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E_1948_Zeitung_Nr.052

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AUTOMOBIL REVUE

AUTOMOBIL REVUE HfTTWOCH. 0. DEZEMBER 1948 - Nr. 52 Modell A-320. die 2- stufige Gruppts rriil 250»''.* Kessel. Ahsaugleistung 17m' t /h ötter ca. 285 Is " jjro Minute, ist ein idealer GaragekorQpressoo, Zweistufig mft wirkungsvoller ZwischeriküRl^ •lung arbeitet der Kellogg, daher seine "ert stauniich grosse Effektivleistung. Dazu ist der Kellogg ein Langsam lauf er, in der ganzen Welt berühmt für störungsfreien Dauerbetrieb bei-minimalster Abnützung. Der Fachmann weiss, dass es auf Wirtschaftlichkeit ankommt, darum berechnet er die Kosten pro Liter Pressluft und darum kauft er einen Kellogg-American, den Kompressor mit der grössten Effektivleistung! Kellogg - American Luftkompressoren sind die altbewährten Produkte einer weltbekann ten Spezialfirma. WEWERKA ZUrich 8 Bern Lugano Kreuzstrasse 36 Tel. Effingerstrasse 33 Tel. Via E. Bossi 9 Tel. (051) 241626 (03t) 2 6126 (091) 2 2018 Für JcdCri Wagen der passend« HELVETIA-KÜHLER Jahre Garantie Vertreter Reinigen von Kühlern und Benzintanks GEBR. A. & P. KÄSERMANN, BERN Schwarxtorstt. 79/Mattenhofstr, 38 Tel.(031) 54820 Koch Söhne 6mbH., Untern Tel. (0*1) 27777 H. Walbel. Karosserie. Zürich 8 Tel. (051) 340042 ^ R. Plechati, Kühlerfabrikation, Rheinfelden, Tel. (061) 67207 M. Ehrensbereer, Kühlerfabrikation, Lausanne, Tel. (021) 32188 Spenglers Auto-Service Zürich 4 Lagerstr. 101 Telephon (051) 23 6019 richtet und repariert verbogene Speichen- und Scheibenräder! Rasch! Preiswert! Gut! Zu VERKAUFEN eine Weüblechgarage demontierbar. 71419(52 0. Vögeli. Schaffbauserstrasse 321, Neunkirch. Das stabilisierte Mineralöl der Gen.-Vertr. f.d. Schweiz: Weltrekorde! J. Schnyder, St. Niklausstr. Lager in Basel 54, Solothurn AUTCWCOAT Transportable Garage Wer den Iku-Auto-Coat besitzt ist begeistert! Wenn Sie keine Garage haben, bei längerem Parkieren, bei aufgebockter Ruhezeit, schützt unser Auto-Coal Ihren Wogen vor Schmutz, Beschädigung, der Unbill der Witterung (auch Kälte). , , • Die metallisierte, unzerreissbare und nicht brüchige Speziatdecke ist Wasser- ün< luttdicht. Trotz Doppelstoff mit Gummizwischenioge ist sie sehr leicht und kani in einer Minute montiert oder abgenommen werden. Unser Auto-Coat wird Ihrem Wagen formgerecht angepasst. Er ist gegen Diebstahl, Feuer und böswillige Beschädigung versichert. Senden Sie den Gutschein, wir machen Ihnen gerne unverbindliche Offerte für Ihren Wagen. Iku-Auto-Coal, die Garage In Taschenformat Ernst Wipf & Co. Freischutzgasse S Tel. (051) 27 25 37 Zürich GUTSCHEIN (für unverbindliche Offerte) Fabrikmarke u. Jahrg.-. Typ: Adresse: Verdampft nicht und schützt gegen Ros». Fr. 18.- (5) für di* 3-Litor-Kann« Gleiches Produkt wie früher Glysanfin M. ESCHLER, URANIA-ACCESSOIRES, ZÜRICH Telephon (051) 26 46 44

AUTOMOBIL REVUE Nr. 52 II. BLATT BERN, 8. Dezember 1948 VERSCHALTE VORDERRADER. Als erster Serienwagen hat der Nash 1949 verschalle Vorderräder. Dies wurde durch geringe Verkleinerung der Spurweite ermöglicht. Das Bild zeigt den viertürigen Sedän . NEUE AMERIKANER MODELLE Niedrigere und breitere Karosserien — Ambassador selbsttragend Viele Einzelverbesserungen Während die amerikanische Marke Nash bisher die Umstellung auf die neue Karosseriemode nur in sehr geringem Masse mitgemacht hat, stellt sie sich durch ihre Modelle 1949, von denen soeben die ersten Exemplare in der Schweiz eingetroffen sind, in die vordere Linie der Avantgardisten. Wie die Bilder zu dieser Beschreibung zeigen, präsentieren sich die neuesten Typen in stark veränderter, ausgesprochen modern anmutender Ausführung. « Niedriger, breiter und länger », das sind die Ziele, die sich die amerikanischen Autobauer dauernd stellen und im Fall der neuen Nash-Typen auch erreicht haben, denn die Modelle 1949 sind etwa 15 cm niedriger, 6 cm breiter und einige Zentimeter länger als ihre Vorgänger. Die äusseren Merkmale sollen zuerst behandelt werden, da sie besonders augenfällig, sind. Da seien einmal die wie