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E_1948_Zeitung_Nr.029

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Preis vom Bremgarten

Preis vom Bremgarten (Schluss von Seite 1) auf Stude.r. — Auf dem dritten und vierten Platz •lagen vorerst Aebli und Halter. In der dritten Runde aber setzte Scherrer entschlossen zum Vorstoss an, wies Halter hinter sich, um alsdann eine Attacke auf AebH zu reiten, dem er vorübergehend das Hinterrad zeigte. Von Halbzeit weg dominierte Scherrer während dreier Runden über Aebli, dann aber musste er neuerdings vor Ihm weichen und wurde von der elften Runde hinweg leid&r überhaupt nicht mehr gesehen, wer! er offenbar zu sehr forciert und dabei einen Lagerdefekt heraufbeschworen hatte. Damit wurde A&bli sicherer Dritter, denn Halter vermochte ihm trotz schneidiger Fahrweise nichts anzuhaben. Pech von der schwärzesten Sorte und Glück im Unqlück dazu hatte Dattner, denn was diesem Fahrkünstler im Verlauf seiner Laufbahn noch nie passierte, hier ward es Tatsache: in der Eymattkurve, die e.r nicht schneller als je zuvor ansteuerte, vermochte er seinen BMW aus Gründen, die schleierhaft bleiben, nicht mehr zu halten und überschlug sich regelrecht, wobei er unter den Wagen zu liegen Kam. Wie durch ein Wunder lief der Zwischenfall mit leichten Schürfungen an einem Arm ab, nachdem sich das vorübergehend verloren gegangene Bewusstsein rasch wieder einstellte. Ein sauberes Rennen, das sich durch Regelmässigkeit auszeichnete, fuhr Daetwyler auf Alfa Romeo 2500 SS. Wenn dessen Tempo gegen Schluss offensichtlich etwas nachliess, so war dies auf einen Defekt am Ansaugventil zurückzuführen. Riesen auf BMW hatte sich mit dem zweitletzten Platz zu begnügen, und Könzi auf Glausers Vorjahrs-Alfa, bei dem die Kerzen spukten, bildete das Schlusslicht. Von 9 gestarteten Fahrern beendeten 7 das Rennen. 11 Konkurrenten erschienen am Ablauf zum Lauf der Wertungsgruppe bis 1500 ccm. wo sechs MGs einem Fiat-Balilla-Mille-Mig!ia-193S, einem von Nardi vorbereiteten Fiat 1100 (der an Stelle des Nardi Danese startete), einem Lancia Aprilia, einem BMW 315/1 und einem Fiat-S gegenüberstanden. Entschieden setzten sich vom Start Resultate — Resultats IM Runden — 14 tours = 101,920 km.) weg vier MGs an die Spitze. Dass es nicht dabei blieb, dafür bürgte die Phalanx der Konkurrenz Ranfl Coureur Domicile Vdhicule Temps km ' h Tours von Anbeginn an, indem sie den TC Midgets das Leben so sauer wie möglich machte. Am_Leaderbord SPORTWAGEN über 1500 cm3 - Sport plus de 1500 cm3 notierte man schon nach der ersten Runde Leuthold, dem sich Seiler entschlossen an die Fersen heftete, während Reyfer und Rudolf Seyffer eine weitere Gruppe bildeten. Um diesen Zeitpunkt sass ein MG mit Baer beim Posten 6 bereits mit einem Lagerschaden fest, und Leuenberger anderseits laborierte var den Boxen an einer defekten 1. Glauser, Paul, Bern 2. Studer, Jean, Bern 3. Aebli, Kaspar, Uster 4. Halter, Kurt, WH 5. Daetwyler, Willy, Küsnacht S. Kunzi, Fritz, Bern /. Riesen, Friedrich, Bern Alfa Romeo 2,9 I K Alfa Romeo 2.9 I K B. M. W. 328 1971 B. M. W. 328 1971 Alfa Romeo 2500 SS Alfa Romeo 2300 K B. M. W. 328 1971 48'36,6" 48*39,3" 51' 13,3" 49' 06,0" 50' 33,1" 51'46,6" 52' 23,4" 125,776 125,762 119.465 114 984 111.680 1G9.045 107.768 14 14 14 13 13 13 13 Zylinderkopfdichtung herum, allerdings ohne Beste Runde — meilleur tour: Studer, Jean (Alfa Romeo) 3' 24,0" (128,470 km/h) brauchbares Resultat, denn