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E_1948_Zeitung_Nr.053

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2Ü AUTOMOBIL REVUE

2Ü AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 15. DEZEMBER 19« - Nr. 53 KURZMELDUNGEN AUS ALLER WELT DEUTSCHLAND Ford-Köln erstrebt PreUsenknnf! Anlässlich der Produktionsaufnahme des Ford «Taunus » im Kölner Werk machte Direktor Vitger Mitteilungen über Bemühungen zur Preissenkung. Er wies in seinem Vortrag darauf hin, er habe auf einer kürzlich durchgeführten Reise nach den USA festgestellt, dass die Preise der aus Deutschland nach Nordamerika exportierten Waren aus den verschiedensten Gründen viel zu hoch seien. Es gilt demnach, alle Möglichkeiten einer Produktionsverbilligung auszunutzen, wobei Dir. Vitger vor allem die Steigerung der Leistung, aber auch die genaue Kalkulation nannte. Und dies nicht nur bei der eigenen Produktion, sondern auch bei jener der Lieferfirmen. 80 % der Unkosten bei der Fabrikation des Ford-Wagens entfallen auf Betriebe ausserhalb des Kölner Werkes. Schon 1947 hat dieses von der Stadt Köln ein Gelände von 300 000 m» erworben, um dort eine eigene Giesserei und eine Gesenkschmiede zu erstellen. Bei gleichzeitiger Herabsetzung der Kosten wäre das Werk damit in der Lage, sich von einigen Lieferfirmen — für deren Erzeugnisse in Deutschland seit langem ein Engpass besteht — unabhängig zu machen. Mit dem Bau der neuen Anlagen ist bis heute noch nicht begonnen worden, weil zunächst durch Verhandlungen mit einer Reihe von Lieferfirmen der Versuch unternommen werden soll, diese zur Verbilligung ihrer Produktion zu bewegen. Gewisse Anfangserfolge sind hier bereits erzielt worden, und sie berechtigen zur Hoffnung, dass noch weitere Möglichkeiten der Kostensenkung ausgenutzt werden können. Alle Verbilligungen, und zwar auch jene, die sich aus einer weiteren Steigerung der Produktion ergeben, sollen dem Käufer zugute kommen. Automobil- und Motorradausstellung in Tübingen. In der Zeit vom 29. Dezember bis 9. Januar findet im Schloss Hohentübingen die erste deutsche Automobil- und Motorradausstellung der Nachkriegszeit statt. Sie wird einen umfassenden Ueberblick über den heutigen Stand der gesamten deutschen Motorfahrzeugindustrie vermitteln, W. Fu. FRANKREICH Rekordstand der französischen Automobilproduktion in den ersten zehn Monaten 1948. Wbg. Die französische Automobilproduktion hat trotz Streiks und sonstiger Unterbrüche (durch Stromeinschränkungen) mit einem Gesamtausstoss von 18 615 Fahrzeugen im Oktober einen Rekordstand erreicht und im Sektor der Personenwagen in den ersten zehn Monaten mit 79 610 Einheiten das aufgestellte Fabrikationsprogramm überschritten. Bei Renault ist die Produktion an Personenwagen mit 3377 fegen 2689 im September (4-688) besonders beachtlich, während die Citroen-Werke im Oktober nur 164 Wagen mehr als im Vormonat herausbrachten. Die Peugeot-Produktion, die im September infolge des Streiks auf 51 Einheiten gesunken war, konnte im Oktober mit 2254 Wagen einen grossen Teil des Ausfalls wieder wettmachen. Im übrigen geht die Entwicklung aus der folgenden Tabelle hervor: Fnhnim/irV. ^rsle Oktober Erste l-abrikmarKe ?Mon. 1948 1948 10 Mon. 1948 Citroen 24 424 3 150 27 574 Delahaye 484 41 525 Del. Belleville 4 — 4 Ford 3 832 259 4 091 Hotchkiss 335 61 396 Panhard 752 166 918 Peugeot 12 802 2 254 15 056 Renault 19 281 3 337 22 618 de Rovin 248 45 293 Salmson 224 31 255 Simca 6 874 808 7 682 Talbot 178 20 198 Total 69 438 10 172 79 610 Die « AR » hat bereits gemeldet, wie schwierig es ist, aus den Ländern der Ostzone authentisches Material über die Motorisierung zu erhalten. Besonders spärlich fliessen die Nachrichten aus Polen. Da es keine offiziellen Statistiken