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E_1948_Zeitung_Nr.039

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AUTOMOBIL REVUE urmrocH,

AUTOMOBIL REVUE urmrocH, •. UPTCMBES I»M - Nr. 39 EINWANDFREIES LICHT MAXIMALE SICHERHEIT dank der MARCHAL- EINSÄTZE OP 305 Mit diesen Einsitzen lassen sich die neuen amerikanischen Scheinwerfer 1947/48/49 ohne Abänderung in hochwertige Marchal- Scheinwerfer verwandeln Entspricht den eidg. Vorschriften In Jeder Garage erhältlich Cabriolet LANCIA Aprilia Karosserie Langenthai ERSTER PREIS mit Glückwunsch «FETES DE GENEVE 1948>> GENF Generalvertretung In 3er Schweiz s SAFIA ZÜRICH 8, Av. Picfef-de-Rochemonf Talstrasse/Bärengasse 25 Tel. (022) 4 83 36 Tel. (051) 23 97 23 BERN Monbijoustrasse 21 Tel. (031) 2 33 40 Generalvertreter für die Schweiz > W. RAMSEIER & CIE., AG GENF/ rue Jean-Jaquef, 12-U Untervertreter: Basel: M. Mülhaupt, Steinenring 49; Biel: Grand Garage du Jura S.A., n>« Gouffl T8, nenn Bellevue-Garage AG., Kochergass« lj La Chaux-de-Fonds: E. Nussbaumer, Garag» dos 3 Kois, 111-102, ru« de la Serrej Lausanne: City-Garaga, 1, avenue de la Gare; Luzern: E. Epper. Horwerstrass« 81; Logono: Garage A. Varisco & Co., Poradisoj Solothurn: Robert Fröhlicher & Cie., Schänzliitrasse -V6j Zürichi Lavago AG., Badenerstrasso 33Q,'332. der neue Pneu VEVEY-Industrietraktor mit oder ohne Seilwinde, für Stresse, Ban; platz, Forstwirtschaft Er zeichnet sich aus durch Zugkraft, Bodenhaftung, Handlichkeit, Wirtschaftlichkeit QUALITÄT, SICHERHEIT! P 44 gewährt vermehrten und besseren Schutz Verlangen Sie unseren Orient ierenden illustrierten Prospekt mii technischen Details über die neuesten Erkenntnisse im Reifenbau AKTIENGESELLSCHAFT R. & E. HUBER SCHWEIZ. KABEL-, DRAHT- UND GUMMIWERKE Pfäffikon-Zch. Tel.(051)975301 Abtig. Pneufabrik Pallas-Reifen für Personen- und Lastwagen Comptoir Suiss«, Lausann», Halle VIII, Stand 822

Nr. 39 - MITTWOCH, a. SKPTKMBUR 194« AÜ1U1UUD1L tt.t,¥ Ut mram. Inzwischen — Giroud-Cabantous' Talbot Ist in der 47. Runde mit einem Motordefekt auf der Strecke geblieben — hat sich Ascari fast unbemerkt nach vorn gearbeitet, so dass sich nach 50 Runden folgendes Bild der Lage ergibt: 1. WlmiTI» H5,82T km/* 2. Vllloreil V 49" zurück 3. Sommer 4' 06,2" zurück 4. Farina 5' 40,4" zurück 5. Ascari 7*31.2" zurück Wimille hat also bereits sämtliche Fahrer überrundet. Der immer wieder einsetzende Regen, der erbarmungslos über Fahrer und Zuschauer niederprasselt, drückt weiterhin auf die Zeiten. Sommer und Bira verlieren einige Sekunden mit einem zweiten Nachfüllen des Tanks, das sie sicherheitshalber einfügen müssen, weil der Verbrauch der neuen, unerprobten Maschinen Ueberraschungen verursachen könnte. Dabei kommt Parnell, der im Konzert der Grossen gute Figur macht, um einen Platz nach vorne. In der 56. Runde wiederum grosses Aufsehen: Sanesi hält nunmehr auch mit Trossis Wagen an den Boxen. Der blaue Oelrauch aus dem Auspuff deutet auf nichts Gutes hin, und nach einigen Versuchen, den Schaden am Motor zu finden und zu beheben, muss Alfa Romeo auch den zweiten Wagen aus dem Rennen nehmen. Inzwischen hat aber das Schicksal