wenig später wurde der Fiat sang- und klanglos abgeschoben. Im verbleibenden SPORTWAGEN bis 1500 cm3 - Sport jusqu'ä 1500 cm3 Neunerfeld tobten anhaltend Positions- 1. Leuthold, Louis, Chaux-de-Fds. M. G. T. C. 1250 K 49' 31,3" 114,010 13 kämpfe. Bald brach Roos in die Vierer-MG-Front 2. Roos, Henri, Winterthür Fiat 1100 S 50" 04,7" 112,743 13 ein, bald lagen sich Willemin und Quadri in den 3. Hirt, Peter, Zollikon Lancia 1492 50'06,9" 112660 13 Haaren. Von der sechsten Runde hinweg wurden 4. De Terra, Max, Zollikon B. M. W. 315/1 51'55,9" 108,720 13 die Boxenhalte immer häufiger. Zuerst war die 5. Willemin, Marcel, Geneve M. G. T. C. 1250 K 51' 58,7" 108,622 13 Reihe an Seyffer, der vergeblich nach den Ur- 6. Reyfer, Guy, Geneve M. G. T. C. 1250 K 50' 17,1" 102,973 12 sachen eines Motorschadens forschte und deshalb die Weiterfahrt einstellen musste. Zwischenhinein meldete der Lautsprecher aus der Kiesgrube das Ausscheiden Quadris wegen eines Oelleitungsbruchs, und in der 8. Runde kam etliche Aufregung « in die Bude », als Seiler, der sich in xier 5. Runde für kurze Zeit Leuthold vor die Nase setzte, mit defekter Benzinleitung an die « Verpflegungsstätte » trudelte, wobei unter der Motorhaube hervor plötzlich unvermutet Rauch quoll und höher und höher stieg. Schon zuckten auch Flammen empor. Wer jedoch geglaubt hätte, die Feuerwehr werde im Handumdrehen in Aktion treten, dem musste die Tatsache nicht gegenwärtig sein, dass das Rennen ja in Bern abgehalten wurde. Sekunden um Sekunden vergingen, bis ein magerer Strahl Wasser auf den Wagen loszischte, und als dann endlich (zwei Feuerwehrleute mit Löschgeräten, die sie hinter den Ein Abonnement auf die Automobil-Revue lohnt sich! Boxen aufgetrieben, antrabten, da waren die Flammen bereits erloschen, und Seiler, alias Brändli II, nahm nach getätigter Reparatur die Fahrt sogar wieder auf, ohne allerdings weiter als bis zum Glasbrunnen zu kommen. Durch diese Ausfälle stieg Roos in den zweiten Rang auf, den er bis zu Ende hielt, auch nachdem er in der Hatz bei der Forsthauskurve die Umzäunung touchiert hatte. Unmittelbar hinter ihm folgte Peter Hirt, dessen Lancia zwar sauber Runde um Runde herunterspulte, aber doch nicht so viel Kräfte mobil machen konnte, um Roos ernstlich zu gefährden. Reyfer wurde durch die Rennieitung mit der schwarzen Fahne zu den Boxen beordert, um einen Radwechsel vorzunehmen (Soeichenbruch). Im übrigen waren die Würfel endgültig gefallen: leuthold heftete einen überlegenen Sieg an seine Fahne. Roos und P. Hirt belegten die Ehrenplätze, und de Terra gelang es kurz vor Torschluss, durch eine letzte Willensanstrengung über Willemin eu triumphieren. AUTOMOBIL-REVUE - REVUE AUTOMOBILE Prix de Bremgarten Suite (voir page 1) Voyons donc et d'abord les voitures du groupe de plus de 1500 cm 3 . Deux coureurs se detachent nettement du lot des 1*2. li£ F a c h m ä n n i s c h * B e d i e n u n g — K o s t e n l o s e B e r a t u n g Faktoren, die Ihre m . ^ uv«icherh ett ah* 8 Rann Fahrer Wohnort Fahrzeug Zeit ... Runden wesentlich erhöhen LA le depart. Ce sont Glauser (No 52), sur Alfa Romeo, et Studer (No68), sur Alfa Romeo egalement. Les 14 tours durant, ils repasseront devant les tribunes en se serrant de pres. Ils etaient suivis, au premier tour, d'Aebli (No 40), sur BMW, de Halter (No 56), sur BMW, et de Scherrer (No 66), sur Alfa Romeo. Au troisieme tour, Scherrer a passe Halter, tandis que Künzi (No58), sur