gibt, ist man immer wieder auf die Angaben verlässlicher Fachleute angewiesen, die mit offenen Augen und Ohren durch dieses weite, automobilistisch fast noch jungfräuliche Land reisen. Vier tschechoslowakische Sportler kamen jüngst von einer 8500-km-Fahrt aus Polen zurück und berichteten, dass sich dort die Mehrzahl der Strassen infolge der Kriegsereignisse, vor allem zerstörte Brücken, in einem bedenklichen Zustand befindet. Einige wenige Prachtstrassen bilden eben Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Besonders arg sind diese Zustände im östlichen Teil des Landes, doch wird viel gebaut, und das Bestreben ist offensichtlich, hier Abhilfe zu schaffen. Die Orientierung ist ausserordentlich schlecht. Schilder fehlen entweder überhaupt, die wenigen vorhandenen sind unleserlich oder verwittert. Kompliziert wird die Situation infolge der häufig notwendigen Umleitungen; besonders in den Städten verirrt man sich regelmässig. Auch die Fahrdisziplin in dem dünnen SPANIEN POLEN FUt-Pr*daktum tn Spanien. Zwischen dem spanischen < Instituto Nacional Industria > (INI) und der staatlichen Industriebank, Banco Urquijo, einerseits und den Turiner Fiat-Werken anderseits ist jetzt das seit längerer Zeit diskutierte Abkommen über die Herstellung von Fiat-Wagen in Spanien unterzeichnet worden. Der spanische Staat hat sich bei der neuen Gemeinschaftsgründung eine Aktienmehrheit von 51 % vorbehalten. Einer Meldung aus Turin zufolge will Fiat schon in allernächster Zeit mit der Lieferung der notwendigen Maschinen beginnen. Wie erinnerlich, haben die Fiat-Mutterwerke gerade jetzt grössere Maschinenaufträge nach Nordamerika vergeben, da die italienische Industrie eine Reihe von Spezialmaschinen nur auf sehr unwirtschaftlicher Basis herzustellen vermag. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass ein Teil dieser neuen amerikanischen Maschinen nach Spanien weitergeliefert werden soll. Ausserdem wird Fiat für die Ausrüstung seiner Anlagen in Spanien auch auf Maschinen zurückgreifen, die frei werden, wenn die in den USA bestellten neuen Maschinen eintreffen. Die Anstrengungen scheinen jedenfalls gerechtfertigt, besteht doch in Spanien, namentlich für die 1100- und 1500-Typen, grosser Bedarf, der auch von den steigenden nordamerikanischen Einfuhren nicht gedeckt werden kann. Das baldige Anlaufen einer spanischen Fiat-Produktion würde dieser Fabrik zweifellos günstige Vom polnischen Strassen- und Automobilwesen Verkehr lässt stark zu wünschen übrig. Man fährt unbeleuchtet, oft auf der verkehrten Strassenseite. Häufig regeln Frauen den Verkehr. Auf den Ausfallstrassen kontrollieren Polizisten die Fahrzeuge, um die Flut von Wagendiebstählen einzudämmen. Man begegnet auf den Strassen den merkwürdigsten « Kreuzungen », Vehikeln, die häufig aus Fahrzeugen der deutschen Wehrmacht zusammengebastelt wurden, marken- und namenlose Fortbewegungsmittel, Bastarde. Besonders schlimm sind die Polen mit Reifen dran. Es ist gang und gäbe, auf dem x-ten Protektor, auf der Leinwand zu fahren; mancher Wagen hat vier verschiedene Felgen, die überhaupt nicht zusammenpassen. Bewunderungswürdig ist der Erfindungsgeist und die Geschicklichkeit der polnischen Automechaniker, die mit den allerprimitivsten Mitteln Reparaturen durchführen. Es gibt nur ganz wenige Kundendienst-Werkstätten, wie ja überhaupt die ganze Industrie des Landes darniederliegt. Die Preise für Arbeiten sind relativ niedrig; auch das Benzin, das übrigens frei verkauft wird, kostet weniger als in der Tschechoslowakei, d. h. weniger als einen Schweizer Franken pro Liter. Ine. E. W. S. DcueraussichteBA schaffen. USA auf dem Iberischen Markt Lpk WlHys-Overland (Toaster - unabhänrirer > Exporteur. Nach einer soeben veröffentlichten