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E_1948_Zeitung_Nr.034

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ADTOMQSXL-ICEVUE

ADTOMQSXL-ICEVUE suiiwwCB, 4k AOGOST 1*4« - TTr. 3* Belgien Deutsch« Volkswagen für Belgien Binnen kurzem — nach Verhandlungen, die nahezu zwei Jahre * gedauert haben — wird auf dem belgischen Marlkt mit dem Auftauchen des deutschen .Volkswagen« zu rechnen sein. Es ist noch nicht lange her, dass sich das Wirtschaftfiministerium mit der Absicht trag, aus der ganten Angelegenheit eine Staatsaktion xu machen, indem et den Volkswagen in halbfertigem Zusfand zu importieren gedachte. Den belgischen Motorradkon- 6truktkmsfirmen F. N., Gillet und Sarolea wäre dabei die Aufgabe zugefallen, die fehlenden Teile za liefern, während verschiedene Unternehmen mit der Innenausstattung und dem Lackieren der Karosserien betraut werden sollten. Auf Grund diese« Projekt« wäre der Vollwagen allein schon Kr den Händler auf 52 000 belj». Franken zu stehen gekommen. Es überrascht nicht, das« der Plan der Regierung in Kreisen den Handele und der Wirtschaft, keine Gegenliebe fand. Diesen ist es denn auch zu verdanken, wenn schließlich die Einfuhr des Volkswagens auf einer gesünderen Grundlage ins Aug« gefasst werden konnte, wobei freilich die Lösung der Pevisenifrage Weiterhin ein ernstes Hindernis bedeutete, da sich die Behörden weigerten, die erforderlichen Dollars zur Verfügung zu stellen. Durch ein kürzlich abgeschlossenes Handelsabkommen mit der deutschen Bizone ist nun allerdings auch dieses letzte Hindernis aus dem Wege geräumt worden, indem Belgien für den Volkswagenimport einen ansehnlichen Dollarkredit eingeräumt bekam. Der Volkswagen wird nun in mechanischer Hinsicht völlig ausgerüstet geliefert. Dagegen ist die Innenausstattung -und Lackierung der Karosserie Sache der Firma Ieteren, der seinerzeit die Generalvertretung übertragen wurde. Der Detailverkaufepreis wird 62 000 belg. Franken nicht übersteigen. Deutschland Kurzmeldungen aus aller Welt Kurzmeldungen aus der deutschen Autoindustrie Am 10. Oktober roll endet Dr. h. c. Anjjust Horch, «ler Nestor der noch lebenden deutschen Auto— Konstrukteure und Werkgründer, sein 80. Lebensjahr. Dr. Horch ist am Wiederaufbau der Autounion interessiert, der voraussichtlich noch in diesem Jahr 6tatiinden wird. Auto- und Motorradfabraten «fad auch nach der Währungsreform vollbeschäftigt. Die Preise sind, gestiegen, trotzdem bis zur Währungsreform mit der billigen Mark gerechnet wurde. Der Mercedes- Benz-170-V, der in der Zeit Tor Kriegsbeginn (1939) 3800—4200 Mark kostete, «teilt eich nunmehr auf 7800 DM (Deutsche Mark) zuzüglich den derzeitigen Rctfenpreia von DM 381.—, aäso insgesamt 6183 DM. Trotz der Preissteigerung herrecht eipe «ehr et«xke Nachfrage, die- *1» «turbulent » bezeichnet wird. Auch Opel meldet ctarVe Nachfrage «rod fliewendeo Absatz. Das Volkuwafemurerk ist bi» Oktober ausverkauft; die vorliegenden Auslandsaufträge wenden planmässig erledigt. Die Reifenindustrie arbeitet ebenfalls *of rollen Touren. Die iBunafabrikatioa ist auf Gnmd eines Kontrollratbefehls eingestellt, und die Pneus Werden wieder aus hevea braßiliensis gefertigt. Die Urabsuaktion amerikanischer Heere»fahreeage schreitet weiter. Ais Neuschöpfung wurden umgebaute GM- (GeneTal-Motors-JLastwagen vorgefülhrt, die von der Bavarian Truck Company umgdbaut worden sind (2 und 3 Tormer). Sie dienen vorwiegend dem Inlandsbedarf, werden durch die BTC in München, aber auf Wunsch auch exportiert. Aus den Daimler-Bonz-Worken fKorr.) Die Daimler-Benz-Werke genehmigten in ihrer