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E_1948_Zeitung_Nr.036

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AÜTOMOBIL.REVUE

AÜTOMOBIL.REVUE MITTWOCH, lt. AUCD3T 1«44 - Nr. 36 Ein Produkt der . GENERAL MOTORS mit den Vorzügen der fuhrenden Marken. EIN NAME, DER VERPFLICHTET SICHER LEISTUNGSFÄHIG WIRTSCHAFTLICH ZiP Ventilbestes USA.-Fabrikat und Lager- Einschleifpaste wasserlöslich, endlich wieder erhältlich bei allen Grossisten, wie ÄCAR AG., Zürich, Bern, Lausanne BACHMANN HENRI, Zürich, Biel, Genf DOLDER B., Ölten ESA, Burgdorf 6ENNHEIMER. Talshrae 58, Zürich, usf. Limmatquai 92 051 Tel. 241.900 Kein Wunder, dafl gerade Groß - Unternehmen, die das Lastwagenproblem durch und durch kennen, BEOPORD den Vorzug geben: Auch der BEDFOKD*Llefcrungtwigtn vwdltnt Ihren Vorzug, dank folgender besonderer Merk« male: 1. Sehr geriurnig: Laderaum 3,08 m*. 2. Gute Zugänglichkeil durch grohe Doppeltür» (1,16X1.04 m) und geringe Höhe «b Boden (0,59 m unbelastet). 3. Geschmeidiger, elastischer Motor (obingest 4-Zylinder-OHV-Motor, 7,34 Steuer-PS.). 4. Angenehme und leichte Schaltung. 5. Leicht, wirtschaftlich, wendig im Verkehr. 6. Hydraulische 4-Radbremsen. 1. Hohe Nutzlast (l 1 /»—5 Tonnen) bei normalem Rerf. •laftd. 2. OOnitlge Oewlchttrerienang evi Vorder» ond Hinlerachse durch die vorgebaute Kabine, Dabei grobe Fahrsicher helL 3. Troll langer BrOcke und gröfjter LedefUche wmi»' hSIInlsmihlg kurzes Fahrzeug mit kleinem Vorbau (wichtig (ür Strafjenübersicht, Parkleren und Garage). «. VortOgnclM Wenaigken, dahat gOnstig für entot Gelinde. Am Berg, in der Stadt, auf kurvenreichen* kleinen Strahen im Vortei 5. Oefrlebe und HlnierachsenOberstrtiung ibid eben, fall« speziell »uf unsere SlrafjenverhülnJste ebge» tlimmL

Nr. 36 - MITTWOCH, 18. AUGUST 1948 AUTOMOBIL-REVUE in Lyon 1947 schwer gestürzt ist und mit Rücksicht auf die erlittenen Verletzungen bis heute pausieren musste, hofft nächstens wieder in die Arena steigen zu können. Um den Beweis zu erbringen, dass er sich wieder in guter Form befindet, hat er vor Vertretern der französischen Sportkommission auf der 6-km-Bahn von Montlhery am Steuer eines neuen 4,5-Liter-Talbot eine Distanz von mehr als 300 km mit über 120 km/h zurückgelegt. Französische Alpensternfahrt Vollständiges, rektifiziertes Klassement Das in der « A.-R. > vom 21. Juli auszugsweise veröffentlichte, die französische Alpensternfahrt betreffende Klassement hat, wie uns der organisierende Automobile-Club de Marseille et Provence mitteilt, verschiedene Aenderungen erfahren. Unter anderm sahen sich die Veranstalter veranlasst, den einzigen Schweizer Teilnehmer, de Wurstemberger (Genf), zu disqualifizieren, was darauf zurückzuführen ist, dass dieser Fahrer auf der letzten Etappe infolge eines Verkehrszwischenfalles_ und der damit verbundenen polizeilichen Abklärung lange zurückgehalten wurde, so dass er am Ziel in Nizza erst nach Ablauf der reglementarischen Frist d. h. nach Aufhebung der Kontrolle, eintraf. KLASSEMENT Gruppe über 