Statistik steht Willys-Overland unter den « Unabhängigen » als Exporteur an erster Stelle. Seit dem Ende des Krieges sind insgesamt 70 000 Willys- Overland-Wagen exportiert worden. Schneller, immer schneller Amerika, das 1946 das 50jährige Bestehen seiner Automobilindustrie feierte, hat vor kurzem den hundertmillionsten Wagen herausgebracht. Dass die nächsten 100 Millionen kein halbes Jahrhundert auf sich warten lassen werden, darf man als gewiss annehmen. Heute laufen in Detroit jede Minute 30 Wagen vom Fliessband. Damit scheint sich indessen Henry Ford II. nicht begnügen zu wollen, hat er doch einen Stab von Atomwissenschaftern damit beauftragt, die Atomenergie der Automobilproduktion in dem Sinne dienstbar zu machen, dass der Fabrikationsprozess rascher und billiger vor sich gehe. Das Ist das günstigste Automobil, das Sie momentan kaufen können. Günstiger im Betrieb, denn dank seinem berühmten Motor braucht der 18 PS CHEVROLET kaum mehr Benzin, ist aber viel sparsamer im Unterhalt als niederpferdige Wagen. 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Nr. 53 - MrrnrocH. u. DEZEMBER 194« Wettbewerb unter englischen Chauffeuren für unfallfreies Fahren Bewirbt sich ein Chauffeur um eine Stelle, so lautet wohl eine der ersten Fragen, welche dabei an ihn gerichtet werden, in allen Zungen: Und wie steht es mit den Unfällen ? Kein Privat- oder Lastwagenbesitzer, kein Transportunternehmer wird es unterlassen, sich danach zu erkundigen. Und das mit Recht. Immerhin mag manchem braven und zuverlässigen Wagenlenker ein Unfall ohne eigenes Verschulden zugestossen sein, allein es gibt Möglichkeiten, dies einwandfrei nachzuweisen. Eine vortreffliche, im Interesse sowohl der Fahrzeughalter als auch der Chauffeure liegende Einrichtung hat die Königliche Gesellschaft für Unfallverhütung in England geschaffen. Sie zeichnet nämlich « unfallfreie » Chauffeure aus und fördert mit dieser Methode die Sicherheit des Verkehrs, zugleich aber auch deren Pflichtgefühl und Berufsstolz, um dadurch «eine Armee von zuverlässigen, hilfsbereiten und höflichen Fahrzeuglenkem aufzubauen •. Das Mittel — und ein sehr wirksames Mittel — nimmt in diesem Falle die Gestalt eins Wettbewerbs unter den Berufschauffeuren an. Um daran teilnehmen zu können, muss der Chauffeur während mindestens 44 Wochen eines Jahres in regelmässigem Dienst gestanden haben und darf während dieser Zeit in keinen Unfall verwickelt gewesen sein, an dem ihn auch nur ein Mitverschulden träfe. Ueber dies muss er nachweisen, dass sein Bussenregister makellos rein ist. An Gründlichkeit lässt die Siebung also, wie man sieht, nichts zu wünschen übrig, aber die Anwendung solch scharfer Maßstäbe erweist sich als unerlässlich, zum einen, weil es gegenüber den andern Bewerbern um die Auszeichnungen unfair wäre, ein Auge zuzudrücken, zum andern, weil sonst der Wert der Auszeichnung in Frage gestellt würde. Deshalb führt auch der leichteste Verstoss gegen das < Gesetz der Strasse » unweigerlich zur Abweisung. Um Unklarheiten auszuschalten und falscher Auslegung vorzubeugen, stellt das Wettbewerbs- Reglement die Frage, wann bei einem Unfall der Fahrer als verantwortlich zu gelten habe und beantwortet sie wie folgt: 1. wenn er ohne Berücksichtigung der Verhältnisse, wie Strassenbeschaffenheit, Verkehrsdichte, Sicht usw. zu rasch fährt. Dabei ist es belanglos, ob er die gesetzlich zugelassene Geschwindigkeit eingehalten hat; 2. wenn er zu brüsk bremst: ENGLAND IM DIENSTE DER UNFALLVERHÜTUNG: 3. wenn er mögliche Hindernisse und Gefahren nicht rechtzeitig in Rechnung gestellt hat; 4. wenn er es unterlässt, klare Zeichen vor der Vornahme von Richtungsänderungen zu geben und 5. wenn er sich Verstösse gegen die Verkehrsvorschriften