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E_1948_Zeitung_Nr.046

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16 AUTOMOBIL REVUE

16 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 27. OKTOBER 1948 - Nr. 46 Der Autohandel in Westdeutschland nach der Währungsreform Während der ersten vier Wochen nach der Währungsreform in den deutschen Westzonen waren gebrauchte Wagen in beträchtlicher ^ahl und Auswahl zu haben, und auch fabrikneue Wagen konten sehr kurzfristig, zum Teil sogar ab Lager, geliefert werden. Die Situation war genau dieselbe wie auf dem Photoapparatenmarkt. Mit der Währungsreform erschienen in den Schaufenstern Leicas, Bolleiflex, AgfaS u. a. m. Aber nur so lange, als niemand über nennenswerte Barbeträge verfügte. Kaum war das erste Geld im Verkehr, wurde die be- Dazu kommt noch, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt und dass ausserdem der schränkte Menge Güter aufgekauft und ver-Schätzzwanschwand wieder aus den Schaufenstern. Heute war unvermeidlich, denn in Wirklichkeit hielten aufgehoben ist. Diese Aufhebung kann man im Photogeschäft wieder nur imsich weder Verkäufer noch Käufer an die Flüsterton nach einer Leica fragen, und wenn Schätzungen. An und für sich waren diese wohl man Glück hat, so wird einem vielleicht eine richtig, entsprachen aber nicht dem augenblicklichen Marktwert einer Mangelware, wie sie ein angeboten, aber zum dreifachen Katalogpreis. Der Schwarze Markt ist wieder da. Auto in Deutschland heute darstellt. Die Schätzungen zogen zwar den Vorkriegs-Anschaffungswert eines Wagens in Betracht, indem beispiels- Im Automobilhandel herrscht, wie gesagt, die gleiche Situation. Neue Wagen erfordern Lieferzeiten von vielen Monaten, und die Nachfrage genommen ist, ein Zuschlag bis zu 80 % als weise bei Typen, deren Produktion wieder auf- übersteigt das Angebot dermassen, dass Ueberpreise von selbst entstanden sind. Am kurzderung für Alter, Zustand, Kilometerstand usw. Grundpreis errechnet und davon die Wertminfristigsten lieferbar ist nach wie vor der Volkswagen. Es folgten mit vielen Monaten Abstand muster verringerte sich der Zuschlag. Dabei abgezogen wurde. Für «ausgelaufene» Bau- Opel-Olympia, Mercedes 170-V und neuerdings wurden aber die Schwierigkeiten der Ersatzteilbeschaffung einkalkuliert, sodass der rein auch Ford-Taunus. Der neue BMW aus Eisenach wird nur vereinzelt geliefert und kostet an rechnerische Zuschlag auf den Vorkriegspreis die 14 000 DM. noch 30-70 % betrug. So kostete z. B. der Mercedes 170 V vor dem Krieg RM 3750.—, während Die Quoten, die für den deutschen Inlandmarkt freigegeben werden, sind nach wie vor er heute in derselben Ausführung DM 8000.— verschwindend klein. Als nach der Währungsreform plötzlich kurzfristig neue Wagen gekauft denspreis von RM 2675.—, stellt sich jetzt aber übersteigt. Der Opel-Olympia hatte einen Frie- werden konnten, gaben sich viele deutsche Auto- mit einigen Verbesserungen auf über DM 6000.—, mobilisten der freudigen Illusion hin, nun sei alles wieder gut. In Tat und Wahrheit lagen die Dinge jedoch so, dass die Fabriken für die Bezahlung ihrer laufenden Verpflichtungen (vor allem Löhne) dringend neues Geld benötigten und aus diesem Grunde ein einmaliges, grösseres Kontingent für den deutschen Inlandmarkt abzweigten. Als der Geldumlauf dann wieder normale Ausmasse annahm, waren die beschränkten Vorräte bald erschöpft und neue wurden nicht mehr in gleichem Umfang nachgeliefert. Die Occasionen erzielen heute wieder Preise, die jenen der Neuwagen nur wenig nachstehen. So schreibt die deutsche Autofachschrift « Das Auto »: « Gebrauchte Wagen, die