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E_1948_Zeitung_Nr.051

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kI) 110 • tfA bkl I N UM Chauffeure sind es, die am allerwenigsten auf ihre zu Fuss gehenden Mitbrüder aufpassen. Wehe aber, wenn .einmal ein Weisser einen Eingeborenen überfahren sollte: Gleich meldet sich eine Familie von hundert nahen und fernen Verwandten mit Schadenersatzansprüchen! Summa summarum ist Lagos mit der Unzahl von Privat-, Liefer-, Lastwagen, Autobussen usw. eine der verkehrsreichsten und lärmigsten Städte. Desgleichen die anderen grösseren Orte, wie Kano, Ibadan, jedoch nicht im gleichen Masse. t Will man> das Land Nigeria kennenlernen und möglichst rasch, unabhängig und bequem herumkommen, so gibt es nur eins: das eigene Automobil! Die wichtigen Ueberlandstrassen sind alle in gutem Zustande, asphaltiert wie die Strassen der Städte; gute Brücken stehen zum Passieren der Flüsse zur Verfügung. Der einzige Fehler der genannten'Verkehrslinien ist der, dass die Strassen allgemein zu eng gebaut wurden, so dass Kreuzen und Ueberholen oft schwierig ist, besonders weil auch viele Lastwagen verkehren. Hier kann man aber immer wieder das unerhörte Sieherheitsgefühl des schwarzen Fahrers bewundern, wenn sich die Wagen in den engen Strassen in unheimlichem Tempo überholen oder kreuzen und oft nur mit ganz knappem Zwischenraum aneinander vorbeiflitzen. Die wichtigen Ueberlandstrassen Nigerias sind heute so gut, dass z. B. die längste einheitliche Strecke von Jos nach Maidugari (367 Meilen) meistens in einem Tage gefahren wird. Diese Strassen werden ausser von den vereinzelten Personenwagen hauptsächlich von den c lorries », den kleinen und mittleren Lastwagen, benützt. Es gibt in Nigeria etwa 4 oder 5 eingeborene Transportgesellschaften, die täglich Waren und Personen überallhin verfrachten. Die Passagiere sind aber meistenteils Schwarze, da die Fahrt recht mühsam ist, zu mühsam für einen Weissen. Für den Schwarzen ist aber das Reisen das allerschönste Erlebnis. Was macht es ihm aus, zuoberst auf einem Haufen Waren tagelang in der prallen Sonne liegen zu müssen', von Dreck und Staub überdeckt, Durst leiden zu müssen, hin- und hergerüttelt zu werden, stets die Möglichkeit eines gewaltsamen Todes vor Augen zu haben? Hauptsache ist, dass man reist, und es ist so wundervoll zu reisen! So denkt der Neger, und allen Mühen zum Trotz legt er unter den widrigsten Verhältnissen riesige Strekken zurück. Auf diesen «lorries» gibt es eine erste Klasse: Der Sitz neben dem Fahrer. Hier kommt der Europäer, der sich in das Abenteuer einer lorry-Ueberlandfahrt wagen will, zu sitzen. Die zweite Klasse ist hinten auf den schmalen Bänken der Lastwagenbrücke, wo die Eingeborenen oft wie Sardinen zusammengedrängt hocken. Die dritte Klasse ist für diejenigen, die nichts bezahlen können und die sich auf dem Dach, auf Warenballen oder gar auf dem Kotflügel • auf eigenes Risiko und Gefahr » hin installieren. Ein kleines Trinkgeld an den Chauffeur ist ihr Fahrpreis. Solche lorries, die maximal 20 Personen mitnehmen können, führen oft unglaublich viel Passagiere mit. Trotzdem geschehen wenig schwere Verkehrsunfälle. Der Vorteil der lorriet ist der, dass sie an Orte hinfahren, wo keine Eisenbahn und kein Flugzeug hinkommt. Wenn die Reise mehrere Tage dauert, muss man sich auf Nächte «a la belle etoile» gefasst machen. Gross ist der Genuas einer solchen Fahrt im Privatwagen. Im Süden führen die oft lange Zeit schnurgeraden asphaltierten Hauptstrassen und die etwas engeren, mit rotem Staub bedeckten Nebenstrassen mitten durch die Plantagen und tropischen Wälder. Wie lang ausgestreckte Schlangen winden sie sich hügelauf und -ab durch die sattgrüne, oftmals vor Feuchtigkeit und Hitze dampfende tropische Landschaft. Idyllische Eingeborenensiedelungen, malerische Gruppen von eingeborenen Frauen, Kindern und Trägern längsseits der Strassen, die wie aufgeschreckte Hühner beim Nahen der Wagen abseits flüchten, nicht etwa aus Unkenntnis der Autos, sondern weil sie die Fahrer fürchten. Die Brücken sind gut ausgebaut, aber oft so schmal, dass ein grosser Wagen gerade knapp darüber fahren kann. Im Norden des Landes ähneln die Strassen mehr und mehr den Wüstenpisten und den Steppenstrassen