auch bei Ferrari eingegriffen. In der 51. Runde erschien Farina verspätet mit einer eingedrückten Kühlerverschalung. Auch ihm haben die Bremsen einen Streich gespielt und seinem ungestümen Vordringen ein Ende gesetzt, als er ebenfalls ins Stroh fuhr, dabei aber an einem verdeckten Randstein die Vorderradaufhängung derart beschädigte, dass er sein Fahrzeug gerade noch bis an die Boxen brachte. Spannendes Finale um den 2. Platz. Wer aber nicht müssig bleibt, ist Sommer. Es gelingt ihm, die Distanz zwischen sich und dem Maserati Villoresis, der auch nicht mehr hundertprozentig gesund tönt, langsam zu verringern. Immerhin beträgt sie bei 65 Runden noch etwa 1*4 Minuten. Ein Kerzenwechsel Villoresis muss diesem angesichts des Abstandes bis zum nachdrängenden Ferrari nicht unbedingt gefährlich werden. Auch Chaboud, dessen 4,5-1-Delahaye, wenn auch ziemlich langsam, so doch regelmässig läuft, bekommt Wetterlaunen und beginnt zu « schiessen •. Ah — alles hält den Atem an: Wimille fährt bei den Boxen vor! Wird er die Führung abgeben? Es war falscher Alarm; der Alfa erhält der Sicherheit wegen noch etwas Treibstoff, und nach 17" ist er schon wieder unterwegs. Seit zwei Runden fehlt Bira, doch sind wir beruhigt, wie er zu Fuss an den Boxen auftaucht und Getriebebruch meldet. Noch sechs Runden sind zu fahren. Plötzlich bemerken wir, dass Sommer, dessen Ferrari noch so rein tönt wie beim Start, ein letztesmal den Kampf um den zweiten Platz entfesselt. Ob ihn Villoresi sich vom Leibe halten kann? In der 70. Runde trennen die beiden noch 24", in der 71. 22". Alles rechnet fieberhaft aus, ob der Franzose seinen Konkurrenten noch einholen kann oder nicht Die Stoppuhr meldet eine Differenz von 17", dann von 11" und schliesslich von 7". Inzwischen jedoch hat sich Wimille zwischen die beiden Kämpen geschoben, vollendet seine 75. Sommer stowt nach der tile-ä-queus den Ferrari-Rennwagen wieder an, währenddem sich Etoncelin auf Tal bot anschielt, an ihm vorbeizugehen. Man beachte den gedrungenen Bau des Ferrariwagens, der nach seinem recht erfolgreichen Debüt mit Bestimmtheit Leben in die Grand-Prix-Rennen bringen wird. Runde und erhalt die Siegerfahne, wie Sommer und Villoresi nur noch Z%" trennen. Der dicht hinter Wimille folgende Sommer wird naturgemäss ebenfalls abgewunken. Villoresi dagegen kann seine eben begonnene 74. Runde noch vollenden, da er vor Wimille lag. Welch spannendes Finale! Noch als letzte Ueberraschung fährt der Engländer Brooke in der Kurve vor dem Ziel ins Stroh, bringt den Rückwärtsgang nicht hinein und muss seinen Wagen einige hundert Meter weit selbst ins Ziel schieben. Wie sich Präsident Gallo von Alfa Romeo uns gegenüber äusserte, war Turin der erste wirkliche Grosse Preis der Nachkriegszeit, der Kämpfe brachte. Alfa Romeos Uebermacht ist noch nicht gebrochen, wird aber in Zukunft stärkeren Angriffen ausgesetzt sein als bisher. Die neuen italienischen Rennwagen werden die kommenden Anlässe bestimmt interessant gestalten. Resultate: ft5 Runden ä 4.8 km —360 km) 1. Wimille, Frankreich Alfa Romeo 3 h 10' 42,4" — 113,263 km/h 2. Villoresi, Italien Maserati 74 Runden 