5 t. Wenriekrerdurchmesser: 6,70 m. Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h. der Bedienungsgestänge vom Hauptrahmen getrennt und ausgefahren werden können. Zur Erzielung einer besonders guten Wendigkeit ist ausserdem die Spurweite der Antriebsachse kleiner gehalten als die der übrigen Achsen. Besondere Sorgfalt ist bei diesem Fahrzeug auf die Kupplung zwischen Zugwagen und Anhänger gelegt, die vollautomatisch erfolgt, und zwar auch dann, wenn beide im Winkel zueinander stehen. Kuppeln und Abkuppeln kann also unter gleichzeitiger Herstellung, bzw Lösung der elektrischen Kabelverbindung vom Fahrer aus erfolgen, ohne dass dieser seinen Sitz zu verlassen braucht. -11- AR-PATENTSCHAU ln dieser Rubrik werden periodisch alle schweizerischen Patente, die sich auf das Gebier des Automobilbaues beziehen, kur? besprochen. Die Redaktion erteilt Auskunft über die Patentinhaber bezw. den ruständisen Vertreter. Kleinigkeiten, die den Fahrkomfort erhöhen Bei den üblichen Polsterbänken in Automobilen sind Sitz und Rückenlehne getrennt ausgeführt. Der Sitz ist in der Regel, zur Aufnahme von Stössen, weich gepolstert. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass der Fahrgast sich bei jedem Einfedern des Sitzes an der feststehenden Rückenlehne reibt. Der in Abb. 1 dargestellte Sitz will diesen Nachteil vermeiden, indem Sitz und Rükkenlehne zusammengebaut sind und auch zusammen einfedern Schweizer Patent Nr. 246864, F. X. Seitz. Zum Einsteigen zu den hintern Sitzen eines zweitürigen Wagens sind die vordem beiden Sessel meistens mit Rückenlehnen zum Herunterklappen versehen. Eine Verbesserung der Raumverhältnisse beim Einsteigen soll dmch die in Abb. 2 dargestellte Anordnung erreicht werden. Durch das Herunterklappen der Lehne wird die Sitzbank Abb. 1 nach vorne, in die gestrichelt gezeichnete Stellung, verschoben. Schweizer Patent Nr. 241332, Ringhoffer-Tatra-Werke AG. Rückspiegel, die an einem Arm ausserhalb der Karosserie befestigt 6ind, werden leicht beschädigt. Um diese Spiegel wenigstens beim parkierten Wagen vor Beschädigung zu schützen, wird vorgeschlagen, den Spiegel in einem seitlich ausschwenkbaren Fenster anzubringen. Dieses Fenster wird nur während der Fahrt ausgeschwenkt, zum Parkieren aber gewöhnlich geschlossen. Schweizer Patent Nr. 244234, Ringhoffer-Tatra-Werke AG. Eine Stabantenne, die vom Wagen aus ein- und ausgefahren werden kann, 6oll wie die üblichen, nur von Hand ausziehbaren Teleskopantennen gebaut sein. Das zentrale Glied des Teleskops soll jedoch mit einem schmiegsamen Metallband ver- Abb. 2 Abb. 3 bunden sein Durch Auf- oder Abhaspeln dieses Bandes kann dann die Antenne ein- oder ausgefahren werden. Schweizer Patent Nr. 240080, W. Johnsen, Kopenhagen. Die in der Abb. 3 dargestellte Vorrichtung dient zum seitlichen Fahren, was das Parkieren erleichtern kann. Durch Pressluft wird über eitlen Zahnstangenantrieb das mit vier kleinen Rädern 21 versehene, zusätzliche Fahrgestell 19 in die gestrichelt gezeichnete Lage ausgeschwenkt. Der Antrieb erfolgt über Motor und Kardanwelle. Leider wird in der Patentschrift nicht angegeben, *rie schwer diese Einrichtung im Verhältnis zum Gewicht des Wagens etwa ausfällt. Schweizer Patent Nr. 245255, H. Rössli & H. Tichelli, Hergiswil. Zum Garagieren von kleinen Autos oder Ton Motorrädern wird eine Kiste mit aufklappbarem Deckel empfohlen. Die Stirnseite dieser Kiste kann zum Ein- und Ausfahren heruntergeklappt werden. Die Kiste kann mit Ventilationsöffnungen und mit einer Heizung versehen werden und lässt sich zum Transport des Fahrzeuges benützen. Schweizer Patent Nr. 238101, W Ufnowski, Polen. -dy- LITERATUR Physikalische Dimensionen Massg rossen der Physik, Von G. Apelt, Werner Degener Verlag, Hannover. Kleinformat, 198 S„ RM. 6.75. Als Nachschlagewerk über die Masseinheiten, die in der Physik sowie in der Technik verwendet werden, stellt dieses kleine, sehr sorgfältig zusammengestellte Werk eine für vielbeschäftigte Ingenieure nützliche Neuerscheinung dar. Jede Einheit aus den Gebieten der Mechanik, der Wärmelehre, der Akustik, von Elektrizität und Magnetismus 6owie von Optik und Lichttechnik ist auf meist je einer Seite in bezug auf Bedeutung, Entstehung, mathematische Darstellung und praktische Anwendung behandelt. Eingegangene Publikationen Zwe i t a k t spü1ung, insbesondere Umkehrspülung. Von Dr.-Ing. H. J. Venediger. 116 S., 126 Abb. Francksche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. Motor Cycles and how to manage them Vom Redaktionsstab «The Motor Cycle >. 31. Auflage. Verlag Hiffe & Sons, Ltd., London. Englische Sprache. 290 S., ca. 150 Abb. Der Motoren-Doktor. Von Santa Luigi. Fr. 1.— Verlag « Volksfreund », Laufen. Erfindungs-Revue (Heft 5), Kurzib-erichte über Erfindungspatente mit 185 Zeichnungen. Preis Fr. 2.50. Gebr. Riggenbach, Verlag, Basel. AKTIENGESELLSCHAFT WERKE IN Ll E BEFE LD - BERN ZURICH-BASEL-LAUSANNE Wir fabrizieren und liefern: QUALITÄT, SICHERHEIT! P 44 gewährt vermehrten und besseren Schutz Anlagen mittelst Acefylen- Dissous oder Karbidapparat Komplette Sauerstoff- und Acetylen-Verfeilanlagen für Gross-Schweissbetriebe. Schweisspulver- Zusatzmaterialien, Zubehör. Verlangen Sie unseren Orient ierenden illustrierten Prospekt mil technischen Details über die neuesten Erkenntnisse im Reifanbau AKTIENGESELLSCHAFT R. & E. HUBER SCHWEIZ. KABEL-, DRAHT- UND GUMMIWERKE Pfäffikon-Zch. Tel.(051)97 5301 Abtlg. Pneufabrik Pallas-Reifen für Personen- und Lastwagen