Aufrufe
vor 3 Monaten

E_1948_Zeitung_Nr.037

E_1948_Zeitung_Nr.037

18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 23. AUGUST 1918 - Nr. 37 höhunf »Wahren, und zwar um 50,5 % für Mäntel und um 53,5 % für Schläuche. Trübe Zukunftsaussichten. Die Perspektiven für eine Normalisierung der Vereorgunftlage am französischen Autoreifenmarkt liegen also durchaus nicht so günstig, wie man nach der Entwicklung der Produktionsziffern im ersten Jahreadrillel annehmen könnte. Die Versorgungslage auf diesem Gebiet hängt letzten Endes auch von. den Einfuhrmöglichkeiten für Rohkautschuk ab. Der Voranschlag für 1948 sieht Importe von ca. 97 000 t an Hatur- oder synthetischem Gummi vor, aber die derzeitige Devisenlage liwst nur Einfuhren von höchstens 62000 t erwarten. Es steht also ein Paris, 20. August. Za der in Nr. 35 veröffentlichten Notiz erhalten wir TOB unserem Pariser Wbg.-Korrespondenten folgende Zuschrift: «Die, wie ich annehme, auf Veranlassung einiger besonders aufmerksamer Lfe- «er der «A.-R.» erfolgte .Richtigstellung' schafft leider insofern Gtund zu neuen Missverständnissen, tls der in unserem Artikel in Nr. 34 genannte Prei6 von 54 fFr. pro Liter sich ausschlie6slich und ausdrücklich auf die Abgabe von Benzinbons ger £tn Devisen an Automobilbesitzer aus dem kontinentalen Ausland bezog. Daes die französischen Tankstellen ihr Benzin zu einem anderen Preis als dem neuen amtlichen von 32, 35 fFr. pro Liter abgeben, wurde nie bestritten. Wenn aber ausländische Automobilisten sich der bei der Banque de France oder anderen Abgabestellen ihre Benzinbons gegen Devisen kaufen, so wird bei der Festsetzung des Devisenpreises eben nicht der billigere Preis von 32,35, sondern der höhere von 54 fFr. zugrundegelegt. Sofern ausländische, darunter auch Schweizer Automobilisten bei ihren Frankreichfahrten Benzin zum billigeren Preise von 32,35 fFr. zapfen konnten, mussten sie notwendigerweise im Besitze inländischer Benzinbons gewesen sein. Denn da die Benzindevisenbons ja nicht nur einen Bezugschein, sondern einen vollbezahlten Gutschein darstellen, braucht der Automobilist, der sie präsentiert, dem Tankwart logischerweise überhaupt nichts mehr zu bezahlen. Halten wir also fest, dass der ausländische Automobilist, der Devisenbons ersteht, den Liter Benzin, zum Tageskurs umgerechnet, mit etwa 70 Rappen, und wenn er sich seine Franken am Parallelmarkt beschafft, nur zu etwa 67 Rippen bezahlt. Im übrigen hat es sich in den letzten Wochen Einfuhrdefizit von ca. 35 000 t und demzufolge eine entsprechende Produktionsdrosselung zu gewärtigen. Aber selbst wenn sich die franzosische Fertigwarenausfuhr günstiger entwickeln sollte, als es nach den Ergebnissen der ersten fünf Monate die- 6e6 Jahres z. 6. am Automobilmarkt zutrifft, und wenn demzufolge neue Devisen für den Import von Kunst- oder Rohgummi zur Verfügung stehen sollten, bleiben Veroorgungsengpässe bestehen, die bei objektiver Betrachtung jede Hoffnung auf eine baldige Aufhebung der lästigen Reglementierung zynichte machen. Es zeigt sich hier die gleiche Ersaheinung wie am Benzinmarkt, wo der Mangel an Devisen immer wieder zu