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E_1948_Zeitung_Nr.049

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10 AUTOMOBIL REVUE

10 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 17. NOVEMBER 1948 - Nr. 49 50 Meilen (80 km/h) auf highways 30 Meilen (48 km/h) innerorts 20 Meilen (32 km/h) bei Bahnübergängen Preise einiger fabrikneuer Wagen. (Verkaufssteuer von 4 % nicht inbegriffen) Fiat 500 (500 B ist hier noch nicht eingeführt), mit einigen besonderen Zubehörteilen, wie z. B. Stoßstangen hinten und vorn, Reserveradhülle usw.: Limousine $ 1355.—; Cabriolet- Limousine $ 1465.— mit Kunstlederpolster. Lieferbar: Sofort, ab Lager. Standard - 5 - PS, zweitürige Limousine: $ 1465.—, lieferbar ab Lager. Morris « 8 « zweitürige Limousine: $ 1585.—, lieferbar ab Lager. Morris « 10 >, viertürige Limousine: $ 1810.—, lieferbar ab Lager. (Schluss *) Die wichtigsten Verkehrsregeln. Provinz Quebec Provinz Ontario Mindestalter für Fahrer: 17 Jahre | 15 Jahre Führerprüfung für Fahrer: keine I etafache Prüfung, un- | entgeltlich Fuhrerausweis gültig für Motorfahrzeuge aller Gattungen und Grossen Führerprüfung für gewerbsmässig ausgeübten Taxi- oder Camion-Dienst Schwierigere Prüfung in beiden Provinzen, besonderer Führerausweis, Prüfungskosteri: % 2.50 | % 2.00 Geschwindigkeiten: Vernünftig und vorsichtig auf highways mit Belag 50 Meilen (80 km/h) auf übrigen Strassen mit Belag 40 Meilen (64 km/h) auf Strassen ohne Belag und Bergstrassen 20 Meilen (32 km'h) auf kurvenreichen Strassen, vor Schulen, in Geschäftsvierteln und beim Ueberfahren von Bahnlinien | Aus dieser Aufstellung geht hervor, dass die gesetzlichen Bestimmungen teilweise viel freier sind als in Europa oder gar in der Schweiz und die Gebühren viel niedriger. Zieht man ferner die bedeutend geringeren Unterhaltskosten in Betracht — Benzin kostet z. B. 39 Cents per Imperial Gallone — so erklärt sich die höhere Verkehrsdichte von seihst. *) Vergleiche «AR» Nr. 48. KANADA Strassenverkehr in Kanada MG-TC-Midget, mit verschiedenem Extrazubehör, wie Stoßstangen, stärkeres Hörn usw.: $ 2165.—, ab Lager. Ford 1949, zweitüriger Sedan V2: S 2052.—, Lieferung 2—3 Monate. Chrysler Royal, viertüriger Sedan: $ 2562.—, Lieferung offiziell 3—i Monate. England macht zur Zeit alle Anstrengungen, um auf dem kanadischen Markt Fuss zu fassen. So hat z.B. Austin ein Fabrikationsprogramm aufgestellt, das besonders den kanadischen Anforderungen gerecht wird. Es ist vor allem die unbeschränkte Liefermöglichkeit, die denn auch tagtäglich die stark verbreitete Abneigung gegen Kleinwagen zu verringern vermag und den Vertretern englischer Marken eine stetig wachsende Zahl von Kauflustigen zuführt. Ford mit seinen Montagewerken in Kanada und den Lieferfristen von maximal drei Monaten für alle Ford-6-Zylinder und V-8-Modelle sowie für den «. Meteor » (eine etwas teurere, nur in Kanada hergestellte Ausführung des neuen Ford-V-8 mit vor allem gefälligeren Linien und luxuriöserer Ausstattung), den « Mercury » und den « Monarch », der ebenfalls nur in Kanada fabriziert wird, steht an der Spitze der Amerikaner. Ihm folgen die ebenfalls in Kanada montierten Chrysler, De Soto, Dodge und Plymouth, wobei der Käufer normalerweise mindestens fünf Monate auf seinen bestellten Wagen warten muss, bei den neuen Modellen mit automatischer Schaltung sogar bis zu einem Jahr. General Motors of Canada hält mit Mühe die Lieferung der billigen Chevrolet- und Pontiac-Modelle unter der Vierteljahresgrenze, währenddem aber mit dem Kaufpreis auch die Lieferzeit