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E_1948_Zeitung_Nr.050

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AtlOMOBIL REVUE

AtlOMOBIL REVUE MITTWOCH, 24. NOVEMBER 1948 - Nr. 50 Ein sportlicher Gebrauchswagen Die Riley-Wagen sind vor allem für jene Automobilisten bestimmt, die auch für ihre Alltagsfahrten auf die sportliche Note Anspruch erheben. Der Motor mit dem kugelförmigen Verbrennungsraum, den schrägstehenden Ventilen und den zwei Nockenwellen, das strassensichere Chassis mit dem synchronisierten Vierganggetriebe und der unabhängigen vorderen Torsionsfederung und die nach bester kontinentaler Tradition gewählte bequeme Karosserie geben dem Wagen eine Leistung, eine Strassensicherheit und einen Komfort, die schlechthin vorbildlich sind. Die Riley-Wagen sind nun mit I^-Liter-Motor von 5 5 Brems-PS und mit 2^-Liter-Motor von 100 Brems- PS sofort ab Lager lieferbar. Generalvertretung für die Sehweis J. & E. Waeny, Grand Garage, Wabern-Bern Telephon 5 26 22 Aargau und unterer Teil Solothurni Paul Kaufmann, Schönenwerd. Amritwflt A. Roth & Söhne. Basel: Henri Hurter Schanzenstr. 13. Bielt E. Rieder, Ob. Quai 32. La Chaux-de-Fonds: Paul Ruckstuhl, 21a, rue Leopold-Robert. Flawil: Garage Steinemann. Geneve: Montchoisy S. A., 68-70, rue Montchoisy. Schaffhausen: W. Fischer, Spitalstrass© 5. St. Gallen: Franz Klaiber, Sternackerstr. 1. Solothurn. Fritz Weber, Bahnhofplotz. Tessin: P Mazzuchelli, Lugano. Thun: W» de Berti, Kosernenstrasse 1. Waadt imd Wallis: Majestic S.A., 45, avenue de Morges. Yverdoni Gribi & Leuba. Zürich: J. H. Keller AG., Bahnhofstr. 1. GARAGISTEN Blick in die General Motors- Montage Halle in Biel. Schweizerisches handwerkliches Können und amerikanische Produktionsmethoden am laufenden Band werden in den Montage-Werken der General Motors Suisse S. A. in Bist auf das Vorteilhafteste kombiniert Das obere Bild zeigt wie die Einzeltelle der berühmten „ Fl«her-Ganzstahl-Karosserle mit einem Druckluft-Punktschwelssapparat zusammengebaut werden. Ein Beispiel fQr dl* Gleichmäßigkeit und Präzision der Arbeitsweise, für den Wert der G. M.-Garantfe. Das unters Bild illustriert die Qualitätsarbeit der Sattler und Tapezierer. Auf gute Polsterung von hoher Lebensdauer wird hier besonderen Wert gelegt, denn sie gehört zum einzigartigen Fahrkomfort der General Motors-Auto* mobile, der selbst lange Reisen zum wahren Qenuss wer» den ISssL Wir laden Sie freundlich zu einem Besuche unserer Fabrik in Biel ein, damit Sie selbst feststellen können, mit welcher Genauigkeit und Sorgfalt sämtliche Montageoperationen durchgeführt und kontrolliert werden. Ihre Ersatzteil-Aufträge werden raschestens und zuverlässig ausgeführt Wir verfügen über ein grosses, durchorganisiertes Ersatzteillager mit praktisch alten für Dodge-Wagen erforderlichen MoPar-Teilen. MoPar-Teile werden durch die Fabrik auf Qualität und Passung hin geprüft. Es liegt deshalb in unserem Interesse, dass wir Sie kulant, zuverlässig und zu Ihrer vollen Zufriedenheit bedienen. Dodge-Generalvertretung für die Schweiz: FRATELLI AMBROSOLI, ZÜRICH 1 St.-Peter-Strasse 17/Talacker - Postfach Hauptpost Telephon (051) 23 67 »2 GENERAL MOTORS SUISSE SA. BIENNF. c '•; ONTIAC ADILLAC BUICK CHEVR OLET OLDSMOBILE VAIIYHAII HDPI RPnFHDn HDCUDI IT7

