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E_1948_Zeitung_Nr.040

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12 AUTOMOBIL REVUE

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AUTOMOBIL REWE Nr.40 —n. BLATT BERN, 15. SEPTEMBER 1948 A 70 HAMPSHIRE Di* neue Limousine zeigt die vom A 40 her bekannte Linienführung. Die nicht zu breite, gut proportionierte Vorderfront unterscheidet sich vom kleinen Modell durch die Standlampen und eine massivere Stoßstange. Zwei neue Austin-Modelle A70, eine Limousine mit dem Motor des Typs «16», einem neuen Fahrgestell und neuer Karosserie. — A 90, ein sportliches Cabriolet mit hoher Fahrleistung Am letzten Freitag sind in England neue Modelle von Austin herausgekommen, die für die jetzigen britischen Tendenzen als typisch be-' zeichnet werden dürfen. Nicht nur stehen sie im Zeichen maximaler Rationalisierung und Vereinfachung, die sich über die gesamte Modellreihe erstrecken und die Herstellungskosten möglichst tief halten sollen, sondern in ihren Hauptmerkmalen sind sie Vertreter der englischen Nachkriegsbauweise mit grosser Kraftreserve, äusserlich möglichst knappen Abmessungen bei guter Ausnützung des Innenraumes und Modernisierung der Linien. Die laufenden Austin-Typen werden mit Zahlen bezeichnet, die ungefähr der Höchstleistung der Motoren in Brems-PS entsprechen. BLICK IN DEN INNENRAUM Die beiden Vordersitze des A 70»sind so nahe zusammengeschoben, dass sie wie eine gemeinsame Sitzbank wirken. Die Stoffpolsterung ist mit Leder abgesetzt. Mit den beiden Modellen A 70 und A 90 umfasst die Reihe nunmehr folgende Varianten: A40: Viersitzige Kleinwagen, 1,2 Liter, 4 Zyl.; A 70: Vier- bis fünfsitzige Limousine, 2,2 Liter, 4 Zylinder; A90: Viersitziges Cabriolet, 2,7 Liter, 4 Zylinder; A 125 und A 135: Sechssitzige Luxuslimousinen, 4,0 Liter. 6 Zylinder. Daneben wird der bisherige Typ « 16 » mit dem gleichen Motor wie der neue A 70 weitergebaut werden. Das Ausmass der Rationalisierung zeigt sich erst bei genauem Studium. So werden für die kleineren Typen, wo angängig, gleiche Fahrgestellteile, Karosseriepreßstücke etc. verwendet; der neue Motor des A90 besitzt gleiche Abmessungen, aber 2 Zylinder weniger als die A 125 und 135, insgesamt werden nur drei Getriebemodelle hergestellt usw. Da die Austin-Werke, die von jeher auf die lange Lebensdauer ihrer Produkte besonderen Wert legten, im allgemeinen die Bestandteile ihrer Fahrzeuge reichlich zu dimensionieren pflegen, sind ihre Kleinwagen nicht bis aufs letzte auf Leichtbau und Billigkeit hin konstruiert; soweit sie Teile der grösseren Typen verwenden, resultiert daraus eine weitere Reserve für langdauernde Beanspruchung. Diese Konstruktionsart ist auch in den USA verbreitet in der richtigen Erkenntnis, dass der Käufer eines einfacheren, kleineren Wagens nicht allzugrosse Opfer an Dauerhaftigkeit bringen will oder kann. Während aber die früheren Austin-Typen mit verhältnismässig kleinen und wenig entwickelten Motoren versehen wurden, haben Fortschritte in der Forschung es ermöglicht, höhere Literleistungen ohne Einbusse an Laufdauer zu erreichen; zudem werden im Verhältnis zum Gesamtgewicht heute wesentlich grössere Motoren eingebaut, die nicht so stark beansprucht werden und den Wagen ausserdem die gerade für unsere Verhaltnisse erwünschte kräftige Beschleunigung und Bergsteigefähigkeit vermitteln. Diese Merkmale treffen besonders •für die neuen Modelle zu. A 70 Hampshire — eine viertürige