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E_1948_Zeitung_Nr.050

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12 AUTOMOBIL REVUE

12 AUTOMOBIL REVUE MHTWOCH, 24. NüVEMBEB 1»« - Nr. 50 und unwiderlegbare es, die den Leistungsbeweise sind VANGUARD Parfiimerie Schindler Paradeplatz Zürich Bahnhofstrasse 26 Flotter Start und gesicherte Fahri innert kurzer Zeit zu einem der begehrtesten Wagen seiner Klasse gemacht haben. Die vom Automobilismus längst ersehnte, im Standard VANGUARD aber erstmals verwirklichte Verschmelzung europäischer und amerikanischer Konstruktionsmerkmale hat nicht nur bei Fachwelt und Käuferschaft eine begeisterte Aufnahm« gefunden, sondern sich auch in der Praxis glänzend bewährt. Über seine hervorragende Eignung für das Schweizer Berggelände hat der Standard VANGUARO sich anläßlich seiner sensationellen Atpendauerfahrt im Juli 1948 ausgewiesen. 5120 km mit 78 Paßfahrten bei einer Höhendifferenz von 171 846 m in 102 ^ Stunden — das ist für einen fabrikmäßig ausgerüsteten Gebrauchswagen der Mittelklasse eine Leistung, die wohl ihresgleichen sucht I Auch den strengen Anforderungen des modernen Stadtverkehrs wird der Standard VANGUARD in idealer Weise gerecht. Hier kommen dem Fahrer vor allem das ausgezeichnete Anzugs- und Bremsvermägen, sowie die Wendigkeit und gute Sicht des Wagens zustatten — und ganz besonders auch das viel einfacher zu bedienende Synchrongetriebe mit nur drei Vorwärtsgängen, das für efn Fahrzeug dfeser Pferdestärke eine Ausnahme darstellt und im Standard VA N G U A R O nur durch die hohe Kraftreserve des Motors und das günstige Leistungsgewicht ermöglicht ist. — Gleichviel, ob Sie am Automobil den amerikanischen Stil bevorzugen oder ein geschworener Liebhaber der europäischen Bauart sind: im Standard VANGUARD genießen Sie alle gewohnten Annehmlichkeiten — nebst solchen, die Sie bisher vermißt haben. o 6 Plätzer Fr. 10950.- "HtniüftMhnee U N 9 O N A G. 8 I T t Generalvertreter: H £ NRI 8 r.\ CH M ANN Biet, Spitalstraße 12 b Telephon (032) 78 2 42 Genf, Rue de Fribourg 3, Telephon (022) 63 2 43 Zur/eh, Löwenstraße 31, Telephon (051) 25 88 24 Erhältlich durch alle Garagen vnd Fachgeschäfte. Verlangen Sie ausdrücklich die bewährten Originat UNIONKetten, Obengesteuerter 4-Zyfinder-Motor, 1t PS, 69 Brems-PS, Leistungsgewicht 17 kg/PS. Maximalgeschwindigkeit 130 km/std, Benzinverbrauch 10—11 I; Dreiganggetriebe, alle Vorwärtsgänge synchronisiert, Lenkradschaltung; hydraulisch© Vierradbremsen; luxuriöse Ausstattung, geräumiger Koffer. Generalvertretung mU^^J«^ für die Schweiz: Ki ; SK*S?S

Nr. 50 - MITTWOCH, 24. NOVEMBER 194« den «oll. Um der Forderung nach einem revisionsfreien Betrieb während einer Fahrstrecke von 160 000 km genügen zu können, werden vielfach dickere Kupplungsbeläge eingebaut (bis zu 8 mm) und am Kupplungsgestänge eine entsprechende Nachstellmöglichkeit vorgesehen. Die Getriebe habpn meist vier, in einigen Fällen auch fünf Vorwärtsgänge und sind mit Schalterleichterungen ausgerüstet. Der grössere Teil ist direkt mit dem Motor verblockt, doch sind auch separat im Rahmen aufgehängte Ausführungen, die durch eine kurze Kardanwelle mit dem Motor verbunden sind, ziemlich häufig. Der Getriebebau machte in den letzten Jahren ganz beachtliche Fortschritte. Neben der Erleichterung der Bedienung durch Synchronisierung der oberen Gänge konnte die Verschleissfestig- B.M.M.O.-Unterflurmotor eingebaut. keit und Geräuschlosigkeit durch verbesserte Oberflächenbearbeitung beträchtlich gesteigert werden. Drei Fabrikate, AEC, Thornycroft und natürlich Daimler, die Pionierfirma dieser Bauart, verwenden Flüssigkeitskupplungen in Verbindung mit separaten Vorwählgetrieben. Besonderes Interesse beansprucht die Druckluft-Getriebeschaltung von AEC, die in der «A.