Hauptversammlung vom 15, Juni die Geschäftsberichte und Jahresrechnungen für 1943 und 1944. In der vorliegenden Bilanz wurden die Kriegsschäden und übrigen Kriegsfolgen berücksichtigt, die am Stichtag bereits feststellbar waren. Bei den vorhandenen Anlagen wurden die Schäden auf 20 Mill. RM, festgesetzt und ausserdem noch weitere 41 Mill. RM. abgeschrieben. Weitere sehr bedeutsame Verluste entstanden freilich erst 1945 und 1946 durch Requisitionen, durch die Blockierung der Bankguthaben, die Sequestrierung und Beschlagnahmung aller Beteiligungen in der Ostzone, sowie durch den Einzug der Auslandbeteiligungen. Trotzdem waren die flüssigen Mittel bei Kriegsende noch so gross, dass die Gesellschaft sofort daran gehen konnte, die Zerstörungen zu beheben und die Erzeugung von neuem aufzunehmen. Die Stammwerke haben heute wieder ungefähr 60 % ihres früheren Umfanges erreicht. In der Hauptversammlung wurde von Seiten des Vorstandes auf das krasse Missverhältnis zwischen Kosten und Preisen hingewiesen, zu dessen Ueberwindung nur die rasche Erhöhung der Produktion beitragen kann. Die Hoffnungen seien berechtigt, dass nach der Währungsreform in der Zuteilung von Rohstoffkontingenten eine Besserung eintrete. England Nur-Autostrassen in naher Zukunft Der britische Transportminiater, Mr. Barnes, beabsichtigt, dem Parlament demnächst eine Gesetzesvorlage zu unterbreiten, welche die Anlage von Nur-Autostrasseo vorsiebt. Im Fall der Annahme des Entwurfs soll, wie der Minister erklärte, mit dem Bau im naher Zukunft begonnen werden. « Nor-Autootrasßen », fügte Mr. Barnes bei, «eind für das Land Ton lebenswichtiger Bedetittag, nicht nur «ls Mittel eur Lösung der Verkehrsprobleme, »andern «udh im HinMick auf die Senkung der Ver- Icehnwmiall'kurve.» neuer britischer Produktionsrekord — durch Ford Die Aifcefter der brititchea Ford-Werk» tu 1Hgenham haben im Juni mit «inem Ausstos« von insgesamt 13 753 Pw, Lastwagen und Traktoren einen nenen Prodnlrtionsrekord für die gesamte englische Automobilfndustrie vollbracht Von diesem Total entfielen 9449 Einheiten auf Pw und Nutzfahrzeuge. U.S.A. Lohn- und Preiserhöhungen bei Ford Um die drohende Arbeitsniederlegung von rund 120 000 Arbeitern und Angestellten zu verhindern, haben die Ford-Werke Lohnerhöhungen von 13 Cents pro Stunde zugestanden, was anderseits auch Preisaufechläge — man spricht von ca. 80 Dollar pro Wagen — nach sich ziehen wird. Ein Kino für Autos und Flugzeug» Das erste Kino, das nicht nur von Autos, sondern auch von Flugzeugen besucht werden kann, ohne dass die Passagiere ihr Gefährt zu verlassen brauclhen, i«t dieser Tage bei Asburr Park im Staate New Jersey eröffnet worden. Der «Zuschauerraum > bietet Platz für 500 Automobile und 25 Flugzeuge. Die Flugzeuge gehen auf einem Landeplatz in der Nähe de« Kinos nieder, rollen bis zu einer Rampe gegenüber der Leinwand vorwärts uod werden dann einzeln an eine besondere Lautsprecheranlage angeschlossen, die einen Empfang in der Kabine ermöglicht E. B. Reparaturkosten für Amerikas Landstrassen: 22 Milliarden Dollar. J. R. Callaway, Präsident der American Roadbuilders Association, bat bei der diesjährigen Tagung der Gesellschaft bekanntgegeben, das» die Reparaturlcosten für di« während des Kriege« vernachlässigten Landstrassen in den USA mehr als 22 Milliarden Dollar betragen. Nicht eingeschlossen sind hierin die Aufwendungen für den Bau neuer Landstrassen; die 22 Milliarden würden nur dazu dienen, den Zustand wiederherzustellen, der vor Ausbruch des Krieges bestand. E. B. Schnelifahren und Augenreaktionen Die New York Optometric