Alfa Romeo, s'arrete aux boxes apres son troisieme tour, pour parer ä des ennuis de bouqies. Apres cinq tours, Glauser est touiours en tete avec 17' 27,5" de course, suivi de Studer qui tourne depuis 17' 27,9". Notans ensuite 18' 08,0" pour Scherrer, 18' 12,0" pour Aebli et 18' 15,9" pour Dattner (No 44), sur BMW. Au cours du sixieme tour, Dattner qui roulqit pourtant ä une allure, disons normale puisqu'il s'agit de course, capote ä l'Eymatt, mais n'est heureusement que legerement blesse au bras (contusipns) quoiqu'il ait 6\6 pris sous sa machine retournee et soit reste un moment sans connaissance. Les huit machines composant encore ce groupe continuent leur ronde dans un ordre regulier. Au neuvieme tour Daetwyler retrograde parce qu'une soupape d'admission est defectueuse et Kunzi est depasse par les leaders. II en sera de meme de Daetwyler (No42), sur Alfa Romeo, et de Riesen (No 62), sur BMW, au dixieme tour. A ce meme dixieme tour, Aebli a rattrape Scherrer A ce moment de la course. le classement s'etablit comme suit: Glauser 34' 33,0"; Studer 34' o4,6"; Aebii 36'24,8" et Scherrer 36'28,1", mais ce demier abandonne au onzieme tour en raison d'une avarie de bleues. Les positions ne se modifieront plus jusau'ä la fin et nous aurons alors trois coureurs: Glauser, Studer et Aebli, ayant accompli les 14 tours prescrits, tandis que trois autres: Halter, Daetwyler et Riesen ont ete arretes au treizieme et Kunzi au douzieme. Les meilleurs temps realises au tour donneront le reflet de la lutte magnifique que se sont livree Glauser et Studer. Tandis que Glauser a couvert son douzieme tour en 3' 25,6", soit ä la moyenne horaire de 127,470 km., Studer a realise 3' 25,1" au treizieme tour, pour faire encore mieux au quatorzieme, qu'il a couvert en 3' 24,0", ce qui correspond ä une moyenne horaire de 128,470 1cm. Ces Performances temoignent de la dasse de ces deux Champions. Glauser a gagne )a course, mais Studer a la satisfaction aavoir ete le plus rapide... au tour. le classement final du groupe des plus de 1500 cm 3 est publie ci-contre. Passons maintenant ä la course des moins de 1500 cm 9 . Elle nous fait assister ä une nouvelle lutte. C'est qu'il y a la toute une phalange $ur M.G., soit les Leuthold, les Seiler, les Reyfer, les Rodolphe Seiffer, etc. Ils ne craignent pas de donner la chasse aux gros engins qui tournent en meme temps. On a vu avec quel honneur. Le 1er tour voit donc nos gens passer dans cet ordro: Leuthold, Seiler, Reyfer, Seyffer, tous sur M.G., Roos, sur Fiat, Hirt, sur Lancia, de Terra, sur BMW, Quadri, sur Fiat, Willemin, sur M.G., Leuenberger, sur Fiat, ferme la marche et se rend directement ä son boxe pour essayer d'ameNorer d'etancheltö de la tete du cylindre. II n'y parviendra pas et c'est l'abandon force. Quant au onzieme, Baer, sur M.G., il ne revient pas, car iJ est arrete au poste 5,, au bas de la rampe de Jorden. Une bielle l'a tout simplement trahi. On assiste ä un chasse croise entre Seyffer et Roos qui change constamment de place. Leuthold mene toujours la bände dans un train d'enfer. Mais Seiler, en revanche, commence ä pousser sa petite M.G., remontant son camarade de marque Leuthold. D'oü ces positions au cinquieme tour: Seiler, Leuthold, Reyfer, Seyffer, Roos, Hirt, de Terra, Willemin et Quadri. Voilä donc Quadri tombe en queue de colonne, car Willemin est revenu tres fort et lui cede la lanterne rouge. Pour comble de malheur Rodolphe Seyffer