-R. » Nr. 22'1947 beschrieben wurde. Der hydraulische Drehmomentwandler von Brockhouse wird von einer Firma (Crossley) auf Wunsch an Stelle eines normalen Getriebes eingebaut. Eine grössere Nachfrage nach solchen Aggregaten war bisher nicht festzustellen, trotzdem diese Bauart besonders im Stadtverkehr grosse Vorteile bietet. Die Hinterachsen. Grosse Einheitlichkeit besteht in der Konstruktion der Hinterachsen. Die meisten Fahrzeuge sind mit normalisierten Fremdfabrikaten ausgerüstet. Stark verbreitet sind Schneckengetriebe mit meist untenliegender Schnecke, da auf diese Weise die Kardanwelle tief zu liegen kommt. Die Achsgehäuse sind robuste topfförmige Schmiede- oder Gußstücke mit rohrförmigen Verlängerungen nach beiden Seiten und nach unten gerichteter Oeffnung, in die ein separates Gußstück mit der Schnecke eingepasst ist. Sie sind fast bei allen Fabrikaten auf der Hinterachse nach links verschoben, damit die Kardanwelle vom ebenfalls link» liegenden Motor in gerader Linie geführt werden kann. Die unsymmetrische Aufhängung des Motors im Rahmen wird gewählt, um den nötigen Platz für den rechts vorgeschobenen Führersitz zu schaffen. Die Vorderachsen bestehen durchwegs aus geschmiedeten I-förmigen Profilen mit starker Kröpfung. Als Federn werden bei allen Fabrikaten vorn und hinten halbelliptische Blattfedern verwendet, die in einigen Fällen zur Tieferlegung des Chassisrahmens nach oben durchgebogen sind. Zur Erleichterung der Wartung sind sie oft in Gummi gelagert. Hydraulische Stossdämpfer werden nicht bei allen Fabrikaten als notwendig erachtet. Die Chassisrahmen sind alle aus Stahlblech gepresst. Die maximale Höhe der Längsträger beträgt für einstöckige Karosserien etwa 20 cm, für Doppeldecker 28 cm, die Blechdicke schwankt zwischen 4,8 und 6,4 mm. Die Verbindung der einzelnen Rahmenteile erfolgt meistens durch Vernietung. Eine Tendenz zur Vereinheitlichung der verschiedenen Bremssysteme ist nicht festzustellen. Neben den bekannten Ausführungen mit hydraulischer Bremskraftübertragung und Vakuum- oder Druckluftservo finden Systeme Verwendung, bei denen für die Bremskraftübertragung und -Verstärkung ausschliesslich Drucköl, Druckluft oder Unterdruck benützt wird. Bei den Karosserien überwiegt noch die Holz-Stahl-Bauweise, doch findet die Ganzstahlbauart immer grössere Verbreitung. Durch die gesetzlichen Bestimmungen werden den Karosseriebaufirmen übrigens starke Beschränkungen auferlegt. Es wird z. B. verlangt, dass Doppeldecker mit vollbesetztem Oberdeck und leerem Unterdeck bei Querneigungen von 28 Grad nicht umkippen. Diese Vorschrift bereitet natürlich Schwierigkeiten bezüglich ökonomischer Platzausnützung. Im folgenden sollen die charakteristischen Merkmale der wichtigsten Typen — es handelt sich um die Produkte von 15 verschiedenen Firmen — ganz loirz beschrieben werden. AEC. Dieses für eine Doppeldeckerkarosserie entworfene Fahrgestell ist mit einem 9,6- AUTOMOBIL REVUE Liter-Motor ausgerüstet, der bei 1800 U/min 125 PS abgibt Er arbeitet mit direkter Einspritzung. Die Einspritzdüsen sind leicht geneigt im Zylinderkopf angeordnet und spritzen den Brennstoff in die torusförmigen, in den Kolben eingelassenen Verbrennungsräume. Eine Flüssigkeitskupplung der neuesten Bauart, mit äusserst geringem Schlupf, ist mit dem Motor verblockt. Besonderes Kennzeichen dieses Fahrgestells ist die Verwendung von Druckluft zum Schalten des Vorwählgetriebes und zum Bremsen. Das Planetengetriebe mit vier Vorwärtsgängen ist separat im Rahmen gelagert. An der Stelle des normalen Kupplungspedals liegt ein sog. Schaltpedal; der einzuschaltende Getriebegang wird durch einen kleinen Hebel unter dem