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E_1948_Zeitung_Nr.029

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10 AUTOMOBIL-REVÜE

10 AUTOMOBIL-REVÜE inrnrocH, so. jem 19« - Nr. 29 Die Nennliste zum Grossen Preis von Europa Fahrer Trossi Feiice Vor»' Achille Wimille J.-Pierre Ascari Alberto Villoresi Luigi S.A. Alfa Romeo, Lugano Nationalität des Fahrers Alfa Rom. 1500 "Italien Alfa Rom. 1500 'Italien Alfa Rom. 1500 "Frankreich Scuderia Ambrosiana, Mailand Maserati 1500 * Italien Maserati 1500* Italien Scuderia Int er, Mailand/Paris Biondetti Clemente Ferrari 2000 Italien Prinz Igor Ferrari 2000 Frankreich Fogioli luigi Bucci Clemar Scuderia Milan, Mailand Maserati 1500* Italien Maserati 1500* Argentinien Ecurie France, Aubervilliers Chiron Louis Talbot 4500 Monaco Equipe Gordini, Paris cß.Bira» Simcal430 Siam Trihtignant Maur. Simca 1430 Frankreich Ecurie Lutetia, Paris Chaboud Eugene Delahaye 4500 Frankreich Pozzi Charles Talbot 4500 Frankreich Bonnet Rene Levegh Pierre Louveau Henri Rosier Louis Abecassis George Gerard F.R. Mays Raymond Comorfi Gianfr. Farina Giuseppe Taruffi Piero Plate Gigi de Graffenried E. * Kompressor, Fahrzeug Privatfahrer D.B. 2000 Talbot 4500 Maserati 1500* Talbot 4500 Alta 1500* ERA 1500* ERA 1500* Talbot 4500 Maserati 1500* Maserati 1500* Plate-Sp. 1500 * Maserati 1500 * Frankreich Frankreich Frankreich Frankreich Grossbritannien Grossbritannien Grossbritannieh Italien Italien Italien Italien Schweiz «Preis vom Bremgart«n»i Sportwagen bis 1500 cem ARG Fahrer: «Trolzdem> Baer Otto Brun-del-Re Umberto Ecurie Hirt Felix Hirt Peter Leuenberger Albert Nessi Pierre Renaud Charles Royfer Guy Roos Henri Seiler Ernst Seyffer Robert Fahrer; Seyffer Rud. de Terra Max Willemin Marcel Aebli Kaspar Daetwyler Willy Dattner Alfred Ecurie cAulo-Sporr» Fahrer: Bernheim C. Endrich Felix Fortmann Rudolf Glauser Paul Grimm Werner Fahrer: «Wuff» Halter Kurt Künzi Fritz Mermod Jean Riesen Frederic Ruff R. Fahrer: Bjarsch Ernst Scherrer Albert Studer Jean Volonterio Ottorino W. Wehrli AG. Fahrer: Picco Bruno Zürich Zürich Bern Geneve Uitikon a. A. Zürich Zollikon Riex Lausanne Cortaiilod Geneve Winterthur Romanshorn Meilen Zollikon Zollikon Geneve Sportwagen über 1500 cem Uster Küsnacht Zürich Geneve Zollikon Bern Bern Zürich Wil Bern Lausanne Bern Zürich Zürich Riehen Bern Orselina Luzern Zürich Wer startet auf was? Rally 108« K MG TC 1250 K Fiat 1089 K N.O. fNordi Danese) 1490 K MG TC 1250 K MG Magnette K 3 1087 K Riley 1496 K loneia 1492 Fiat 1089 Cisitalia 1089 MG TC 1250 K MG TC 1250 K Fiat 1100 S MG TC 1250 K MG TC 1250 K BMW 315/1 1490 K MG TC 1250 K BMW 1971 Alfa Romeo 2500 SS BMW 328 1957 Maserati AG 6 2000 Gatso 3960 Alfa Romeo 2905 IC Alfa Romeo 2905 K Alfa