3000 cem Punkte 1. Appleyard, England SS Jaguar 0 2. Potter, England Allarcf , 0 3 Fontana Griechenland Ford 314,18 4. Fabre-Gasbas, Spanien Talbot 488,25 5 Reichmann Holland Bentley 646,20 6. Kneppert, Frankreich Hotchkiss 767 7. Soler, Spanien Ford 866 8. Donat, Frankreich Delahaye 1335 9. Ginn Skelton, England Ford 1470 Gruppe 2001—3000 eem 1. Healey, England Healey Gruppe 1501—2000 eem 1. Murray-Frame, England Sunbeam 2. Gautruche-Mazalon, Frankreich Citroen 3. Gerakis, Griechenland Citroen 4. Garrad, England Sunbeam 5. Chenaux-Gobba, Frankreich Citroen 6. Mme. Brun, Frankreich Citroen 7 Rossdorp, Belgien Standard Gruppe 1101—1500 eem 1. Descollas, Frankreich Lancia 2. Claude-Clause, Frankreich Lancia 3. Richmond, England H.R.G. 4. Gott, England H.R.G. 5. Fuhrmann, Belgien M G 6. Mrs. Mitchell, England H.R.G. Gruppe 751—1100 eem 1. Richards, England H.R.G 2. Auriac, Frankreich Simca 3. David, Frankreich Simca 4. Ross, England H.R.G. 5. Vilain, Frankreich Simca' 6. London, Frankreich Renoult o 31,95 177,60 1036,50 1316 1319,40 0 0 47,60 176,40 701 913,50 0 0,8 354 919,50 1666,8 Nuvolari, der Unverwüstliche, der am Grossen Preis von Frankreich auftauchte und Villoresi am Volant des 2-Liter-Maserati ablöste, nachdem man ihn seit Bari an keinem Rennen mehr gesehen, soll mit der Absicht umgehen, beim Grossen Preis von Albi (29. August) nicht nur auf einem Rennwagen, sondern — on revient touiours ä ses premieres amours — auch mit einem Motorrad, einer Gilera, in die Arena zu steigen. 24 Unser Schnappsehuss vom Grossen Preis von Zandvoort, der am Samstag vor ach) Tagen auf einer neuen Piste mit ousschliesslich britischer Beteiligung ausgetragen wurde, zeigt eine Gruppe von Konkurrenten in der Kurve vor der Haupttribüne Italien Wiederherstellung der Monza-Bahn beschlossen In der von den zuständigen italienischen Automobilsportbehörden seit nahezu Jahresfrist ventilierten Frage, ob eine Wiederherstellung des im Kriege arg mitgenommenen Autodroms von Monza oder die Schaffung einer vollkommen neuen Piste ins Auge zu fassen sei, ist nunmehr, wie wir einer Mitteilung des italienischen Automobil-Clubs entnehmen, ein endgültiger Entscheid gefallen. Darnach sind der Automobil-Club von Mailand sowie die Gemeinden Monza und Mailand • übereingekommen, die Ausbesserung der Monza-Bahn und ihrer technischen Anlagen (Tribünen etc.) mit allen Mitteln zu fördern, so dass der vom italienischen AutomobH-Club bestimmte Kommissär den AC von Mailand formell beauftragt hat, die Aufnahme der Instandstellungsarbeiten sofort in die Wege eu leiten, nachdem auch das Problem der Finanzierung — die Gesamtkosten werden auf 100 Mill. Lire veranschlagt — bereits weitgehend gelöst werden konnte. Anderseits wird der Automobil-Club der lomibardiscben Kapitale die Geschäfte der Moniza- Bahn solange betreuen, als der seinerzeit zwischen dem AC von Italien und der Gemeinde Monza abgeschlossene Vertrag betreffend die Ueberlassung des Geländes noch rechtskräftig ist. d.h. bis 1951. Bereits