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E_1948_Zeitung_Nr.040

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16 AUTOMOBIL REVUE

16 AUTOMOBIL REVUE Mnrvocn, IS. SEPTEMBER m« - Nr. 40 Die Voraussage der Fahrleistung von Nutzfahrzeugen Gl. 7. ERREICHBARE GESCHWINDIGKEIT: G. 11 ERREICHBARE BESCHLEUNIGUNG: — (Nw + NU + NR + Ns) * 270 in m/sec 1 (m + k) • v In diesen beiden Gleichungen bedeuten: NMotor = Leistung, die bei der gegebenen Geschwindigkeit v und der entsprechenden Motordrehzahl vom Motor an die Kupplung abgegeben wird. Dabei ist der Höheneinfluss durch die Gl. 5 gegeben: NMotor in Höhe H =» NMotor in Höhe 0. (1—0,0001 H) wobei die Höhe H in Metern einzusetzen ist, (ü = Uebertragungsverluste, gegeben durch Gl. 4a und 4b: Nu = 1,01 + 0,00197 n in PS für leichtere Fahrzeuge NU = 1,01+ 0,00425 n in PS • für mittelschwere und schwere Fahrzeuge, wobei n = Motordrehzahl in T/min N\v = Vom Luftwiderstand absorbierte Leistung, gegeben durch Gl. 2: Nw ^ °' 0047 . p . v 3 in PS NU NMotor — (NU + Nw) • 27 000 in kg 7,6 + 0,056 v + C v + s) 10 G — .— •—— wobei F = Stirnfläche des Fahrzeugs in m'j v = Fahrzeuggeschwindigkeit in km/h, C = Kennzeichnende Grosse für den Widerstand der Strassenoberflächei in Promille des Fahrzeuggewichtes G, also dimensionslos. Liegt im allgemeinen zwischen 10 und 15 kg pro 1000 kg Fährzeuggewicht, s = Steigung der Fahrbahn, in %. NR = Vom Rollwiderstand absorbierte Leistung, gegeben durch Gl. li NR - (7,6 + 0,056 v + G) „?'l in PS Ns •» Von der Fahrbahnsteigung absorbierte Leistung, nach Gl. 3: In sämtlichen Formeln bedeutet ferner G = Totales Fahrzeuggewicht mit Zuladung. m = Masse des Fahrzeugs, total mit Zuladung, nach Gl. 9: m ~ G/g in kg sec/m 5 , wobei g = Erdbeschleunigung = 9,81 m/sec*, k = Trägheit der rotierenden Massen, nach Gl. 8: J, UE 2 • J • • 2 ) — in kg seetym wobei: J t = Massenträgheitemoment der Räder in kg/m 2 ; r = Radius der Räder, belastet, in m; UE = Totales Uebersetzungsverhältnie zwischen Motor und Hinterachse; J 2 = Massenträgheitsmornent von Kurbelwelle, Schwungrad und Kupplung in kg/m 2 ; g = Erdbeschleunigung = 9,81 m/sec*. Hierin bedeuten: G = Totales Fahrzeugjjewicht; g = Erdbeschleunigung = 9,81 in/sec 2 . 3. Die Ueberschusszugkraft aa den Treibrädern. *o .c OS NMotor — (Nw + NU + NR + Ns) • 270 n n 20 25 30 Geschwindigkeit km/h widerständen die Zugkraft P, die als überschüssige, beschleunigende Zugkraft verfügbar ist, = Null wird. 4. Die erreichbare Beschleunigung. Aus der einfachen Newtonschen Beziehung P = (m + kl , a folgt: NMotor—(NW+NÜ + NR + Ns )• 270 i n (m + k) • v m / sec * (GL U\ Den Vergleich der auf Grund der Gleichung 11 errechneten Beschleunigungen in Funktion der Ausgangsgeschwindigkeit mit den Ergebnissen von Fahrversuchen zeigt ein weiteres Diagramm. Das Versuchsfahrzeug war ein dreiachsiger Sattelschlepper mit einem Totalgewicht von 11 800 kg. Die Fahrt erfolgte auf ebener Versuchsstrecke im 3. Gang. Die Uebereinstimmung der Rechenergebnisse mit den Versuchsdaten ist in die Augen springend. • (Nach « SAE-Joirrnal », April 1948. Bearbeitung -el.) iS TECHNISCHE NOTIZEN Fabrikrevidierte Motoren. Ein neu eingeführter Reparaturdienst der Morrk Motors Ltd. ermöglicht es der Firma, wöchentlich rund 500 Motoren älterer Modelle 6erienmässig zu revidieren, wobei sogenannte « echanges Standard», d. h. das Auswechseln des gesamten Motorblocks, vorgesehen sind. (nop) Vorderradeinstellunjf bei Ford. Ein neuer Apparat der Ford-Werke, der in allen Fabriken für