Nr. 50 - MITTWOCH, 24. NOVKMBER 1948 AUTOMOBIL REVUE laüve, sondern auch die Exekutive innerhalb des deutschen Motorsports zuerkannt. Die OMK-Arbeit hat 1948 eine erfreuliche Angleichung und Behebung aller Gegensätze zwischen dem ADAC und der ADM gebracht, und es ist damit zu rechnen, dass auch der soeben wiedergegründete offizielle «Automobilclub von Deutschland » bald ein Aufnahmegesuch an die OMK stellen wird. Man wird organisatorisch von den Gepflogenheiten des Jahres 1948, fast jeden Sonntag ein Rennen zu veranstalten, abrücken und sich im kommenden Jahre auf 8—10 Grossveranstaltungen beschränken, die auch dem Automobilsport offenstehen. Die bisher übliche Streckenlänge von 50 km soll auf 100 bis 150 km erweitert werden, wobei die Unterteilung der Sportwagen in die Klassen bis 1100, bis 1500 und bis 2000 cm' auch weiter gewährleistet ist. In den Rennwagenklassen wird man eine Kleinstrennwagenklasse bis 750 cm* und für diese auch eine Meisterschaft ausschreiben. Ueber Schritte zur Aufnahme Deutschlands in die internationalen Verbände wurde nicht diskutiert, obgleich man in deutschen Sportkreisen sich die Ansicht nicht zu eigen machen kann, dass eine Wiederaufnahme der internationalen Beziehungen nur auf der Grundlage eines Friedensvertrages möglich sei. E. H. DER URTEILSSPRUCH DES NATIONALEN SCHIEDSGERICHTS DES ACS: Die erste Etappe der Neuenburger Gelände- und Orientierungsfahrt wird nicht neutralisiert! Endlich ist es soweit, dass der Spruch, den das vom ACS bestellte nationale Schiedsgericht in seiner Sitzung vom 16. November in der Rekurssache Schmocker/Guillod fällte und zu dem es in der vergangenen Woche die Begründung redigierte, den Parteien und damit auch der Oeffentlichkeit zur Kenntnis gebracht werden kann. Der Entscheid der Nationalen Sportkommission ist, wie wir und mit Uns bestimrnmt die Mehrheit der Autosporttreibenden mit grosser Genugtuung feststellen, bestätigt, worden: die Etappe Neuenburg-Le Quarteron-La Combaz wird nicht neutralisiert. Warum sie nicht neutralisiert wird, darüber orientiert der nachstehend in extenso wiedergegebene, von uns vom Französischen ins Deutsche übertragene Urteilsspruch samt Begründung. Er zeugt von einem ausserordentlich gründlichen Studium des keineswegs leicht entwirrbaren Fragenkomplexes durch das Schiedsgericht und lässt erkennen, wie sehr diesem daran lag, ohne Ansehen der Parteien alle Pro und Contra sorgfältig zu prüfen und gegeneinander abzuwägen. Die Urteilsmotivierung ist so eingehend und aufschlussreich, dass wir auf einen Kommentar verzichten können. Es sei denn, dass wir abschliessend der Erwartung Ausdruck verleihen, F. Schmocker möge seinerseits die ihm in Punkt 4 des Urteils gesetzte Frist zur Einreichung eines Rekurses betreffend die Gymkhana-Resultate ungenutzt verstreichen lassen, weil er mit einem solchen Rekurs nach unserm Dafürhalten nichts zu gewinnen hätte. Sofern also bis zum kommenden Wochenende ein Rekurs — hoffen wir es, sagen wir es laut — nicht vorliegt, wird Neuenburg endlich die Preisverteilung per Post in die Wege leiten und damit diese unerfreuliche Episode ad acta gelegt werden können. URTEIL des nationalen Schiedsgerichts des ACS i. S. des laut Art. 224—225—226 Nat, Sportreglement von J. E.Guillod, La Chaux-d e-F o n d s (vertreten durch Dr. Andre Borle, La Chaux-de- Fonds) und Fredy Schmocker, St-Sulpice (vertreten durch Me Claude Sandoz, Advokat, Lausanne) eingereichten Rekurses gegen den Entscheid der Nationalen Sportkommission (NSK) vom 29. Oktober 1948 betr. die erste Etappe der nationalen Gelände- und Orientierungsfahrt Neuenburg vom 26. September 1948. Tatsachen Nach Abschluss der nationalen Gelände- und Orientierungsfahrt haben die Appellanten bei den Sportkommissären Protest eingelegt, da sie sich durch den Umstand, dass die auf dem Bordbuch angegebenen Koordinaten sich mit dem Standort des Kontrollpostens in « Le Quarteron » nicht genau deckten, benachteiligt fühlten. Die Sportkommissäre haben hierauf die erste Etappe der Veranstaltung annulliert. Der Fahrer Otto Dietrich (Basel) hat gegen diesen Entscheid bei der NSK rekurriert, die den Rekurs in ihrer Sitzung vom 29. Oktober 194S schützte und beschloss: • 1. dass die an dieser Prüfungsfahrt