Romeo 2500 SS BMW 328 1971 Alfa Romeo 2300 K Alfa Romeo 2300 K BMW 328 1971 BMW 328 1971 Alfa Romeo 2300 K Alfa Romeo 2905 K Bugatti 57 C 3257 K Alfa Romeo 2300 K 1937 1938 1935 1936 1937 1938 1939 1947 1935 1936 1937 1938 1939 1947 1935 1936 1937 1938 1939 1947 1935 1936 1937 1938 1939 Das Goldene Buch des «Preis vom Bremgarten^ > Jahr Siegtr Runden Zeit km/h Tourenwagen bis 1500 cem: 193t Kaiser (Opel) 14 1.02:02,4 9t Sn Tourenwagen über 1500 cem: «W. H.» (Bugalti) 11 43:03,8 111,572 Scheibler (Bugatm 14 59:00,4 103,635 Sportwagen bis 1500 cem: Becker (MG) 12 52 :54 • de Graffenried (Alfa Romeo) 14 55 : 0" 5 Becker (MG) 11 43 :46,0 Häffner (Fiat) 12 59 :23,3 Dattner (Fiat) 11 45 :57,8 Heeb (MG) 12 50 :19,0 Sportwagen Ober 1500 cem: Fischer (Alfa Romeo) 14 51 > 49,8 Stuber (Alfa Romeo) 14 48 :52,9 Bragadier (Talbot) 1Z 43 :39,5 de Montfort (Bugafti) 14 51 :394 de Montfort (Bugatti) 14 48 :163 Berglas (Alfa Romeo) 13 41 :087 Rennwagen bis 1500 cem: Dr. Avondet (Bugatti) 14 52 :337 Leuzinger (Bugatti) 14 52:46,0 de Graffenried (Maserati) 13 43:11,3 Blancpain (Maserati) 14 53 :27,3 Blancpain (Maserati 13 46:19,9 Hürzeler (Maserati) 14 46:51,8 Rennwagen Ober 1500 cem: s287 :40,3 :38,2 Christen (Maserati) 14 50 14 14 14 46 42 51 Rüesch (Alfa Romeo) Rüesch (Alfa Romeo) Wallher (Bugatti) de Graffenried (Maserati) Ein Blick auf die Rundstrecke durch eine cschnelle» Brille = 35,8 :437 Vom Cockpit eines Rennwagens aus sieht die Bremgorten-Rundstrecke anders aus als vom Steuer eines braven Familiienwagens. Beginnen wir beim Start. Voll beschleunigend stechen wir gegen die Kiesgrube hinab und schneiden die beiden Kurven bei den dortigen GebäuTicKkeiiten. Bergauf geht's mit Vollgas, doch bewi Einschwenken in die Hauptstfasse gehen wir in der Rechtskurve leicht vom Gas. Die Strasse fällt ab, und die beiden offenen Kurven links an der Jorden^Rampe vorbei nehmen wir bereits mit weit über 100 km/h. Dann heisst es etwas Gas zurück, denn die Linkskurve gegen die Eymatt hat es in sich. Eine leichte Rechtskurve und eine etwas schärfere, die ober links Platz zum Ausholen bietet, und schon sind wir ad der Wohlenbrücke vorbei. Die nächste Rechtskurve beim Waldeintritt verlangt Vorsicht. Die Linkskurve ist harmlos, dagegen verlangt die nächste Rechtskurve bei der Waldlichtung vor dem Glasbrunnen volle Aufmerksamkeit, da sie mit etwa 120 bis 150 km/h (je nach Wagen) genommen werden kann. Bald sind wir wieder auf der Ebene und schlängeln uns mit weit über 150 km/h durch die gezogenen Kurven bei der Glasbrunnenrampe, bis wir etwa 500 m vor dem Waldausgang an die Forsthauskurve denken müssen. Leichtes Bremsen und Hinunterschalten in den 3. und 2. Gang, und schon sind wir im langsamste« Stück der Strecke. Im Scheite! dürfen