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E_1948_Zeitung_Nr.032

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE Mimrocir, 21. JULI i9is - Nr. 32 Position kaum um Sekunden und landeten denn auch in derselben Reihenfolge als Vierter, Fünfter und Sechster. Von den übrigen hielt lediglich der Delahaye von Chaboud die harte Materialschlachf durch und ging mit fünf Runden Rückstand vor Ghiron und Pozzi als Achter durchs Ziel. Wiederum blieb die Hälfte aller Gestarteten auf der Strecke, so schwer war der Tribut, den der Kampf forderte. Unter den Ausgeschiedenen befinden sich auch die Maserati Sommers (Motordefekt in der 1 Runde), de Graffenrieds (Oelleitungsbruch 'in der 11 Runde) und Paganis (Ventildefekt nach dem ersten Drittel). Nach 3 Stunden, 1 Minute, 7,5 Sekunden verstummt das Donnern der Motoren auf der Rennstrecke von Reims mit dem dritten Sieg Wimilles auf diesem Kurs, und die Zuschauer verlassen den Schauplatz, zufrieden darob, dass sie einem Landsmann als Sieger zujubeln dürfen, der dann den Ehrenkramz des französischen Transportministers in Empfang nimmt. RESULTATE: Kleinwagenrennen (bis 1100 ccm mit und bis 2 Liter ohne Kompressor): 1. Sommer (Ferrari), 203,208 km in 1 h 18' 48,4", Stundendurchschnitt 154,713 km. 2. Righetti (Ferrari), eine Runde zurück, 1 h 18'45,4". 3. Chaboud (Meteor), eine Runde zurück, 1 h 21' 51,7". 4. Scaron (Simca), zwei Runden eurück, 1 h 20' 11,5". 5. Bonnet (DB), zwei Runden zurück, 1 h 2T20,l". '6. De Cortanze (Peugeot), drei Runden zurück, 1 h 20' 56,6". Grosser Preis von Frankreich: 1. Jean-Pierre Wimille (Alfa Romeo), 500 km in 3 h 01'07,5", Stundendurchschnitt 165,699 km. 2. Sanesi (Alfa Romeo), 3 h 01 '32". 3. Ascari (Alfa Romeo), 3 h 01 '32,5". 4. Comotti (Talbot), zwei Runden zurück, 3 h 02' 44,1". 5. Raph (Talbot), 3 h 03' 28". 6. Rosier (Talbot), vier Runden zurück, 3 h 04'02". 7. Villoresi-Nuvolari (Maserati), fünf Runden zurück, 3 h 02' 22". 8. Chaboud (Delahaye), 3 h 03'47" 9 Ghiron ffalbot), acht Runden zurück, 3 h 02'38". 10. Pozzi (Talbot), 19 Runden zurück, 2 h 21'08". Die französische Alpenfahrt Am letzten Donnerstag trafen die Teilnehmer an der französischen Alpenfahrt von morgens 6 Uhr an in Perly bei Genf auf Schweizer Boden ein. Bereits im Verlaufe der ersten Etappe Marseille-Aixles-Bains blieben von den 60 Gestarteten ihrer 12 auf der Strecke und nicht weniger als 42 der Teilnehmer heimsten Strafpunkte ein. Als einziger Schweizer ist Wurstemberger mit von der Partie, zumal der ebenfalls gemeldete Michaud auf den Start verzichtet hat. in der ersten Etappe schnitt Wurstemberger recht gut ab, holte er sich doch die vom Kurverein Aix-Ies-Bains gestiftete Coupe du Mont Ventoux. Von Genf aus ginq die Fahrt über Lausanne - Jaunpass - Susten - Oberalp und Lukmanier nach Lugano, das die Teilnehmer ebenfalls mit strömendem Regen empfing. Ueber den Simplon und die Forclaz steuerten die Konkurrenten am folgenden Tage Chamonix an, um dann die Schlussetappe, die über weitere Pässe nach Nizza führte, in Angriff zu nehmen. Dort galt es, zu einer Schlussprüfunq in Gestalt eines Kilometer-Lances anzutreten. Der Schweizer Wurstemberger