Einschränkungen der Rohöleinfuhr und damit zu einer Drosselung der inländicchea Treibstoffproduktion fährt. Dr. W.B«. Noch einmal: Benzinpreis und Devisenbonsystem (Von unserem Korrespondenten) sogar in Regierungskreisen herumgesprochen, dass bei der Verteilung von Treibstoff gegen Devisen nicht alles klappt und dass der reichliche Benzin- 6egen, der sich über die Auslandstouristen ergiesst, zu nicht geringem Teil ganz offen in den « march4 nöir « abfliesst. Die Treibstoffverteilungsstelle im Produktioh6tninisterium hat daher, Zeitungsmeldungen zufolge, beschlossen, in den nächsten Tagen neue Devisenbons auszugeben, die sich Von den bisherigen und damit auch von den inländischen Benzincoupons der Farbe nach deutlich unterscheiden. An offizieller Stelle war über den Plan für eine «olehe Unterach«idung«massnahme bisher nichts Näheres zu erfahren, Sie hat aber natürlich nur dann einen Zweck, wenn man gleichreitig die Ausgabe von Benzin »n ausländische Automobilisten überwacht und die Abgabe von Benzinbons an Inländer bestraft. Mit anderen Worten müsste von jetzt ab hinter jeder französischen Benzinsäule ein Polizist lauern und dafür sorgen, dass Benzin auf Ausländerbons auch wirklich n*ir an Ausländer abgegeben wird. Dass eine derartige Kontrolle sich praktisch ebensowenig durchführen I^sst, wie eine Unterbindung des Schwarzmarkts auf anderen Gebieten, muss immer wieder betont werden. Entweder lüsst man den Dingen ihren Lauf und nimmt — wie es vernünfti('erwe ; t?e d?s Gsnerantornmissariat für Fremdenverkehr in Paris tut — den Standpunkt ein, dass die DevisenbonsresJelunjJ hisfoer ihren Zweck vollauf erfüllt hat. weil sie nämlich der Banque de France reichlich Devisen einbrachte, oder man s^rankt die gewährte TeiJfreiheit neuerdings ein. Dann werd*n die ausländischen Automobilisten mit der Zeit ihre Wa«en eben in ändere, freiere GsfHde lenken, und damit hört auch der Devisensegen auf. » TSCHECHOSLOWAKEI Brief aus der TschecKo Slowakei Während man in Oesterreich das Sonntagsfahrverbot aufhob, wurde es in der Tschechoslowakei eingeführt mit der Begründung, in der ganzen Welt seien zu wenig Treibstoffe vorhanden, es gebe nicht genug Devisen, und die Eigenproduktion könne den in letzter Zeit bedeutend gestiegenen Bedarf — insbesondere im Hinblick auf die Ernte — nicht mehr decken. Die Argumentation mit dem Weltnsangel an Treibstoffen und der Deviseaarmut des Landes mag stimmen, dagegen wirkt die Beweisführung mit der Unzulänglichkeit der Eigenproduktion weniger überzeugend, denn bisher gab es in der Tschechoslowakei genug Benzin, und der erhöhte'Erntebedarf könnte höchstens eine vorübergehende Treibstoffknappheit verursachen. Dem Vernehmen nach gehen aber grosse Mengen in der Tschechoslowakei erzeugten synthetischen Benzins in die. russisch besetzte Zone Deutschlands. Von den etwa 40 000 Motorfahrzeugen, die allein in Prag verkehren, sollen etwa die Hälfte ausser Betrieb gesetzt werden. Auch im übrigen Staatsgebiet ist eine Ueberprüfung der bisher ausgegebenen Fahrbewilligungen und der Ersetzung durch neue im Gang. Vergnügung«- und Erholungsfahrten sind nicht mehr