wir nicht mehr ols etwa 60 bis 70 km/h drauf haben, lassen uns nicht zu weit nach, lirvks abtreiben, und schon beschleunigen wir wieder voll. Etwa 500 m nach der Kurve bieg* die Strecke leicht nach rechts ab; wir bleiben auf dem Gas und erreichen mit den Grand-Prix-Rennwagen über 200 km/h. Die Tribünenkurve erscheint bei diesem Tempo als schwierige Aufgabe, wobei wir vor ihr weit nach links ausholen und die Insel vor den Boxen scharf anstechen. Weiter geht's mitVöllgas wieder in die Allee hinein. « Grand Prix > 99,056 111,097 109782 88,259 104,535 104,172 117,985 125,102 120,059 118,377 126,656 120X5 116,343 115,891 131,479 114,398 117,154 130,490 121,145 131^)25 143,425 118,519 133772 Die Nennliste zum Preis von Bern Equipe Gorcfini, Paris « B. Birg » Simca-Gordini Slam Manzon Robert Simca-Gordini Frankreich Sommer Raymond Simca-Gordini Frankreich Trintignanr Maur. Simca-Gordini Frankreich Sqgadr* Piero Dusio, Tyrin' Bonetto Feiice Cisitalia Italien Macchieraldo Ad. Cisitalia Italien Taruffi Piero Cisitalia Italien Stuck Hans Cisitalia Österreich Scuderia Biellese, Biella Bracco Giovanni Cisitalia Italien Scuderia Milan, Mailand Bucd Clemar Maserati Argentinien Ecurie D

Nr. 29 - MITTWOCH, 30. JUNI 1948 ÄUTOMOBIL.REVUE 11 VIER ZYLINDER GEGEN ACHT. t i n k s . IEISTUNGSGEWICHT. Seit dem Jahr 1938, da der sechzehnventilige Maserati erstmals auf den Rennbahnen erschien, hat er mancherlei Wandlungen durchgemacht. Den schnellsten Wagen mit Zweistufengebläse und Rohrrahmen den 4CL-T, dürfte Farina fahren. Ob er damit dein Alfettas gefährlich wird? , Rechts i WIEVIELE STUFEN? Das Geheimnis um die Kompressoren und die Bremsleistung der AIfetta ist wohl gehütet. Wir hatten gehofft, unseren Lesern in dieser Nummer eine Beschreibung des Typs 158 vermitteln zu können; leider hat uns Alfa Romeo im Stich gelassen. EUROPÄISCHE RENNWAGENTECHNIK IN BERN KLEINER RENNWAGENKATALOG ZUM GRAND PRIX GROSSER PREIS VON EUROPA Startberechtigt! Wagen bis 1,5 Liter mit Kompressor und bis 4,5 Liter ohne Kompressor nach Forme! 1. Wagen der Formel B (bis 0,5 Liter mit Kompressor bis 2 Liter ohne Kompressor) sind ebenfalls startberechtigt. GEBALLTE KRAFT. Diese FauA ist die Ansaugleitung des Zweistufengebläsemotors der Alfetta, die sich vor den drei Kammern des Vergasers teilt. Den Luftdurchsatz kann man sich • anhand des enormen Lufttrichters vorstellen. ' FINESSEN. Aus dem Cisitalia-Motor hat das Werk durch neue Kolben mit gewölbteni Boden sowie weitere Detailverfeinerungen statt 65 nunmehr rund 80 PS herausgeholt, was nach Adam Riese für den 1,1-Liter-Motor eine spezifische Leistung von rund 75 PS/Liter ergibt. JOIE DE VIVRE. Die Hauptattraktion der Elfhunderter Rennwagen liegt in der Kombination von geringstem