stand die schwere Fahrt durch und errang sich in seiner Klasse den dritten Platz. Schlussklassement: Kategorie über 3000 cem: 1. Appelyard (England) auf Saguor 0 Strafpunkte; 2. Potter (England) auf Allard, 0 Strfp.; 3. Fabre-Gasbas (Frankreich) auf Talbot, 651 Strfp. Kategorie 2000—3000 ccm: 1. Healey (England) auf Healey, 240 Strafpunkte. Kategorie 1450—2000 ccm: 1. Murray Frame (England) auf Sunbeam-Talbot); 0 Strfp.; 2. Gautruche-Mazalon (Frankreich) auf Citroen, 0 Strfp.; 3. Gerakis (Frankreich) auf Citroen, 226 Strafpunkte. Kategorie 1100—1500 cem: 1. Ehepaar Descollas (Frankreich) auf Lancia, 0 Strfp.; 2. Clause (Frankreich) auf Lancia, 0 Strfp.; 3. De Wurstemberger (Schweiz) auf MG„ 360 Strfp. Kategorie 750—1100 ccm: 1. Richards (England) auf HGP, 0 Strfp.; 2. Auriach (Frankreich) auf Simca, 0 Strfp.; 3. David (Frankreich) auf Simca, 4 Strfp. Änderungen im internationalen Sportkalender Nach einer Mitteilung der Internationalen Sportkommission verzichtet der britische RAC auf die Durchführung der International Tourist Trophy, die für den 21 August eingetragen, sowie des Donington Grand Prix, wofür der 3. Oktober reserviert war. An deren Stelle tritt am 2. Oktober der « Grand Prix > des RAC. Der Grosse Preis von Comminges vom 1 August geht über eine Distanz von ca. 300 km. Startberechtigt sind Rennwagen nach der internationalen Formel 1, und zwar werden maximal 22 Konkurrenten izum Ablauf zugelassen. Die Losgewinner am Grand Prix in Bern Bei der am Grand Prix in Bern mit dem Programmverkauf verbundenen Lotterie hat ein junger, in Bern wohnender Zollbeamter das Grosse Los in Form eines Citroen 11 Legere gewonnen. Das BSA- Motorrad ging an einen Automechaniker in Aarburg, und es kommt ihm, wie er strahlend meinte, wie gewünscht. vor der Gründung eines schweizerischen « 500er Clubs y> Die Bestrebungen und Bemühungen um die Förderung der Rennsportbewegung mit 500-ccm-Wagen auch m der Schweiz, worüber die < A.-R. > schon verschiedentlich berichtet hat, sind soweit vorangeschritten, dass die Initianten den Zeitpunkt für die Gründung einer schweizerischen Arbeitsund Interessengemeinschaft für den 500-ccm-Autorennsport für gekommen erachten. Auf kommenden Sonntag, den 25. Juli, ist denn auch die Grüdungsversammlung nach Zürich einberufen, wobei der Zürcher Keller den von ihm gebauten 500-ccm- Keller-Spezial vorführen wird. Sofern es die Zeit erlaubt, soll auch ein Film von englischen 500-ccm- Rennen gezeigt werden. Eindrücke eines Schweizer Fahrers von den 24 Stunden von Spa Der MG der Schweizer Mannschaft Fortmann-Anner auf der Strecke von Francorchamps—Spa. Links die Boxen, rechts im Hintergrund die Tribüne. ng aer Kea.: Am ^4-stunae Francorchamps Spa vom vorletzten Sonntag, einer Sportwogen-Konkurrenz, waren die beiden Berner H. Fortmann-Anner als einzige Schweizer mit von der Partie. Bis einige Stunden vor Schluss behaupteten sie mit ihrem MG den vierten Platz in ihrer Gruppe, mussten dann aber, weil ihnen die Kupplung zu schaffen machte, verschiedene Male anhalten und fielen dabei an 6. Stelle zurück. Aber sie haben durchgehaltenl Bei einem kurzen Besuch hat uns Hardy Fortmann geschildert, wie er das Rennen erlebt und was für Eindrücke er davon mit nach Hause genommen. Und das lässt sich ungefähr so wiedergeben;