Lenkrad vorgewählt und durch Bedienung des Schaltpedals eingeschaltet. Dabei wird das entsprechende Bremsband des Planetengetriebes durch einen Druckluftkolben gespannt. Die Abnützung der Bremsbänder wird automatisch ausgeglichen. Da die Vierradbremsen ebenfalls mit Druckluft arbeiten und somit der Betrieb des ganzen Fahrzeuges von der Zuverlässigkeit des Druckluftsystems abhängig ist, wurde dieses von AEC in Zusammenarbeit mit Westinghouse besonders sorgfältig entworfen. Es besteht aus einem zweizylindrigen Westinghouse-Kompressor und dem Druckluftbehälter kombiniert mit dem Reglermechanismus. Der maximale Betriebsdruck beträgt 7 atü. A1 b i o n. Das Albion-« Venturer »-Chassis ist ebenfalls für eine zweistöckige Karosserie mit 48—56 Sitzplätzen bestimmt. Der Sechszylindermotor ist eine Eigenkonstruktion von Albion mit einem Hubvolumen von 9915 cm 3 . Er leistet bei der Maximaldrehzahl von 1700 U/min 120 PS. Der Verbrennungsraum des direkt eingespritzten Motors ist halbkugelförmig und in den Kolbenboden eingelassen. Eine trockene Schnitt durch den B.M.M.O.-Sechsxylinderdieselmotor in liegender Bauweise. Leyländ-Sechszylinder-Dieselmotor und Getriebe. IS Einplattenkupplung und ein Vierganggetriebe mit synchronisiertem 3. und 4. Gang sind mit dem Motor verblockt; auf Wunsch kann ein Schnellganggetriebe mit einer Uebersetzung von 1,51 :1 eingebaut werden. Die Bremsen werden durch einen Clayton-Dewandre-Vakuummechanismus betätigt. Ein Hauptbremszylinder arbeitet auf die Hinterradbremsen, und zwei Hilfszylmder, die durch Leitungen mit dem Hauptzylinder verbunden sind, bedienen die Vorderradbremsen. Auf diese Weise ist nur ein einziges Bremsventil am Hauptzylinder notwendig. Der Unterdruck wird durch eine vom Motor angetriebene Vakuumpumpe erzeugt. Bristol. Das für eine zweistöckige Karosserie bestimmte Bristol-Chassis wird neuerdings mit dem von Bristol selbst gebauten 8 % -Liter- Motor geliefert, doch können ebenfalls AECoder Gardner-Motoren eingebaut werden. Der Bristol - Sechszylinder - Dieselmotor leistet bei 1700 U/min 100 PS. Er arbeitet mit direkter Einspritzung und besitzt auswechselbare, trockene Zylinderlaufbüchsen. Die mit extradickem Belag versehene Einplattenkupplung und ein Fünfganggetriebe, dessen. 5. Gang als Schnellgang ausgebildet ist, sind mit dem Motor verblockt. Die Bremsen werden, wie bei Albion, durch einen Clayton-Dewandre-Vakuummechanismus betätigt. Austin und Bedford. Die einfachen, leichten Omnibuschassis von Austin und Bedford mit Benzinmotoren sind für etwa 26plätzige Karosserien bestimmt. Ihr Preis ist naturgemäss ganz beträchtlich niedriger als derjenige der schweren Dieselchassis, weshalb sie für Zubringerdienste auf Flugplätze, Arbeitertransporte und dergleichen sehr beliebt sind. Beide Firmen verwenden die gleichen Bauteile wie für ihre auch in der Schweiz verbreiteten Lastwagen, und die Fahrzeuge sind wie jene nach der sog. Bulldogg-Bauweise, d.h. mit kurzer Motorhaube und halb in die Kabine eingelassenem Motor hergestellt, doch können sie auch als Frontlenker karossiert werden. Austin verwendet als Triebwerk den bekannten Sechszvlindermotor mit einem Hubvolumen von 3459 cm«, der bei 2900 U/min 67,5 PS abgibt. Eine normale Borg-und-Beck-Kupplung und ein Vierganggetriebe sind mit dem Motor verblockt. Das Chassis ist mit den bewährten Lockheed- Bremsen ausgerüstet. Der Bedford -Sechszylindermotor hat ein Hubvolumen von 3519 cm' und eine maximale Leistung von 72 PS bei 3000 U/min. Er zeigt einen ähnlichen robusten Aufbau wie der Au- FROSTSCHUTZ PRESTONE wird in über 75 000 000 Personen- und Lastwagen verwendet. Auch In der Schweix ist PRESTONE seit Jahran führend! 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