Gewicht (leer ' unter 400 kgI) und glänzenden Fahreigenschaften. Leichte Fahrer wie Prinz Bira verderben das Leistungsgewicht weniger eis schwerere Brocken. (Simca-Gordini) Kompressorwagen Formel 1 . ALFA ROMEO, TYP 158, GENANNT « ALFETTA » (Varzi, Wimille, Trossih 1485 cm 1 55X70 mm, 8 Zyl. in Linie zwei obenl. Nockenwellen, 2—3 Roots-Gebläse (während des Winters 1947/48 weiter entwickelt], Höchstleistung ca. 300 PS bei ca. 8000 T/min. Vollschwingachs-Chassis, hinten Pendelachse, vorn Porsche-Parallelogramm, Viergang-Synchron-Getriebe, Gewicht ca. 650 kg leer. MASERATI 4 CL und 4 CLT (Ascari, Villoresi, Fagioli, Bucci Louveao, Farina, Taruffi, de Graffenried): 1496 cm s , 78x78 mm (quadratischer Motor), 4 Zyl., 2 obenl. Nockenwellen, 1 Roots-Gebläse (Wagen von Farina, evtl. auch diejenigen von Ascari, Villoresi, Fagioli und Bucci) mit zweistufigem Gebläse), Höchstleistung ca. 230 PS (zweistufig ca. 270 PS) bei 7000 Tfmin. Längsträger-Rahmen (Typ 4 CLT mit Rohrrahmen, Farina), vorn Einzelradaufhängung mit Querlenker und Torsiohsstab, hinten Starrachse mit Viertel-Elliptikfedern und Löngs-Schublenker. Normal-Vierganggetriebe. Gewicht ca. 630 kg leer. ALTA GRAND PRIX lAbecassis): 1485 cm s , 78X78 mm, 4 Zyl., zwei obenl. Nockenwellen, 1 Roots-Gebläse, ölgekühlte Kolben, ca. 230 PS bei 7000 T/min., neue Konstruktion. Rohrrahmen, vorn und hinten Einzelradfederung mit Querlenker und Gummifedern, Gewicht ca. 720 kg leer. ERA, TYP B (Gerard) und D (Mays): 1487 cm», 63x80 mm, 6 Zyl., äjteres Modell aus Ritey-Motor entwickelt, Einstufen-Jamieson-Gebläse (B) bzw. einoder zweistufiges Roots-Gebläse (Typ D, einziges Exemplar Mays gehörend), ca. 190 bzw. 240 PS, zwei obenliegende Nockenwellen, Verstrebter Normalrahmen, Typ B Starrachsen und Halbelliptikfedern vom und hinten, Typ D vorn Porsche-Einzelradaufhängung mit Längsparallelogramm, Wilsongetriebe, Gewicht ca. 800 kg. PLATE SPECIAL (Gigi Plate]! 1500 cm s , 8 Zyl., abgeänderter Tqlbot-Motor aus dem Jahr 1923,1 Roots-Gebläse mit variabler Uebersetzung, 2 obenliegende Nockenwellen, 210 PS bei 8000 T/min. Rohrrahmen zweisitzig, ein Sitz überdeckt, eigene Aufhängung mit besonderer Aufnahme der Reaktionen, eigene Bremskonstruktion, Gewicht ca. 950 kg. Kompressorlose Wagen Formel 1 TALBOT LAGO 1948 (Rosier, evtl. weitere), 1947 (evtl. Chiron, Pozzl, Leyegh, Comotti): 4482 cm J , 93x110 mm, 6 Zyl., 3 Fallstrofvergaser mit gemeinsamem Ansaugrohr, ca. 240 PS bei 4200 T/min. (1947: ca. 210 PS), zwei (Modell 1947 I) Nockenwellen seitlich im Carter, zwei Reihen schräg hängende Ventile. Kastenrahmen, vorn Einzslradfederung mit oberen Querlenkern und unterer Querfeder. Wilson-Vierganggetriebe. Acht Stcssdämpfer, Gewicht ca. 850 kg leer. DELAHAYE 175 S (Chaboud): 