3. Sommer, Frankreich Ferrari 73 Runden 4. Ascari, Italien Maserati 72 Runden 5. Parnell, England Maserati 72 Runden 6. Rosler, Frankreich Talbot 70 Runden 7. Comottl, Frankreich Talbot 70 Runden 8. Etancelln, Frankreich Talbot 69 Runden 9. de Graflenried. Schweiz Maserati 67 Runden 10. Chaboud. Frankreich Delahaye 67 Runden 11. Brooke. England Maserati 67 Runden Schnellste Runde: Wimille In 2* 22.4" = 121.348 km/h In der Coppa Michelln, die am Samstag als «Lever de rideau» zum Grossen Preis von Italien in Szene ging und italienischen Konkurrenten auf Sportwagen bis 750 cm» reserviert war, kam es zu einem Sieg des Turiners Giusti auf Fiat-Testadoro, nachdem Leonard! (Fiat-Stanguellini), der bis dahin mmmmmm&m^gW3äm®ms8S3£mmmmmgmmm%m überlegen geführt hatte, in der drittletzten Runde wegen eines Getriebedefektes des mit Sicherheit in Aussicht stehenden Erfolges verlustig ging und auf den dritten Platz zurückgeworfen wurde. Von 33 gestarteten Fahrern erreichten nur 14 das Ziel. Die besten Resultatei (20Rundenä4,8km = 9äkm) 1. Giusti Fiot-Testadoro 1 h. 02' 49,8" 5. Ambrosinl Fiot-Siata = 91 A7* trn/h 1 h. 02 1 57,1" 3. Leonordi Fiat-Stangueflini 1 h. 03" 46,2" 4. Zannini Fiat-Gionnini 1 h. 03' 53,4" 5. Taraschi Urania/BMW 1 h. 03' 54.0" ENGLAND ^ms vor den Rekordversuchen Gardners. Am nächsten Dienstag, den 14. September, wird auf der Autobahn Jabbeke-Aeltre in Belgien — sofern nichts Aussergewöhnliches dazwischenkommt — der angekündigte Rekordversuch des englischen Oberstleutnants A. T. G. Gardner stattfinden. Zur Verwendung gelangt das gleiche Fahrzeug, das in der Zwischenkriegszeit und in den ersten Nachkriegsjahren bereits verschiedene internationale Rekorde der Klassen 1500, 1100, 750 und 500 cm« verbessert hat, wobei Fahrgestell und Stromlinienkarosserie stets unverändert blieben. Diesmal nun wird in den Rekordwagen ein kompressorloser 2-Liter-Jaguar-Motor von genau 1970 cm» Hubvolumen eingebaut, bei dem es sich um den Prototyp eines Antriebsaggregates für einen neuen Supersportwagen handelt. Die internationalen Rekorde der Klasse 1501 —2000 cm> über den Kilometer und die Meile mit fliegendem Start, deren Verbesserung Gardner anstrebt, ittmmen aus dem Jahre 1834 und wurden von Mrs. Stewart in Montlhery auf einem Derby-Miller mit Kompressor aufgestellt. Auf den Rekordtabellen der FIA figurieren diese Bestzeiten wie folgt: 1 flieg, kmt 15" 135» - 237,8-45 km/h - 147,7? onfli 1 flieg. Meilai 24" 3588 - 237,845 km/h - 14779 m/h SCHWEIZ Nationale Gelände- und Orientierungsfahrt Neuenburg 26. September 1948. Die Gelände- und Orientierungsfahrt, die am 26. September von der ACS-Sektion Neuenburg durchgeführt wird und an der Touren- und Sportwagen startberechtigt sind, gliedert sich in eine nationale, für die Schweiz. Automobilmeisterschaft und das ACS-Sportabzeichen zählende Veranstaltung und eine geschlossene Militärkonkurrenz für Angehörige der mot. Trp. Eine Unterteilung der Fahrzeuge in Tourenund Sportwagen erfolgt lediglich für die Bewertung allfälliger Sonderprüfungen. Dagegen werden die Fahrzeuge in die Gruppen bis und über 1500 cm» eingeteilt. Amateure und Experten werden gemeinsam klassiert. Anmeldungen zum einfachen Nenngeld (Fr. 25.