doit s'arreter ä son boxe au debut de son sepiieme tour pour avarie de bougies. II ne peut repartir et c'est le froisieme abandon. La malchance continue pour nos poulains et dans ce meme septieme tour. Quadri abandonne au poste 3, ä la hauteur de la passerelle d'Eichholz, pour rupture ä sa conduite d'huile. Mais au tour suivant la guigne saisit ä son tour Seiler. Le Thurgovien doit, pour avoir rompu son tuyau d'amenee d'essence, faire une courte halte ä son stand. Aussitöt le capot ouvert, c'est une gerbe de flammes qui jaillit. EHes furent rapidement eteintes par les pompiers ä l'aide d'un extincteur. Mais il n'en repart pas moins quelques instants plus tard pour abandonner au huifieme tour au poste 9. II doit ainsi quitter ä la fois sa belle place de deuxieme et le jeu. Puis encore, Reyffer s'arrete ä son boxe, on ne sait trop pourquoi, pour en repartir sitöt apres. Mais, au dixieme tour. la direction de la course lui Signale, avec l'aide de son drapeau noir, qu'il a des rayons cass6s ä sa roue gauche arriere. Cela l'oblige de faire une nouvelle apparition ä son boxe pour la changer. Pendant ce temps Leuthold marche triomphalement vers l'arrivee qu'il passera en tres grand vainqueur." IS •o K u mi ozweckmässige Pneus Wir dienen Ihnen mit unserer 30jährigen Erfahrung im Pneuservice und wählen für Ihren Wagen denjenigen Reifen, der Ihnen das Maximum an Wirtschaftlichkeit und Fahrsicherheit garantiert. © ausgewuchtete Räder schonen die mech. Teile, die Karosserie und die Pneus. 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Am Vorabend des Grand Prix Todessturz von Varzi und Tenni am Donnerstag Nachdem- man das widrig kalte Sämgerfestwetter allmählich bis zum Ueberdruss « genossen » hat, macht -Bern am heutigen Tage nocn immer keine Miene, sich endlich in etwas freundlicherem Gewände zu präsentieren. Zwar haben die Motorräder der kfeinen Klassen, wo man — es sollte leider nicht die einzige Hiobsbotschaft des Nachmittags sein — gleich zu Beginn den Tod des italienischen Motorradchampions Omobono Tenni beklagt, der in der Eymattkurve mit dem Fussraster seiner Guzzi den Boden berührte und gegen einen Baum geschleudert wurde, bei ihrer ersten Kontaktnahme mit der Piste von einer der seltenen Aufheiterungen profitiert. Noch ehe sich jedoch die für den Preis vom Bremgarten gemeldeten Fahrer auf die Bahn begeben, öffnet der Himmel erneut seine Schleusen. Man muss es unsern Nationalen lassen, dass sie trotzdem grössten Eifer an den Tag legen, vermögen wir uns doch nicht-zu entsinnen, dass sie sich zur ersten Trainingssitzung je in solch grosser Zahl eingefunden haben. 28 von 34 Startanwärtern runden mehr oder minder geschäftig die Strecke, und zwar ohne jeden Zwischenfall, wenn man vom Abstecher des von Ruff für Bjarsch genannten Stromlinien- BMW absieht, den Waeffler anlässlich einer Proberunde in den Garten eines Hauses links vor der Eymatt unternahm, wobei es mit Beschädigungen an •der Karosserie sein Bewenden hatte. Glauser (Alfa Romeo) und Seiler (MG) verzeichnen in ihren Wertungsgruppen die beste Zeit. Während bei den Rennwagen bis 1100 ccm, die den Preis von Bern bestreiten, die meisten Privatfahrer durch Abwesenheit glänzen (löbliche Ausnahmen bilden u. a. der Franzose Bayol auf Cisitalia und die Schweizer Fischer auf Simca-Gordini und Wüst auf Cisitalia), herrscht bei der Squadra Piero Dusip und bei der Equipe Gordini bereits ein Hochbetrieb, der ahnen iösst, mit welcher