Ford-, Mercury- und Lincoln-Modelle benützt wird, sorgt für genaue Einstellung der Vorderräder an fertiggestellten Fahrzeugen; im Gegensatz zu früheren Apparaten drehen die Räder tei der Kontrolle mit einer Drehzahl, die 50 km/n auf der Strasse entspricht. Dieses Vorgehen verbessert die Fahreigenschaften der fabrikneuen Wagen. (ww) Neuer Fahrtrichtungsanzeiger. Durch die Firma D. Thomas in Göppingen (Württemberg) wird ein neuartiger Fahrtrichtungsanzeiger hergestellt, in dem sich der Mechanismus zur Betätigung de6 Winkarmes im Anzeigearm selbst befindet. Dieser ist in einer Bakelitverkapslung gelagert, so dass ein hermetischer Ab- 6chlu6s gegen Witterungseinflüsse erreicht und gleichzeitig die Kurzschlussgefahr vermieden wird. Infolge des Fehlens eines Uebertragungsgestänges kann dieser Winker vor allem als Einbauzeiger verwendet werden. Es wird ferner betont, dass ein Hängenbleiben des Winkarmes dadurch ausgeschlossen sei, weil das System auf Schwergewichtsverlagerung beruhe und eine Sperrvorrichturnj* zur Zurückhaltung des Winkarmes in seinem Schtitzgehäuse überflüssig mache. Der Winkarm wird in seiner ganzen Länge durch eine Kugellampe erleuchtet, -oe- BÜCHER Treibstoffragen. Bericht Nr. 12 der Schweiz. Gesellschaft für das Studium der Motorbrennstoffe. Vorträge und Referate, gehalten anlässlich der Generalversammlungen 1943, 1944 und 1947. Dieser neueste Bericht der SGSM enthält ein Referat von Dr. A. Raaflaub, ihrem Präsidenten, über Gedanken und Ziele der Gesellschaft, die vor allem kriegsbedingte Probleme behandelt, ferner Aufsätze von Ing. de Haen (Arbon) über die Gemischbildung im schnellaufenden Dieselmotor, Ing. R. Stahel (Baden) über die Leistungssteigerung von Diesel- und Gasmotoren mittels Abgasturbolader, Dr. Max Brunner (Zürich) über die neuere Entwicklung auf dem Gebiete der Motorenöle, sowie von Dr. H. Ruf (Zürich) über moderne Verfahren zur Herstellung klopffester Flugbenzine. Sämtliche Aufsätze bieten knappgehaltene, aber sehr sorgfältige Zusammenfassungen über die betreffenden Gebiete. Kühlerschläuche letzt wieder in allen Dimensionen ab Lager lieferbar Gummihaus Karl Troxler, Zürich, Seidengasse 13, Telephon 25 77 68 la Putzfäden und Putzlappen (desinfiziert und chemisch gereinigt) weiss und bunt prompt und vorteilhaft Hermann Daetwyler AG., Zofingen Putzfädenfabrik und Hadernsortierwerk Telephon (062) 817 61 Hudson und Terraplane 13-21 PS. 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Nr. 40 - MITTWOCH, 15. SEPTEMBER 1918 AUTOMOBIL REVUE 17 ACSLAN» versorgungsschwierigkeiten in der deutschen Pneufabrikation. Aus der deutschen Reifenindustrie wird uns geschrieben: Der in < A.-R. » Nr. 33 vom 28. 7. 1948 unter obigem Titel erschienene Artikel kennzeichnet die Lage, wie sie sich dem Eingeweihten im Jahre 1946 zeigte. Seither ist sowohl in der Arbeiterfrage wie auf dem Gebiete der Rohmaterialbeschaffung ein bedeutender Wandel zum Besseren eingetreten. Von einem Mangel an Facharbeitern kann nicht mehr die Rede sein, die Versorgung mit Strom und Kohle funktioniert in der deutschen Kautschukindustrie seit mehr als 1% Jahren reibungslos, und die Umstellung auf die wirtschaftlichere Verwendung von Naturkautschuk und Baumwolle ist längst vollzogen, ermöglicht durch genügende Einfuhren und Zuteilung dieser Materialien durch die Militärregierung. Von Nichtausnützung der Kapazität kann nicht mehr die Rede sein. Die Reifenbewirtschaftung konnte im Jahre 1948 weitgehend gelockert werden, und die Reifenkonsumenten können sowohl