jetzt auf dem Markt erscheinen, sind vorwiegend Fahrzeuge von Besitzern, die inzwischen einen fabrikneuen Wagen bekommen oder bestellt haben. Das ist der Grund, weshalb heute Occasionen zu Preisen verkauft werden, die meistens wesentlich über ihrem Anschaffungswert liegen, auch wenn die Wagen inzwischen 50 000 und mehr Kilometer hinter sich haben. Denn selbstverständlich versucht jeder Wagenbesitzer, aus seinem alten Wagen möglichst viele D-Markt herauszuschlagen, um damit seinen neuen Wagen desto billiger zu erwerben. So wird der Altwagenpreis zwangsläufig durch die Preise der neuen Wagen (die ebenfalls weit über den Vorkriegspreisen liegen) bestimmt. » was den seinerzeit von der Deutschen Arbeitsfront für den Volkswagen errechneten Preis von RM 1000.— anbelangt, so kann er allerdings nicht mit dem heutigen Preis von DM 5300.— verglichen werden, da der Volkswagen ja niemals für RM 1000.— geliefert wurde. Was kosten nun Occasionen? Es gibt dafür keine Regel. Die Preise sind sehr verschieden und schwanken je nach der Gegend. In Heidelberg wurden für einen Hanomag-Sturm mit mehr als 50"ö00 km in sehr gut erhaltenem Zustand rund DM 6000.— bezahlt. In Frankfurt verlangte man für einen Adler 2 Liter mit vollständig überholter Maschine, bereift, in gutem Zustand DM 5500.—. Der Wagen war sofort verkauft. In Hannover erzielte ein Wanderer W 52, der als Privatwagen in den Besitz der Besetzungsmacht gekommen und von dieser als «Surplus» abgegeben war, trotz schlechtem Zustand und mit einem Km-Stand von 97 000 genau DM 3250.—. Vor dem Krieg hätte niemand mehr als RM 700 bis 800 dafür bezahlt Hier kämpften drei Interessenten wie die Löwen um das « gute Stück». Ebenfalls in Frankfurt wurde ein Opel-Olympia, Jahrgang 1938, in stark vernachlässigtem Zustand für DM 5000.— angeboten. Ein DKW Cabriolet, Meisterklasse mit Bauerkarosserie erzielte DM 7000.—, während ein Horch-Cabriolet sogar den Phantasiepreis von DM 12 000.— registrierte, obschon die Betriebskosten für einen solchen Wagen heute in Deutschland enorm sind. Gebrauchte Volkswagen sind uns merkwürdigerweise noch nie zu Gesicht gekommen, wohl aber gebrauchte Amerikanermodelle, die ebenfalls zu Phantasiepreisen gehandelt werden. In letzter Zeit verdichtete sich aber das Gerücht, wonach bereits neue amerikanische Wagen (an erster Stelle Studebaker zu DM 9000.— gegen Bezahlung in deutscher Währung in den Handel kommen sollten. Am 23. Oktober wurde in Prag eine Ausstellung von Kleinstwagen eröffnet, die das Problem « Mittelding zwischen Motorrad und Automobil » lösen soll. Ueber die tschechischen « Minicars » und die mit der Ausstellung verbundene Volksabstimmung hat die «AR • (vgl. auch Nr. 45) berichtet. Unser Prager E. W. S.-Mitarbeiter schreibt uns nun zu dieser Schau: Vor fast genau 14 Jahren, am 2. November 1934, fasste in Paris die « Societe des Ingenieurs de l'Automobile» den Entschluss zu einem Wettbewerb für einen französischen Kleinwagen. Öer « SIA-deux-Places-Innenlenker » sollte ma- Das Dreirad, das Wenzel Kreibich an der Mimcar-Ausitellung zeigt. Das Wägelchen besitzt bei einem Gewicht von 260 kg eine Länge von 3,1 m und ist mit einem Zweizylinder-Zweitaktmotor von 350 ccm ausgerüstet, der an der Bremse 12 PS leistet und dem Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 80 kmjh verleihen soll. TSCHECHOSLOWAKEI Böse Zungen behaupten übrigens, die Besetzungsmächte unterdrückten absichtlich die Produktion neuer deutscher Wagen mit grösserem Zylinderinhalt als 2 Liter. Der Opel-Kapitän war beispielsweise schon letztes Jahr angekündigt. Die Produktion ist aber bis heute noch nicht angelaufen. Aehnlich