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E_1949_Zeitung_Nr.003

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16 AUTOMOBIL REVUE

16 AUTOMOBIL REVUE lrrrnFocH, ». JANUAR 1949 - Nr. 3 zeugen ihre Besonderheiten, die noch nicht überwunden werden konnten. Das geländegängige, allradgetriebene Fahrzeug verleugnet auch heute noch seine Verwandtschaft mit dem Nutzfahrzeug der Strasse nicht. Es zeichnet sich aus durch verhältnismässig geringen Raumbedarf für Triebwerk und Kraftübertragung, einfach zu gestaltende Aufhängung sowie, wenn notwendig, bescheidene Abmessungen in allen Dimensionen bei genügendem Raum für zusätzliche Transportaufgaben. Es ist also das schnelle und wendige Strassenfahrzeug, das besonders mit kleinerer Anhängelast und Anwendung aller konstruktiven Hilfsmittel im Gelände viel leisten kann. Motor und Kraftübertragungen können oft aus dem Bau von Strassenfahrzeugen der Wirtschaft übernommen werden; diese Bedienungsweise gleicht derjenigen der letzteren in den meisten Punkten, und auch der Unterhalt verlangt keine wesentlich höheren Ansprüche. Merkmale der Gleiskettenfahrzeuge. Das Raupenfahrzeug dagegen ist die Geländemaschine par excellence. Wie die letzten Panzertypen aus dem zweiten Weltkrieg zeigen, ist man in Richtung höheren Gewichtes und steigender Zugkraft hoch nicht an der oberen Grenze angelangt. Zweifellos sind Fahrzeuge mit Zugkräften von 50 und mehr Tonnen auch für das Gelände möglich. Je schwerer die Zugmaschine, um so zweckentsprechender lasst sie sich gestalten und um so mehr kommen konstruktive Sonderlöäungen für Kraftübertragung (Flüssigkeitsgetriebe), Aufhängung (Umkehr - Torsionsfedern, Tellerfedem) und Bremsung In Frage. Während mit zunehmenden Abmessungen konstruktiv grosse Möglichkeiten besonder« für eigentlichen t Gelande-Dreadnought» der Zukunft vorhanden sind, stellen sich der Entwicklung von leichten, wendigen, schnellen und auch für die Verwendung auf der Strasse geeigneten Raupenschleppern grundsätzliche Hindernisse entgegen. Je grösser und breiter, je stärker und schwerer eine Raupenzugmaschine, um so grundsätzlich richtiger erscheint sie dem Konstrukteur. Die «Raupenzwerge », wie der Goliath (fahrbare Sprengladung der deutschen Armee) oder das Wiesel (Kleintransporter für Schnee) unterstreichen den obenerwähnten Grundsatz für die Spezialisierung. Heute zeichnen sich in der Konstruktion der Gleisketten zwei Tendenzen ab. Die langsamen, schweren Raupenschlepper werden mit sehr griffigen, stark gegliederten Ketten ausgerüstet, deren nicht allzutrosse Auflasefläche eine mittlere spezifische Bodenpressuhg entspricht Im Gelände können sie eine hohe Zugkraft vermitteln, sind sehr celändegäneig, erreichen aber nur kleine Geschwindigkeiten und müssen mit ihren die Strassenoberfläche beschädigenden Raupen und wegen der grossen Abnützung, die sie erleiden, beim Strassenmarsch verladen werden. Sie benötigen also ein besonderes Transportmittel in Form eines Lastwagens mit Spezial-Tief bettanhänger. Daneben wurden Raupenschlepper entwickelt, die StraSSenfieschwindigkeiten Von bis zu 45 km/h und darüber erreichen und somit für Dislokationsmärsche ohne weiteres geeignet sind. Ihre Raupen besitzen eine grosse Auflagefläche, niedrige spezifische Bodenpressung und sind oft mit Gummistollen versehen. Auf gewöhnlicher Schotterstrasse sind ihre Fahreigenschaften gut, auf Hartschnee und Eis, bei Stahlraupen auch auf Asphalt und Beton, dagegen ausgesprochen schlecht, und bei Vollbremsungen gleiten solche Fahrzeuge mit