Personenwagenreifen als auch Lastwagenreifen heute im freien Handel ohne Bezugschein kaufen. In bezug auf Verwendung von Kunstseide als Rohmaterial für Reifencord sei darauf hingewiesen, dass dieses Material heute in der ganzen Welt als der für Riesenluftreifen geeignetste Rohstoff in der Kautschukindustrie anerkannt ist und daher keineswegs als Notbehelf angesehen werden kann. Auch die Versorgung mit chemischen Hilfsmaterialien aller Art ist teils durch innerdeutsche Produktion, teils durch Einfuhrmöglichkeiten, welche die Militärregierung bietet, durchaus sichergestellt. Das Resultat der geschilderten,, seit 1947 eingetretenen Wandlung in den Versorgungsmöglichkeiten der deutschen Kautschukindustrie ist, dass die deutsche Pneuproduktion nicht nur für den Bedarf im wesentlichen ausreichend, sondern qualitativ so günstig ist, dass die deutschen Spitzenfabrikate in Reifen aller Kategorien dem internationalen Niveau keineswegs nachstehen. VE RK Eil II Umstellung: der Strassenbahn St. Gallen—Speicher—Trogen auf Trolleybusbetrieb? Mit Rücksicht auf das immerfort steigende Verkehrsvolumen stellt sich für die unmittelbar nach der Jahrhundertwende in Betrieb genommene elektrische Strassenbahn St. Gallen—Speicher—Trogen seit geraumer Zeit die Frage einer Vergrösserung und, Modernisierung des Fahrzeugparks. Hatte die Aktionär-Generalversammlung der Bahn vor Jahresfrist beschlossen, an der bisherigen Traktionsart festzuhalten, wobei sie für die Erweiterung des Rollmaterials und Vergrösserung der Depotanlage eine halbe Million Franken bewilligte, so zeichnete sich in der st. gallischen Oeffentlichkeit inzwischen immer deutlicher eine Bewegung zugunsten einer Um- stelltmg auf den Trolleybusbetrieb ab, was nach Ansicht der Verfechter dieses Gedankens nicht nur eine grössere Zugleistung, sondern auch eine Verkürzung der Fahrzeit ermöglichen würde. Die Generalversammlung des Bahnunternehmens, die auf den 7. September 1948 einberufen war und welcher der Verwaltungsrat einen Antrag auf Erhöhung des bereits gewährten Kredites von Fr. 500 000.— auf 1 Mill. Franken unterbreitete, stimmte nach längerer Diskussion, an der der Verwaltungsratspräsident der Bahn sowie deren Betriebschef aus verkehrstechnischen, wirtschaftlichen und finanziellen Gründen für die Beibehaltung der heutigen Betriebsart eintraten, während sich ein Vertreter des St. Galler Stadtrates für den Umbau auf das Trolleybussystem einsetzte, den Anträgen des Verwaltungsrates grundsätzlich zu. Dabei hat es freilich die Meinung, dass über die Bewilligung des Kredites von 1 Mill. Franken erst Beschluss gefasst werden soll, wenn die Frage der inskünftigen Betriebsart eine weitere gründliche Abklärung erfahren hat. SPORTNACHRICHTEN 2. Austin-Sternfahrt. ( Auch für die erste Wiederholung der von der schweizerischen Generalvertretung der Austin- Werke, Emil Frey, Zürich, arrangierten Sternfahrt konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden, da die Teilnehmerzahl auf 150 beschränkt werden musste. Am Sonntagmorgen drückten an drei Startorten 127 Mitglieder der grossen Austin-Familie auf die Anlasser, um die interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben zu lösen, die der in diesen Belangen sehr versierte Max Studer ausgeheckt hatte. Gegenüber dem Vorjahr waren die Distanzen für die Teilnehmer aus der Ost- und Nordschweiz auf 180 km und für die Konkurrenten aus dem Welschland und Bern auf 193 km verkürzt worden. Die beiden Routen, die sich in Sempach vereinigten, zerfielen in fünf