Limousine. Der A70, der als viertürige, 4—6sitzige Limousine gebaut wird, verdankt seine Entstehung der starken Exporttätigkeit der englischen Industrie sowie der schon früher erwähnten neuen Besteuerungsformel, die den Weg zu grösseren Hubvolumina freigab. Wie sein kleinerer Bruder, der sehr erfolgreiche A40, wird auch der grössere Typ auf dem schweizerischen Markt eine bedeutende Rolle spielen können. Die Interessenten für mittelgrosse Wagen verlangen ja mit Recht keine Reduktion der Leistung, wenn sie auch kleinere Abmessungen benötigen. In der Linienführung gleicht der A 70 dem A 40, von dem er bestimmte Teile, wie Türen, Kühlerform etc., übernommen hat. Dagegen ist er länger und wesentlich breiter, und sein Kofferraum zeigt schon von aussen grössere Dimensionen. Mit einem Gesamtgewicht von etwas mehr als 1200 kg (leer, trocken) gehört er noch zu den leichten Wagen, wenn man berücksichtigt, was heute alles als obligatorisches Zubehör auch für kleinere Modelle verlangt wird. Der Motor, ein Vierzylinder mit 2199 cm' Hubvolumen, ist in der Schweiz kein Unbekannter, entspricht er doch genau der Maschine des Typs « 16 >, des ersten Nachkriegsmodells von Austin, der als einer der ersten Wagen nach Kriegsende überhaupt wieder fabriziert wurde und in einer nicht unbeträchtlichen Anzahl in unser Land gekommen ist. Schon jener Wagen besass eine hohe Fahrleistung, wie sie u. a. auch anlässlich einer Parforcetour zum Genfer Salon dieses Jahres zum Ausdruck kam; nachdem das Modell A 70 fast 150 kg weniger wiegt und etwas höhere Uebersetzungsverhältnisse zeigt, wird es sich dank des günstigeren Leistungsgewichtes als noch lebendigerer Wagen erweisen. Dass der grosse Vierzylindermotor von über 10 Steuer-PS wieder Aufmerksamkeit von Seiten der Konstrukteure gefunden hat, ist bestimmt zu begrüssen, da der mangelnde Massenausgleich, der sich früher durch Schwingungen und unrunden Lauf bemerkbar machte, mit Hilfe der elastischen Motorlagerung sowie der Geräusch- und Vibrationsisolation der Karosserie wohl an und für sich nicht verschwindet, aber von den Insassen kaum mehr festgestellt werden kann. Einer seiner Vorteile aber liegt darin, dass seine kurze Baulänge gestattet, die Maschine ziemlich symmetrisch über oder sogar eher etwas vor der Mitte der Vorderräder anzubringen, wobei die Zylinderanordnung in Linie beibehalten werden kann. Dadurch lassen sich beide Sitzreihen nach vorn schieben, und die hinteren Sitze kommen daher, was früher bei grossen Wagen selten und bei Kleinwagen nie der Fall war, vor die Hinterachse zu liegen. (Es sei hier doch erwähnt, dass Austin seit Jahren in dieser Richtung arbeitet und schon der « 10-4 > von 1932 in diesem Punkt der Entwicklung vorausgegriffen hatte.) Dadurch ist es möglich, einen Wagen zu bauen, der, wie der Austin A 70, bei einem Radstand von nur 243 cm ein geräumiges Inneres und richtig verteilte Sitze besitzt. Bei voller Belastung entsteht ferner eine Gewichtsverteilung, die dem Optimum sehr nahe kommt. In seinen Konstruktionsdetails verlässt der Motor die heutigen Tendenzen in keiner Weise: immerhin kommt er fast auf 8 PS pro Liter und 1000 Touren (die Höchstleistung wird schon bei NEUE ARMATURENBRETTER Oben die Instrumente des A 90, die auch einen Drehzahlmesser einschliessen. Unten das Armaturenbrett des A 70, der mit Rechts- und Linkslenkung gebaut wird. 3800 T/min abgegeben), was für seinen guten totalen Wirkungsgrad bei einer nicht übertrieben hohen Verdichtung