— für die nationale und Fr. 15.— für die militärische Veranstaltung) werden bis Donnerstag, 16. September, 18 Uhr, solche zum doppelten Nenngeld bis Montag, 20. September, 18 Uhr, entgegengenommen. Sie sind an das Sekretariat der ACS-Sektion Neuenburg, Epancheurs 4, Neuenburg, zu richten. Eventuell Start von Angehörigen der mot. Trp. auf armeeeigenen Fahrzeugen in der Militär- Veranstaltung. Die von der Sektion Neuenburg des ACS im Rahmen der Zentenarfestlichkeiten des Kantons Neuenburg organisierte nat. Gelände- und Orientierungsfahrt ist die letzte automobilsportliche Veranstaltung des diesjährigen nationalen Sportkalenders. Die Schweizerische Gesellschaft der Offiziere der motorisierten Truppen hat sich darum bemüht, den Teilnehmern in der Militär- Kategorie armeeigene Fahrzeuge (Militär-Jeeps) zur Verfügung stellen zu können. Die Teilnahme von Seiten der Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der motorisierten Truppen hätte in Uniform zu erfolgen. Da es sich vorerst darum handelt, mit diesem Versuch Erfahrungen für die Gestaltung der Militärkonkuirenzen der nächstjährigen Automobilsportsaison zu sammeln, könnten vorerst wahrscheinlich nur maximal 20 Jeeps zur Verfügung gestellt werden. Das würde immerhin 40 Angehörigen unserer Truppengattung Startgelegenheit bieten. Es ist vorgesehen, der allerdings schon sehr auf unsere militärischen Bedürfnisse zugeschnittenen Konkurrenz noch eine Sonderprüfung von ausgesprochen militärischem Charakter für die Teilnehmer der Militärkategorie folgen zu lassen, oder eine solche in den Parcours einzubeziehen. Die diesbezüglichen Vorschläge an die Militärbehörden und an die Organe des ACS sind bisher auf fruchtbaren Boden gefallen. Wenn BATTERIE- LADEAPPARATE mit Trocken-Gleichrichterelementen von unbeschränkter Lebensdauer fünf Modelle ... Vom Zwergmodell für Ladungen und Unterhalt einer Batterie bis zum Supermodell der Grossgaragen ruhiger Gang billig im Verbrauch solide Konstruktion Die Torkrlegj-Falrtkatlon n dbertnffct. Ist eine teiwen. aber — nicht «mögliche Leistung. Die hentlfei SOLEX-Verfinr zetconen sieb dann diest Eigenschaft aus. Sie siU o als vor dem Krieg besser als vor dem Krieg! Dieses Resultat wir nnr tnJillch. dank in HlBjiba nni FiMjktit ier SOIEX-Teettnlker. ier Forschungen und Modernisierung In den SQLGX-Ukoratorien. dra besonderen Herstellangs- and Kontrollverfahru. unter denen eine insschlaggebende Rolle dem pneumatischen SOLEX-Mikromeler zufällt, der heute in jedem Stadium bei der Fabrikation der SOIEX-Vergaser verwendet wirt Besser als vor dem Krieg 1 SOLEX-Vergaser existieren heute In verbesserter Qualität und Ausführung für alle europäischen und amerikanischen Wagen. Haben Sie schon einen? Wenn nicht, fragen Sie Ihren Garagisten am Auskunft. Lässt sich ohne weiteres an dtn Lichtstrom anschlitssen GENF 8, av. Pictet-de-Rochemonf Tel. (022) 4 83 36 Generalvertretung für die Schweiz: SAFIA ZÜRICH Talsfrasse/Bärengasse 25 Tel. (051) 23 97 23 BERN Monbijoustrasse 21 Tel. (031) 2 33 40 Generalvertretung für die Schweiz: HENRI BACHMANN, BIEL - ZÜRICH - GENF