gestattet. Angeblich habe man durch Stichproben festgestellt, dass allein von Prag aus innerhalb von zwei Stunden bU 100 Fahrzeuge ausgefahren feien, deren Ziel die in der Umgebung liegenden Luxuslokale gewesen sein sollen. Durch Entzug der Fahrbewilligung, der Treibstoffzutailung und durch verschärfte Stra&senkontrolle will man nun hiegegen einschreiten. Die schärfere Praxis in der Treibstoffzuteilung hat sich übrigens schon in der letzten Zeit ausgewirkt: Im Gegensatz zu früher kann man jetzt Benzin nicht mehr ohne Coupons zu einem Ueberpi-eis erhalten. Auch sonst hat sich manches geändert — leider nicht zum Vorteil. So ist die Zuteilung von neuen Wagen in den letzten Monaten fast gänzlich eingestellt worden. Einen Skoda- Tudor oder auch nur einen A_ero-Minor zu erstehen, ist fast ausgeschlossen. Es gibt Käufer, die seit Monaten im Besitz eines Zuteilun^sscheineS sind, den Wagen auch voll bezahlt haben, vorläufig jedoch mit schönen Worten vertröstet werden. Begründung: Die Tschechoslowakei müsse vorerst ihren Exportverpflichtungen (insbesondere Polen gegenüber) nachkommen, bevor sie den Inlandsbedarf wieder befriedigen könne. Ebenso unerfreulich sind die Zustände im Reparatursektör. Die Arbeitsmoral hat —' wie übrigens in anderen Ländern auch — stark gelitten, die Kosten sind bedeutend gestiegen, nicht nur weil man heute pro Stunde mehr zahlen muss, sondern weil langsamer gearbeitet wird und daher mehr Arbeitsstunden für ein und dieselbe Arbeit berechnet werden. Geradezu katastrophal aber wirkt 6ich der Mangel an Ersatzteilen aus. Dabei fehlt es nicht etwa an komplizierten Ersatzteilen, sondern oft sind es Kugellager, Dichtungen, ein andermal wieder Glühbirnen oder Sicherungen. Hinzu kommt ein gewisses Desinteressement, sobald ein Betrieb nicht mehr den ursprünglichen Eigentümern gehört, sondern nationalisiert wurd«. Die Leiter solcher Unternehmungen sind Beamte geworden, denen es gleichgültig ist, wie der Umsatz sich gestaltet und ob der Kunde zufrieden ist oder nicht. Mit Ausnahme eines grossen Motorradwettbewerbe« — statt der Internationalen Sechstagefahrt, die aus politischen Gründen nicht, wie ursprünglich festgelegt, in der Tschechoslowakei, sondern in Italien zum Austrag gelangt — wurden sämtliche Sportveranstaltungen abgesagt, teils weil angeblich kein Benzin vorhanden, teils weil die Teilnahme ausländischer Fahrer ungewiss sei. Die vom Auto-» Club herausgegebene Zeitschrift erscheint in reduziertem Umfang und beschränkt sich auf einige offizielle Mitteilungen. Begründung: Es fehle an Papier, In einzelnen Teilen des Landes wird die. Strassenbezeichnung mit viel Mühe und Aufwand erneuert Und ergänzt, in anderen verkommen und verwittern die Signale, und niemand denkt daran, Abhilfe zu schaffen. Es ist immer wieder dasselbe Bild: Auf der einen Seite krampfhafte Bemühungen, etwas zu schaffen, auf der anderen Ueberbürokratisierung und Schwerfälligkeit. Noch ist die Zeit zu kurz, um ein Urteil über die Verstaatlichungen zu fällen; die bisherigen Auswirkungen eröffnen jedoch keine sehr aufmunternden Perspektiven für die Zukunft. Jan Kamenicky. 