zuschulden kommen lässt. Nicht dass mit diesen fünf Punkten das Register möglicher Sünden erschöpft wäre. Wollte man es aber vollständig aufzählen, dann wäre das gleichbedeutend mit der Wiedergabe des grössten Teils der Strassenverkehrsordnung. Also begnügt man sich mit der Zitierung erläuternder Beispiele : Ein Fahrer kann nicht völlig schuldfrei gesprochen werden, wenn er beim Reversieren mit einem andern Fahrzeug oder einem festen Objekt kollidiert. Bei der Untersuchung des Vorfalls kann sich der Chauffeur nicht auf Missgeschick oder Pech berufen, vielmehr muss jeder Fall objektiv und ohne Ansehen der Person abgeklärt werden. Der Umstand, dass die Anmeldung zur Teilnahme am Wettbewerb durch den Arbeitgeber folgen muss, trägt dazu bei, diesen zu veranlassen, eventuelle Unfälle seiner Chauffeure nach Strich und Faden zu untersuchen und sich vor Abgabe seiner Bescheinigung gründlich zu vergewissern, dass diese daran keine Schuld trifft. Nach Ablauf eines Jahres sind die Bescheinigungen einer besonderen Kommission vorzulegen. Natürlich haben nicht nur die Chauffeure privater Unternehmungen, sondern auch die bei Behörden, öffentlichen Transportanstalten usw. angestellten bei Erfüllung der Bedingungen Anspruch auf die Zuerkennung der Auszeichnungen. Diese sind abgestuft vom Diplom mit Rosette für e i n Jahr unfallfreies Fahren über die Medaillen, die für 5, 10, 15 und 20 Jahre unfallfreies Fahren winken bis zum Ehrenkreuz für 25 Jahre. Bisher wurden, sicher ein sprechendes Zeugnis für das hohe Verantwortungsbewusstsein, das die Chauffeure bei der Ausübung ihres Berufs an den Tag legen, ihrer rund 220 000 der Auszeichnung für würdig befunden. L. J. Verkehrstechnische Neuerungen in London Dem fremden Automobilisten in London fällt es -auf, viele Laternenpfähle und Masten mit gelben Ringen, dazu zahlreiche Trottoirränder mit gelben Pfeilen « verziert > zu finden. Diese Markierungen stehen im Zusammenhang mit AUTOMOBIL REVUE 21 der Einführung eines Parkierunga- and Stationierungsverbotes an den also gekennzeichneten Stellen. 34 der im Weichbild Londons gelegenen Gemeinden wurden in die neue Regelung einbezogen, deren wichtigste Bestimmung sagt, dass auf bestimmten Strassen (in einer Gesamtlänge von 43 Meilen) das Halten von Fahrzeugen in der Zeit von 11.30 bis 18.30 Uhr nur zum Einund Aussteigen erlaubt ist Man hofft damit den Verkehrsfluss beschleunigen und einen besonders in den Geschäftsstrassen des Westens unhaltbar gewordenen Zustand beseitigen zu können. Untersagt ist überdies auch das Anhalten innerhalb 100 m vom Scheitelpunkt einer Kurve. Von den neuen Einschränkungen ausgenommen bleiben die Lieferwagen, denen zum Ausoder Beladen eine Zeitspanne von 20 Minuten eingeräumt wird. Taxichauffeure dürfen jedoch an den mit dem Stationierungsverbot belegten Stellen keine Fahrgäste abwarten. Dem Beispiel von Paris folgend, unternimmt man in London jetzt auch Versuche mit einer neuen Markierung von Fussgängerstreifen in Gestalt eines « Zebra-Anstrichs •. Dabei zeigte es sich bei Experimenten mit einem maßstäblichen Modell, welche der Untersuchung der Sichtbarkeit bei verschiedener Beleuchtung galten, dass bisher abwechselnd schwarze und weisse Streifen von je etwa 50 cm Breite, die parallel zum Trottoir verlaufen, die besten Ergebnisse liefern, währenddem sich andere Farbenkombinationen weniger bewährt haben. Als nächstes Stadium der gegenwärtigen Experimente folgt die Anbringung des Farbanstriches auf einer Anzahl von Fussgängerstreifen, um deren Wirkung auf das Fussvolk und die Fahrer festzustellen. Im übrigen spielt natürlich auch die Kostenfrage eine nicht unbedeutende Rolle. TSCHECHOSLOWAKEI Neuorientierung des tschechoslowakischen Automobilclubs Die Umgestaltung des