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E_1948_Zeitung_Nr.054

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AUTOMOBIL REVUE

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Nr. 54 - MITTWOCH, 22. DEZEMBER 1948 AUTOMOBIL REVUE DEUTSCHLAND Differenzen im deutschen Motorsport An einer Tagung der Obersten Motorsportkonimission in Bad Aibling vom 12. bis 15. Dezember kamen hauptsächlich heikle Vorgänge im deutschen Motorsport, wie die Disqualifikation des Rennfahrers Manfred von Brauchitsch und der Münchner und Braunschweiger Motorsport- Clubs zur Sprache. Die OMK wies die aufgestellte Behauptung, sie sei eine «Erfindung des Nationalsozialismus und eine Vereinigung von Diktatoren » entschieden zurück und erklärte, dass sie den anerkannten internationalen Sportgesetzen entspreche. Bereits vor 1933 habe es eine oberste Motorsportbehörde gegeben, Und durch die Ratifizierung des Status der OMK durch die Vereine selbst hätten diese ihren Willen kundgetan, eine Aufsichtsbehörde über den deutschen Motorsport zu besitzen. Keine Einzelperson in der OMK könne diktatorische Massnahmen verhängen, sondern Massnahmen jeglicher Art kämen nur in gemeinsamer Beratung zustande. Die beiden wegen der Organisation wilder Veranstaltungen bestraften Vereine seien vorher unter Hinweis auf die Folgen gewarnt worden. Da sich bei diesen Anlässen von Brauchitsch gegen die ausdrücklichen Bestimmungen der OMK zur Verfügung stellte, wurde er ohne Rücksicht auf seine Verdienste wegen Unsportlichkeit disqualifiziert. Die OMK sei fest entschlossen, den deutschen Motorsport so weit zu säubern, dass er wieder als geachtetes Mitglied im internationalen Motorsport teilnehmen könne. ITALIEN Cigi Villoresi, Italiens absoluter Automobilmeister 1948. Zum zweitenmal nacheinander errang der am 16. Mai 1909 geborene und also im 39. Lebensjahr stehende Gigi Villoresi, wie wir an anderer Stelle dieser Ausgabe berichten, den Titel eines absoluten italienischen Automobilmeisters, womit er die Nachfolge eines Campari, Farina, Nuvolari und Varzi antritt, die ebenfalls zwei- und mehrmals dieser Ehre zuteil wurden. Da die Fahrer vom Alfa-Romeo-Fabrikteam bekanntlich auch dies Jahr nur an wenigen Rennen teilgenommen haben, blieb es Villoresi vorbehalten", die Farben Italiens im In- und Ausland am regsten und erfolgreichsten zu verteidigen. Bis weit in den Spätsommer hinein bestritt « Gigi» als Spitzenreiter der Scuderia Ambrosiana sogut wie alle bedeutenden Rennen nicht nur des europäischen, sondern auch des südamerikanischen Kontinents, während er in Turin, Monza, am Gardasee und in Barcelona als Fabrikfahrer für Maserati in die Arena stieg. Gleich zu Beginn des Jahres ging er aus den beiden Grossen Preisen von Buenos Aires als Sieger hervor, dieweil es in Rosario zu einem dritten Platz reichte. Ende Juni führte er den Maserati-4-CTL beim ersten Start in San Remo auf den zweiten Platz, um am Sonntag darauf am Grossen Preis von Europa in Bern hinter Trossi und Wimille im dritten Rang zu landen. In den Grossen Preisen von Comminges und Albi heftete er weitere glänzende Siege an seine Fahne, ebenso in den Grossen Preisen von England in Silverstone und Pefia Rhin in Barcelona. Anderseits