Verbissenheit am Sonntag zwischen den offiziellen Teams von Oisitalia und Simca um den Sieg gekämpft werden dürfte. Vom Turiner Stall sind es vor allem der Regenspealalist Stuck und Taruffi, aber auch der Bonetto ersetzende Farina, die sich eingehend mit der Strecke vertraut machen und schnelle Runden notieren, dieweil bei Gordini Sommer und Bira wohl am eifrigsten dem Training obliegen. Für heute 'behalten die Cisitalias das bessere Teil 'in Händen, doch ist kaum anzunehmen, dass die Simca-Leute ihre Karten schon offen aufgedeckt haben. Bei anhaltenden Regengüssen nehmen die Grand-Prix-Formelrennwagen das Training auf, an dem sich lediglich das A'lTa- Team mit Varzi, Trossi und Wimille (zu denen sich als Ersatzmann Sanesi gesellt) sowie Farina auf Maserati, die Scuderia Milan, die Ecurie France (Chiron) und Rosier auf Tdbot, die Ecurie Gordini mit Sommer und die Engländer Abecassis auf Alfa und Mays und Gerard auf ERA beteiligen. Vorerst wird freilich mehr an den Boxen « gebaut > als trainiert, wenigstens bei Alfa Romeo, während Chiron und der bedeutend schnellere Rosier, wie auch die Engländer, unter denen der neue Stromlinien-Alta einen vorzüglichen Eindruck hinterlässt, rege tätig sind und trotz dem scheusslichen Wetter immer wieder auf die Strecke gehen. Sanesi absolviert vorerst mit jedem der vier Alfa einen Probegalopp, um sie dann den Team-Fahrern zu überlassen, von denen Wimille mit der verblüffenden Zeit von 3' 152" aufwartet. Kurz nach %7 Uhr Abonnieren Sie die Automobil-Revue! Abonnez-vous ä la Revue Automobile! abends gewahrt man an den Boxen, dass Varei überfällig ist. Schlimmes ahnend wartet man ungeduldig auf Nachrichten, die Chiron den Alfa-Leuten bestürzt überbringt: Varzi ist — siehe darüber unsern Bericht auf Seite 4 — unterhalb des Jordenweihers tödlich verunglückt. Lähmendes Entsetzen breitet sich angesichts dieser niederschmetternden Botschaft über Fahrer und Offizielle. Das Berner Meeting hat einen denkbar unheilvollen Anfang genommen. Trockenes Wetter, Steigerung der Tempi am Freitag Die sehnlichst erwartete, vielfach angekündigte, bislang jedoch ausgebliebene Aufhellung scheint endlich Tatsache werden zu wollen. Bei bewölktem Himmel zwar, aber fast durchwegs trockener Piste nehmen die Konkurrenten das zweite Training auf, und die Rundenzeiten schnellen denn auch bei allen Fahnzeugkategorien sprunghaft in die Höhe. Das Barometer der Kampfstimmung steigt in allen Lagern zusehends, geht es doch heute darum, sich einen möglichst guten Startplatz zu sichern. Für die Teilnehmer am Preis vom Bremgarten gilt es ausserdem, sich für das Rennen überhaupt zu qualifizieren. Wie am Vortage wird die schnellste Runde für den Berner Glauser auf Alfa Romeo registriert, den die Zeitnehmer mit 3'25,5" = 127,535 km/h stoppen. Dicht auf dem Fusse, mit einer Differenz von 8 /i 0 Sek. folgt Studer, wogegen der Genfer Bernheim auf dem über Nacht einqetroffenen Maserati A6G die Strecke in der verblüffenden Zeit von 3'27,3" durchmesst. Der Stromlinien- BMW, an dessen Volant diesmal Bjarsch sitzt, gerät neuerdings über das Strassenbord hinaus, alücklicherweise ohne jeden Schaden für Mann und Maschine. In der Sportwagengruppe bis 1500 ccm sind gegenüber Donnerstag verschiedene Verschiebungen eingetreten. Drei MGs mit Leuthold, Chaux-de- Fonds (3'49,1" = 114,396 km/h), dem Zürcher Baer (3'51,4") und dem Genfer Reyfer (3'54,4") liegen 5n Front, dieweil Seiler, der Schnellste im