4500 cm s , 94X107 mm? 6 Zyl., 3 Fallstromvergaser, über 200 PS, eine Nockenwelle, hängende Ventile. Chassis des Typs 135 mit Längsträgerrahmen, vorn Querfeder, Querlenker und Längs-Schubarm, hinten Starrachse mit Halbelliptikfedern. Cotaf-Getriebe, Gewicht ca. 1000 kg leer. < , Kompressorlose Maschinen Formel 2 FERRARI 166 B (Biondetti. Prinz Igor): 1992 cm 1 , 12 Zyl. in V, 3 Weber-Fallstromveraaser, ea. 140 PS bei 7500 J/min., 2 obent. Nockenwellen (Je 1 pro Block). Neuer Rahmen für Monopbsto-Rennwagen mit kurzem Radstand, vorn Einzelradaufhängung mit Dreiecklenker und Schraubenfeder, hinten De-Dion-Doppelgelenkachse mit Schublen,ke.r und Torsiohsstäben, Funfganggetriebe, Gewicht leer ca. 550 kg. Falls fertiggestellt, kommt Typ 125 Grand Prix mit 1,5-Litermotor mit Kompressor (Einstufig ca. 230 PS, zweistufig mit 3 Kompressoren ca. 350 PS) mit je 2 Nockenwellen pro Blotk auf gleichem Fahrgestell. DEUTSCH & BONNET DB 2000 (Bonnet]: 1911 cm 3 , 78X100 mm, 4 Zyl., 85 PS bei 4700 T/min., aus Citroen-Teilen entwickelt, schräg hängende Ventile. Spezialrahmen, Frontantrieb, Vierganggetriebe, vorn Dreieckquerlenker und 'Torsionsstäbe, hinten Pendelachse und Torsionsstäbe, Vierganggetriebe, Einsitzer. SIMCA-GORDINI 1430 (Bira, Trintignant): 1430 cm J , 4 Zyl., aus Simca 1100 entwickelt 90 PS bei 5500 T/min., 2 Vergaser. Ausgebohrter 1,1-Liter. Rohrrahmen, vorn normale Simca-Aufhängung (wie Fiat 11001, hinten Starrachse mit Torsionsstäben. Vierganggetriebe. Gewicht leer ca. 370 kg. PREIS VON BERN Startberechtigt sind Wagen bis 1,1 Liter mit oder ohne Kompressor. Mit Ausnahme des Maserati von Bucci, über den keine Daten bekannt sind, wurden alle Wagen aus dem Fiat 1100 bzw. dem entsprechenden Simca 8 entwickelt. Dessen Dimensionen sind 68x75 mm, 4 Zyl. CISITAUA D-46: « i Wagen des Werkes ca. 80 PS, die übrigen ca. 6S PS. Ein oder zwei Vergaser. Eins Nockenwelle seiflich. Selbsttragender Fachwerkrahmen, vorn Aufhängung Fiat 500, hinten Starrachse mit Viertelelliptikfedern und Längslenkern. Halbautomatisches Dreigang- oder normales Vierganggetriebe. Gewicht ca. 370 kg. SIMCA-GORDINI: Wie grösseres Modell mit 1,43-Liter-Motor, aber kleineres Hubvolumen, ca. 370 kg Gewicht. Bremsleistung ea. 70 PS. SIMCA-D6HO: Neuer Einsitzer, ebenfalls aus Simca 8 entwickelt. Einzelheiten noch nicht bekanntgegeben. Gemeldet, aber voraussichtlich nicht fertig. FIAT-STANGUELLINI: Zweisitziger Rennsportwagen, ous dem Rat 1100 entwickelt. Neuer Rohrrahmen, Motorteile wie Kolben, Kurbelwelle etc. neu. Leichteste Aluminium-Karosserie. Einige Rosinen aus dem Preis vom Bremgarfen Offen für Sportwagen bis 1,5 bzw. über 1,5-Liter mit oder ohne Kompressor. Ausrüstung hat gemäss nationalem Sportreglement vollständig zu sein. Die