beträchtlich ansteigt und schliesslich im Cadillac mit \% Jahren gipfelt. Die nicht in Kanada hergestellten Marken, wie Hudson usw., haben ausser der Unmöglichkeit einer raschen Lieferung auch noch bedeutende Devisenschwierigkeiten zu überwinden, da Kanada infolge seiner ständig anwachsenden US-Dollar schuld zu brutalen Importeinschränkungen geschritten ist. Eine Klasse für sich bildet Kaiser. Er liefert alle Kaiser-, Frazer- und Manhattan-Modelle innert 2—5 Wochen, aber gleichwohl sieht man nicht viele seiner Wagen im durchschnittlichen städtischen Verkehrsbild. Als mutmassliche Ursachen dürften in Betracht fallen: Ziemlich hoher Preis, Importschwierigkeiten (der Käufer eines Wagens aus den USA muss selbst auf x Formularen die dringende Anschaffung des Wagens glaubhaft machen): und die Abneigung des Durchschnittsbürgers gegen eine Marke, die sich noch nicht jahrzehntelang bewähren konnte. Begreiflicherweise wirken sich diese Schwierigkeiten in ziemlich hohen Preisen für Occasionswagen aus, wobei aber gleichwohl keineswegs die oft ans Unglaubliche grenzenden Preise von Occasionen auf dem Schweizer Markt erreicht werden. Ich selbst zahlte diesen Sommer für ein Pontiac-Zweiplätzer-Coupe, Modell 1938, 6 Zylinder, 47 000 Meilen auf den ersten Kolben und gutem Allgemeinzustand, 700 $, und es gelang mir, denselben Wagen einige Wochen später für 730 % wieder abzusetzen. Und soeben habe ich einen Chrysler 1938, 6 Zylinder, 27-PS-Sedan, 63 000 Meilen, neu gespritzt und gepolstert, für 650 $ erstanden. Strassen-Diszipitn. Auch hier muss vorausgeschickt werden, dass die hiesige Verkehrsdisziplin nicht mit europäischen Maßstäben gemessen werden darf. Die Verkehrsdichte ist, selbst auf dem Lande, unvergleichlich hoher, ebenso die gefahrenen Durchschnitte; die Fahrzeuge sind unterschiedlicher (bei Stauungen vor einer Ampel mit rotem Licht kann man nicht selten einen Topolino hinter einem 20-t-Lastzug oder einen 49er-Cadillac neben einem 28er-Ford sehen), und — last but not least — die Fahrer reagieren als solche in manchen Fällen anders als Europäer] Einige Beispiele: Winker kennt man nicht. Beim Abbiegen nach rechts ist ja ohnehin ein Signal mehr oder weniger überflüssig, und beim Abbiegen nach links streckt man eben — sofern die Umstände es erfordern — einen Arm zum Fenster hinaus oder öffnet, im kalten Winter, der Einfachheit halber gleich die linke Türe für einen Augenblick. Befindet man sich auf einer < Durchfahrts •- Strasse (ohne Stop-Signale), so werden Kurven beim Abbiegen nach links prinzipiell geschnitten, sofern nicht gerade ein Fahrzeug entgegenkommt. Auf diese Weise wird das unangenehme Ueberhängen der Karosserie, Schleudergefahr usw. bedeutend herabgemindert, und eine Kollisionsgefahr besteht nicht, da ein allfälliger Fahrer auf der kreuzenden Strasse das Stop- Signal vor der Nase hat und deshalb unfehlbar anhalten muss, um uns vorbeizulassen! Parkieren: Vorschriften über das « Wie und Wo » bestehen keine. Wo vor Kirchen, Feuerwehrausfahrten usw. nicht parkiert werden darf, steht das « No Parking »-Signal, und ausserdem stösst man an vereinzelten Stellen auf Signale, die das Parkieren nur zu bestimmten Tageszeiten gestatten. Dagegen ziehen aber viele Städte aus dem immer schwieriger sich gestaltenden Parkierungsproblem finanziellen Nutzen, indem sie da und dort Automaten aufstellen und auf diese Weise den Automobilisten einen Tribut auferlegen. Auf jeden Wagen, bzw. jedes Farkierungsfeld entfällt ein Automat, der sofort anzeigt, wenn der Fahrer die Gebühr von 1 Cent für 10 Minuten, 