ersten Training, auf dem vierten Platz folgt. Die Prognose, die P. Hirt den Siegerlorbeer in Aussicht stellte, steht somit auf schwachen Füssen. In der Tat befindet sich dessen Lancia-Aprilia seit der Vue des Alpes nicht mehr in jener Hochform, die man bei r . . . . —-^ AUTOMOBIL-REVUE - REVUE AUTOMOBILE Les preliminaires du Grand Prix Deux as Italiens se tuent jeudi Jeudi. ler juiflet. Les essois officiels des 7 grandes e>reuves du meeting bernois vont debuter. La pluie commence ä tomber, fine d'abord, puis de plus en plus dense. Aussi les condueteurs se sont-ils proteges de casques et de visieres. La pluie gicle de tous les cotes sous les roues. Malgre ce temps glacial, tous les enthousiastes suivent avec la plus grande attention les premiers galops effectues aussi bien par les Champions ä 2 et 4 roues. Malheureusement, lors des essais des 250 cm', le champion italien Omobono" Tenni, sur Guzzi, prenant en grande vitesse le tournant de l'Eymatt, heurte le sol de son repose-pied, il fait une chute et est projete contre un arbre. II ne tarde pas ä expirer des suites de ses graves blessures. C'est au tour des yoitures du Prix de Bremgarten de prendre le depart. 28 coureurs naMonaux sur les 36 inscrits se fanwliarisent avec le cireuit et luftent pour leur qualification, car, on sait, que seuls 20 coneurrents sont admis au depart. La pluie gene terriblement nos poulains. Plusieurs d'entre eux aecomplissent une dizaine de tours, tandis que d'autres ne se contentent que de quelques tours seulement. D'emblee le Bernois Paul Glauser, sur Alfa Romeo, dans le groupe des plus de 1500 cm 3 , et, Ernest Seiler, de Romanshorn, sur MG, dans le groupe jusqu'ä 1500 cm 3 , se fönt immediatement remarquer par leur souplesse. Cela ne nous etonne point, larsque le haut-parleur annonce que ces deux coureurs viennent d'etablir les meilleurs temps de leurs g/oupes respectifs. Ces premiers essais ont aussi provoque quelques aeeidents de machines. La pluie continue ä tomber lorsque la piste est livree aux voitures du Prix de Berne. Peu de pilotes sont lä. On note, toutefois, l'entratnement du Francais Bayol et des Suisses Bernheim et Wust, tous les trois sur Cisitalia ainsi que le Zuricois Fischer, sur Simca-Gordini. Mais les deux equipes officielles de Gordini, sur Simca, et Pierre Dusio, sur Cisitaiia, sont lä. Les petites voitures jtaliennes prennent la piste les premieres, les Macchieraldo, Stuck, Taruffi, ainsi que Farina, fönt de veritables prodiges avec ces petnts engins. Ils sont suivis de peu par les machines bleues de Bira, Manzon, Sommer, Trintignant, etc. Le meilleur temps de cette journee est revenu ä l'Autrichien Stuck, en 3' 29,0", moyenne 130 kim/h. 453. Enfin ä 17 h. 40, M. Christen, donne route lifore aux vaitures de ia formule internationale de course numero 1, du Grand Prix d'Europe. Le Dr. Farina, au volant de sa Maserati, se fait d'emblee remarauer. II est suivi de Chiron et de Rosier, tous les deux sur Talbot. Mais, le modele de Rosier est beaueoup plus rapide. De son cöte, Sommer essaye la Simca 1430 cm s de Trintignant. Les Anglais sont aussi lä. Mays et Gerard sur ERA, et Abecassis, au volant ae sa magnifique Alta. La DB de Bonnet est aussi presente devant les boxes, mais ne s'entraTnera pas. Fagioli, sur Maserati, de l'Ecurie Milan, fait quelques petites apparitions sur )a piste. Pendant ce temps, Sanesi, Je chef-mecameien et pUote de remplacement de l'Ecurie Alfa Romeo, essaye