meisten Wagen sind Serien-Sportmodelle odeY aus solchen entwickelt. Neue oder bisher in der Schweiz an den nationalen Rennen nicht gestartete Wagen sind: Nardi-Danese 1500 iQuadri): Achtzylinder-Sportwagen einer italienischen Firma mit Gebläse. Leichter Rqhmen, vorn Einzelradaufhängung. Entwickelt und Mitwirkung von Revelli und Monaco. ^ Riley (Hirt) s Selbstbau, 1,5-Liter-Vierzylinder-Riley-Motor mit Roots-Gebläse, eigener Rahmen, BMW-Bristol-Aufhängung. Maserati A6 G 2000 (Bernheim): Sechszylinder-Rennsportwagen, Zweiliter, ca. 160 PS, 3 Vergaser, auch für Formel 2 geeignet. Zweisitzer, vorn Einzelradaufhängung, hinten Sfarrachse. > * Seriensportwagen mit wesentlichen Abänderungen sind u. ä.: Fiat 1089 (Leuenbergerl: Motor Simca-Deho, Chassis Fiat-Balilla-Mille-Miglia 1935. BMW 328 [Bjarsch, Aebli), ' Hochgezüchteter Motor, abgeändertes Fahrgestell, italienische Stromlinienkarosserie (Bjarsch); hochgezüchteter Motor, Eigenbau-Karosserie (Aebli). SEINE ERSTE EUROPAREISE. Geoffrey Taylor, der Spiritus rector der englischen Alla-Werke, hat seinen neuen Grand-Prix- Wagen nunmehr fertiggestellt, und George Abecassis wird ihn führen. Besonders interessant ist die Gummifaderunf aller vier Räder. IThe Autocar). TAPFERER VETERAN. Der einzige Typ D aus der alten ERA- Serie wird von Raymond Mays gefahren und zwar mit grossem Aplomp. Zur Porsche-Aufhängung, die dieses Bild zeigt, sollte nunmehr noch ein Zweistufen-Gebläse stossen, de das " Raymond für Bern fertigzustellen hoffte. EIN MOBILES LABORATORIUM. Gig! Plate's Anderthatbliter ist in Bern kein Unbekannter. Was noch vom ursprünglichen Talbot aus dem Jahr 1924 an ihm übrig ist, war, schon 1*34 am ersten Grand Prix zu sehen. Seither hat der Wagen eine völlige Umwandlung durchgemacht und enthält eine Menge neuer Ideen, die Gigi Plate ausgedacht und verwirklicht hat. FORMULA DUE. Der kompressorlose Ferrori-Zwölfrylindermotor mit zwei Liter fährt nunmehr in einem neuen Chassis mit kürzerem Radstand und hinterer De-Dion.Aufhängung. Das gleiche Fahrgesfell wird spgter (oder schon in Bern?) den Anderthalbliter-Kompressormotor bekommen. BERNER DEBÜT. Der kompressorlose Deutsch-Bonnet - Zweiliter -Monoposto wird in Bern sein Debüt feiern. Ausgehend von Citroen-Ideen sind die beiden Schöpfer heute Konstrukteure eines hübschen, vielversprechenden Monoposto-Rennwagens geworden, der auf den folgenden Seiten näher beschrieben ist. LA FRANCE SE MAINTIENT. Mit dem neuen Lago-Grand-Prix hol» Tony Logo das Prestige der kompressorlosen- Viereinhalblitermaschine hoch. Die Bremsleistung des Zweinockenwellenmotors dürfte in Verbindung mit seiner Zuverlässigkeit den Fahrern dieses Wagens eine starke Waffe bilden, deren Merkmale ebenfalls weiter hinten geschildert werden.