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E_1948_Zeitung_Nr.032

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Der Luzerner

Der Luzerner SEalom-Iance (Schluss von Seite 3) 1 Sekunde abnahm, so war in der Klasse 1 1 00 bis 1500 ccm Fritz Künzi (Lancia) mit seiner Zeit von 2'06,6" eine Klasse für sich. Ein hervorragendes Rennen fuhr in dieser Klasse Frl. Susy Müller (Lancia), welche sich mit ihrer Zeit von 2'22,6" nicht nur den 5. Rang sicherte, sondern gleichzeitig auch die beste Zeit aller Damen nach Hause fuhr In der Klasse 1500 bis 2000 ccm schenkten sich erwartungsgemäss die beiden «Citroen-Spezialisten» Walter Bosshard und «Peter» nichts. Nach hartem Kampf siegte schliesslich « Peter > in 2' 11,2", doch Walter Bosshard folgte ihm mit nur 1,4 Sek. Rückstand. In der Klasse 2000 —3000 ccm stand der Sieg des Berners «Habakuk» v. Tscharner (Healey) mit 2'09,0" nie in Frage. Hätte ihn Petrus nicht mit einem besonderen Regenguss bedacht, so wäre es ihm möglicherweise vergönnt gewesen, in der Auseinandersetzung um die beste Tourenwagenzeit ein weit ernsteres Wort mitzureden. In der Klasse über 3000 ccm schien es lange Zeit, als ob dem sympathischen Zürcher Werner Locher (Plymouth) mit seiner einzigartigen Leistung (2'03,8") die beste Zeit der Tourenwagen nicht mehr zu nehmen sei. Er musste sich dann aber doch noch Hermann Helbling (Ford) beugen (2' 00.6"). Bei den Sportwagen bis 1100 ccm vermochte Emilio Campolongo (Cisitalia) das Rennen gegen Henri Roos (Fiat) mit 0,4" Vorsprung knapp zu seinen Gunsten zu entscheiden (2'08,2"). In der Klasse 1100 — 1500 ccm liess Robert Seyffer (MG) seine Konkurrenten glatt stehen und erzielte mit 1' 53,8" nicht nur einen eindrücklichen Klassensieg, sondern auch gleich noch die beste Zeit der Sportwagen. Zwar gelang es Mo x d e T e r r a (BMW) mit 1'51,6" sowie auch dem in der Klasse 1500 bis 2000 ccm startenden Kaspar A e b I i mit 1 * 51,2" den Parcours in Zeiten hinter sich zu bringen, welche nur noch von den Rennwagen erreicht werden sollten. Beiden geschah aber das Missgeschick, dass sie «in den Strohbal.len hängen blieben », was sie je 10 Strafsekunden kostete. So konnte in der Klasse 1500—2000 ccm Aldo Minoretti (Alfa-Romeo) den Sieg an seine Fahne heften (T 59.2"). In der Klasse 2000 — 3000 ccm stand nach einer wenig überzeugenden Fahrt von Paul Glauser (Alfa-Romeo) der Sieg von Walter Wehfli (Alfa-Romeo) fest (2'21,0"). In der Klasse über3000 ccm fuhrSamuel Bürki (Auburn) im Alleingang die Zeit von 2'18,2". Die drei Rennwagen lieferten sich einen ausserordentlich spannenden und wechselvollen Kampf. Vermochte im ersten Lauf Humbert Joly (Cisitalia) mit 1' 50,6" die beste Zeit herauszufahren, so gelang es im zweiten Durchgang Rudolf F i s c h e r (Simca-Gordini) seine Zeit auf 1 * 43,2" zu drücken, und damit nicht nur die beste Rennwagenzeit, sondern auch die beste Tageszeit aufzustellen. Das M'litärrennen entschied Hptm. Hermann Pestalozzi (Citroen) mit grossem Vorsprung für sich (2'08,6"). Mit ganz besonderer Freude haben wir Alfred Dattner am Start begrüssen können. Er hat sich von seinem schweren Sturz im Preis vom Bremgarten erstaunlich gut und schnell wieder erholt und liess es sich nicht nehmen, wieder mit von der Partie zu sein. Durch die Verletzungen ist er in seiner Bewegungsfreiheit noch etwas handicapiert, und so fuhr er mit dem Wagen von Kaspar Aebli ein verhaltenes und auf « Nummer sicher > aufgebautes