les Alfette les unes apres les autres. H y en a quatre. La premiere est confiee ä Vanzi, la seconde ä Trossi, Ja troisieme ä Wimille, et enfin.» !a quatrieme... est de reserve. Nos premieres impressions sont que ces bolides ont encore gagne de vitesse par rapport ä l'annee derniere. Malheureusement ces essais devaient se terminer par un tragique aeeident arrive au champion italien Varzi, dans le tournant en S de la descente du Jorden, dont on lira en page 4 plus de defails. Le meilleur temps a ete effectue par Jean-Pierre Wimille, sur Alfa Romeo, en 3" 152". moyenne 134 km/h. 262 Tous les temps ont ete ameüores vendredi. Vendredi 2 juillet Ce jour-lä, la pluie ayant cesse, la piste est seche gräce au solei'l qui a contribue ä achever Je travail en faisant des apparitions pendqnt la matinee. Les essais debutent par les voitures du Prix de Bremgarten. Une trentaine de nos meilleurs pilotes sont de nouveau presepts sur le cireuit. Les temps realises marquent dejä une considerable amelioration sur ceux de la veille. C'est ainsi que le tour le plus rapide est accompli de nouveau paT le Bernois Paul Glauser, sur Alfa Romeo, en 3" 25,5", moyenne 127 km/h. 535. Apres lui Jean Studer, sur meme ma.rque, fait 3' 26,3" et le Genevois Claude Bernheim, sur Maserati, se classe 3e en 3'27,3". Vailä pour le groupe plus de 1500 cm 3 . Dans le groupe inf^riew, la Situation a change, en ce sens que le temps d'Ernest Seiler de la veille a sensiblement ete ameliore par trois coureurs sur MG. Tout d'abord par le Chaux-de-fonn;ier Louis Leuthold qui a effectu6 son meilleur tour en 3*49,1", moyenne 114 km/h. 396, puis par le Zuricois Otto Baer, en 3'51,4" et enfin par )e Genevois Guy Reyfer, en 3'54,4". Seiler, lui-meme, a reussi d'abaisser son temps de 8 /i» de seconde. Dans ce groupe egalement, Roos, sur Fiat, est sorti de la piste, mais sans aueune suite grave. L'enfraTnement des voitures du Prix de Berne qui suit ä 15 h. a mobilise la phalange entiere des 20 partants qui en constituera le lot definitif. On note la defection du Francais «de Sauge», de l'ltalien Pesci et de l'Americain Onley, tous trois sur Cisitalia, ainsi que la Simca-Oöho de Loyer, dont nous avons dejä annonce retrait il y a quimze jours. La bataille sera encore plus serree qu'op ne l'avait prevu la veille ent.re Jes deux ecuries de Gordini et de Dusio, 'le premier avec quatre Simca et le second avec quatre Cisitalia. Cette fois, c'est ä Taruffi, sur Cisitalia, d'etablir le meilleur temps en 3'11", moyenne 137 km/h. 214. (N'etait-ce pas le temps de Villoresi, sur Maserati 1500 cm 3 , qui s'entratnait en meme temps et qui portait le meme n° 34.) Les seconde et troisieme places reviennent ä l'ecurie Gordini avec Maurice Trintignant et Raymond Sommer, qui ont fait chaeun 3'11,6'", moyenne 136 km/h. 784. L'Autrichien Stuck n'est que quatrieme avec 3' 12", ayant luimeme ameliore de 8,9" son meil'leur temps de la veille. Enfin si l'on compore maintenant la moyenne de Taruffi de 137 km/h. 214 avec celle du meilleur Offizielle Fabrilcvertrefung der Marken OFFIZIELLE VERTRETUNG FIAT SIMCA DODGE UNIVERSAL-JEEP WILLYS-OVERLAND WILLY 6c CO BERN Laupenstrasse 22, Telephon 273 55 Personen-, Liefer- und Lastwagen in allen Grossen uncl für jeden Zweck Breitenrainstrasse 87 BERN Tel. 2 33 00, 2 72 00, 6 34 31 Grossgarage - Spezial-Reparaturwerkstätte Servicedienst — Mietwagen W. BÄRTSC Hl, Bahnhof garage, BURG DORF R. PULVER, Bahnhofgarage, THUN