3 Cents für 30 Minuten, 5 Cents für 1 Stunde nicht einwirft und damit den patrouillierenden Polizisten veranlasst, ihm einen Bussenzettel in die Hand zu drücken. Parkierte Fahrzeuge sind nachts nie beleuchtet. Dies mahnt bei Nachtfahrten, besonders in dunklen Vorortsstrassen, zu einiger Vorsicht, da ein Grossteil aller Fahrzeuge Nacht für Nacht einfach am Strassenbord abgestellt werden. Mit meinen Ausführungen möchte ich darlegen, dass hier dem Strassenbenützer in jeder Beziehung viel mehr Freiheit gelassen wird. Anstelle eines verknorzten Systems von Gesetzen, Verordnungen und Ermahnungen verlässt man sich ganz einfach mehr oder weniger auf den gesunden Menschenverstand jedes Einzelnen, und — oh Wunder! — es funktioniert tadellos! Nachtfahrten in Kanada, In einem Zeitpunkt, da das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement die Sealed-Beam-Scheinwerfer verbietet, mögen ein paar Worte zum Sealed- Beam-Problem besonderes Interesse finden. Der Sealed-Beam-Scheinwerfer hat sich in den Staaten wie in Kanada gut bewährt. Man erkennt seine Beliebtheit allein schon an den unzähligen Vorkriegswagen, die nachträglich auf Sealed-Beam-Beleuchtung umgebaut wurden und ständig neu umgebaut werden. Auch in den Annoncen für Occasionswagen findet man mehr und mehr die Bemerkung « sealed beams » als besonderes « Plus ». Was ich hier in Automobilistenkreisen erfahren konnte, deckt sich ziemlich mit meinen eigenen Erfahrungen: Sealed beams mögen, auch bei korrekter Einstellung, in der Abblendstellung etwas mehr blenden als die bisher üblichen Einrichtungen, aber — man gewöhnt sich daran! Es ist nicht unwichtig, ob sich ein Fahrer von vorneherein auf die dunkle Fahrbahn zur Rechten des entgegenkommenden Fahrzeuges konzentriert und damit die blendenden Scheinwerfer des andern von allem Anfang an mehr oder weniger ignoriert, oder ob er — wie dies leider in der Schweiz nur zu oft der Fall ist — vom Zeitpunkt des Auftatichens bis zum Passieren des andern Fahrzeugs krampfhaft in dessen Lichtquellen starrt. In Kanada wird auf den breiten Ueberlandstrassen allgemein überhaupt nicht abgeblendet, und es fällt gar niemanden ein, sich daran zu stossen. Was dem Sportler fehlt... Als begeisterter Autosportler vermisse ich hier drüben richtige Sportwagen sehr. Hierzulande gilt einer als « sportsmari», wenn er sich ein Cabriolet anschafft (dessen Verdeck er dann gewöhnlich alle Schaltjahre einmal öffnet!), aber richtige Sportwagen europäischen Typs findet man nicht. Selbst vom MG-TC-Midget, der mit seiner behaglichen Ausstattung, dem gut konstruierten Verdeck und den Seitenteilen gcwiss gegen jede Witterung Schutz bietet, wurden dieses Jahr nur 36 Stück abgesetzt. G. A. Schoch. •i - StAtCT wmmm %gm&®&** Fahrbare Werkbank Eines unserer Spitzenprodukte auf dem Gebiete der modernen Betriebseinrichtungen! Verlangen Sie Prospekt und Preisofferte über: Werkbänke, Schubladenblöcke, Werkschränke, Bestandteilschränke, Garderobenschränke, Packtisch«, Hubwagen sowie ganz* Betriebseinrichtungen J.P.Trippel, Amriswil/Thg. WerkstattmöbeUabrik Tel. 623 (071) 6 7623 Autollft garantiert Ihnen das neue Auch bei krassestem Temperaturwechsel garantiert kein Anlaufen mehr! Unbeschränkt haltbares Schweizer Produkt. Autotuch Fr. 4.80 - Brillentuch Fr. 2.50 per Nachnahme durch KLARE SCHEIBEN STERNTUCH ARNO-DIENST, Postfach Zürich 45 Spenglers Auto-Service Zürich 4 Lagerstr 101 Telephon (051) 23 6019 richtet und repariert verbogene Speichen- und Scheibenräder! Rasch! 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