die, Hinterräder gänzlich eingeschalteten Vorderräder erwähnt, die den Fahrzeugen durch die glatte Seitengestaltung ihren eigenen Charakter vermitteln. Verdeckte Vorderräder hat man seit Kriegsende wiederholt an einzelnen Spezialkarosserien besonders anlässlich der Autosalons gesehen, doch blieb es Nash vorbehalten, dieses Merkmal in brauchbarer Ausführung serienmässig zu verwenden. Damit der Wendekreis bei nicht übertriebener Gesamtbreite doch noch innerhalb vernünftiger Grenzen bleibe und das Wechseln der Vorderräder auch ohne Demontage komplizierter Verscha- EIN NEUES GESICHT Kündet die Verschalung des neuen Nash die Rückkehr der USA zu etwas bescheideneren Formen an ? Das abgerundete Rechteck mit den gekreuzten Stäben wirkt nicht mehr so blechern wie die eine Zeitlang modischen Chromattrappen. Nash Airflyte 1949 lungsbleche möglich sei, wurde die Vorderspur beim « 600 » um 5, beim Ambassador um 7 cm reduziert, was die Fahreigenschaften angesichts des bei den neuen Modellen tiefergelegten Schwerpunktes kaum wesentlich berühren dürfte. Völlig geändert wurde auch die Frontgestaltung, die nunmehr als Merkmal ein liegendes, abgerundetes Rechteck mit breitem Chromrahmen und gekreuzten Stäben als Lufteintrittsöffnung zeigt Die seitliche Formgebung folgt der neuen « Pontoon »-Mode, wie sie die Amerikaner nennen; die geringere Gesamthöhe und die gestreckte Silhouette geben dem neuen Nash ein stark verändertes, geschmeidigeres und eleganteres Aussehen. Nach wie vor werden zwei Grundmodelle hergestellt, die sich heute jedoch mit Ausnahme der Motoren, der Gesamtabmessungen sowie der Uebersetzungsverhältnisse kaum mehr unterscheiden. Der kleinere Typ « 600 » behält seinen seitengesteuerten Sechszylindermotor mit 14-Steuer-PS bei, der ihn zu einem der kleinsten und sparsamsten amerikanischen Maschinen stempelt; bei einer Bremsleistung von 83 PS kann man allerdings nicht von einem « kleinen » Wagen nach unseren Begriffen sprechen. Auch die grössere Kraftquelle, der obengesteuerte Sechszylindermotor mit 20 Steuer-PS des Modells Ambassador, ist in den wesentlichen Grundzügen beibehalten worden. Dieses Modell wurde allerdings einigen grundsätzlichen Aenderungen unterworfen. Wie der kleinere « 600 », so besitzt nunmehr auch der Ambassador eine selbsttragende Karosserie in Form eines elektrisch geschweissten Fachwerkgerippes, das gleichzeitig Rahmen und Karosserieträger darstellt. Früher hat der Ambassador wohl die Ka ! >- rosserie des Typs « 600 • benützt, doch verbarg sich unter ihr ein richtiges Normalchassis. Durch die neue Lösung wurde nunmehr auch beim Ambassador die gleiche Hinterachsaufhängung wie beim Typ « 600» angewendet; die starre Hinterachse wird in der Länge durch zwei Schrägstreben, seitlich durch einen -Stabilisierstab (Panhard-Stab) geführt, während nunmehr Schraubenfedern an Stelle der Halbelliptikfedern treten. Die Reaktion auf das Motordrehmoment wird nicht mehr durch die Federn, sondern durch ein Schubrohf rund um die Kardanwelle auf den Wagen übertragen. Diese Gestaltung der Hinterradaufhängung ist seit einiger Zeit besonders für selbsttragende Karosseriegerippe recht populär geworden und hat gute Resultate ergeben. Diese beiden Grundtypen «600 » und Ambassador werden in drei verschiedenen, wenn auch ähnlichen Karosseriemodellen ausgeführt, nämlich je einem zwei- und einem viertürigen Sedan sowie einem später lieferbaren zweitürigen Brougham, bei dem die hinteren Sitze als bequeme Einzelfauteuils in einem leichten Winkel zueinander gestellt und durch eine sehr breite Armlehne getrennt sind. Vergleicht man die neuen Typen mit den Modellen des laufenden Jahres, so stellt man beim « 600 » eine Gewichtszunahme von rund 70 kg vor allen Dingen wegen der wesentlich geräumigeren Karosserie fest, während der Ambassador trotz der schwereren Aufbauten infolge des Uebergangs zur selbsttragenden Bauweise auf dem gleichen Gewicht gehalten wird. Ausstattungsmässig sowie mit Bezug auf die Ausrüstung, mit Zubehör werden innerhalb dieser beiden Modelle noch einige Untertypen voneinander unterschieden. Trotz