Etappen, wobei offene Zeitkontrollen die Einhaltung der verlangten Stundenmittel von 28—50 km/h überwachten. Für jede Minute Abweichung vom Fahrplan gab es zwei Strafpunkte. Die zur Trennung von ex aequos eingelegten Sonderprüfungen scheinen ihre Aufgaben vollauf erfüllt zu haben. Namentlich die während der Znünipause für den Fahrer reservierte Pannenübung, bestehend aus einem Radwechsel, bewirkte die gewünschte Siebung, da nur 5 Minuten strafpunktfrei blieben. Ferner wurde jenen Konkurrenten, die in der Geschichte der alten Eidgenossenschaft nicht ganz sattelfest waren, der Marschbefehl zur dritten Etappe zum Verhängnis, die nach Sempach und nicht nach dem Morgarten führte. Die besten Resultate. Wertungsgruppe I (Mod. «Eight>): 1. E. Pfronder (Männedorf], £1 Strafpunkte; 2. O Zingg (ßerneck), 113 P. ; 3. O. Hartmann (Bremgarten), 119 P Wertungsgruppe II (Mod. «Ten> und cA40»): 1. F Hirt (Zürich), 49 P ; 2 E. Simon (Winterthur), 52 P.; 3. Fr. Imbach (Thun), 61 P Wertungsgruppe Hl (Mod. cTwelve» und «Sixteen>): 1. A. Niedermann (Zürich), 63 P.; 2. E. Andreoli IWädenswil), 86 P ; 3. G. Kirsmess (Binningen), 95 P. A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Snrprise - Bertrennen am PfannenstieL Der letztes Jahr gewagte Versuch, das Programm für die Zürcher Automeisterschaft mit einem Surprise-Bergrennen zu bereichern, fand wohl ungeteilte Zustimmung, doch Hessen es die wenig angenehmen Erleb- Geschäftsverlegung Am 29. September ist die Zürcher Geschäftsstelle der c Automobil - Revue » geschlossen. Ab 1. Oktober befindet sie sich Stampfenbachstrasse 40, Tel. (051) 26 96 77/78. Die Briefadresse bleibt unverändert Postfach Zürich 23. nisse, die mit den Premieren-Intermezzi am Etzel verknüpft sind, geraten erscheinen, bei der Wiederholung eine Strecke im Kantonsgebiet auszuwählen. Sozusagen in Stadtnähe haben die Mitglieder der Sportkommission einen für die gewünschten Zwecke geradezu idealen Parcours entdeckt und von den zuständigen Behörden auch die Benützungsbewilligung erhalten. Auf den frühen Samstagnachmittag war das halbe Hundert Konkurrenten nach Meilen zur Fahrzeugabnahme aufgeboten. Unter Führung von Sekretär E. Banga, der mit einem Detachement Funkern und weiteren Hilfskräften für jene technisch-organisatorischen Einrichtungen gesorgt hatte, die eine reibungslose Abwicklung des Rennens gewährleisteten, erreichte die Kolonne von der Flanke her die oberste Partie der « Piste ». Auf der kurzen Talfahrt zum Start beim Weiler Toggwil bot sich die einzige Gelegenheit, sich die Eigenheiten der genau zwei Kilometer messenden Strecke einzuprägen, die sich auf die Höhe von Vorder-Guldenen am Westhang des Pfannenstiels hinaufwindet. In der mit zehn Fahrzeugen besetzten T o u - r en wa ge n gruppe bis 1500 cm 1 siegte Fritz Bühler (Fiat) knapp vor seinem Markenkollegen Bruno Huber und J. Blumer (Lancia Aprilia). Mit 17 Mann verzeichneten die grösseren Tourenwagen die numerisch stärkste Konkurrenz, die im Zeichen des Duells W. Bosshard (Citroen) und H. Helbling (Ford) stand; nur •/loSekunden gaben zugunsten des Fronttrieblers den Ausschlag. Wenn zwei Brüder gemeinschaftlich einen Wagen benützen und die Chronometer lediglich eine Differenz von 2,6 Sek. registrieren, so spricht das primär wohl für die Regelmässigkeit des MG, sie zeigt aber auch, dass sich die individuellen Fähigkeiten des Fahrers auswirken konnten. Rudolf Seyffer hat bei den 1 % -Liter- Sport wagen nicht nur seinen Bruder Robert auf den zweiten Rang verwiesen, sondern zugleich auch