von 6,8 :1 spricht. Die Höchstleistung von 65 Brems-PS ist gleich geblieben wie diejenige des letzten « 16 »-Motors, der bereits etwas leistungsfähiger gemacht worden war; da der Wagen selbst mit 4 Personen (300 kg) noch ein Leistungsgewicht von 24 kg/ PS besitzt, gehört er zweifellos unter die lebendigen Zweilitertypen. Das höchste Drehmoment wird bei 2200 T/min erzielt, was Geschwindigkeiten von rund 65 und 50 km/h im vierten und dritten Gang entspricht und somit darauf hindeutet, in welchem Bereich der kräftigste Anzug zu erwarten ist. Zur Zeit sind nunmehr alle Motoren von Austin mit hängenden Ventilen versehen, was an und für sich die alte Frage nach der besten Ventilsteuerung nicht entscheidet, aber hier doch eine höhere Motorleistung mit sich brachte. Auch der A 70 hat die seitliche, durch eine geräuscharme 'Kette angetriebene Nockenwelle und Stoßstangen mit Kipphebeln. Nocken- und Kurbelwelle sind je dreimal auf sehr dünnen Lager- ANGLO-AMER CAN STYLE Das Cabriolet Atlantic auf dem Chassis A90 stellt für Austin und die englische Industrie ein völliges Novum dar. Die Karosserie zeigt amerikanische Einflüsse (automatische Dach- und Fensterbetätigung, geschwungene Linien, hinten über Räder hinaus gebaut), während die Chassisspezifikation mit der hohen Uterleistung des Motors aus der sportlichen europäischen Schule stammt. Die Fabrikation wird erst 1949 aufgenommen werden. NEUE AUSTIN-MODELLE A-70 Hampshire Limousine MOTOR: 11,2 Steuer-PS, 4 Zyl. in Linie, 79,4x111,1 mm, Hubvolumen 2199 cm 1 , Verdichtung 6,8:1, Höchstleistung 65 PS (64 HP) bei 3800 T/min, spez. Leistung 29,6 PS/Liter, max. Drehmoment 13,3 mkg bei 2200 T/min, mittl. Kolbengeschwindigkeit bei 3800 T/min 14,1 m/sec, dreimal gelagerte Kurbelwelle mit Gegengewichten hängende Ventile in Gusszylinderkopf, Antrieb durch Stoßstangen und Kipphebel von seitlicher Nockenwelle, Druck-Umlaufschmierung mit Oelfiller, Oelwanne 5,6 Liter, Filter 1,1 Liter, Umlaufkühlung mit Pumpe und Ventilator, Zenith-Fallstromvergaser, Köhlerinhalt 11,2 Liter, Batteriezündung, elektr. Anlage 12 V. KRAFTÜBERTRAGUNG: Ejnplatten-Trockenkupplung, Viergang-Normalgetriebe, Lenkradschaltung, 4 Gänge, 2., 3. und 4. synchronisiert und geräuscharm, Uebersetzungsverhältnisse 4. Gang 4,125:1, 3. Gang 5,84:1, 2. Gang 9,28:1, 1. Gang 15,34:1, Rückwärtsgang 19,73:1, Oelpumpe im Getriebe, Hardy-Spicer Kardanwelle mit nadelgelagerten Universalgelenken, ipiralverzahnter Hinterachsantrieb, Achsen % schwebend. FAHRGESTELL; Normalrahmen, feilweise Kastenträger, Kreuztraverse, vordere Einzelradaufhängung mit Dreieck-Querlenker und Schraubenfeder, doppeltwirkende hydr. Stossdämpfer, starre Hinterachse, Halbelliptikfedern mit Zinkeinlagen, doppeltwirkende hydr. Stossdämpfer und Torsionsstabilisator, Girling-russbremse (vorn hydraulisch, hinten mechanisch), vorn 2 Primärbacken Lenkung mit Finger und Schnecke, Benzintankinhalt 56 Liter, Reifen 5-50—16. ABMESSUNGEN, GEWICHT: Radstand 243 cm, Spurweite vorn 134 cm, hinten 140 cm, Longe 415 cm, Breite 169 cm, Höhe 165 cm, Leergewicht trocken 1219 kg, mit Wasser und Benzin ca. 1280 kg fahrbereit. FAHRLEISTUNGSDATEN: Leistungsgewicht leer trocken ca. 18,8 kg/PS, spez. Hubvolumen leer ca. 1,80 Liter/Tonne. GESCHWINDIGKEITS-DREHZAHLVERHALTNIS (Theor.,Drehzahl kann überHächstl. gesteigert werden) Drehzahl/min 1. Gang 2. Gang 3. Gang 4. Gang ca.km/h ca.km/h ea.km/h ca.km/h 1000 8,1 13,3 22,2 29,9 2200 (max. Drehm.) 17,8 29,3 48,8 65,8 3800 (max. Leist.) 