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E_1948_Zeitung_Nr.048

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AUTOMOBIL REVUE

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Nr. 48 - MITTWOCH, 10. NOVEMBER 194« AUTOMOBIL REVUE dies Aufgabe der Rennleitung gewesen wäre. Vielmehr wurde der Prinz im Kampfe belassen und damit in der Annahme bestärkt, es sei alles o. K. Dass dem nicht so war. das wurde ihm erst SCHWEIZ nach Beendigung des Rennens eröffnet, und so kam denn das Schiedsgericht mit Rücksicht auf die gegen Bira begangene Reglementswidrigkeit zur Anerkennung des Protestes. Neuenburg und kein Ende Der Entscheid der NSK durch Berufung ans nationale Schiedsgericht des ACS angefochten Es hält nachgerade schwer, Ober den «Fall Neuenburg», der seit anderthalb Monaten die Gemüter unserer Aktiven bewegt, keine Satire zu schreiben. Denn wer da etwa glauben mochte, nach dem wohl abgewogenen Entscheid der NSK in bezug auf die Le-Quarteron-Koordinate könnten die Akten über diesem unerquicklichen Kapitel nun endlich ein für allemal geschlossen und damit zur Tagesordnung geschritten werden, der war — wie sich inzwischen herausstellte —• in einem unverzeihlichen Irrtum befangen. Dieser « Fall » nämlich, der bereits in Neuenburg den Sportkommissären zu schaffen gab und in den darauffolgenden Wochen durch die nationale Sportkommission eine gründliche und sorgfältige Abklärung erfuhr, um an der Berner NSK-Sitzung vom 29. Oktober die von uns in der letzten c AR » geschilderte Erledigung zu finden, wird nun auch noch die höchste Berufungsinstanz im schweizerischen Automobilsport, das nationale Schiedsgericht des ACS, beschäftigen, da zwei Konkurrenten der Neuenburger Veranstaltung sich dem Entscheid der NSK nicht glaubten beugen zu können und daher gegen ihn appellierten. Nun waren wir freilich nie und nimmer der Auffassung, der Entscheid der NSK sei dazu angetan, beide Parteien — die Befürworter einer Neutralisierung der ersten Etappe wie deren Opponenten — zufriedenzustellen. Schon die Natur der Sache an sich verunmöglichte es unserer Sportbehörde, ein gewissermassen salomonisches Urteil zu fällen. Dass der Fehler in erster Linie bei den Organisatoren lag, wenn es überhaupt soweit kommen konnte, dafür gab es für uns allerdings schon am Tage der Veranstaltung so einwandfreie Indizien, dass wir in unserer Berichterstattung die Behauptung wagen durften, die Leidtragenden würden diesmal ausschliesslich bei den Konkurrenten selbst zu suchen sein. Wir hatten mit dieser Feststellung um keinen Ton zu hoch in die Harfe gegriffen. Auf der andern Seite glaubte man allerdings dennoch die Erwartung hegen zu dürfen, dass der Entscheid der NSK — ohne Begeisterung zwar, aber doch in echt sportlichem Geiste — auch von denjenigen anerkannt werde, deren These unterlegen war. Durch die Berufung ans nationale Schiedsgericht ist diese Hoffnung stark enttäuscht worden. Nehmen wir unserseits nach wie vor den — von Anfang an vertretenen, hier ausführlich dargelegten und auch von der NSK durch ihren Entscheid geschützten — Standpunkt ein, dass sich eine Neutralisierung der Etappe Neuenburg—La Combaz nicht rechtfertige, so sind F. Schmocker (St-Sulpice) und J. Guillod (La Chaux-de-Fonds) anderer Meinung. Nachdem die Sportkommissäre in Neuenburg die Eliminierung besagter Etappe beschlossen und die NSK diesen Entscheid rückgängig gemacht hat, verlangen die erwähnten Konkurrenten in ihrer Berufung — Stägli uf, Stägli ab — neuerdings das Fallenlassen dieser Etappe. Da das nationale Sportreglement ausdrücklich die Möglichkeit der Berufung gegen die Entscheide von Sportkommissären und NSK vorsieht, ist dies ihr gutes, demokratisches Recht, und so kommt denn dieser ganze unerfreuliche Handel als «tema con variazioni » erneut aufs Tapet. Womit begründen nämlich die Appellierenden ihr Vorgehen? Dem Vernehmen nach argumentieren sie nicht zuletzt damit, dass der Vermerk auf dem Marschbefehl « Les coordonnees des postes de contröle sont donnees ä titre indicatif pour faciliter la determination des lieux » mit Art. 20 der Ausführungsbestimmungen gar nicht in Widerspruch stehe. Er könne keinesfalls in dem Sinne gedeutet werden, den Koordinaten komme nur hinweisender, orientierender Charakter zu. Vielmehr bilde er sozusagen die Bestätigung dafür, dass der Standpunkt der Kontrollposten mit den angegebenen Koordinatenschnittpunkten übereinzustimmen habe. Der ganze Streit droht somit eine Wendung zu nehmen, die man noch vor kurzem kaum geahnt hätte. Es geht recht eigentlich um eine philologische Doktorfrage, und das nationale Schiedsgericht des ACS wird, sofern es seine Mission wirklich ernst nimmt — und wer vermöchte daran zu zweifeln —, um die Konsultation eines Sprachgelahrten nicht herumkommen, wie