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E_1948_Zeitung_Nr.053

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Kl AUTOMOBIL REVUE

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Nr. 53 - MITTWOCH, is. DEZEMBER 194» AUTOMOBIL REVUE Abschluss des Berner Grand Prix 1948 Es entspricht einer jahrelangen Geflogenheit, die Berner Automobil- und Motorradrennen im Zeitpunkt, da die Abrechnung vorliegt, im Rahmen einer kleinen Schlussfeier der Mitarbeiter zu verabschieden. Sinn des Schlussrapportes ist es, den Funktionären den Dank der Veranstalter abzustatten, den Kontakt mit ihnen zu festigen und in einem Rückblick auf die Ereignisse die Lehren für die Zukunft zu ziehen. So lag denn der Akzent der diesjährigen Schlusszusammenkunft, die am letzten Donnerstag in Bern stattfand, auf der Kameradschaft, die während der Vorbereitungsarbeiten und am Rennen selbst leider immer etwas zu kurz kommen muss. Die Präsidialadresse von Dir. Hans Eufen e r, Präsident des OK, war in ihrem ersten Teil von gemischten Gefühlen getragen. Einmal war die Veranstaltung durch ausgesprochenes Festwetter begünstigt, was sich in einem erfreulichen finanziellen Ergebnis auswirkte. Anderseits senkte sich aber ein Schatten über die Rennen; bedauerliche Unfälle hatten den Tod von drei bekannten Rennfahrern zur Folge: Omobono Tenni, Achille Varzi und Christian Kautz. Erreichte die Zahl der zahlenden Zuschauer mit 110 000 auch nicht ganz die Ziffern des Jahres 1947, so war der Veranstaltung doch auch dieses Jahr ein voller materieller Erfolg beschieden. Der erzielte Ueberschuss erlaubt es, allen Verpflichtungen nachzukommen. Allein an Billettsteuern ist — nebenbei bemerkt — ein Betrag von rund Fr. 100 000.— zu entrichten. Dem Reservefonds können Fr. 30 000.— zugewiesen werden, wobei allerdings die Absicht besteht, diese Rückstellung der RUSTAG in irgendeiner Weise dienstbar zu machen, ohne ihr freilich den Charakter der Reserve zu nehmen. Dir. Rufener kam dann auf die Polemik der kirchlichen Kreise gegen die Berner Motorsporttage zu sprechen. In wohlabgewogenen, gut fundierten Ausführungen wies er den Vorwurf zurück, dass es sich bei den Berner Rennen nur um ein sensationelles Schauspiel und um eine Sonntagsentheiligung handle, für welche der Mammon den Hauptanreiz bilde, wie dies von den Gegnern immer wieder darzutun versucht wird. Es ist eine Ungerechtigkeit, wenn die Rennfahrer als moderne Gladiatoren bezeichnet werden. Es sind Männer, die ihren Beruf sehr ernst auffassen und ihr Leben einzusetzen bereit sind für die Automobiltechnik und den Motorsport. Dir. Rufener verhehlte sich keineswegs, dass sich an der Piste da und dort noch Verbesserungen vornehmen lassen. Was getan werden kann, um die Unfallgefahr herabzumindern, wird getan werden. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass man aller Verbesserungen zum Trotz gewisse Gefahren nicht ganz bannen kann. Das Programm der Rennen ist seit zwei Jahren ausserordentlich stark belastet. Gewisse Kürzungen werden in Zukunft nicht zu umgehen sein. Einerseits verlangen die Konkurrenten eine Verlängerung der Rennen, um die Beanspruchung der Fahrzeuge zu erhöhen, anderseits aber starten bei den Motorrädern die Klassen 250 und 350 cm' nächstes Jahr in getrennten Läufen. Dir. Rufener verabschiedete sich hierauf von seinen Mitarbeitern, da die Leitung des OK in andere Hände übergehen wird. Seine besten Wünsche für immerwährenden Erfolg begleiten die Veranstaltung auf ihrem ferneren Weg. Als Vertreter der Berner Regierung bedauerte Regierungspräsident Siegenthaler den Rücktritt des OK-Präsidenten, indem er dessen grosse und selbstlose Arbeit in der Organisation