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E_1948_Zeitung_Nr.047

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8 AUTOMOBIL REVUE

8 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 3. NOVEMBER 1948 - Nr. 47 Schon der erste Blick au! den neuen Ford verrät es: Hier sind junge Kräfte am Werk mit dem Ehrgeiz, das Beste zu bieten. Sie täuschen sich nicht! Fahren Sie den Wagen durch Stadt und Land, über Durchgangsstrassen und Feldwege, in den Bergen und In den Tälern. Wägen Sie seine konstruktiven Merkmale ab: Die beiden zur Wahl stehenden Motoren, die Vorderrad-Aufhängung durch «Hydra-Coil>-Schraubenfedem mit eingeschlossenen Stossdämpfern. die überdimensionierten Bremsen, den erhöhten Verwindungswiderstand der Karosserie, die Plazierung der Passagiere in der «Komfortzone» und Dutzende anderer neugeschaffener Annehmlichkeiten. Wem das Licht zu spät «aufgeht», der muss dann solche Folgen auf sich nehmen. Spielen Sie nie mit dem Gedanken, dass Sie bestimmt noch nach Hause oder mindestens zur nächsten Garage fahren könnten. Die Heimkehr wäre ein Risiko, das zu verantworten bei den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht ratsam wäre. 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Nr. 47 —H. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 3. November 1948 RILEY ALS SERIENCABRIOLET. Eine hübsche Karosserie auf dem 2'/ 2-Literehassis, das besonders für U.S.A bestimmt ist. Nyffield rüstet seine Exportwagen auf Wunsch auch mit Linkslenkung aus, wie dies heule viele andere ebenfalls tun. VERSCHIEDENARTIGE AUFBAUTEN. Rowr zeigt neben seinen bewährten Qualilätslimousinen ein Salmons-Cabriolet, sozusagen als Marktbaromeler, sowie eine praktische, geräumige Stationslimousine auf dem Landrover. DIE TRADITIONALISTEN DER KAROSSERIE SOIGNIERTE KAROSSERIEN. Die neuen Typen von Jaguar haben schon ausserlich durch Detailmodifikationen sehr gewonnen, besitzen ferner aber auch ein sehr geschickt gebautes, modernes Fahrgestell. Zu erwähnen der tadellose Innenfinish. Neben den begeisterten Verfechtern der breitgeschürzten New-Look-Karosserie findet man noch eine ganze Anzahl von Firmen, deren Produkte die typisch englische Linie im besten Sinne personifizieren, was besonders jeweils die Kühlerform untrüglich anzeigt. Die Earls-Court-Schau von 1948 unterstreicht die Umwälzung, die im englischen Autobau durch die nun in Serie aufgelegten Nachkriegsmodelle eingetreten ist. England hat sich im Bereich des verhältnismässig wohlfeilen Gebrauchswagens schon deshalb endgültig aus der bis- NEUES BEI WOLSELEY Oben: Der Sechszylindermotor mit obenliegender, geräuschlos gesteuerter Nockenwelle und hoher Literleistung. Unten : Die vordere Einzelradaufhängung mit Querlenkern, die weit auseinander angeordnet sind, und Torsionsstäben. Die interessante Konstruktion wird in der < AR. » später noch behandelt werden. herigen stilistischen Isolation herausgelöst, weil heute ja theoretisch und praktisch nur für den Export fabriziert wird. Die wenigen neuen Wagen, die man auf den Strassen zirkulieren sieht, tragen meistens rote Fabriknummern und beweisen, dass sich Industrie und Handel an die Weisungen der Regierung über die Verteilung der Wagen auch ohne Kontrollsystem strikte halten. Vor dem Krieg ging man an die Londoner Salons, um Hochleistungsmotoren und altmodische Fahrgestelle, sorgfältige Interieurs und unansehnliche Karosserielinien zu sehen. Damit ist endgültig Schluss gemacht. Selbst die wenigen übriggebliebenen Traditionalisten beugen sich mehr oder minder vor dem Gesetz der neuen Mode, während die Motorenbauer die Literleistungen nicht mehr weiter zu steigern haben. Der Einfluss ausländischer Konzeptionen auf die heutige Bauweise ist nicht zu übersehen. Die Fahrgestelle zeigen, dass die moderne Schule, die vor allem aus Deutschland nach den USA wanderte, nun über den Antiantik zurückgekommen Erfolgreicher Londoner Automobilsalon Akzent auf praktischen und modernen Gebrauchswagen — Keine technischen Neuerungen von Belang — Sportwagen hoher Klasse — Sorgfältige Spezialkarosserien ist