1 Wilhelm Gutbrod t In Plochingen (Württemberg) ist kürzlich der Begründer der Gutbrod-Standard-Werke, Wilhelm Gutbrod, im Alter von 58 Jahren gestorben. Ausser Borgward war er der einzige deutsche Autoindustrielle mit Eigenfabrikation. Auf dem Standard-Motorrad, das er vor dem Krieg baute, begann u. a. Hermann Lang seine Laufbahn. Nach Kriegsende konzentrierte sich Gutbrod auf die Fabrikation von Kleinlastwagen. Seine letzte Konstruktion ist ein Universalfahrzeug für die Landwirtschaft. ZU VERKAUFEN Studebaker-Lastwagen 1940, 4 Tonnen, mit Schnellgang, 7fach bereift, hydr. Bremsen. Schweizer Kabine. Brücke mit Geländer, 4,06 X 2,1* X 0,65 m. Zustand neuwertig. — Preis Fr. 18 000.— plus Wust. (P 13061Y) 88192 Gebr. Bartsch! AG., Worblaufen. Tel. 4 82 92. Zö VEtKAUFEN Original-Militär-Jeep In neuwertigem Zustand. Preis sehr günstig. Offerten unter Chiffre Z 10205 an die Automobil- Revue. Zürich 23. Günstige OCCASION Saurer-Diesel Typ BLD, mit fester Ladebrücke, 5 m lang, Nützlast 5,5 t, mit dazu passendem, gepolstertem Möbelkasten mit Vorbau, eventuell mit 30plätziger Karosserie. Ernsthafte Selbstkäufer erhalten Auskunft durch Chiffre 09362 der Automobil-Revue, Bern. (36-38 7-Plätzer-Chevrolet1937 Innenlenker, 7-Plätzer, Orig;, in sehr gutem Zustand, Spargäng, Radio und Heizung. Hintersitze Künstleder, Rückwand und Klappsitze neu6 Stoffüberzüge. 69505(87 Garage Majesüc S. A., Lausanne, Telephon 4 87 22- Service des ventes. Günstige Oceasion! Wegen Anschaffung eines schwereren Diesel-Fahrzeuzes zu mkauftn OPEL-BLITZ-LASTWAGEIV 3,5-4 t, 1839, in jutem Zustande. Preis sehr günstigl Offerten uater Chiffre 69557 «.n die Automobil- ReTae. Bern. (37.38 Das stabilisiert« Mineralöl der Gen.-Vertr. f, i, Schweiz: J. Scbnyder, St. Niklausstr. 54, Solothurn larerinBisel ZU VERKAUFEN aus Privathand (37 Lieferungswagen FIAT 19 PS, Preis Fr. 2200.—. sowie ein OPEL. Olympia Cabriolet. 6,5 Pg. 4/5- Plätzer, Preis Fr. 4?00 — Beides gepflegte Wa*en und in tadellosem Zustei. Auskunft: Telephon (041) 6 4127. ZU VERKÄUFER umständehajb. aus Privat De Soto Cabriolet, neuestes Modell, 20 PS, in absolut neuwer* tigern Zustand, 18000 kre gefahren, (37 Offerten unter Chiffre 69473 an die Automobil- Revue, Bern. ZU VERKAUFEN ADLER. Cabriolet vollständig neu revidiert und gut erhalten. Anfragen unter Chiffre J 13293 Y an Publicitas, Bern. ZU Weltrekorde! VERKAUFEN Chevrolet 6 Zyl., 1933, vollständig revidiert, mit' neuen Kolben, in ganz prima Zustand. 69456(37 E. Hoegger, Garage, Gossau (St Gallen). Telephon 8 59 85. Sehr günstig Peugeot 402 Modell 38/39, geräumige, rationelle 5-Plätzer-Limousine, in sehr gutem Zustande, zu nur Fr- 4500.- sofort zu verkaufen. Würth, Emmenbrücke. Telephon (041) 3 58 20. 69457(37 l\l VERKAUFEN wegen Nichtgebrauchg Sportcabriolet 69468(37 Adler Trumpf Speiialkaross. Karmann, Jahrg, 1938, 8 PS, 4-Plätz. Aeusserst günstig. Hans Vogel, Chauffeur, Alpnach-Dorf (Obw.). Telephon (041) 71120. ZU VERKAUFEN Vauxhall 9,8 PS, Mod. 1934, in gutem Zustand, bei sofortiger Wegnahme billig. 88260 Auskunft: Mühleplatz 2, Chur, oder Tel. (081) 212 20. (P 12003 Ch ZU VERKAUFEN ADLER TRUMPF JUN. Cabriolet. Jahrgang 1937, ga-rant. 39000 km selbst gefahren, tadelloser Zustand, Pneu« 90 %. Preis Fr. 4500.