Nr. 32 - MITTWOCH, 21. JULI 1948 AUTOMOBIL-REVUE Das erste fCr den Felddienst tauglich befundene und von der United States Army übernommene Motorfahrzeug war ein < Nash-Lastwagen mit Vierradantrieb. Dieser sog. < Nash-Quad > hat an den Fronten des ersten Weltkrieges und später auch in Handel und Industrie Rekordleistungen vollbracht und den < Nash >-Werken im Jahre 1918 den Rang der grössten Lastwagenfabrik der Welt verschafft. Die neuen -Lastwagen sind das Ergebnis 35jähriger Erfahrung und verfügen über hohe Qualitätsmerkmale in der Konstruktion von Motor, Chassii und Karosserie. splatzig, Kabine und Brücke In schweizerischer Qualitätsarbeit, Ladefläche 8,46 m' (4.Q3X 2,10 m), Nutzlast 3 und 4 Tonnen. 4 Vorwärtsgänge. Robustes Chassis, Doppelbereifung hinten. Hydraulische Bremsen. Obengesteuerter 6-Zylinder-cAmbassador»-Motor. Fahrzeugmasse über alles: Länge 6,95 m. Breite 2,20 m, Höhe 2,15 m. Hohe Leistung - rasch - wendig - sparsam - grosse Ladefläche OFFIZIELLE VERTRETUNGEN. Lieferbar auch mit «Wirr »-Kipper Nutzlast 2,5 m* Basel: Bern: Biel/Nidau: Buchs: Cham: Chur: Delemont: Frauenfeld: Fribourg: Geneve: Grenchem Lausanne: Krähenbühl & Co., Hardstrasse 21 Gebr. Hänni AG., Länggaßstrasse 95 A. Burger, Schulgosse 4, Nidau A. Suiser, Garage J. Dogwiler, Sinserstrasse M. Comminot, Masanserstrasse £2 Le Ticle S. A., 3, chemin Creux Martin Bührer, Kreuz-Garage Daler freres, Grand Garage Capitole Desjacques & Maillard, 4-6, me du Lac Hermann Fasler, Garage R. Mertraux, Garage Red Star S. A.. 2, avenue du Leman Liestal: Lugano: Luzern/Kriens: Neuchätel: Oensingen: Rheinfelden: Romanshorn: St. Gallen: Schönenwerd: Wettingen: Winterthur: Zürich» E. Hasenböhler, Kasernenstrasse 74 Zehnder & Bodmer, viale St. Franscini Lienhard & Bosserr AG., Kriens IL, Segessemann fils, Grand Garage du Prebarreau A. Ackermann, Garage Gebr. Grell, Kaiserstrasse 492 Albert Müller, Garage Helvetia W. Zollikofer, Notkerstrasse 157 Paul Kaufmann, Garage F. Knibiehler, Garage H. Kunz, Kreuz-Garage, Geiselweidstrasse. 37 Automobilwerke Franz AG., Badenerstrasse 313 Für die wichtigsten Wettbewerbe bevorzugt der Rennfahrer den Pneu mit dem elektrischen Blendschutz-Apparat «ITALO» (4- Pat. angem.) h Aktion; In Ruhestellung: MADE IN ENGLAND Einschalten: Apparat nur mit der Hand nach unten ziehen! Ausschalten: Apparat in Ruhestellung zurückschieben! Funktioniert automatisch! • Reduziert das stärkste Gegenlicht auf absolute Blendlosigkeit, • Beseitigt die durch Blendwirkung auftretende Hilflosigkeit und gibt dem Autolenker volle Übersicht auf die Fahrbahn, • Vermeidet zusätzliche Beanspruchung der Augen und Nerven, schützt also vor Ermüdung, • Ermöglicht die Beibehaltung der Fahrgeschwindigkeit selbst bei starkem Nachtverkehr. Stromverbrauch nur 1 Amp. — Einfaches Anbringen in jedem Wagentyp. — Lieferbar für 6- und 12-Volt-Anlagen. Vorführung oder Bezugsquellen-Nachweis durch die Generalvertretung: Telephon (061) 8 1914 - St. Gallerring 80 Pass- und Alpenfahrer: Mit PENNZOIL sind Sie nie am Berg!