und in Form verwindungssteiferer und leichterer Rahmen mit vorderer, einfacher Einzelradfederung sowie den obligatorischen, sehr nützlichen Torsionsstabilisatoren ihre Urständ feiert. Die von Studebaker und Kaiser ausgelöste Karosserierevolution wird in England etwas durch die italienische Brille betrachtet, noch etwas gentlemanhafte Zurückhaltung beigefügt, und die moderne englische Limousine ist geboren. Zweifellos ähneln sich die neuen englischen Typen in ihren Grundzügen in vielem, aber das haben die Automobile aller Länder getan, seitdem man überhaupt von Serienfabrikation sprechen darf. Das Resultat jedoch, dies sei unterstrichen, kann sich sehen lassen. Von allen Nachkriegs-Autosalons ist Earls Court diejenige mit den meisten Wagen, die man gerne selbst besitzen würde! Weder die Universalität Genfs, noch die technischen Feinheiten in Paris und die Modeschauen in Turin können es in dieser Beziehung mit Earls Court aufnehmen. Vollendete Schmttmodelle. Das will nun nicht etwa heissen, dass der Techniker nicht auf seine Rechnung komme. Die Zahl hochinteressanter Schnittmodelle ganzer Wagen oder von Motoren etc. ist ausserordentlich gross und der Standard der Fertigung derart, dass wir hoffen, am nächsten Genfer Salon den grössten Teil dieser Objekte wiederum antreffen zu können, den sie werden auch dem sclJweizerischen Publikum gefallen. Einen pariserischen Anstrich hat sich der Austin-Stand durch eine rotierende Plattform gegeben, auf der sich das neue Cabriolet A-90 kokett dreht und wendet und seinen Chromreichtum dem Publikum von allen Seiten zeigt. Zwei sehr sorgfältig hergestellte Demonstrationsmodelle sind auf den Rootes-Ständen zu sehen, so ein durchschnittener Sunbeam » 90 > sowie ein mit Plexiglas überdeckter Hillman Minx. Beide Fahrzeuge sind in monatelanger Arbeit von den Lehrlingsschülern bei Rootes gebaut worden und ausserordentlich geschickt gemacht. Mit einem Blick lassen sich die einzelnen Details der Konstruktion genau erkennen. Einen ebenso gelungenen Teilschnitt zeigt Jowett, wo der Aufbau des Javelin studiert werden kann. Fahrgestelle in mehr oder minder demontierter Ausführung und sehr exakter Fertigung trifft man auf den Ständen von Daimler, Humber, ferner bei Healey, wo ein Fahrgestell mit zurückgeschobenem Motor für zweisitzige Aufbauten zu sehen ist, MG, Riley (der 2'A-L.iter mit dem auf 100 PS gebrachten Motor). Bei Standard ist das Chassis in eine mit « Export » markierte Plexiglaskiste verpackt worden. Einzelmodelle von Motoren und Chassisteile, alle in der üblichen sorgfältigen Werkmannsarbeit angefertigt, zeigen Jaguar, wo der neue Zweinockenwellenmotor zu sehen ist, ferner Morris und Wolseley, wo neben den Kraftquellen auch die neue Aufhängung studiert werden kann, Rover mit einem Wagenvorderteil, das schon in Genf zu sehen war, ein Lea-Francis-Motor usw., im ganzen eine reiche Ausbeute für den Liebhaber technischen Anschauungsunterrichts. Eine gute Idee verkörpert ein Fahrgestell des Frazer-Nash-Sportwagens, das an einer Waage aufgehängt ist, die rund um 550 kg Gewicht anzeigt. Was gibt es Neues in London? Als grosse Neuigkeit für die meisten Besucher muss die Morris-Reihe angesehen werden, die eben erst herausgekommen ist. Besonders der kleine Minor, der einzige moderne Kleinwagen auf dem englischen Markt, übt eine grosse Anziehungskraft auf die Massen aus, die er auch verdient, denn bei seinem Preis von 280 £ ist er als sehr wohlfeil anzusehen. Dazu kommen allerdings noch etwa 90 £ Umsatzsteuer, so dass der ganze Wagen fast dreimal soviel kostet wie eine zweitürige Morris-Minor- Limousine von vor etwa zwölf Jahren. Diese Kalkulation gilt, mutatis mutandis, für viele der neuen Wagen. Auch der Oxford gefällt sehr, um so mehr als die meisten anderen Marken keinen Wagen der Anderthalbliterklasse bauen. Die übrigen grossen Firmen, so Rootes (Hillman, Humber, Talbot), Standard mit dem Vanguard und dem Triumph (wobei das Roadster- Modell den Vanguard-Motor bekommen hat), Austin und Vauxhall finden mit ihren neuen oder neu karossierten Modellen ebenfalls Anklang, wobei