—, inkl. 2 Stollenprieus.Frostschützseheib«, Nebellämpe. 88254 Tel. (051) 23 49 23, Zürich. (OFA 6823 Z tAus Privathand t • wegen Nicht^fbrauchs J • äusserst günstig X • zu verkaufen i 1 Terraplane 13 FS, 6 Zylvgepflegte Limousine, in prima Zustand, mj{ Nebellampe und Wa-genheizung. (OFA 6066 R) IDKW-Lief erwägen 7 PS, vollständ. durchrevidiert, mit Aufsteckgatter, Brücke mit Blech verschalt. 88263 K. Kipfer. Zofirigen, Tel. (062) 8 20 74. ZU VERKAUFEN von Privat wegen Nichtgebrauchs (37,38 Lancia Astura Cabriolet Farina 4/5 PL, 8 Zyl., 15 PS, Mod. 1938, in mechanisch sehr gutem Zustand, 6 Pneus, davon 4 St. 80%. Preis äusserst günstig. Offerten unter Chiffre 69427 an die Automobil- Revue, Bern. ZU VERKAUFEN Wolseley Ch»s»is mit Kabine, 3—4 Tonnen, neg eingetroffen, mit Hinterachse-Untersetzung, 8 Gänge. Preis konkurrenzlos. — Garagisten Spezialrabalt. Jos. Rast, Fahrzeugimport - Anhängerbau, Schenken (Kt. Luzern). Telephon (045) 5 75 34. Von Privat günstig zu verkaufen 88289 Opel-Limousine schwarz, in gutem Zustande. Modell 1934, 9,8 PS. 6 Zvlinder. Anfrasen unter Chiffre E 14618 Z an Pubiicitas, Zürich oder Telephon (051) 27 02 81. Dodge-19,2-PS-Lastwagen BERNA- ZUVERKAUFEN ZU VERKAUFEN Tatra- Chevrolet-Lastwagcn 3 Tonnen, Modell 1937, total revidiert, feste Lade Wagen. Typ 87, 8-Zylipder. 15 Steuer-PS, neu Offerten sind zu richten unter Chiffre Z1021 brücke 3,7 m, mit abklappbaren Seitenladen. aufgefrischt, vollständig an die Automobil-Revue, Zürich 23. (3 revidiert, in tadellosem Zustand. ZU VERKAUFEN Skoda- 5-t-Lastwagen International mit Junkers-Dieselmotor und fester, 5 m lang* Wagen, Typ 1001. 4 Zylinder, 6 Steuer-PS. Ladebrücke, für 1948 eingelöst. Der Wagen ist ii, gutem Zustand und wird günstig abgegeben. Zu besichtigen unter vorheriger Anmeldung bei Telephon (031) 4 8161. ZU ZU VERKAUFEN 2,34-Tonnen- HÖRNET, Sportcabriolet Lastwagen 6 Zyl.. 6 PS, Zwillingsvergaser, 2/4-Sitzer, Swal- 1939, Typ L2, 6 Zyl.. 14.8 mit Blachengestell. Modell W. Eicher, low-Karosserie, Mod. 33. PS, Benzinmotor, Farbe Preiswert. (37 rot-schwarz, Spezialaus- Offerten unter Chiffre ZU VERKAUFEN 69485 an die Automobil- Revue. Bern, oder Telephon (056) 2 40 38. führung: Frech-Hoch, Sissach. — Zu besichtigen b.: Standard Lack- u. Farbeiiwerke AG., Zürich-Altstetten, Altsteffenstrasse 74- Telephon 25 53 50. ZU VERKAUFEN Diesel-Kipper Tonnin neuwertig, Schweizer Wagen. (28,30,32 Anfragen unter Chiffre 67973 an die Automobil- Revue. Bern. Küderli & Co., vorm. Baer & Co., Eisenhandlun.-;, Basel. Tel. (061) 2 46 08. 6Di99(37,3S VERKAUFEN BMW-Sportwagen 2-Plätzer, Typ 328, 3 Vergaser, 10,8 PS, neuwertiger Zustand. Günstic abzugeben. Arthur Heuberger. Automobile, Goldach (St. Gallen) Telephon 4 20 51. von Privat 1Vauxhall-Wagen14 9,06 PS. Modell 1947, innen ledergepolstert, 7500 km gefahren. (P3879P) Man wende sich an Maurice Frainier, industriel, Pnjntrut, Route de Cosuve 47. Tel. Bureau 6 16 40, Tel. Privat 6 15 18. GESUCHT Mercedes-Rad K 500 Offerten unter Chiffre 2370« an die Automobil- Revue, Bern.