blockierten Raupen über die Strassenoberfläche hinweg. Im Winter sind auch kleine Steigungen nicht zu überwinden. Aufsetzbare Greifer beheben diese Nachteile, reduzieren aber die Fahrgeschwindigkeit und beanspruchen die Fahrbahn zu stark. Obwohl eine bessere Gleiskette technisch durchaus zu entwickeln sein sollte, ist sie heute noch nicht vorhanden. Auch der Ausweg von zwei verschiedenen Raupen, einer « Sommerraupe» mit, kleiner und einer «Winterraupe » mit hoher Bodenpressung ist nicht gangbar, das die Verhältnisse nicht nur zeitlich, sondern gerade im Frühjahr und Herbst auch örtlich wechseln und ein Kettentausch im Einsatz nicht in Frage kommt Bezüglich Wartung und Unterhalt stellen sich Raupenschlepper ungünstiger als Radfahrzeuge. Der Verschleiss an Raupen und Stollen wie auch an Treibstoff ist sehr hoch, und nach Veröffentlichungen des Ordonance Dept der amerikanischen Arme* rechnet man mit einem Fahrkilometerpreis (nur Treibstoff und Unterhalt, keine Amortisation) von etwa Fr. 5.50 bis 9.—^ Der Dislokationsmarsch einer schweren Artillerieabteilung von 12 Geschützen kostet auf 20 km also bis 2000 Fr. Die grossen und schweren Armee-Raupen- Schlepper, die heute besonders Von der amerikanischen Armee für schwerste Artillerie verwendet werden, besitzen gute Unterbringungsmöglichkeiten für Geschützmännschaft, Zubehör und Munition. Bei kleineren Gleiskettentraktoren ist dies aber aus konstruktiven Gründen kaum möglich; der Aufbau solcher Modelle entspricht grundsätzlich eher den bekannten Landwirtschaftsschleppern, die als reine Zug- und nicht Transportmaschinen gebaut sind und gerade noch das Bedienungspersonal des Traktors aufnehmen können. Preislich stellen sich Raupenschlepper kleiner und mittlerer Grosse ungünstiger als Radfahrzeuge. Rechnet man für Sonder- Radschlepper in Militärbauart mit einer Zugkraft bis zu rund 3,5 Tonnen etwa 30 000—60 000 Fr., so kosten Raupenschlepper dieser Grössenordnung mehr als 100 000 Fr. pro Stück. Recht zwiespältig ist der Gesamteindruck, den man aus den Erfahrungen mit Zwitterfahrzeugenim vergangenen Krieg erhält. Die Verwendung von Raupen und Rädern ist ja erstmals für die Durchquerung der Sahara (Citroen- Kegresse) praktisch zur Anwendung gekommen, und es kann kein Zufall sein, dass gerade die amerikanischen Zwitterfahrzeuge, die «Half- Tracks », mit kurzer Raupe und angetriebenen, belasteten Vorderrädern auch im Hinblick auf den afrikanischen Feldzug entwickelt worden sind. Die deutsche Armee hat einen grossen Teil ihrer Artillerie mit Zwitterfahrzeugen ausgerüstet, die allerdings sehr lange Gleisketten besitzen und deren wenig belastete Vorderrader als Hilfslenkung vor allem auf der Strasse verwendet werden. Mit ihren Gummiketten mit aufsetzbaren Stahlgliedern sind diese Fahrzeuge für weitet, leicht gewelltes Gelinde, für Strassen mit rauher Oberflache, nicht aber für schwieriges Terrain, enge Kurven und Eis bestimmt. Die Zwitterfahrzeuge stellen nur einen Teil der Bestrebungen dar, die Vorteile von Rad- und Raupenfahrzeugen zu vereinen. Dahin gehören auch die kombinierten Rad-Raupenkonstruktionen mit absenkbaren, mitgeführten oder demontterbaren Rädern, die Grossfirmen in mehreren Lindem entwickelten; aus diesen Versuchen entstand aber kein brauchbarer Fahrzeugtyp, weil entweder die Umstellung zu lange dauerte oder die Zuverlässigkeit der Einrichtung nicht b&ffie- VERSUCHE DER K.T.A. MIT ART1UEKIE-ZUGMASCHINEN Radfohrzetige. Oben der kurzgebaute Ford Canada, afttan der nevft Zwitterfahrzeug«- Oben das Halbkettenfahrzeug dar amerikanisdiea Gletiketteniehlepper. Oben der engthehe Afeeto der Yickers- Saurer 4MH mit Dieselmotor im Heck. Beides sind allradgetriebene Vierrad- Armee, unten der Skoda HKU, der der leichten deutschen Zugmaschine ent- Werke mit lenkbaren Raupen, onten ein Fahrgestell des schweizerische« fahrzeuge. spricht. • Vorkriegs-Panzerwagens. COLONIA Personenwagen-Anhänger mit O.T. E.' 