die geänderten Linien erstaunlicherweise durchaus den Publikumsgeschmack zu treffen scheinen. Ford hat sich darauf beschränkt, den bisherigen Typen Anglia und Prefect neue Gesichter zu geben. In England gilt Citroen als britische Marke, da die Wagen gänzlich in den Werken in Slough hergestellt werden; dort wird nun neuerdings der Sechszylinder gebaut, der bemerkenswert gut ausgestattet ist und u. a. Lederpolsterung und gute Innenverkleidung der Karosserie besitzt. Sonst findet man Neues besonders bei den kleineren Firmen. Allard baut nunmehr ein imposantes zweitüriges Coupe auf sein Fahrgestell. In feurigem Rot ist ein Alvis-Sportzweisitzer gehalten, der auf dem gewöhnlichen Fahrgestell des Modells « 14 » montiert ist; die sehr schmissigen, kontinentalen Linien wurden einem ähnlichen Wagen eines belgischen Karosseurs entnommen, der in Brüssel ausgestellt hatte. Sehr gut sieht das Cabriolet Aston Martin auf dem neuen Zweiliter-Schwingachschassis aus, das die typische Kühlerform schmal und diskret abwandelt; das Aluminium-Armaturenbrett und die vielen Instrumente erinnern an die frühere Zeit dieser Marke, als sie noch nicht ins Eigentum des Zahnradfabrikanten David Brown übergegangen war. Die gleiche Firma steht ja auch hinter dem Lagonda, von dem man zum erstenmal zwei Modelle öffentlich zu sehen bekommt. Sie gehören beide in die Klasse feiner und gediegener Luxusfahrzeuge, wie sie je und je nur England gebaut hat. Healey hat ein neues Cabriolet unter der Bezeichnung c Sportsmobile » entwickelt, das vier Personen aufnimmt und in seiner Linienführung ganz deutlich italienischen Einfluss zeigt. An einem Wagen ist der elektromagnetische Motorhaubenverschluss von Dr. Sampietro montiert, der auch als Türschloss ausgebildet worden ist. Neue Cabriolets zeigen Jowett, wo infolge des kurzen Motors hinter der dreisitzigen Karosserie ein sehr langer Kofferraum folgt, ferner die sehr wenig bekannte Marke Jensen, ein Produzent von Nutzfahrzeugen, der daneben eine kleine Anzahl grosser Achtzylinderwagen baut und nun wohl erstmals ein viertüriges Cabriolet mit hydraulischer Dachbetätigung entwickelt hat. Bei Frazer Nash wird das Chassis, das entweder mit 90 Brems-PS als « Fast Tourer > oder mit 120 PS als « High Speed Chassis » auf den Markt kommt, im ersteren Fall nunmehr mit einer englischen Zweisitzerkarosserie (neben SPORTSMOBILE. Oben: Das übersichtliche, kompakte Armaturenbrett des neuen Healey-Cabriolets. DER UMGESTALTETE HUMBER HAWK. Unten: Einer der bemerkenswertesten neuen Wagen ist der Hawk-Zweiliter mit einem sehr tiefen, kräftigen Fahrgestell und einer modernen, breiten Karosserie. Das Gesamtgewicht ist stark reduziert worden. dem in Genf gezeigten hübschen «Superleggera »-Roadster) angeboten, die für einen sportlichen Wagen dank der Versetzung des Reserverades in eine Kotflügelverschalung neben der Motorhaube einen sehr grossen Gepäckraum bietet. Eine gute anglo-italienische Ehe ist Bristol mit Karosserie Touring in Mailand eingegangen und hat aus der bekannten Superleggera-Karosserie eine eigene zweitürige Sportlimousine sowie ein Cabriolet entwickelt, die neben den italienischen Linien und der Herstellungsart Tourings (Rohrfachwerk mit aufgeschweissten Blechen) zahlreiche englische Verfeinerungen aufweist. Die Front ist offensichtlich auf die USA zugeschnitten, was übrigens leider für eine ganze Reihe von Wagen gilt, wo man für europäischen Geschmack unnötig viel Verzierungen sieht. Das Reserverad liegt beim Bristol in einem Kasten unter dem Gepäckraum, der sich nach Druck auf eine Platte nach unten «es Linkt: ANGLO-AMEKICAN. Die Silhouette des neuen Singer SM 1500 mit breiter Karosserie und senkrechter hinterer Türkante (dank den nach vorn geschobenen Sitzen). Hechts : ANGLO-ITALIAN. Aus der Zusammenarbeit zwischen der Mailänder Firma Touring, die die Superleggera-Karosserien baut, sowie den Bristol-Werken entstanden diese zwei neuen, sehr eleganten Karosserien auf dem Zweiliter-Fahrgestell von Bristol. Sie besitzen eine Reihe hochinteressanter Details, auf die noch zurückzukommen ist.