Nr. 37 - MITTWOCH, 23. ALGIST 19(8 AUTOMOBIL-REVUE 19 SPORTNACHRICHTEN (Fortsetzung von Seite 6) Stand der schweizerischen Automobilmeisterschaft 1948 nach dem Malojarennen 1. lindner M., Bmningen 2. Hirt P., Zollikon 3. Seyffer Robert, Meilen 4. Schmocker F., Lausanne 5. Hirt F. Zürich 6. fChiodo> 7 Bosshard W. Winterthur 8. Scherrer A., Riehen 9 «Peter> 10. Studer J., Bern 11. Aebli K., Uster 12. Roos H., Winterth'." 13. Klaus K., Zürich 14. Macchi P., Luzern 15. Helbling H., Rapperswil 16. Renaud Ch., Cortaillod 17 Moos O., Basel 18. Massara M., Bern 19. Zimmermann M., Zürich 20. de Terra M., Zoflikon 2). Huber ß., Zürich 22. Hajek M. A., Uitikon 23. Sargenti F B., Bern 24. Beck F., Bern 25. Künzi F., Bern 26. Campolongo E., Zürich 27 Wüst W., Zürich 28. Dattner A., Zürich 29. Harre F O., Zürich 30. Schmucki W., Basel 31. v. Tscharner H. K., Bern 31a. Leuenberger A., Riex 31b. Mettraux R., Lausanne 31c. «Willy» 35. Glauser ?., Bern 36. Leuthold L., Chaux-de-Fond; 37 Guggenbühl A., Meilen 38. Schlotterbeck R., Zürich 39 Sommerhaider E., Spiez 40. Baer O., Zürich 41. Minoretti A., Dübendort 42. Fehr H., Kilchberg 43. Gugolz H., Zürich 100,0 94,7 94,1 80,2 82,C 75,1 79,8 85,7 72,1 71,5 70,7 75,3 87,9 94,2 83,0 65,8 94,6 82,5 86,5 68,7 73,0 81,9 35,9 .37.5 29,8 38,8 26,9 13,9 59 4 53,9 0,0 100,0 300,0 99,0 293 7 92^5 292,8 100,0 280,2 93,4 278,2 100,0 275,1 93,6 274,4 — 273,3 100,0 272,1 — 271,5 100,0 270,7 96.4 268,6 92.8 268,0 86.5 267,7 88,4 261,8 '— 258,4 81.0 256,3 88,4 254,9 8«,7 254,2 85.9 253,9 91,4 249,1 — 233,2 95,9 232,3 80,4 227,9 90.1 219,9. 100,0 218,85 89,8 217,7 100,0 213,9 64,3 200,8 — 200,2 100,0 200,0 — 200,0 1CO0 200,0 100,0 200,0 100,0 199,2 96.6 196,6 — 195,0 97,3 191,9 89.3 189,3 100,0 189,2 87.4 188,7 737 179,2 — 159,6 •) Total der zwei besten Resultate am Berg und der Zürcher Zuverlässigkeitsfahrt. Die vorstehende, von uns ermittelte, d. h. nicht offizielle Meisterschafts - Zwischenbilanz nach dem Malojarennen gibt den Stand für alle jene Fahrer wieder, die entweder mindestens drei Resultate (Zuverlässigkeitsfahrt Zürich und zwei Bergrennen) aufweisen oder aber über zwei Ergebnisse aus Bergrennen verfügen und ausserdem für das am nächsten Samstag und Sonntag stattfindende nationale Automobi'lmeeting Gstaad gemeldet haben. Alle auf unserer Zusammenstellung nicht mehr figurierenden Fahrer sind als aus der Meisterschaft ausgeschieden >zu betrachten. Die Stella Alpina letzten Donnerstag begann die sich über vier Etappen erstreckende italienische Zuverlässigkeitsprüfung — «Stella Alpina» — mit Start und Ziel eines jeden Tagespensums in Trient. Gegenüber 0,0 53,4 16,7 36,8 Berg rennen 87,0 100,0 98,9 100,0 96,2 100,0 100,0 95,2 100,0 100,0 100,0 96,9 87,3 87,0 90,4 96,0 80,7 78,6 81,0 96,5 81,9 86,5 100,0 92,8 0,0 100,0 100,0 77,1 82,2 100,0 100,0 