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Nr. 3 - MITTWOCH; 19. JANUAR 1949 AUTOMOBIL REVUE 17 rügte. Kunstgriffe geben besonders bei Kriegsfahrzeugen keine guten Ergebnisse, weil man auf robuste Konstruktion und im Ernstfall rasche Verwendungsbereitschaft angewiesen ist. Für die Motorisierung der schweizerischen Artillerie sind nun im Hinblick auf die schwierige Uebersicht in diesem Gebiet auch ausländische Erfahrungen wertvolL Zweifellos sind keine absolut schlüssigen Folgerungen zu ziehen, denn die Traktionsart der Artillerie ist auch bei den Grossmächten Gegenstand der Diskussion. Das Problem stellt sich kaum für Russland, wo angesichts des fehlenden Strassennetzes einerseits, der bevorzugten Behandlung der Militärtechnik anderseits das Raupenfahrzeug oder gar das selbstfahrende Geschütz als Standardlösung angesehen wurde. Bei allen Armeen war aber die Lösung weitgehend eine Frage des Geschützgewichtes. Mit den immer zunehmenden Kalibern, die ja heute für Armeeartillerie 20 cm überschreiten, traten die Grenzen des Radfahrzeugs rasch in Erscheinung. Die amerikanische Armee hat sich dazu deshalb weitgehend entschieden, ihre nicht selbstfahrende Artillerie durch schwere Vielradlastwagen auf der Strasse zu ziehen, den Stellungsbezug aber durch schwere, bis zu 40 Tonnen wiegende und über 3 m breite Raupenschlepper auszuführen. Diese Gleisketten-Zugmaschinen sind von Firmen entwickelt worden, die über jahrzehntelange Erfahrungen im Bau von Landwirtschafts-Raupenschleppern verfügen, eine Fahrzeugart, die angesichts der Struktur der amerikanischen Landbearbeitung (sehr grosse Flächen) weite Verbreitung gefunden haben. Für leichtere Geschütze wird nach wie vor auch das Radfahrzeug verwendet Die englische Armee zieht für ihre leichte Artillerie ebenfalls das Radfahrzeug vor, das sie hoch entwickelt hat. Bis zu etwa 3,5 Tonnen Anhängegewicht werden Fahrzeuge in der Art der vierradgetriebenen Morris-, Ford- Canada- und Chevrolet-Schlepper verwendet. Angesichts der vielen widersprechenden Anforderungen mag eine tabellarische Zusammenstellung von Wert sein, die über die Eignung der Fahrzeugarten Aufschluss erteilt. Als Grenze zwischen « leichter » und « schwerer » Anhängelast sei das Gewicht von rund 5 Tonnen angenommen. Auf Grund der heute bekannten Tatsachen kommt man zur nebenstehenden Uebersicht, die den schweizerischen Verhältnissen Rücksicht trägt Die wenig genau zu umreissenden Begriffe in dieser Tabelle geben einen Begriff der durchschnittlichen Eigenschaften derjenigen Fahrzeuge, die heute auch für die Beschaffung durch die schweizerische Armee in Frage kommen. ten Geschütze stellten die Aufgabe, eine Last von etwa 3,7 bis 4,1 Tonnen möglichst in jedem Gelände, auf Schnee und Eis sowie auch in engen Verhältnissen fortzubewegen. Die Frage Rad oder Raupe war damit nicht präjudiziert. Die von der KTA durchgeführten Versuche bewegten sich denn auch in beiden Richtungen. Angesichts der Möglichkeiten unserer Behörden konnte es sich allerdings nicht darum handeln, das gesamte Problem in grossen Versuchen zu lösen, sondern vor allem die europäischen Zugmaschinen (damals standen die USA noch nicht im Vordergrund) zu prüfen. Es zeigte sich damals, dass ein Radfahrzeug die verschiedenen Anforderungen besser zu erfüllen vermochte als der Raupenschlepper. Als Ergebnis dieser Studien wurde dann der schweizerische Saurer- Sechsradgeländewagen eingeführt. Obwohl er heute technisch fast anderthalb Jahrzehnte alt ist, kann er den Vergleich mit neueren Konstruktionen gut aushalten. Er ist ein recht geschickter Kompromiss zwischen den einzelnen Forderungen, wobei die Dauerhaftigkeit nicht an letzter Stelle steht; deren Bedeutung sei hier noch deshalb unterstrichen, weil eine ständige Umschulung auf neue Fahrzeuge grosse Schwierigkeiten bieten würde. Die Nachkriegsaufgaben. Gleichzeitig mit der Durchführung der Vollmotorisierung unserer Artillerie erfolgt auch ihre Umbewaffnung. Die seit Kriegsende neu eingeführten Geschütze sind einmal eine leichte Feldhaubitze von 10,5 cm mit einem Zuggewicht in fahrbereitem Zustand von 1,9 Tonnen sowie eine schwere Haubitze von 15 cm mit 7.2 Tonnen. Mit den Augen der ausländischen Armeen gesehen, handelt es sich also durchwegs um noch leichte, dafür aber bewegliche Artillerie. Für die 15-cm-Haubitze sind bereits Fahrzeuge in Form der aus dem 6 M entwickelten Achtrad-Geländewagen Saurer vorhanden. Während sich diese Zugmaschinen für den Strassenmarsch und leichtes Gelände bewahrt haben, kann kein Zweifel bestehen, dass für schwierige Verhältnisse Raupenschlepper die Verwendungsmöglichkeit dieser Batterien stark erhöhen könnten. Eine über grosse Mittel verfügende Armee würde für diesen Fall wohl eine Doppeldotierung mit Radund Raupenfahrzeugen vorsehen, was sich uns aus finanziellen Gründen kaum ermöglichen lassen wird. Eine Zuteilung einer geringeren Dii Eigenschaften von Rad- und Raupenzucnuschinen für Artillerie Allgemeine Anforderungen: leichte Last Schwere Last Billige und einfache Beschaffung Rad. Ziemlich günstig Raupet Ungünstig Wartung und Unterhol» Rad. Günstig Raupet Ungünstig Beschaffung von Ersatzteile« Rad. Ziemlich günstig Raupet Ungünstig Ausbildung för Fahrer und Mechaniker Rad. Ziemlich günstig Raup«! Ziemlich ungünstig Wirtschaftlichkeit Rad: Ziemlich günstig Raupet Sehr ungünstig Strassenmarsch t Durchschnittsgeschwindigkeit Rad. Raupe: ea. 35 km/h ca. 35 km/h Rads Raupe: ca. 35 km/h ca. 20 km/h Fahrsicherheit ouf Schnee und Eis. Bremsen Radi Gut Rad. Gut Raupe: Schlecht Raupe. Sehr «chlecht Abnützung von Fahrwerk und Strassenbelag Rad: Gut Rad. Gut Raupe: Ziemlich schlecht Raupe: Sehr schlecht Raum för Geschützbedienung, Zubehör, Rad: Gut Rad. Gut l. Mun Dotation Raupe: Sehr schlecht Raupe: Ziemlich schlecht Wendigkeit Rad: Gut Rad. Gut Raupe: Ziemlich gut Raupet Schlecht Geräuscharmer Marsch Rad. Gut Rad: Gut Raupst Ziemlich gut Raupst Sehr schlecht Sieilungsbezag Im Gelände: Zugkraft Rad: Genügend Rad: Knapp genügend Raupet Gut Roupe: Sehr gut Geländegängigkeit Rad: Genügend Rad. Ungenügend Raupe: Sehr gut Raupe: Sehr gut Wendigkeit Rad. Genügend Rad. Knapp genSgend Rqupe. Gut Raupet Sehr gut Manövrierfähigkeit Rad. Genügend Rads Knapp genügend Raupet Gut Raupet Gut Raumbedarf des Fr. Rad. Klein Rad. Mittel Raupet Mittel Raupe: Sehr gross Steigfähigkeit Rad: Genügend Rad: Ungenügend Raupst Gut Raupet Sehr gut Spurenbildung Rad. Stark Radi Sehr stark Raupet Gering Raupst Gering Standfestigkeit Rads Genügend Rad: Knapp genügend Raupet Sehr gut Raupet Sehr gut Gleiskettenfahrzeug* eignen »ich besonder« für welches und schwieriges Gelände, während vereiste and harte Strossen