Unter dem Vorsitz von O. Wagner (Zürich) tagten am Sonntag in Bern die Delegierten des letzten Sommer aus der Taufe gehobenen schweizerischen 500er-Clubs für Kleinwagenrennsport, um gemäss Beschluss der Gründungsversammlung, die dieser vorgelegten und von ihr grundsätzlich gutgeheissenen Statuten endgültig zu bereinigen. Wie man weiss, sind in dieser Interessengemeinschaft die regionalen, ihrerseits in verschiedene Arbeitsgruppen gegliederten Sektionen zusammengeschlossen, deren Autonomie vollständig gewahrt bleibt, dieweil dem Zentralvorstand als ausführendem Organ des gesamtschweizerischen Clubs die Vertretung nach aussen (u. a. gegenüber dem ACS und den ausländischen Organisationen gleicher Zielrichtung) sowie die Vermittlung von Arbeitskräften und Material und die Abklärung von Fachfragen etc. übertragen ist. Den von einzelnen Delegierten erstatteten Tätigkeitsberichten nach zu schliessen, befinden sich verschiedene Selbstbauwagen im Baustadium, während anderseits über kurz oder lang zwei von Cooper in England entwickelte, serienmässig hergestellte Wagen eintreffen werden, so dass auf den Beginn der nächsten Saison mit dem Auftauchen mehrerer «500er» an nationalen Veranstaltungen mit einiger Gewissheit zu rechnen sein dürfte. Dass sich vor den mit viel Begeisterung und Idealismus ihr Ziel verfolgenden Anhängern der Bewegung allerhand Anlaufschwierigkeiten finanzieller und anderer Art auftürmen würden, war allerdings zu erwarten, doch besteht berechtigter Grund zur Annahme, dass sich diese Hindernisse mit der Zeit überwinden lassen. Angesichts des materiellen Einsatzes, der bei der Herstellung von Selbstbaufahrzeugen auf dem Spiele steht, ertönte aus der Mitte der Versammlung mit Recht der Warnruf, «500er» tagten in Bern der Berner Rennen würdigte. Mit Genugtuung konnte den Ausführungen des bernischen Regierungspräsidenten entnommen werden, dass er in bezug auf die Polemik der kirchlichen Kreise auf Seite des Organisationskomitees steht. Von einer Kapitulation der bernischen Motorsporttage kann keine Rede sein, ebensowenig wie man weitere Pferderennen in Morges verbot, weil sich dort vor Jahren einmal ein tödlicher Unfall ereignet hat, oder auf die Wiederholung der Tour de Suisse verzichtet, weil letzten Sommer ein Fahrer zu Tode stürzte. — Gegenüber den >an der Bremgartenrundstrecke vorgesehenen Verbesserungen beobachtet der Referent eher eine gewisse Zurückhaltung, denn — und hierin ist ihm unbedingt beizupflichten — jede Streckenverbesserung ruft automatisch einer Geschwindigkeitserhöhung, die ihrerseits bis zu einem bestimmten Grade auch wieder Gefahren mit sich bringt, wenn es auch am Fahrer ist, sich allüberall den Gegebenheiten der Strecke und des nur bis in die Einzelheiten wohldurchdachte Projekte zur Ausführung zu bringen, dies umsomehr, als die Fahrzeuge vorgängig einem Start eine Prüfung auf Herz und Nieren durch die technischen Kommissäre des ACS zu passieren haben. Von nicht geringer Bedeutung sind die Schwierigkeiten auf dem Gebiete der Materialbeschaffung. Wer von der Existenz « untätiger » Motorradmotoren, Topolino-Vorderradachsen und anderer noch verwendungsfähiger Bestandteile weiss, der wird daher der 500er-Bewegung durch eine entsprechende Mitteilung an Präsident O.Wagner, Postfach 380, Zürich 26, einen guten Dienst erweisen. Alle mit der Zulassung zu rennsportlichen Konkurrenzen zusammenhängenden Probleme wird der Zentralvorstand der « 500er » mit den zuständigen Sportbehörden rechtzeitig abklären. Abgesehen von den Bergrennen legt man auch auf die Teilnahme an Rundrennen Wert, wobei man sich freilich klar ist darüber, dass hiefür nur kürzere, spektakuläre Rundstrecken als