hat in Monza ein emsiges Treiben eingesetzt. Waren schon vor Mitte dieses Monats um die 200 Arbeiter mit der Ausbesserung der eigentlichen 6,5 km langen Piste beschäftigt — die Geraden erhalten einen Betonbelag, wogegen man die Kurven mW Kleinpflästerung zu versehen gedenkt (die Anlage der berüchtigten LesmcHKurve soll darüber hinaus eine Korrektur erfahren, die sich seit langem aufdrängte) —, so wird diese Zahl binnen kurzem auf 1000 ansteigen, da auch Tribünen mit •insgesamt 8000 Siteplätzen erstellt werden müssen. Man hofft, der Wiederaufbau von Monza werde so rasche Fortschritte machen, dass möglicherweise sohon für Mitte Oktober mit der Einweihung der Piste gerechnet werden kann, wobei die Absicht besteht, das Eröffnungsrennen in Verbindung mit einer nationalen Lotterie durchzuführen. Ascari (Maserati) gewann das Rundrennen von Pescara Auf der 25,5 km langen Rundstrecke von Pescara, auf der vor dem Kriege Jahr um Jahr um die Coppa Acerbo gefochten wurde, gelangte am vergangenen Sonntag ein Rennen über 20 Runden nach der internationalen Sportwagenformel zum Austrag, zu dem 44 Konkurrenten antraten, von denen jedooh nur 18, d. h. 40,9 %, das Zielband guerten. Vom Start weg entbrannte ein heftiger Zweikampf zwischen dem an der Spitze liegenden Sommer auf Ferrari und den ihn verfolgenden Maseratifahrern Villoresi und Ascani, wobei alle drei ein Tempo anschlugen, als handle es sich um ein Kurzdistanzrennen, bei dem es die Entscheidung möglichst rasch zu erzwingen gelte. Die erste Ueberrasdhung setzte es in der 3. Runde ab, als Ascari mit gebrochener Aufhängung an die Boxen trudelte und auf Grund einer bestehenden Abmachung die Fahrt mit dem Wagen Braccos fortsetzte. Bis zur neunten Runde blieb an der Front alles beim alten, rndem Sommer, von Villoresi unaufhörlich gerietet, das Feld behauptete, während Ascari, Cortese (Ferrari) und Graf Sterzi (ebenfalls Ferrari) die nächsten Plätze belegten. In der 10. Runde fuhr Ascari zum Tanken ans Ersatzteilloger. Dabei passierte seinem allzueifrigen Helfer das Malheur, dass er Benzin verschüttete, das sich am Auspuffrohr entzündete, weshalb im Handumdrehen Flammen emporzüngelten, die glücklicherweise im Keime erstickt werden konnten, so dass der Wiederaufnahme des Rennens nichts-entgegenstand. Einen weitern dramatischen Höhepunkt erreichte das Geschehen in der 17. Runde, ols Sommer seit Sekunden und schliesslioh Minuten überfällig war und man auch nach Villoresi vergeblich Ausschau hielt, dieweil Ascari die Führung des Reigens übernommen hatte. Die Aufklärung liess nicht lange auf sich warten: Sommer schob seinen Wogen auf der dem Meer entlang führenden Geraden vor sich hin, nachdem der Motor nicht mehr mitzutun geruhte, und auch Villoresi, der übrigens in der 7. Runde ein Rad und in der 16. Kerzen hatte wechseln müssen, lag mit Maschinenschaden endgültig fest. Nach diesem zweifachen Theatercoup war für Ascari die Bahn frei zum Sieg, und Graf Sterzi, der neben dem Spitzenreiter als einziger das volle Pensum