Rennen. Viel wichtiger ist aber: der «unverwüstliche Fredy> war wieder mit dabeiI Dreifacher Alfa-Romeo-Sieg auch im Grossen Preis von Frankreich Der Sieger Wimille legt die 500 km mit einem Stundenmittel von 165,699 km/h zurück — Das Kleinwagenrennen eine sichere Beute von Sommer auf der kompressorlosen Zweiliter-Ferrari Reims, den 18. Juli 1948. Um es vorwegzunehmen: von der dritten der kontinentalen < Grandes epreuves > dieses Jahres, dem Grossen Preis von Frankreich, konnte man keine Ueberraschungen erwarten, nachdem die Teilnahme der Alfette von allem Anfang an feststand. Aus dem Start der zwei gemeldeten CTA- Arsenal wurde übrigens wieder nichts; sie gelangten gerade bis und de Sauge und ein 2-Liter-Maserati mit Villoresi. Hinzu gesellten sich noch zwei «Meteor» mit Chaboud und Loyer, zwei DB, ein Monopol und schliesslich ein Frazer Nash mit Flohaut. Bereits nach dem Training galten die Ferrari als hohe Favoriten, und nur wenige glaubten an eine Revanche der Simca. Tatsächlich sollten die Dinge auch den vorausgesehenen Verlauf nehmen, als gegen Sonntag mittag beim Startzeichen eine 50000köpfige Zuschauermenge die Piste umsäumte. Dank dem zumindest trockenen Wetter waren diese Rennbesucher aus allen Teilen Frankreichs, von Paris und aus den Provinzstädten mit sämtlichen, n'ur erdenklichen Vehikeln nach dem Strassendreieck von Reims gepilgert. Wohl bemächtigt sich Sommer mit seinem Ferrari vom Start weg der Spitze, doch Bira hängt sich ihm wie ©ine Klette an. Der Leader legt ein Höllentempo vor, das schon in der dritten Runde mit 157 km/h die im Training erreichten Zeiten bereits hinter sich lässt und den Rundenrekord des Vorjahres um ;12 km/h übersteigt. Doch auch, die beiden AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH. 21. JULI 1918 - IS'r. 32 (Spezialbericht für die « A.-R. ») weiteren Simca mit Schell und Fangio bleiben nicht weit hinter ihnen in einer Mittelgruppe, die ausserdem noch Righetti, Prinz Igor und Villoresi (Zweiliter-Maserati o. K.) umfasst. Nach .der 5. Runde ändert sich indessen das Bild. Bira verliert regelmässig zwei bis drei Sekunden pro Runde auf Sommer, in der 6. Runde trennen ihn bereits 13 Sekunden und bald eine halbe Minute vom Spitzenreiter. Unzweifelhaft sind die Ferrari schneller. Mag sich auch Bira noch so verzweifelt zur Wehr setzen, er kann es nicht verhindern, dass in der 16. Runde Wie bei den Kleinwagen, so musste sich auch die Startliste des Grossen Preises schliesslich noch einige Aenderungen gefallen lassen. Von den 25 Gemeldeten, darunter u.a. drei Alfette, sechs Talbot, vier Maserati und etliche Ferrari, erschienen schliesslich nur 18 am Ablauf, nachdem die Arsenal schon im Training gezeigt hatten, dass sie noch nicht fit sind, währenddem die ERA überhaupt nicht auftauchten und für die beiden Maserati von Galvez und Fangio Forfait erklärt wurde. Im übrigen brachte das Rennen keinerlei Sensation. Das Trio der Alfette mit Wimille, Sanesi und Ascari legte von Anfang an eine Ueberlegenheit an den Tag, der auch der einzige Zweistufenkompressor-Maserati Villoresis, wie in Bern schon, nicht gewachsen war Zwar vermochte sich « Gigi > in den ersten Runden noch an dritter Stelle vor Sanesi zu halten, doch bald genug kriegte er die Tücke des Objekts zu spüren. Schon in der 6. Runde muss er mit Getriebeschaden an die Boxe; sein fünfter Gang ist blockiert, was ihn jedoch nicht hindert, weiterzukämpfen, obwohl er schon bald mehrfach