sich denn anderseits auch die Frage allen Ernstes aufdrängt, ob inskünftig nicht jedem Geländefahrer ein Sprachinterpret beigesellt werden sollte, dem die ebenso hochinteressante wie dankbare Aufgabe zufallen würde, solch heikle Probleme wie den «titre indicatif» von Neuenburg, dessen unheilstiftende Wirkung wir so rasch nicht vergessen werden, zu entwirren ... Wenn nun aber zu allem Ueberfluss — und die erhaltenen Informationen lassen leider keinen Zweifel zu, dass dem so ist — nachträglich auch noch versucht wird, mit der Frage der Behandlung der ersten Etappe eine andere Frage grundsätzlichen Charakters zu verquicken, die Frage nämlich, wieso die Gymkhana-Resultate für die Erstellung des Neuenburger Schlussklassementes nicht zählten, dann merkt man die Absicht und ist verstimmt. Dann nämlich muss jedem, der das Neuenburger Reglement gelesen und studiert hat und nicht nur vom Hörensagen her kennt und der ausserdem in den Meisterschaftsbelangen einigermassen Bescheid weiss, An der Londoner Automobiläussteilung in carls Court war selbstverständlich auch der Railfon-MobH-Special-Rekordwagen ausgestellt, womit John Cobb am 16. September 1947 in der Salzwüste von Bonneville den absoluten Weltschnelligkeitsrekord zu Lande auf £34/4 km/h (Meile mit fliegendem Start) verbesserte. klar werden, welch recht unrühmliches und unsportliches Spiel hier gespielt werden soll. Wir glauben nicht deutlicher werden zu müssen. Soviel sei immerhin bemerkt: Art. 16 der Neuenburger Ausführungsbestimmungen sagt in nicht misszuverstehender Weise: « Sieger der nationalen Gelände- und Orientierungsfahrt ist derjenige, welcher auf der Prüfungsfahrt am wenigsten Strafpunkte erhält. Falls ein oder mehrere Fahrer die Prüfungsfahrt mit gleicher Strafpunktezahl beendet haben, so entscheidet das bessere Resultat der Gymkhana. » Müssen wir etwa auch zur Aufhellung dieses Paragraphen einen Schriftgelehrten herbeiziehen? Kann man diesen Artikel anders verstehen als so, dass die Gymkhana lediglich dann eine Rolle spielt, wenn das Schlussklassement der eigentlichen Geländefahrt in einem oder mehreren Rängen Punktegleichheit aufweist? Hier liegt ja gerade der grundlegende Unterschied zum Meeting von Gstaad, auf das sich F. Schmocker beruft, indem im Reglement von Gstaad ausdrücklich die Erstellung einer Gesamtwertung an Hand der Einzelresultate aus Zuverlässigkeitsfahrt, Slalom und Bergrennen in Aussicht genommen war, wogegen in Neuenburg im vorneherein Klarheit darüber bestehen musste, dass die Gymkhana nur im Falle von ex aequos herangezogen würde. Man sollte sich daher den Gedanken an die Einbeziehung der Gymkhana-Resultate in das Neuenburger Schlussklassement und damit an deren Einflussnahme auf das 1948er-Championnat endlich aus dem Kopfe schlagen, selbst wenn dadurch ein Meisterschaftstraum definitiv in nichts zerrinnt. * Am nationalen Schiedsgericht des ACS ist es nun, diese Differenz durch endgültigen Entscheid aus der Welt zu schaffen, wobei ihm für die Fällung des Urteils eine Frist von 30 Tagen nach Einreichung der Berufung (Art. 229, Abs. 3, des nationalen Sportreglements) gesetzt ist. Sein Entscheid — der lediglich die Neutralisierung oder Nichtneutralisierung der ersten Etappe zu beschlagen hat, währenddem es in bezug auf die Einbeziehung der Gymkhana-Ergebnisse ins Schlussklassement nicht kompetent ist, da diese Frage nie Gegenstand eines Protestes war — dürfte also spätestens am 3. oder 4. Dezember 1948 zu erwarten sein. In diesem Zusammenhang weisen wir in Ergänzung einer Meldung, die am Schlüsse unseres Berichtes über die NSK-Sitzung wiedergegeben war, daraufhin, dass das nationale Schiedsgericht nicht unbedingt mit dem Direktionskomitee des ACS identisch zu sein braucht. Dieses kann vielmehr seine Kompetenzen delegieren an ein Gremium, das sich selbstverständlich weder aus Bewerbern, Fahrern und Offiziellen, die an der Neuenburger Geländefahrt teilgenommen oder in dieser Sache bereits einen Entscheid getroffen haben, noch aus Personen zusammensetzen kann, die an diesem Fall direkt oder indirekt irgendwie beteiligt sind. amtsamasessstt csser... .als vor dem Krieg Dia Vorkrtegs-Fabrikation zn übertreffen, ist eine schwere, aber — nicht unmögliche Leistung. Die tieuti- |en SOLEX-Vergaser zeichnen sich durch diese Eigenschaft aus. Sie sind besser als vor dem Krieg! Dieses Resultat war nur möglich, dank der Hingabe und Fähigkeil der SOLEX-Techniker der Forschungen und Modernisierung in den SOLEX-LihoratarieiL den besonderen Herstellungs- and Kontrollverfahren. unter denen eine ausschlaggebende Rolle dem pneumatischen SOLEX-Mikrometer zulällt. dei heute in jedem Stadium bei der Fabrikation der SOLEX-Vergaser verwendet wird. Besser als vor dem Krieg! 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