Schauplatz in Frage kommen. Man sucht daher nach einer Möglichkeit, von der Organisation von Motorradrennen profitieren und so einige Rennen bestreiten zu können, die ausschliesslich solchen Kleinwagen reserviert wären. In diesem Zusammenhang bleibe nicht unerwähnt, dass nach Rücksprache mit Angehörigen des britischen 500er-Clubs Bestrebungen im Gange sind, im Laufe des nächsten Jahres aus Anlass eines Radrundrennens im Neuenburger Jura ein 500er- Rennen auszutragen, an dem verschiedene Engländer grundsätzlich teilzunehmen bereit sind. Ueberflüssig zu bemerken, dass eine solche Veranstaltung geeignet sein könnte, für die 500er- Bewegung in unserem Lande zu werben und ihr den wünschenswerten Auftrieb zu verleihen. Fahrzeugs anzupassen. Seine Ausführungen schloss Regierungspräsident Siegenthaler mit dem persönlichen Dank an den zurücktretenden Präsidenten. Der städtische Polizeidirektor, Dr. Freimüller, übermittelte die Grüsse der RUSTAG und unterstrich mit Nachdruck die Ausführungen seiner beiden Vorredner. Trotz Konjunktur und günstiger Konstellation war es der RUSTAG leider nicht vergönnt, ihre Rechnung aktiv abzuschliessen. Auch Dr. Freimüller sprach dem scheidenden Präsidenten für die im Interesse des Grand Prix geleistete Arbeit den Dank aus. Anschliessend ergriff der Präsident der Sportkommission der Sektion Bern des ACS, W. Ed. Huber, die Gelegenheit zu einer Ehrung des bernischen und schweizerischen Automobilmeisters 1948, Hans-Karl v. Tscharner, dem er die bernische Meisterschaftsmedaille aushändigte. Die Würdigung der Erfolge von Tscharners verband er mit einigen temperamentvollen Worten über den Motorsport im allgemeinen. Es wäre dringend zu wünschen, dass die junge Generation sich in bedeutend vermehrtem Masse dem Automobilsport widmen würde, um damit indirekt an der Hebung der Verkehrssicherheit mitzuwirken; denn erst durch das Fahren in sportlichen Konkurrenzen eignen sich viele Lenker die letzten Feinheiten der Fahrkunst an. Als weitere sportliche Veranstaltung hat in dem auf Seite 3 veröffentlichten definitiven nationalen Terminkalender für das Jahr 1949 eine Zuverlässigkeitsfahrt nach G1 e t s c h Aufnahme gefunden, die zusammen mit einem Auto-Slalom am 25. und 26. Juni stattfindet und von der Sektion Wallis des ACS organisiert wird. SPANTEN Der Grosse Preis von Pena Rhin in Barcelona wird am 16. Oktober 1949 in zehnter Auflage ausgetragen und unter diesem Datum im internationalen Terminkalender aufgenommen. Im übrigen vernimmt man, dass sich der Moto Club de Cataluna in Barcelona mit dem Gedanken trägt, im Park von Montjuich schon in naher Zukunft — man spricht vom Januar oder Februar 1949 — ein internationales Rennen für Kleinwagen bis 1100 cm 3 ohne Kompressor zur Durchführung zu bringen. SÜDAMERIKA Rennen Lima-Buenos Aires Im Langstreckenrennen Lima—Buenos Aires, das den Abschluss des Grossen Preises von Südamerika bildete, ging, wie wir bei Redaktionsschluss vernehmen, der Argentinier Juan G ä 1 - v e z auf Ford am vergangenen Sonntag als Sieger durchs Ziel. Warmwasserheizungen «Claylon» 6 und 12 Vc!t mit Defrosterturbinen. Als Neuerung min auch für Wagen mit Thermosiphonkühlung, wie Fiat, Ford-Prefekt, Hillman etc. Raffinierte Zweckmäßigkeit, elegante Ausführung Gelbes Licht, daher keine unliebsamen Reflexe im Schneegestober 3 verschiedene Modelle. Untersitzheizungen 6,12 und24V,ModcIIe füralle Wegentypen. Sehr g r ssss Heizkapazität. 0 31,5 cm; Höhe 11,5 cm. Neues Modell, der seit Jahrzehnten bestbewährten Warmwasserheizungen. Defroster für alle Amerikaner Wag tu vorrätig. Schnee- und Notketten u beziehen durch Ihren Garagfeten Unentbehrliche Helfer für jeden Automobilisten