besonders an Steigungen Hindernisse darstellen. Dieses gepanzerte Raupenfahrzeug musste bei Versuchen über eine vereiste Steigung abgeschleppt werden. Zahl von Raupenschleppern stellt einen ähnlichen Zustand her wie seinerzeit bei den 10,5- cm-Kanonen, wo anfänglich auch nur ein M 6 pro vier Geschütze vorhanden war. Immerhin befindet man sich bei diesen neuen Geschützen noch nahe genug an der Grenze, wo sich Raupe und Rad überschneiden, so dass ein Kompromiss noch zu verantworten ist. Eine Zuteilung von Raupenschleppern für die 10,5-cm-Kanonen ist wohl wünschbar, aber nicht dringend. Die neue 10,5-cm-Haubitze, ein Geschütz von, wie erwähnt, rund 2 Tonnen, verlangt dagegen nicht nach einer Raupenzugmaschine. Die bis heute verwendeten vierradgetriebenen Zugwagen haben sich gut bewährt. Die «Beraupung • der 15-cm-Haubitze auch im erwähnten kleinen Ausmass stellt schwierige Probleme, denn die heute lieferbaren Typen sind grösstenteils in globo weniger zweckentsprechend als Radfahrzeuge der verwendeten Bauart. Die Entwicklung eigener Gleiskettenfahrzeuge ist eine Aufgabe auf lange Sicht, deren Erfolg in keiner Weise gesichert erscheint Gewiss gibt es Situationen, in denen der Stellungsbezug auch für das Gewicht der 10,5-cm- Haubitze mit der Raupe besser zu bewerkstelligen •wäre als mit Radfahrzeugen. Indessen handelt es sich hier um Ausnahmefälle; und möglicherweise würde es zu diesem Stellungsbezug überhaupt nicht mehr kommen, wenn nicht vorher Geschwindigkeit und andere Vorteile der vierradgetriebenen Zugmaschine zur Verfügung stehen. Die Erfahrungen des Krieges lassen erkennen, das für Geschützgewichte von unter zwei Tonnen eindeutig das Radfahrzeug günstigere Gesamtergebnisse zeigt Darin und im entsprechend kleineren Anreiz für die Grossmächte, Raupenzugmaschinen für diese Gewichtsklasse zu entwickeln, liegt auch der Grund für das Fehlen eines geeigneten Raupenfahrzeuges für unsere neue Divisionsartillerie. Schliesslich hat auch hier das Sprichwort vom Spatz in der Hand seine Gültigkeit • Die ausführliche Schilderung der Vertiältnisse zeigt, wie schwierig sich die Verwirklichung der Motorisierung im Einzelfalle stellt und wie unangebracht es erscheint, bestimmte Probleme schlagwortartig lösen zu wollen. Wenn man sich unsere beschränkten Möglichkeiten und die Auswirkung rascher Entscheide nicht dauernd vor Augen hält, so können leicht Lösungen getroffen werden, die als äusserst kostspielige Experimente nicht zu verantworten sind. Anderseits verlangt die Ausgestaltung der Landesverteidigung dringend nach abschliessenden Entscheiden auch in der Verwirklichung technischer Fortschritte; in diesem unüberbrückbaren Zwiespalt konzentriert sich eigentlich das Kernproblem der gesamten Heeresmotorisierung. Carrosserien aller Art Elcktro-Fahrzeuge ZU VERKAUFEN Talbot Lim, mit Ciel-Ouvert, 3 Liter, 15 PS, mit Wilson-Vorwählgetriebe, total revidiert, Belege vorhanden Schöner, rassiger Wagen mit allem Zubehör. Preis Fr. 9700.—. Tel. (051) 24 93 32 Zollikon/Züricn oder Offerten unter Chiffre Z 10482 an die Automobil Revue, Zürich 23. 72142(3 Das Geschäft für feine Autolackierung Bloch & DeubelbeisB, Autolackiererei, OHen. Telephon (062) 5 22 45. (P 23825 On) 89270 ZU VERKAUFEN CAR-BESTUHLUNG 22 Plälze echt Leder, gut erhalten. Occasion. Preis Fr. 800.—. Offerten erbeten unter Chiffre 72077 an die Automobil Revue, Bern. (3 4 WIR SUCHEN eine Nockenwelle Occasion oder neu, für ADLER, 2,5 1, 1939, Typ Reichsautobahn. E. 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