100,0 97,0 99,2 82,7 93,3 100,0 89,2 84,6 68,7 83.9 100,0 93,3 99,8 100,0 100,0 0,0 94,6 92,4 95,3 100,0 94,0 81,5 74,4 84,4 67,7 96,6 61,9 83,8 887 84> Mfi 96,4 97,6 100,0 80,05 90,8 100,0 43,6 64,1 10Q,0 100,0 100,0 100,0 92,9 100,0 58,9 91,6 81,2 83,8 75.7 o « £ S 2 5 d«m Vorjahr war eine Zunahme der Beteiligung zu registrieren, und zwar konkurrierten in der Sport- und Tourenwagenklasse insgesamt 58 Fahrer. Die erste Etappe sdhloss verschiedene Pässe in sich. Von den drei Bestplacierten dieser Etappe — Bertone, Bianchetti, Taruffi — konnte sich am zweiten Tag nurmehr Bertone an der Spitze halten. Seinen kleinen Rückstand auf Taruffi im SobnelHgkeitswettbewerb holte er am Berg nicht nur auf, sondern machte hier nodh 49 Sekunden auf seinen schärfsten Verfolger gut. Der grössere Wagen Bianchettis (Klasse bis 1500 cm') verlor nur unwesentlich an Boden. Auf : der dritten Etappe, die ihre «piece de resistance > in zwei respektablen Pässen — Perdoi und Falzarego — hatte, nahm das Duell zwischen Bertone und Toruffi dramatische Formen an; der Vorjahressieger holte sukzessive von seinem nur wenige Minuten betragenden Rückstand auf und notierte am Sohluss des Parcours nurmehr 63 Sekunden Verlust auf den immer noch an der Spitze des Gesamtklassementes liegenden Bertone. Bei den Tourenwagen wechselte die Führung von Morzotto an Macola. Das letzte Tagespensum verlangte von Mann und Maschine nochmals qrosse Anforderungen und war durch einige Ueberraschungen gekennzeichnet. SowoW Taruffi als auch Bianohetti, die beide noch für den ersten Rang in Frage kamen, mussten wegen Kollisionen und den dadurch entstandenen Havarien am Wagen das Rennen aufgeben. Bertone wor es daher ein leichtes, seine Leaderposition zu halten und die zweite Auflage der « Stella Alpina >, die über eine Gesamtdistanz von rund 1400 km ging, eu gewinnen. — Die Resultate: TOURENWAGEN, 750 em'i 1. luigi Bionchi (Fiat) 4:21:07,8; 2. Antonio Mantori (Fiat) 4:23:06,1; 3 Sandro Supci (Fiat) 4:28:13,3. — 1100 cm': 1. Diego Capelli (Fiatl 3:35:15; 2. Bruno Moroni [Fiat) 3:50:34; 3. A. Beltramini (Fiat) 3:51:12,1. — lieber 1100 cm': 1. Primo Bona (Lancia) 3:15:02.3 (beste Tourenwagenzeit); 2 Giovanni Bracco (Lancia) 3:16:04,4; 3. Giannino Morzotio (Lancia) 3:16:55,2; 4. G. Segofredo (Lancia) 3:23:55,1. SPORTWAGEN, 750 cm 1 : 1. Enrico Cone (Fiat) 3:18:18,4; 2. M. Maooioreüi IFiot) 3.-31 .-08.2; 3. Mario Tomasi iFiotl 3.-40.