schlug er sich in Turin gegen die Werkmannschaft von Alfa Romeo so hervorragend, dass er mit einer Runde. Rückstand auf Wimille als Zweiter das Ziel erreichte. Die Sportkommission des Automobile-Club de France hielt kürzlich ihre Kalenderkonferenz ab, wobei es aller Geschicklichkeit und diplomatischen Gewandtheit von Präsident Perouse bedurfte, um den riesigen Termin-Appetit der französischen Automobil- und Motorrad-Clubs zu bändigen und die 120 in Aussicht genommenen motorsportlichen Veranstaltungen so zu placieren, dass sie einander gegenseitig nicht «weh» tun. An automobilistischen Konkurrenzen figurieren auf dem französischen Terminkalender über 40 Anlässe, nämlich (internationale Veranstaltungen sind halbfett wiedergegeben): FEBRUAR 6. Bergprüfung bei Cannes. APRIL 1.—3. Sternfahrt Lyon—Charbonnieres. 13.—16. Sonnensternfahrt Paris—Cannes. 18. Prosser Preis von Pau. 24. Grosser Preis von Paris. MAI 8. Rnnrtrennen von Perpiman. 22. Grosser Preis von Marseille. 29. Sportwacenrennen des ACIF. 29. Grosser Preis von Marokko. JUNI 5.—6. Bol-d'Or-Rennen. 5. Bergrennen von Neris-les-Bains. 5. Gastronomische Sternfahrt des AC von Burgund. 7. Sternfahrt Toulon—St-RaphaeL 9. Auto-Slalom von Nizza. 10.—12. Dauphine-Sternfahrt. Mille Miglia in veränderter Form Die Streckenführung der nächstjährigen Auflage des italienischen Tausendmeilenrennens dürfte gegenüber dem letzten Austrag verschiedene Aenderungen erfahren. Handelt es sich zum Teil auch noch um Hypothesen, so gilt doch das SÜDAMERIKA eine als gewiss, dass die Autostrada Turin— Mailand—Brescia nicht mehr in den Parcours einbezogen wird, da man sie für die Konkurrenten als zu gefährlich erachtet. An Stelle dieses Teilstucks wird möglicherweise ein Abstecher in die Abruzzen treten, doch spricht man auch davon, es bei der ursprünglichen Streckenlänge von ziemlich genau 1000 Meilen (ca. 1630 km) gegen 1830 km in den Jahren 1947 und 1948 bewenden zu lassen. Anderseits prüfen die Organisatoren eine Durchführung des Rennens in der dem Uhrzeiger entgegengesetzten Richtung, wobei das Mittelmeer via Parma—Passo della Cisa—Viareggio und Livorrio angesteuert und via Verona zum Ausgangspunkt zurückgekehrt werden soll. Ist endlich vorgesehen, neben den getrennten Ranglisten für Touren- und Sportwagen wiederum ein Gesamtklassement zu ermitteln, so beabsichtigt man, erstmals auch Halbzeits- und weitere Zwischenklassemente zu erstellen und gestützt darauf Speziaipreise auszurichten. Nochmals das Rennen Lima—Buenos Aires Wenn in unserer letzten Ausgabe zu lesen stand, Juan Gälvez habe im zweiten Teil des Französischer Sportkalender 1949 11. Sternfahrt des AC de rlle-de-France. 12. Rundrennen in Angouleme. 12. Kundrennen von Nizza für Serienwagen. 17.—19. Sternfahrt nach Nancy. 19. Medoc-Itundrennen. 19. Kundrennen in Aix-Ies-Balns. 25.—26. 21-Shinden von Le Mans. 26. Vogesen-Rundrennen. JULI 1.—10. Frankreich-Kundfahrt 3. Escrinet-Bergrennen. 9.—10. 5-Liter-Verbrauchswettbewerb. 10. Grosser Preis von Albi. 10. Vogesen-Zuverlässigkeitsfahrt. 14.—20. Französische Alpensternfahrt. 17. Grosser Preis von Frankreich und Kleinwagrenrennen (Reims). 24. Geschwindigkeit- und Dauerprüfung des ACIF. 24. Sternfahrt Verdon—Draguignan. 