verhält es sich mit dem Mercedes 2,3 Liter, mit dem BMW 326 und mit Ford-Köln. Die Gründe können aber tatsächlich auch im Rohstoffmangel liegen. Fest steht jedenfalls, dass der deutsche Automobilmarkt noch weit davon entfernt ist, sich in absehbarer Zeit zu stabilisieren und zu normalisieren. Die Zulassung eines Wagens zum Verkehr ist nach wie vor ein grosses Problem, das Benzin bleibt trotz allen anderslautenden Gerüchten noch immer scharf rationiert und der akute, empfindliche Mangel an gebrauchten und neuen Wagen wird noch monate-, wenn nicht jahrelang bestehen bleiben. E. S. Salon der Kleinstwagen in Prag ximal fFr. 8000 kosten, und die monatlichen Unterhaltskosten sollten bei einer Monatsleistung von 1000 km fFr. 300 nicht überschreiten. Nachdem im März 1935 das Reglement veröffentlicht worden war, regnete es geradezu Entwürfe. 103 Projekte gingen ein; ob aber jemals auch nur eine dieser Ideen verwirklicht wurde, ist dem Verfasser dieser Zeilen nicht bekannt. Der zweite Weltkrieg dürfte übrigens deren Realisierung ohnedies verhindert haben. Der tschechoslowakische Automobilclub ist einen anderen Weg gegangen, um das gleiche Ziel zu erreichen. Er hat einen Wettbewerb für ein Mittelding zwischen Motorrad und Automobil ausgeschrieben, der bloss drei Grundbedingungen enthält. Der Verbrauch soll unter 5 Liter bleiben; das Fahrzeug soll mindestens zwei Personen Platz bieten und diese gegen Witterungsunbilden schützen. Die vorigen Samstag eröffnete Schau, die, wie gemeldet, später als Wanderausstellung in die Provinz gehen und mit einer Volksabstimmung verbunden sein wird, wobei die Besucher selbst über den besten Typ entscheiden sollen, zeigt 25 verschiedene Konstruktionen, in denen der Zweitaktmotor vorherrscht. Man sieht 2-, 3- und 4rädrige Wägelchen zwischen meist 2—300 kg Gewicht. Die Konstrukteure kommen in der Regel aus technischen Berufen: Studenten der technischen Wissenschaften, Werkmeister von Fabriken, Flieger, Mechaniker. Als kühnste Arbeit dürfte wohl das « Neigbare Dreirad » anzusprechen sein, das sich in die Kurve hineinlegen kann. Unter den gezeigten Konstruktionen dürfte wohl jene von Ine. Vytloukal (vgl. auch Abbil- Ersatzteile und alle Dichtungen ab Jahrgang 1929 1.3 einzige Autoheizung.' die schon nach 80 Sekunden, also sofort, heizt! • Erzeugt ausgiebig eigene Hitze, da -enzlohelzung AUTOMOBILWERKE FRANZ AG. ZÜRICH Badenerstrots» 313 Talafon (051} 27 27 59 + Absolute Sicherten, geruchlos, garantiert zuverlässig • Leichter Einbau! Mit 6- aier 12-Volt-Orlglnalmotor. mit oder c°..ne Defroster • Sr ; cam: Kostet pro Stunde nicht mehr als 2 Zigaretten • 3 Millionen lufrledene South-Wlnd- Besitzer! lassen Sie Soutk Wind 80-Sekun- £:n-Helziing noch heute durch Ihren Garcclsten einbauen! Die meistgekaufte Autoheizone! S«$aAti/üu£ Fernthermometer Kilometerzähler Benzinpumpen und Benzinuhren repariert innert kürzester Zeit: Atelier für Fein-, Elektro- und Fotomechanik Blank & Bloch, Zürich 47 Dennlerstrasso 23, Tel. 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Nr. 46 - MITTWOCH, 27. OKTOBER 194s AUTOMOBIL REVUE 17 durchaus denkbar, wenn die Tatsachen eine andere Sprache reden und wenn sich der Verbrauch gegenwärtig nicht über bestimmte Grenzen hinausbewegt, so liegt der Grund hiefür in der schweren steuerlichen Belastung des Motorfahrzeugverkehrs, wobei auch die hohe Treibstoffsteuer, die gegenwärtig 72 % des Literpreises für das Benzin erreicht, stark verbrauchshemmend wirkt. In der italienischen Treibstoffwirtschaft ist man sich durchaus darüber im klaren, dass der Konsum bei einer fühlbaren Lockerung der Steuerschraube um