amtenden Sportkommissäre, gestützt auf die ihnen in Neuenburg zur Verfügung gestellten Unterlagen, keine andere Möglichkeit hatten, als den Entscheid zu fällen, die erste Etappe sei für die Klassierung nicht in Betracht zu ziehen; 2. dass die nachträglich im Gebiete des Quarteron durch Mitglieder der NSK gemachten Erhebungen den Beweis erbringen, dass auch ein Fahrer, der den durch die Koordinaten bezeichneten Punkt angefahren hat, auf verschiedenen fahrbaren Strassen und ohne wesentlichen Zeitverlust den Kontrollposten auffinden konnte. » Das aus den HH. Dr. Senn, Präsident, Dr H. Binder, Bernard B. Blancpain, H. Firmenich und P. Halter zusammengesetzte nationale Schiedsgericht des ACS, das am 16. November 1948 am Sitze der Zentralverwaltung in Bern im Beisein des ad hoc ernannten, unterzeichneten Sekretärs tagte, zog auf Grund von Art. 223 ff. des nationalen Sportreglementes, des Sonderreglementes, der Ausführungsbestimmungen und zusätzlichen Instruktionen der « Tour du Canton », ferner nach eingehendem Studium der ihm zur Verfügung gestellten Akten und Unterlagen und nach Anhören der anwesenden Parteien, nämlich: Dr. Carl Napp für die NSK, J.E. Guillod (A. Borle), F. Schmocker (Me. Claude Sandoz), O. Dietrich und Th. Rodemeyer, K. Wyler, Rennleiter der Neuenburger Veranstaltung, Dr. K. Schäfer (von O. Dietrich aufgebotener Zeuge), folgendes in Erwägung; — Das Anhören der Parteien brachte keine neuen Tatsachen, die geeignet wären, diejenigen, die dem Entscheid der NSK zugrunde lagen, zu entkräften. — Es wurden insofern Fehler begangen, als die Koordinaten von den Organisatoren der Veranstaltung nicht genau bezeichnet wurden. — Diese Fehler waren indessen nicht so schwerwiegend, dass sie eine Annullierung der ganzen Veranstaltung, die infolge dieser Fehler nichts von ihrem sportlichen Werte einbüsste, gerechtfertigt hätten. — Die den Konkurrenten vor dem Start mündlich erteilten Instruktionen können (selbst wenn die Konkurrenten auf die Ungenauigkeit der Koordinaten aufmerksam gemacht worden sind) nicht in Betracht gezogen werden, da der Augenblick für die Erteilung von wichtigen Instruktionen psychologisch schlecht gewählt war. — Die Fehler in der Koordinatenbezeichnung waren — selbst auf der ersten Etappe '— nicht schwerwiegend genug, dass sich eine Neutralisierung dieser Etappe aufgedrängt hätte; denn 13 Konkurrenten haben diese Etappe ohne Strafpunkte bewältigt, und es wäre daher ungerecht, wenn der Geschicklichkeit, die sie an den Tag legten, nicht Rechnung getragen würde. — Von dem durch die Koordinaten bezeichneten Punkte hinweg bestand die Möglichkeit, den Kontrollposten von « Quarteron » auf gut fahrbaren Wegen zu erreichen. — Auf der Bordkarte war die Bezeichnung « Le Quarteron» in grossen Lettern wiedergegeben, währenddem die Angabe der Koordinaten in kleinen Ziffern erfolgte. — Wenn die durch die Koordinaten bezeichneten Punkte — gemäss den Ausführungsbestimmungen — für die Auffindung der Kontrollposten ausschlaggebend waren, so konnten anderseits die auf den Bordkarten jedem Konkurrenten zur Kenntnis gebrachten zusätzlichen Instruktionen, wenn sie auch in der Form nicht ganz einwandfrei waren, nicht» angefochten werden. Auf alle Fälle mussten sie jeden Konkurrenten veranlassen, nach den angegebenen Kontrollposten weiter zu suchen, was denn auch alle Konkurrenten getan haben. — Ausserdem war der genaue Sinn des Wortes «indicatif •, das sich auf der den Konkurrenten übergebenen Bordkarte fand, deutlich gemildert durch das nachfolgende Satzende (titre indicatif « pour faciliter la determination des lieux«, die Redaktion) das sonst gar keine Daseinsberechtigung gehabt hatte. — Die für andere Kontrollposten angegebenen Koordinaten waren ebenfalls ungenau, ohne dass man