- 51,3. — 1100 cm's.1. Mario Bertone (Fiat-Stanguellini) 2:55:47,1 (absolute Bestzeit). — 1500 cm': 1. dell'Orto Enrico (Lancia) 3:14:28,4. Eine Automobilweltmeisterschaft, zu der Italien und Argentinien die Basis legen Seit mehreren Monaten weilten bekanntlich verschiedene argentinische Rennfahrer sowie Persönlichkeiten des argentinischen Automobil-Clubs in Europa, um — vorab in Italien — die Verhältnisse im Automobilsport im allgemeinen und im Rennwagenbau im besondern zu studieren. Diese Mission hat vergangene Woche, am Vorabend der Abreise der Fahfer Oscar Alfredo Galvez und Juan Manuel Fangio nach Buenos Aires, mit der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen dem italienischen und dem argentinischen Automobil- Ciuta ihr Ende gefunden, das die Schaffung einer Automobilweltmeisterscfiaft zum Inhalt hat. Diese Weltmeisterschaft wird 1949 zum erstenmal ausgetragen. Das Reglement dazu ist in Aus- dessen die Absicht besteht, auch die Automobil- Clubs der übrigen, der FIA angeschlossenen Länder zur Unterzeichnung der Konvention und zur Mitwirkung an der Organisation der Weltmeisterschaft einzuladen, kann man als gewiss annehmen, dass sie ihre Mitarbeit von der Vergebung mindestens eines Meisterschaftsrennens an ihr eigenes Land abhängig machen, wodurch die Zahl von je vier in Italien und Argentinien geplanten Wettbewerben zugunsten anderer Länder automatisch eine Reduktion erfahren dürfte. Die Eröffnung des Ringens um den Titel eines Weltmeisters, der dem Gewinner ausser der vom argentinischen Automobil-Club gestifteten Trophäe einen Barbetrag von mindestens 3 Mill. Lire einbringen soll, findet im Frühjahr in Italien, voraussichtlich in Monza, statt, während das Sohlussrennen im Winter 1949/50 in Buenos Aires zum Austrag kommt. Galvez und Fangio, die letzten Mittwoch im, Flugzeug von Italien Abschied nahmen, haben sich vor ihrer Abreise drei Maserati-Anderthalbliter- Rennwagen mit Zweistufenkompressor zugelegt, mit denen sie in der nächsten Saison die wichtigsten südamerikanischen Rennen und selbstverständlich auch die Rennen um die Weltmeisterschaft zu :bestreiten gedenken. STRASSENVERKEHR Administrahvmassnahmen gegen Motorfahrzeugführer und Radfahrer im 1. Halbjahr 1948. Während des 1. Halbjahres 1948 musste die Pö- HzefcHre'ktion des Kantons Bern gegen fehlbare, bzw. ungeeignete Motorfahrzeugführer und Radfahrer folgende Administrativmassnahmen verfügen: Gegen Motorfahrzeügführer wurden 186 Verwarnungen und 52 Entzüge des Führerausweises ausgesprochen, währenddem in 26 Fällen die Erteilung eines Führerausweises verweigert wurde. Daneben erging an 119 Radfahrer die Aufforderung zur Absolvierung der Fahrprüfung und 2 wurden zu einem Ausbildungskurs zitiert, 20 Verkehrssünder unter den Radfahrern erhielten Verwarnungen und 13m,al verhängte die Polizeidirektion ein Radfahrverbot. AUS DEM GEWERBE Nacht- und Sonntags-Garagendienst in Lausanne. Mangel an Arbeitskräften verunmöglichte bisher den Lausanner Garagen die in anderen Städten bereits bekannte (und von der « A.-R. » auch wiederholt geforderte) Schaffung eines Nacht- und Sonntagsdienstes. Diese Situation hat sich nun geändert, und heute existiert diese Einrichtung auch in der Hauptstadt der Waa