Association hat sich in einer soeben veröffentlichten Statistik mit zwei Fragen befasst, die für Autofahrer von grösstem Interesse sind. Die erste Frage beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Schnellfahren und Blickfeld. Je schneller der Wagen fährt, um so mehr engt 6ich das Blickfeld de« Fahrers ein; bei 80 km/h ist es um 14 % kleiner als bei 62 kmfli; bei 95 km/h geht es nicht über die Breite der Strasse hinaus, 60 dass der Fahrer Einfahrten u.dgl. nioht mehr beobachten kann. Ferner wird — eine Tatsache, däe allgemein nur wenig bekannt ist — das Blickfeld auch durch den Genus« geringer Mengen von Alkohol eingeengt; die Folgen sind offensichtlich. Der zweit Tefl der StatWtft*«MR-fe*t, 4M» «Ich defekt« natur^vmCa* nicht • mmi' foettimmvteAJlet»- trimm beachiAakem; >>• «Jod aofar 4» der Gmpp» der 18—20jährigen bereit« mit 20 % Yorhcndea. D^r Prozentsatz steigt mit zunehmendem Alter; bei 30jährigen beträgt er 39 %, bei 4Ojahrigen 43 %, bei 50jährigen 71 % und bei oOjiirigen 80 %. Von 44 591 Automobilisten, die «ich im Staate Connecticut um den Führerausweis 'bewarben, hatten 20 319 Sehdefekte, aber nur 4436 trugen Brillen. 2779 wuesteo überhaupt nicht, daas «i« mit Augenfehlern behaftet waren. E. R. Tschechoslovakei Tschechoslowakei steigert In der «A.-R.» Nr. 38/1947 und Nr. 7/1948 brachten wir die Produktionsergebnisse des ersten Viertek, resp. der « Halbzeit » des Zweijahresplanes, der bekanntlich Anfang vorigen Jahres zu laufen begann und Ende diese« Jahre« «einen Abschluss findet. Standen die Ziffern dieser beiden Perioden noch ziemlich unter dem Einfluss gewisser Mangelerscheinungen (Kugellager, Pneus, elektrische Teile etc.), so zeigen die Zahlen des dritten Viertels des Zwei jahresplane«, das« in der ersten Hälfte 1948 die Engpässe offenbar überwunden wurden, denn im Gegensatz zu den vorerwähnten Zwischenbilanzen ist mit Ausnahme der Lastwagen der Plan in allen Sektoren übersehritten worden. In der folgenden Tabelle zeigt die erste Kolonne die Produktion im ganzen Jahre 1947, die zweite die Produktion de» eisten Halbjahre« 1947 mit den entsprechenden Prozenten des Planes, die dritte den Ausstoss Januar Ibis Juni d. J., ebenfalls mit den Prozenten, und schliesslich in der letzten Kolonne die absoluten Stückzahlen bis 30. Juni 1948, afeo das Zwischenergebnis nach «Dreiviertel »- Ablauf des Zweijahresplanes. 1947 Stück Motorräder 39 192 Pers'wagen 9 372 Lastwagen 5 232 Traktoren 5 257 Autoproduktion 1. Halbfahr Halbjahr L LHaTWahr Halbfahr MdesM 1947 Stück % 1948 Stück % Planes Stück 13 950 71,7 31 189 111,4 70 381 4151 87 2479 79,5 2 352101,4 9095 102,4 3 535 88,4 4 689 103,7 18467 8 767 9 946 Zusammen 59 053 22 932 48 508 107 561 Die Steigerung der Produktion tritt also nicht nur in den absoluten Stückzahlen, sondern auch in den Prozentantetlen des Plane« zutage. Sie wird am deutlichsten, wenn wir die Ergebnisse des ersten Halbjahres 1947 mit jenen der entsprechenden Periode von heuer vergleichen: Die Erzeugung von Motorrädern und Personenwagen hat sich mehr als verdoppelt, die Lastwagen haben etwa das Eineinhalbfache erreicht, und die Traktoren sind fast genau auf das Zweifache gestiegen. Die Ziffern für den Export liegen zur Zeit noch nicht vor; sie dürften jedoch insofern interessant sein, als sich bereits gewisse Verschiebungen in den Abnehmern abzeichnen dürften. E. S., Prag. Erstes Haus am Platz, vis-ä-vis Bahnhof, Komfortabel eingerichtet.,Alley GARN Zimmer ab Fr. 4.50/Telephon(092) 5 2613. Leitung: M.Pelloni. EneF^rtmltder DAVOS-PARSEN N-BAHN Mi ist für jeden Automobilisten ein GENUSS m 