tschechoslowakischen Wirtschaftslebens während der letzten Monate hat auch vor den automobilistischen Organisationen nicht Halt gemacht. Neben durchgreifenden personellen Veränderungen sind auch die Ziele und Aufgaben des gesamtstaatlichen Autoclubs (AKRCS) neu festgelegt worden. Der Club bezeichnet sich selbst in seinem offiziellen Organ «Auto » als die einzige Organisation zur Erziehung der tschechoslowakischen Kraftfahrer und fasst seine Bestimmung in folgenden vier Hauptpunkten zusammen: Volkswirtschaftliche Aufgaben, Wehrhaftigkeit der Fahrzeuglenker, Verkehrssicherheit und staatspolitische Ziele. Im Rahmen der volkswirtschaftlichen Aufgaben will der Club auch sogenannte «motorisierte Brigaden » organisieren, die überall dort eingesetzt werden sollen, wo sich ein plötzlich auftauchender Bedarf ergibt. 15 000 Fahrzeugführer sollen jährlich herangeschult werden. Die dritte von Motorfahrzeugen. 15 000 Fahrzeugführer sollen jährlich herangeschult werden. Die dritte Die Herren H. Kufishauser, Direktor, und W. E. Nyffeler. Verkaufschef der Automobilwerke Franz AG., die für die Schweiz die Generalvertretung der Nash innehaben, bei einem Besuch der Nash-Werke in Detroit und Kenosha. Das Bild zeigt die beiden Genannten in Detroit zusammen mit dem Export- Manager, dem Europa-Verkaufsleiter beim Betrachten von Prospekten des neuen «Airflytei Nash 1949, den die «A. K.i in ihrer letzten Nummer beschrieben hat. Hauptgruppe — Verkehrssicherheit — umfasst die normalen Aufgaben, wie die Schaffung und den Unterhalt von Orientierungs- und Warnungstafeln, die Ausgabe von Strassenzustandskarten, aber auch die Verkehrserziehung der Jugend, technische Kontrollen der Wagen und die Organisierung der Strassenhilfe. Neu und wohl am interessantesten ist aber zweifellos die vierte Hauptgruppe « staatspolitische Tätigkeit». Dieser Begriff schliesst in sich: ideologische Erziehung, internationale Beziehungen (FIA - AIT - FICM), Zollfragen, Organisation engster Zusammenarbeit mit den Motororganisationen der übrigen Volksdemokratien, Ausgabe internationaler Dokumente, Veranstaltung internationaler Kongresse und sportlicher Wettbewerbe von gesamtstaatlicher Bedeutung. EWS Auch Autoschulen verstaatlicht In der Tschechoslowakei wurde über sämtliche Fahrschulen eine nationale Verwaltung verhängt, was einer Verstaatlichung dieser Unternehmungen gleichkommt. Interessanterweise wechselte die Oberaufsicht über die Fahrschulen vom Verkehrsministerium zum Schulministerium hinüber. Wie bereits gemeldet, ist das Verkehrsministerium auch nicht mehr für die Verteilung der Motorfahrzeugproduktion verantwortlich, denn die Zuständigkeit hiefür liegt jetzt beim Ministerium für Innenhandel. Für die Beschaffung von Ersatzteilen für ältere, im Betrieb stehende Wagentypen — ein Engpass in allen Ländern — wird ein « Bevollmächtigter im Innenministerium für die Erzeugung und Verteilung von Ersatzteilen » eingesetzt, der darfür zu sorgen hat, dass nicht nur Teile für ältere Wagentypen weiter hergestellt, sondern auch richtig verteilt werden. Das gesamte tschechoslowakische Verkehrswesen wird monopolisiert und in folgenden für sich selbständigen Gruppen zusammengefasst: Strassenverkehr, Eisenbahn, Flugwesen, Post, Schiffahrt und Lagerhäuser, wobei für die Betriebsführung der einzelnen Sektoren die Grundsätze der « Nationalunternehmungen » gelten. Weltbekannte Qualitätsmarken Cellulose- und Kunstharzlacke Verlangen Sie von Ihrem Karossier oder Autospritzwerk Original DUCO oder DULUX DU PONT, Sie werden zufriedener sein Generalvertretung für die Schweiz: AUTO LAG S.A.. ruß de h Fläche R. fipnpvn Haben Sie Schmutzflecken auf Ihrem Wagenpolster oder Innenausstattung ? 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