der stark reduzierten Höhe, die die heuen Nash-Modelle unter die niedrigsten amerikanischen Fahrzeuge einreihen lässt, konnte die reichliche Bodenfreiheit beibehalten werden, und auch die lichte Innenhöhe der Karosserien hat sich nur um wenige Zentimeter reduziert. Dabei hat allerdings die nutzbare Breite so stark gewonnen, dass der Nash nunmehr in der Breite zu den geräumigsten amerikanischen Personenwagen gehört. Eine nicht umwälzende, aber sehr 1 praktische Neuerung betrifft die Anordnung der Instrumente, die bei Nash schon bei den Modellen 1948 besonders befriedigte. Bei vielen Wagen hat man etwas Mühe, die weit vom Auge des Fahrers entfernten und in einer zur Blickachse nicht senkrechten Ebene angeordneten Instrumente lesen zu können. Beim Nash sind die Zifferblätter sowie die wichtigsten kleinen Bedienungshebelchen in ein torpedoförmiges Gehäuse zusammengefasst, das an der oberen Seite der Lenksäule unmittelbar unter dem zweispeichigen Lenkrad befestigt ist. Dadurch liegen sämtliche Zifferblätter wirklich in der Augenlinie des Fahrers und lassen sich jederzeit ablesen, ohne dass die Augen stark abgelenkt werden müssen, wenn sie von der Fahrbahn wegblicken. Da nun alle ANSTATT DES ARMATURENBRETTES. Eine praktische Neuheit ist die Gruppierung der Instrumente in einen geschossförmigen, an der Lenksäule angebrachten Behälter, der nahe an den Augen Hegt. Zum Ablesen der Instrumente braucht man den Blick kaum mehr von der Fahrbahn zu nehmen. wichtigen Bedienungsorgane vom eigentlichen Instrumentenbrett weggenommen wurden, liess sich dieses stark nach vorne und aus dem Weg schieben, wodurch für die Knie der vorderen Fahrgäste mehr Baum zur Verfügung gestellt werden .konnte. Dieses an und für sich nicht so wIchtige*;Detail wurde deshalb erwähnt, weites heute bei vielen Wagen noch nicht einwandfrei gelöst ist. Auch die breiter gewordene, gekrümmte Windschutzscheibe gehört in diese Liste der Verbesserungen; wenn sie auch nicht übermässig hpch ist, so bietet sie dem Fahrer doch einen sehr freien Blick nach vorn und besonders auf die; von rechts-kommenden Fahrzeuge. Alle Türen sind an ihrer Vorderseite aufgehängt; die Türschlösser können durch einen Schlüssel von jeder Türe aus and ohne Rücksicht auf das beim Verlassen des Wagens betätigte Schloss geöffnet werden. Der Verstellbereich des vordem Sitzes wurde in horizontaler und vertikaler Richtung um je ca. 2 cm erweitert, so dass der mit Schnellgang [In Klammern: c 600 > ohne Schnellaanal I.Gang km/h 10 (i!| 16 118) 38 (42) 2. Gang km/h 16 (181 26 128) 61 (671 der Innenluft bei geschlossenen Fenstern innerhalb 2 bis 3 Minuten) und weitgehender Filtrierung, regulierbarer Temperatur der Frischluft und wahlweises Ableiten in die Defrosterdüsen erlaubt. In den neuen Modellen hat sie ebenfalls verschiedene Detailverbesserungen erfahren. Die Nash-Werke haben stets eine gute Qualität für zusätzliche Ausrüstungsgegenstände angestrebt, was sich .auch beim Radioempfänger zeigt, der für tiefe Töne einen zweiten Lautsprecher im Heck besitzt, der die Vorderwand des 735 THEORET SCHE GESCHW ND GKEIT5-DREHZAHL. 3. Gang 2.Schnellg. 3.Schnellg km/h 25,8 23 40 (28,41 41 37 64 (45) 98' 87- 136« 1108) Ambassador 12 19 29 4 25 42 b: 1600 19 31 48 40 67 c: 3400 40 70 102 85 142« •. Angaben für c entsprechen nicht unbedingt den tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten, b: Drehzahl des höchsten Drehmomentes. C: Drehzahl der Höchstleistung. Kurzfristig zulässige Drehzahl in den unteren Gängen liegt höher Modelle 1948 und 1949 besitzen aleiche Geschwindigkeits- Drehzahlverha tnisse. PREISE < 600 » Standard (ohne Schnellgang Klimaanlage und Kad:o etc.) ca. Fr 13 500.— < 600 > Super Special (mit Klimaanlage, ohne Schnellgang und Radio) ca. fr 14 500.— Aufpreis für Schnellgang Fr 390.—, für Radio Fr. 520.— Ambassador Super (mit Schnellgang und Klimaanlage, ohne Radiol ca. Fr. 18 500.— Aufpreis für Radio Fr. 520.— Ambassador Cusrom (Sonderausführung mit Zusatzrnaterinl, Schnellgang, Klimaanlage, Radio etc.) ca. Fr. 20 000.— Zwei- und viertüriae Sedan gleiche Preise.