die zweitbeste Tageszeit erzielt. Vom Sextett der Sportwagen über 1500 cm 1 rangen die beiden BMW-Piloten E. Campolongo und K. Aebli um den Streckenrekord, denn Dattners Wagen scheint von seinen chronischen Zündstörungen noch nicht kuriert zu sein. Nach 2' 02,8" passierte der Zürcher Experte das Ziel, diewen der Amateur aus Uster, bndlich gesprochen, dichtauf folgte, mit nur 8 / 10 Sek. Mehrzeit. Die besten Resultate t Tourenwagen bis 1500 cm*: 1. F Bühler (Fiat) 2:22,0; 2. B. Hober (Fiat) 2:23,0; 3. J 8lumer (Lancia) 2:23,6. Tourenwagen Ober 1500 cm'; 1. W Bosshard (Citroen) 2:10,0; 2. H. Helbling (Ford) 2:10,6; 3. C. Joos (Citroen) 2:15,8. Sportwagen bis 1500 cm«: 1. Rudolf Seyffer (M.G.) 2:03,0; 2. Robert Seyffer (M.G.) 2:05,6; 3. O. Baer (M.G.) 2:03,6. Sportwagen über 1500 cm': 1. E. Campolongo (B.M.W.) 2:02,8 (beste Tageszeit); 2. K. Aebli IB.M.W.) 2:03,6; 3a. A. Minoretti (Alfa Romeo) 2:05,8; 3b. W. P. Daetwyler (Alfa Romeo) 2:05,8. AUS DEN VERBÄNDEN S. C. I. G. Nächsten Samstag, den 18. September, findet um 20.15 Uhr unsere jvionatsversammmng im « Du Pont >, 1. Etage, statt. Wir erwarten einen vollzähligen und pünktlichen Besuch, da das Traktandum Abendunterhaltung an dieser Versammlung endgültig bereinigt werden muss. Der Vorstand. V.H.T.L CHAUFFEUR-CLUB ALTE ZÜRICH GARDE Immer wieder dasselbe! Man wird uns zwar entgegenhalten, die gleiche Platte auch schon gehört zu haben. Das ist durchaus richtig. Wenn wir sie trotzdem noch einmal zum Erklingen bringen, so geschieht das ganz einfach darum, weil wir in jüngster Zeit wiederholt die Wahrnehmung machen konnten, dass es mit dem Gedächtnis einer Anzahl Chauffeurkollegen etwas zu hapern scheint. Wir denken an die Berücksichtigung der sowohl an dieser Stelle als auch an den Versammlungen schon so oft erneuerten Empfehlung, Bussenverfügungen, gegen die man zu opponieren gedenkt, nicht erst in den letzten fünf Minuten vor Ablauf der Rekursfrist Öen Weg zum zuständigen Verbandsfunktionär nehmen zu lassen. Man sollte meinen, dass das für jeden Motorfahrzeugführer, der schon so und so viele Male über die Erledigung GOLDWELL-DIESEL-MOTOR-OIL Bestes Spezialöl für alle Dieselmotoren Oel- und Fettwarenfabrik vorm. R. Strübin AG., Riehen-Basel Tel. (061) 9 5017 Eüui II tut PNEUS für Motorrad Personen- Lastwagen und Traktoren am Lager Reparaturen werden fachmännisch ausgeführt. Samtliche Grossen und diverse Marken, Sommerund Winterprofil. Wollen Sie gut und prompt bedient sein, dann nur Pneuhaus Sihlfeld, Keller & Hürlimann, Zürich 4 Badenerstr. 31O.Wa-vis Franz AG.. Tel. 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Der Vorstand des SATV 'wird diese Reise auch zum Anlass nehmen, mit der französischen Society des Ingenieurs de l'Automobile (SIA) in Kontakt zu treten. geschmiedet, 4kant, 0 38 mm mit mechanischen Bremsen kopl. mit Gestänge. Tiefbettscheiben- Artillerieräder 500/600x16". Achsen in sehr gutem Zustande Masse: Breite über alles 162 mm Breite zwischen Bremstrommeln 127 mm Preis konkurrenzlos Fr. 180.— fertig verzollt ab Winterthur mit 2 Rädern ohne Pneus. Sofort lieferbar Anfragen unter Chiffre 23 758 an die Automobil- Revue. Bern Mit den neuen Hallwagkarten nngetrülite Ferienfabrten An den Winter denken! DIE ETERNIT-AUTOBOXE BASILISK ist solid und gefällig, doppelwandig, vollkommen isoliert und feuerfest. Überall (z. B. Hof, auch Mietland) in einem Tag montiert. Z. Z. noch sofort lieferbar. Prospekt durch die Herstellerfirma BACHER AG., REINACH-BASEL Abt. Eisenbau - Tel. (061) 6 22 07