30,8 50,5 84,4 114,6 Motordrehzahl bei 100 km/h. im 4. Gang: 3340/min, im 3. Gang: 4500/min. Luftdurchsatz im 4. Gang 2206 Ukm, spez. Luftdurchsatz trocken 1810 L/Tonnen-km. PREIS: Viertürige, ca. 4—6sitzige Limousine mit Heizung, Defroster und Schiebedach ca. Fr. 11 850.— ohne WUST. A-90 Atlantic Cabriolet Gleich wie A 70 mit Ausnahme der folgenden Daten: MOTOR: 13,54 Steuer-PS, Bohrung 87,3 mm, Hubvolumen 2660 cm 1 , Verdichtung 7,5:1, Höchstleistung 89 PS bei 4000 T/min, spez. Leistung 33,1 PS/Liter, max. Drehmoment 17,2 mkg bei 2500 T/min, mittl. Kolbengeschwindigkeit bei 4000 T/min 14,8 m/sec, 2 S. U.-Vergaser. KRAFTÜBERTRAGUNG: Uebersetzungsverhältnisse 4. Gang 3.667:1, 3. Gang 5,19:1, 2. Gang 8,25:1, 1. Gang 13,65:1, Rückwärtsgang 17,528:1. ABMESSUNGEN, GEWICHT: Länge 449 cm. Breite 178 cm, Höhe 152 cm, Leergewicht trocken 1270 kg, fahrbereit im Wasser und Benzin ca. 1320 kg. FAHRLEISTUNGEN: Leistungsgewicht leer trocken ca. 14,3 kg/PS, spez. Hubvolumen leer ca. 2,10 Liter/ Tonne. GESCHWINDIGKEITS-DREHZAHLVERHÄLTNIS (Theor., Drehzahl kann über Höchst!, gesteigert werden) Drehzahl/min I.Gang 2. Gang 3. Gang 4. Gang ca.km/h ca.km/h ca.km/h ca.km/h 1000 9,1 15,1 23,8 33,7 2500 (max. Drehm.) 227 37,8 59,6 84,4 4000 (max. Leist.) 36,3 60,6 95,3 135,0 Motordrehzahl bei 100 km/h im 4. Gang: 2965/min, im 3. Gang: 4190/min. Luftdurchsatz im 4. Gang 2367 L/km, spez. Luftdurchsatz leer 1870 L/Tonnen-km. PREIS: Viersilbiges, zweitüriges Cabriolet mit autom. Verdeck und Heizung mit Defroster voraussichtlich ca. Fr. 17 500.—, lieferbar Anfang 1949. schalen (wie sie neuerdings sogar im Bau von Grand - Prix - Rennwagen angewendet werden) gelagert; die Kurbelwelle ist mit Gegengewichten versehen. Ein kleines, auf die Dauerleistung Einfluss ausübendes Detail ist der Nockenwellen- DAS HECK DES AW Die Linienführung der Seitenwand und des Koffers ist aus diesem Bild erkennbar Ein Stück der Radverschalung kann beim * Reifenwechsel abgenommen werden: Kettenspanner aus synthetischem Gummi. Die Ventile sind mit Abdichtungen versehen, um zu vermeiden, dass Oel den Schäften entlang in die Brennkammern fliesst, was bei Motoren mit Hängeventilen vorkommen kann. Die Auspuffventile bestehen aus einem hitze- und korrosionsbeständigen Spezialstahl. Im Schmiersystem liegt ein Durchflussfilter mit der grossen Kapazität von 1,1 Liter; da man heute die Wichtigkeit des Oelzustandes für die Schmierung erkannt hat, gehört die Oelreinigung zu den wichtigsten Forderungen. Im übrigen werden Haupt-, Pleuel- und Nockenwellenlager sowie diejenigen der Kipphebelwelle durch Druckleitungen geschmiert; Bohrungen in den Hauptlagern sorgen für Spritzschmierung der Zylinderwände. Pro Leichtmetallkolben sind drei Ringe (zwei Kompressions-, ein Oelabstreifring) vorgesehen; die Kolbenflächen sind im Interesse einer möglichst geringen Abnützung anodisiert. Die Zylinderwände werden auf ihre gesamte Länge mit Kühlwasser umgeben. Die Kühlung umfasst eine Wasserpumpe, Thermostat und Ventilator; um Kühlwasser- oder Frostschutzmittelverlust durch den Ueberlauf zu vermeiden, ist ein Expansionsgefäss vorhanden und der Kühlmittelkreislauf geschlossen; er öffnet sich erst bei einem gewissen Ueberdruck. Kühlwasser wird besonders gegen die wärmsten Motorteile, wie Wände der Kerzenlöcher und Auspuffkanäle, gerichtet. Das elektrische System umfasst eine 12-Volt-Anlage, Batteriezündung sowie eine gekühlte Lichtmaschine mit Spannungsregler. Der