mindestens 25 bis 35 % ansteigen würde. Bezeichnenderweise verspricht sich auch die Automobilindustrie von einer Steuererleichterung eine bedeutende Absatzvermehrung auf dem Inlandsmarkt. Ausweitung der Produktionskapazität. Die Möglichkeit einer plötzlichen und sprunghaften Erhöhung des Treibstoffverbrauchs wird von def Regierung durchaus zur Kenntnis genommen. Dem Vernehmen nach sollen die offiziellen Stellen einer bescheidenen Steuerermässigung, wie sie heute die gesamte Wirtschaft einmütig fordert, zugunsten einer Konsumvermehrung nicht unbedingt ablehnend gegenüberstehen. Dabei gehen sie ganz einfach von der Ueberlegung aus, dass durch eine solche Massnahme die Wirtschaft belebt, der Staat aber dank dem Mehrumsatz dennoch auf seine Rechnung kommen würde. Bisher hat die Regierung der Erweiterung von acht Raffinerieanlagen zugestimmt, und die Genehmigung weiterer Bauvorhaben dieser Art wird noch für diesen Herbst erwartet. Damit wird die Oelverarbeitungskapazität der italienischen Wirtschaft binnen zwei bis drei Jahren auf annähernd 8 Mill. t Rohöl ansteigen, verglichen mit gegenwärtig 2,4 Mill. t. Seit Kriegsende konnte von einer Vorratshaltung in der italienischen Treibstoffwirtschaft nicht gesprochen werden. Im Gegenteil; immer wieder stiess der Import auf ernstliche Hemmungen. Wenn jetzt eine Ueberbelieferung des Treibstoffmarktes eingetreten ist, so nützt sie die Regierung geschickt zur Aufstellung eines Vorratsprogramms aus. Die Verwirklichung dieses Vorhabens erfordert die Bereitstellung weiterer Lagermöglichkeiten mit einem Fassungsvermögen von 673 000 m*. Inzwischen hat der Bau dieser Anlagen bereits seinen Anfang genommen. Lpk. Der von Ing. Vylloukal konstruierte Kleinstwagen, dessen äussere Form die Abbildung in der letzten Nummer der «A. R.> zeigte, mi| geöffneter Motorhaube. Das Fahrzeug besitzt einen Zweitaktmotor von 10 PS. deren jedoch stehen Konzerne der nationalisierten Zubehörindustrie. Im übrigen, will die Prager Ausstellung nicht etwa einen neuen Volkswagen propagieren, vielmehr bloss anregen und auf die Möglichkeiten der Schaffung eines brauchbaren Kleinstwagens hinweisen. Es wurden daher auch vorläufig keine Preise genannt. Die Erfahrung mit den gezeigten Prototypen wird lehren, ob, in welchen Serien und zu welchem Preise die eine oder die andere Konstrnktion erzeugt werden kann. Ing. E. W. S. ITALIEN Treibstoff dilemma In der italienischen Treibstoffwirtschaft hat sich jetzt die völlig unerwartete Situation eingestellt, dass die Importe von Rohöl und Erdölprodukten im Rahmen des europäischen Wiederaufbauprogramms den augenblicklichen Bedarf des Landes übertreffen. Die Lieferungen, die gegenwärtig bereits im Gang sind, basieren auf einen Benzinverbrauch von 565 000 t. Nach Angaben des italienischen Industrie- und Handelsministeriums beläuft sich aber der gegenwartige Bedarf Italiens nur auf 490 600 t. Aehnlich liegt das Verhältnis zwischen errechnetem Verbrauch und wirklichem Bedarf auch bei den anderen Erdölderivaten. So wird während des Jahres 1948 die Einfuhr an Oelprodukten nach Italien um 1,6 Mill. t grösser sein als der von den Behörden errechnete theoretische Bedarf. An sich wäre, gemessen am heutigen Automobilbestand des Landes und am durchschnittlichen Vorkriegskonsum, ein erheblich höherer Bedarf Die französische Produktion an Personen und Nutzfahrzeugen zeigt im August erwartungsgemäss einen Rückgang, wurden doch nur 10 876 Stück fabriziert. Diese Produktionsschrumpfung wäre an sich unbedenklich, da der August als Monat der bezahlten Ferien jedes Jahr einen entsprechenden Ausfall mit sich bringt Weil aber die