überrun-det-wird. Nach dem ersten Drittel ersetzt Nu-, volari Villoresi am Volant und bringt den Wagen schliesslich noch an siebender Stelle durchs Ziel. Die drei Alfette, von Anbeginn an von Wimille ge- Prinz Igor an ihm vorbeigeht. Wahrscheinlich hätte dieser seinen zweiten Platz behaupten können, wäre er nicht durch einen Reifendefekt um Minuten zurückgeworfen worden. So muss er seine Position schliesslich an seinen Teamkameraden Righetti abtreten und sich selbst mit dem neunten Rang begnügen. In der nächsten Runde zwingt ein reissender Venfilriemen Bira unweigerlich zur Aufgabe. Lächelnd begibt er sich an die Boxe und begiesst sein Pech mit einem Schluck Champagner Nach einiger Zeit leisten ihm auch Prinz Igor und Villoresi Gesellschaft. Unentwegt hatte sich der draufgängerische Italiener mit seinem Maserati aus dem Hintertreffen bis auf den vierten Rang emporgearbeitet, doch dann ereilte ihn eine Motorstörung, ebenso wie Flahaut, Fangio und Schell, und schliesslich vier Runden vor Schluss auch noch Deutsch. Indessen rettet des letzteren Teamkamerad Bonnet die Ehre von DB mit einem fünften Platz. Chaboud, der auf seinem « Meteor» anfänglich an siebenter Stelle gelegen, steigt bis zum Schluss auf den dritten Platz empor, währenddem sein Markenkollege Loyer, vom Pech verfolgt, nach mehrfachen Boxenaufenthalten in der Mitte des Rennens aufgegeben hat. Zehn von den neunzehn Gestarteten halten die 26 Runden (203 km) durch, voran die beiden Ferrari. Der Sieger Sommer hat, ein Beweis für die Schärfe des Tempos, das er während des ganzen Rennens diktierte, den vorjährigen Kleinwagenrekord, der über die ganze Distanz auf 143,9 km/h stand, um mehr als 11 km überboten. Wieder dreimal Alfa Romeo im Grand Prix führt, der nur während der zwei Tankpausen an der Spitze von Sanesi oder Ascari abgelöst wird, fahren ein Rennen für sich, wobei sowohl das Tempo als auch das Publikumsinteresse allmählich nachlassen. Notierte Wimille in den ersten Runden einen Durchschnitt von 173 km/h, den er im ersten Drittel auch beibehielt, wobei er in der 20. Runde mit 2 Minuten 41 Sekunden (174,4 km/h) die beste Rundenzeit erzielte, so fiel er bald auf 170 und gegen das Ende hin auf 166 km/h ab und querte das Zielband als Sieger mit einem Gesamtdurchschnitt von ]65,699 km/h. Was aber ein Wimille auf einer Alfetta wirklich imstande ist, dafür lieferte er beim ersten Training am Donnerstag eine Demonstration, als er mit 181,3 km/h nur noch um zwei Sekunden hinter dem Rundenrekord Längs zurückblieb, den dieser 1939 auf einem Mercedes-Benz auf die Beine gestellt hatte. Hinter den Alfette bildete sich eine zweite, ebenso geschlossene Gruppe der Talbot mit Comotti, Raph, Rosier, Pozzi, Chiron, Etancelin und Giraud-Cabantous, von denen die beiden letztgenannten zwar schon in der 20. und 21 Runde die Waffen streckten und mit Simca und Maserati den Pistenrand garnierten. Während des ganzen Rennens änderten die drei ersten dieser Gruppe ihre MOTOR RYTHM bringt Ihren Motor in Stimmung, hält ihn sauber und gut geschmiert Unsere Verkaufsstellen orientieren Sie gerne an Hand einer praktischen Demonstration. Verlangen Sie dort eine Probe-Füllung! Erhältlich in allen Garagen und an den Tankstellen Generalvertretung für die Schweiz: GENF 8, av P -de-Rochemont Tel. (022) 4 83 36 SAF IA ZÜRICH Talstrasse 32 Tel. (051) 23 97 23 BERN Monbijoustrasse 21 Tel. (031) 2 33 40

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