30.—31. Sternfahrt Paris—Evian. 31. Bergrennen auf den Mont-Ventoux. 31. Zuverlässigkeitsfahrt nach Comminges. AUGUST 7. Grosser Preis des ACF für-Sportwaten (Comminses). 7. Bergrennen auf den Col Bayard. 20.—21. Iseran-Sternfahrt. 21. Bellevue-Bergrennen. SEPTEMBER 4. Rundrennen in Avignon. OKTOBER 9. Salon-Grand-Prix. Grossen Preise« von Südamerika, im Rennen Lima—Buenos Aires, den Sieg davongetragen, «o war dies auf ein Missverständnis in der Nachrichtenübermittlung aus Südamerika zurückzuführen. In Tat und Wahrheit errang nämlich Juan Gälvez lediglich den Sieg in der letzten, von Santiago de Chile nach der argentinischen Kapitale führenden Etappe, während sich sein Bruder Oscar an die Spitze des Gesamtklassements zu setzen vermochte. USA Cotton Henning t Aus Indianapolis geht uns die Kunde zu vom plötzlichen Ableben Cotton Hennings, eine der mit dem amerikanischen Autorennsport vertrautesten Gestalten. Henning, der Wilbur Shaw, den Präsidenten der Indianapolis-Bahn, im Sommer 1947 auf dessen Europareise begleitete und mit ihm der Bremgartenwaldrundstrecke in Bern und in diesem Zusammenhang auch der. «AR» einen Besuch abstattete, hatte im ersten Weltkrieg als Flugzeugmechaniker in der amerikanischen Marineaviatik gedient und kam 1921 nach Indianapolis, wo er als Mechaniker von Joe Thomas auf einem Düsenbergrennwagen am 500- Meilen-Rennen teilnahm. Damals bestand bekanntlich noch die Vorschrift, dass sich an Bord eines jeden Wagens zwei Mann befinden mussten. Später betreute Henning während mehrerer Jahre die Fahrzeuge Peter de Paolos. Er war der einzige PS-Zauberer jenseits des grossen Teichs, der sich rühmen durfte, als Mechaniker nicht weniger als viermal für den Sieg in Indianapolis verantwortlich gewesen zu sein. 1925 bereitete er den Düsenberg vor, mit dem de Paolo als Erster durchs Ziel ging und bei dieser Gelegenheit auch zum erstenmal für die Gesamtdistanz von 500 Meilen die Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 Meilen = 160 km pro Stunde erreichte und überschritt. Cummings verdankte im Jahre 1934 seinen Sieg ebenfalls der fachgemässen Präparierung seines Wagens durch Henning, und ein gleiches ist vom 3-Liter-8-Zylinder-Maserati zu sagen, womit Wilbur Shaw 1939 und 1940 den ersten Platz belegte. Nicht einer der Wagen, die er seit 1934 für das gigantische Ringen von Indianapolis vorbereitete, musste sich mit einem schlechteren Platz als dem sechsten begnügen. Henning, der schon vor Jahresfrist über hohen Blutdruck klagte, musste sich infolge von Komplikationen zu Beginn dieses Monats plötzlich in Spitalpflege begeben und starb überraschend im Alter von nur 52 Jahren. Warmwasserheizungen «Clayloo» 6 IM 12 Volt mit Defrosterturbineii. Als Neue- Mtrtt für Waflsn mit TharniAsinhonkühliicwi- wia Neöeilampen PIONEER Raffinierte Zweckmä'ssigVeit. elegant* Ausführung Gelbes Hehl, daher keine unliebsamen Reflexe im Schneegestöber 3 verschiedene Modelle. Untersitzheizungen «.12und24V,Modeliefür«P.« Wegentypen. Sehr gross« Haiikapazilät. 0 31,5 Höhe 11,5 cm. U.S.A. Wagenheiznngen ARVIN Neues Modell, der seil Jahrzehnten bes»- bewährlen Warmwasserheizungen. 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