20 fVtirxrten «rretcmtinan die sonnige Höhenterrasse Weissfluhjoch auf 2663 m 0. M. Schönster Ruhe- und i Aussichtspunkt. Umfassende Rundsicht. Bequeme Verbindungen Prospekte Uli «W torbig«* Wanderkarte, Fahrplan and Taxen erhältlich. b«l der Verwaltung «nd h den t«i««p»reue« Andeer IM- ond KmM Botet Frarf 1000 m Ober Mw Kw- mtd Ferienort, leite Aufnahm« von ftmanlen. Bekannt gut« Küche wid feller bat massigen Preisen. ACS-M'rtglied. Telephon 5 71 51 Farn. Dr. Frort, Bes. OFENBERG Gasthaus Passfiole „Süsora Give" ST. IW 0 RITZ Bigfert ffotef Monopol TCS ZlHml.M. 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Nr. 34 - HITTVOCH. 4. ATJGTJST 194« AUTOMOBIL-REVUE 19 STRASSENVERKEHR Röckgang der Verkehrsunfälle in St Gauen (Mrtg\) Trotz der steten Zunahme de« motorisierten Straßenverkehr« sind die Verkehrsunfälle in der Stadt St. Gallen gegenüber dem ersten Halbjahr 1947 um weniges zurückig'egangen. Von den 160 Unfällen (1947: 187) verliefen 92 mit nur Sachschaden, während bei den übrigen 68 Unfällen 75 Personen verletzt wurden, wovon 30 schwer und 45 leicht. 2 Personen verunglückten tödlich. Bei den Verunfallten handelt es sich zur Hauptsache um Fu6sgänger und Radfahrer. AI* häufigste Unfaflursaohen konnten festgestellt werden: Unaufmerksamkeit (43), vorschriftswidrige« Fahren oder Verhalten (48), zu rasches Fahren (35). Betrunkenheit war in 6 Fällen die Unfallursache. Der Sachschaden ist von Fr. 95 000.— auf Fr. 105 000.— angestiegen. Das Stadnnner» um Zürich wird von Fahrschülern bifreit Der städtiscie PoEzeivoretand hat eine Verfügung betreffend den Autofahrunterricht erlassen. Danach werden die Autolernfahrten am die Peripherie der Stadt verlegt, nachdem sie im Innern der Stadt den Strassenverkehr zu sehr behinderten. Inskünftig dürfen nur noch bestimmte Strassen an der Stadtperipherie, die vom Polizeivorstand genau festgelegt wurden, für den Autofahrunterricht benützt werden. Diese Vorschrift gut nicht nur für die diplomierten. Fahrlehrer, sonders für alle Autolernfahrten. fwie wir ineza ergänzend vernehmen, erstreckt «Idi diese» Verbot nur auf die wirklichen Autoeätrglinge, «He blutigen, Anfänger, währenddem Fahrschüler, die schon einige Unterrichtsstunden am Volant hinter eich haben, nach -wie vor auch die Strassea der Innenstadt für ^ihre Lernfafcrten benützen können, was uns richtigscheint, denn "wie sollte sich der künftig« Automobilist «anat die Praxis des Fahren« im Stadtverkehr erwertvaasad «ich mit dessen ganz besonderen Anforderungen. uo vertraut machen, dass er Bein Fahrzeug auch dort vollständig und in jeder Situation beherrscht?) Kein Führerausweis für moralisch Anrüchige In der Frage der Erteflunf oder Nicht erteilung des Führerausweise« hat die aargauiacbe Regierung kürzlich einen grundsätzlichen Entscheid gefällt, der allgemeinere Beachtung verdient. Sie verweigerte nämlich einem Gesuchsteller den Führerausweis für alle Kategorien von Fahrzeugen auf unbestimmte Zeit mit der Begründung, dass seine moralische Qualifikation nicht genüge. Dabei stützte sie sich auf die Tatsache, dass der Mann nicht weniger al* 19mal vorbestraft war und dass zwölf der Strafen auf die kurze Zeitspanne von 1940—1946 entfallen. Mehrere davon 6ind nach der Auffassung der Regierung als schwerwiegend zu werten. Für die Verweigerung macht sie vor allem geltend, dass von einem Menschen, der ßich ganz allgemein um die Gebote der Rechtsordnung ZO TEBKAOFEH «na erster Hand Lancia Astura ßH-Plätzer, 15 PS, 8 ZyL Sctrwarre Iämou- «int, nur 60 000 km gefahren, prima Zustand, total neu revidiert 69092(34 T. Meinen. Bern 14. Tel.