Automobilerzeugung, wie schon früher angedeutet, nach Erreichung des bisherigen Rekordausstosses von 17 696 Einheiten im Juni ständig abnahm und im Juli mit nur noch 16 416 Stück zu Buch stand, anderseits aber die wieder anschwellenden Streikwellen nicht nur in der Automobilindustrie selbst (z.B. bei Peugeot), sondern in der gesamten französischen Industrie schon aus Mangel an Kohle und Stahl neue Rückschläge erwarten lassen, steht zu befürchten, dass die Produktion der ersten 8 Monate: 62 220 Personenwagen, 2663 Autocars und Autobusse, 283 Spezialfahrzeuge und 59907 mittlere Lastwagen nicht genügen wird, um den FRANKREICH Ungünstige Entwicklung der Automobilproduktion Rückgang der Exportziffern Voranschlag des Industrie- und Handelsministeriums für das laufende Jahr, nämlich eine Gesamtproduktion von 220 000 Fahrzeugen zu erreichen. Allein der schon seit 3 Wochen dauernde Kohlenstreik, dessen Ende noch nicht abzusehen ist, bedingt eine Minderbelieferung an Stahl und anderen Materialien, genau wie alle anderen Industrien rechnen müssen und womit sich die Hoffnung, den ferienbedingten Rückgang im August durch verstärkten Ausstoss im letzten Quartal des Jahres aufholen zu können, zweifelsohne verschlechtert. In diesem Zusammenhang darf darauf hingewiesen werden, dass sich die Ausfuhr an französischen Automobilen nach der soeben veröffentlichten Zollstatistik für die ersten 9 Monate dieses Jahres nur auf 52 400 Fahrzeuge bezifferte gegen 59 917 in der gleichen Periode des Vorjahres. Die Ausfuhrwerte sind zwar in der gleichen Zeit auf über 16,5 Mrd. fFr. gestiegen, aber dieser Wertzuwachs wird devisenmässig durch die seit Beginn des Jahres erfolgten Francsabwertungen zum Teil illusorisch. Ohne eine nachhaltige und systematische Senkung ihrer Gestehungskosten unter gleichzeitiger Verbesserung ihres Qualitätsstandards kann die französische Autoindustrie den Konkurrenzkampf mit den anderen Ländern nicht durchstehen, wbg. Ihr Auto gewinnt an Eleganz und Rasse durch das weiche, aus Plastik hergestellte Steuerrad AMBRE Fdr einen neuen Wagen 194-9 eine neue Ausstaffierung t949 I. kafcet» 0 konstruiert bietet Ihnen eine Hochleistungs-Zündspule für Verbrennungsmotoren Neuartige Konstruktion PATENT ANGEMELDET PATENT APPLICATION PENDING Fr. 85.- plus Wust Sofort ab Lager lieferbar für Citroen, Peugeot, Simca 8, Topolino, Renault 4 PS und Juva 4 Verkauf durch Ihren Garagwten oder durch den Spezialisten aller französischen Marken : J. P. RAPAZ & CIE., GENF Rua de la Croix-d'Or 19a - Tel. (022) 5 34 03 SiieflZäHiim Spenglers Auto-Service Zürich 4 Lagerstr. 101 Telephon (051) 23 6019 richtet und repariert verbogene Speichen- und Scheibenräder! Rasch! Preiswert! Gut! ikntiLLi NEUE PNEUS Personen- Lastwagen and für Motorrad düng in « AR > Nr. 45) den Vogel abschiessen. Der Schöpfer dieses Minicars, ein routinierter Konstrukteur, hat den von ihm geschaffenen Motor des Aero-Minors sozusagen halbiert und in ein richtiges Chassis eingebaut. Sein Wägelchen ist mit einem Differential ausgestattet. Die aus Holz und Stahlblech kombinierte Karosserie bietet zwei Erwachsenen und zwei Kindern Platz (evtl. drei Erwachsenen). Gewisse Schwierigkeiten machte die Beschaffung geeigneter Räder und Pneus. Bei einem Teil der Konstruktionen handelt es sich um reine Amateurarbeit, hinter an- Traktoren am Lager Reparaturen werden fachmännisch ausgeführt. Sämtliche Grossen und divers« Marken, Sommer* und Winterprofil. Wollen Sie gut und prompt bedient sein, dann nur Pneuhaus Sihlfeld, Keller & Hürümann, Zürich 4 Badenerstr. 310. vis-ä-vij Franz AG.. Tel. 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