unter Dach brachte, rettete für Ferrari den Ehrenplatz. Cortese hatte das Pech, dass seinem Gefährt wenige hundert Meter vor Beendigung des Rennens die Puste ausging, so dass er es aus eigener Kraft ins Ziel schieben musste, wodurch der Franzose Rosier auf dem 4,5-Liter-Talbot auf den dritten Platz kam. In der Wertungsgruppe bis 1500 cm s , wo die Cisitalias unbestritten führten, hiess der Sieger Taruffi, nachdem Scagliarini, der ihm bis zur 16. Runde wfie eine Klette an den Fersen gehangen, infolge eines Lenkstangenbruchs ins Gelände hinaus geraten wor. DIE BESTEN RESULTATE (20 Runden ä 25,5 km = 510 km) 1. Ascari/Bracco, Maserati 2000 3 h 48'T9,4" - 134,020 km/h 2. Sterzi, Ferrari 2000 3 h 59'59,0" 3. Rosier, Frankreich, Talbot 4500 19 Runden 4. Taruffi, Cisitalia 1200 19 Runden (Erster der Gruppe bis 1500 cm») 5. Cortese, Ferrari 2000 19 Runden 6. Bernabei Cisitalia 1200 19 Runden 7 Bonett.0, Cisitalia 1200 19 Runden Schnellste Runden: Villoresi in 10*51,4" = 140,926 km/h. Gruppe bis 1500 cm*: Scagliarini in 11*52/" = 104,926 km/h. Der Grosse Preis von Italien in Turin, der am 5. September auf der 4,8 km langen Rundstrecke im Valentino-Park stattfindet (und an dem 20 Fahrzeuge Start berechtigt sind), wird nach der internationalen Formel I über eine Distanz von 75 Runden = 360 km gefahren. Die Beteiligung von Alfa Romeo mit drei oder vier Wagen steht schon jetzt fest. Mit besonderm Interesse sieht man sodann der Feuerprobe des neuen 1,5-Liter-Ferrari- Rennwagens mit Kompressor entgegen, von denen einer, wie man weiss, dem Franzosen Sommer anvertraut werden soll. Dass im übrigen auch Farina und Villoresi auf Maserati sowie die bekanntesten Franzosen auf Talbot und Delahaye mit von der Partie sein werden, während zwefi oder drei auf 1200 cm 3 ausgebohrte Cisitalia rrwt Stuck, Taruffi und Bonetto das Feld ergänzen, darf man ebenfalls als gewiss annehmen. Als Auftakt zum Gran Premio steigt am Samstag, dem 4. September, ein Rennen für Sportwagen der Gruope 750 cm 3 csser... ...als vor dem Krieg DER QUALITÄTSPNEU Die ToTkriegi-FabrikatioR n fitertrtffei. Ist «n* schwer», aber — nickt unmöglich! Leislnnf. Uli heutigen SOLEX-Vergaser zeichnen sich durch Um Eiinschalt ans. Sie sind O Q besser als vor dem Krieg! Dieses Resultat war nur mSgfich. dank der Hingabe und Fähigkeit «er SOLEX-Technflcer. der Forschungen und Modernisierung in 4a S 0 LE X - LahnrahirieiL ien besonderen Herstetlnngs- und 1 Kontrollverfahren, nnter denen eine ausschlaggebende Rolle dem pneumatischen SOLEX-Mikrometer zufällt, der heute in jedem Stadium bei der Fabrikation der SOLEX-Veraaser verwendet wir! Besser als vor dem Krieg! SOLEX-Vergaser existieren heute in verbesserter Qualität und Ausführung für alle europäischen und amerikanischen Wigen. Haben Sie schon einen? Winn nicht, fragen Sie Ihren Garagisten um Auskunft. S.A. pour la vente «n Suisse du pneu Englebcrt, GENEVE 3, ru« Louis-Duchosal. Tel. (022) 5 23 87 Generalvertretung für die Schweiz: HENRI BACHMANN, BIEL - ZÜRICH - GENF