des Sudans. Oft ist man gezwungen, abseits der Strasse zu fahren, da diese durch Kamelspuren derart zertrampelt wird, dass sie nicht mehr befahrbar ist. Oft ist der Weg versandet; dann heisst es • nebenher • fahren, im reinsten Ghymkhana-Stil rechts und links an den Bäumen oder Dornbüschen vorbei Slalom zu fahren. Entgegenkommende Fahrzeuge sind an riesigen Staubwolken schon von •weitem zu erkennen. Auf solchen Wegen kommt man langsam vorwärts, oft nur 100 Meilen im Tag. Im Osten, in den überaus sumpfigen Gebieten des Tschadsees, sind die Strassen am wenigsten befahrbar. Fünf Monate im Jahr bleiben sie gesperrt, und in jeder Trockenheit müssen sie • aufgefrischt » werden. Im Nordosten, an der « grossen Route > von Maidugari nach Fort Lamy in Französisch- Aequatorialafrika, wo während des Feldzuges in Aegvpten die Alliierten eine enorme Menge Güter transportierten, ist die Aufrechterhaltung guter Strassen am schwierigsten. Nach Reaenfällen muss man oft tagelang warten, bis die Oberfläche der Strasse wieder trocken und befahrbar wird. Um das Warten zu verkürzen, sind überall am Wege gute Rest-houses für den Reisenden eingerichtet, wo er die Nacht verbringen, sich sein Mahl kochen und warten kann. Die Rest-houses sind der Segen des Nigeria-Ueberlandreisenden. In den zwei letztgenannten Gebieten stellt sich dem Autofahrer das c richtige » Afrika vor, und eine Autofahrt dort ist meistenteils das, was er sich als Laie vorgestellt hatte. Wilde, grössenteils wenig berührte Gegenden, mit echten Söhnen Afrikas und besonders mit ungemein mannigfaltiger Tierwelt: Elefanten, Löwen, Straussen usw. Die übrigen Gebiete sind noch weniger stark dem Automobilismus erschlossen, doch werden diesbezüglich Bemühungen unternommen. Bald wird der Autofahrer nach jeder beliebigen Gegend Nigerias (und übrigens auch den übrigen wichtigsten westafrikanischen Gegenden) fahren können. Die Zahlen sind mit Buchstaben zu ersetzen, so dass der Reihe nach von oben nach unten Schweizer Ortsnamen folgender Kantone entstehen: Bern, Thurgau, Graubünden, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Waadt, Wallis, Tessin, Aargau. Die ersten und letzten Buchstaben ergeben die Namen der höchsten und tiefsten Bodenerhebung der Schweiz. Bewertung: 5 Punkte. Auflösung des Silbenrätsels Nr. 9. Aberdeen, Aletschwald, Akropolis, Aubonne, Weser, Oklahoma, Oranje, Mallorca, Ibitza, Granada, Panama, Portorico, Isfahan, Irland, Miami, Iseltwald, Singapore, Larissa, Lesbos, Saentis, Neu Guinea, Stellingen, Samedan, Istanbul, Zamora, Natal, Somvix, Jura, Erlach, Namäb, Indus, Shannon, Swinemünde, Emme, Immensee. Zahlenrätsel Nr. 11 Einsendetermin 13. Dezember 1948 1 2 pj [Z U. p I [ I : 5 6 6 7 2 5 " "3 3 To W~3 W~Ti ________ _ _____ _ 1 le "Jr~Ji 7T~1 lö~lk 1Ö~iT~W~12 r ~2 W~3 1 !r~j9~~!s~~7i 5 ls J3 W~T1 2~Ö~~2 2 2T~wnr~i5~"i lS~"l __ 6 3 1Ö lg 2 15 3~~" _ _ _ _ _ __ __ Die 5 Ströme heissen, Wolra, Nu, Mississippi, Jenissei und Amazonas. 5 Funkte erhalten: Frau M. Ammann, Oftringen; Hansruedi Begert, Bümpliz; Ernst Benz, Goldach; H.Boiler, Amriswil; Frau M. Canale, Brienz; Robert Dietz, Münchwjlen; Hans Ernst, Zürich; Tony Frey, Basel; Frau S. Gysin, Liestal; Frau J. Hopf, Bern; Frau G. Keppler, Uster; Frau D. Kriegel, Weinfelden; Frau M. Lehmann, Bern; Frau B.LÜthy, Basel; Frau M.Meyer, Arbon; Frau E. Mosimann, Burgdorf; Frau E. Ochsner, Zürich; Frau L. Rock, Basel; Max Roos, Interlaken; Frau A. Spörri, Zürich; Frau E. Weber, Biel; Fritz Wenger, Bern; Fritz ZumKeller, Brugg. Alle andern erhalten den Mühepunkt. FerleneelUen Obrellp*« Broschen Fingerringe Brnceiet« lfanchettenknAnfe BESICHTIGEN SIE BITTE UNSERE SCHAUFENSTER Mit höflicher Empfehlung /acer/se ef/e-mim* vo/ta Cberry clicr CRAMDP LIOUFUD Gut« H«rr«nk!eldar I«>*4, Chor, Frooenfetd, St. Gallen, Glaras, Heriso«, Uzen», Ollen, Romenshorn, Schoffhaosen, Slam, Wlnterthur, Wehten, Zug, Zürich Depots In lern. Ilel. lo Chaux-de-Fonds, Interlaken, Thun Wann fahren Sie nach Bern? Wir •..ächten Sie so gerne durch unsere prächtigen Teppichlager führen. Ob unserer reichen Auswahl und den vorteilhaften Preisen werden Sie erstaunt sein und wie so viele, Ihren Freunden weiterer* zählen «Der Gang zu Geelhaar lohnte sich»! 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