sie deshalb angefochten hätte. — Wenn der Weiler Le Quarteron auf der Karte 1:100 000 nicht sehr gut sichtbar ist, so ist er es dagegen auf der Karte 1:50 000, die allen Konkurrenten zur Anwendung empfohlen wurde und daher ebenfalls zu ihrer Verfügung stand. (Auf der letzteren befand sich der Koordinatenschnittpunkt näher beim Haus • Le Crochet » als beim Quarteron, und der Weiler Quarteron, wo der Kontrollposten seinen Standort hatte, war deutlich angegeben und leicht sichtbar.) — Wenn der Konkurrent den Kontrollposten auf dem durch die Koordinaten bezeichneten Punkt nicht fand, so musste er ihn logischerweise im Weiler Quarteron suchen. — Die Schwierigkeiten, die sich in Quarteron stellten, waren daher nicht unüberwindlich; das Problem liess sich durchaus in der vorgeschriebenen Zeit lösen, wie aus der Tatsache, dass 13 Konkurrenten die Etappe strafpunktfrei zurücklegten, hervorgeht. — Unter diesen Umständen besteht kein Grund, den Entscheid der NSK, die sich aus Fachleuten zusammensetzt, zu ändern. — Was die Kosten anbetrifft, so ist den Fehlern in der Koordinatenbezeichnung Rechnung zu tragen. Es wird beschlossen: 1. Der Entscheid der NSK vom 29. Oktober 1948 wird bestätigt. 2. Die hinterlegten Kautionen werden den Rekurrenten zurückerstattet. 3. Die Kosten gehen zu Lasten des ACS. 4. Was den zweiten Teil des Rekurses Schmocker anbelangt (Berücksichtigung der Gymkhana- Resultate im Neuenburger Schlussklassement), so erklärt sich das Gericht solange nicht kompetent, einen Entscheid zu treffen, als die NSK die Frage gemäss nat. Sportreglement nicht in erster Instanz behandelt hat. F. Schmocker wird für die Einreichung eines Rekurses an die NSK eine Frist von zwei Tagen eingeräumt. Bern, den 16. November 1948. Für das nationale Schiedsgericht des ACS: Der Präsident: sig. Dr. Senn Der Sekretär: sig. De Giorgi. Vor der Festlegung der Sportreglemente für 1949 Nachdem die Nationale Sportkommission bereits vor einigen Wochen über die Gestaltung der nächstjährigen Saison beraten hatte, fand am letzten Freitag eine Sitzung der techn. Kommissäre der NSK statt, um vor allem die Frisiervorschriften sowie die Einteilung der Fahrzeuge in die Kategorien zu besprechen. Die Ergebnisse der Verhandlungen müssen noch" von der NSK genehmigt werden, bevor sie im Detail veröffentlicht werden können; immerhin herrschte Einstimmigkeit darüber, dass das Höherzüchten von Tourenwagen nur in sehr beschränktem Rahmen gestattet werden dürfe, da sonst der Sinn dieser Klasse völlig verlorengeht, der schliesslich darin liegt, den Besitzern normaler Alltagsfahrzeuge die Möglichkeit zu bieten, vor allem an Bergrennen, Slaloms und Geländefahrten zu starten. Da ...als vor demKrieg Dit Vorkriegs-Fabrllcation tu öbertreffen. Ist eine schwere, tber — nicht unmögliche Leistung. Die heull- |en SOLEX-Vergaser zeichnen sich durch diese Eigenschaft aas. Sie sind O besser als vor dem Krieg! Dieses Resultat war nnr möglich, dank der Hingabe und Fähigkeit der SOLEX-Techniker, 0 der Forschungen und Modernisierung in des SOLEX-Laboratorien, den besonderen Herstellungs- und Konlrollverfahren. unter denen eine ausschlaggebende Rolle dem pneumatischen SOLEX-Mikrometer zufällt, der heute in jedem Stadium bei der Fabrikation der SOLEX-Vergaser verwendet wird. Besser als vor dem Krieg! i SOLEX-Vergaser existieren heute in verbesserter Qualität und Ausführung für alle europäischen und amerikanischen Wagen. Haben Sie chon einen? Wenn nicht, fragen die Ihren Garagisten um Auskunft. greif! BEI den mit Lamellen: 6,00/16 6,50/16 145/400 155/400 165/400 185/400 ohne Lamellen: 4,50/17 5,50/18 140/40 150/40 160/40 6,50/20 7,00/20 7,50/20 8,25/20 9,00/20 32x6 34x7 4Ox8 Generalvertretung für die Schweiz.- HENRI BACHMANN, BIEL - ZÜRICH - GENF