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E_1949_Zeitung_Nr.005

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AUTOMOBIL REVUE

AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 2. FEBRUAR 1949 - Nr. 5 GESICHERTE FAHRT auf Pass-Strassen, in den Bergen und in der Stadt Keine Schwarzfahrten und Autodiebstähle mehr mit Festnageln des Wagens auf abschüssigen Strossen beim Versagen der Handbremse, besonders geeignet für Autos mit Fluid-Drive. Bergstütze. Gefahrloses Radwechseln am Berg, kein Abrollen des Wagens vom Wagenheber. Verhütet im Strossenverkehr jedes ungewollte Vor- oder Rückwärtsrollen. Weiches Anfahren, im Berg, bei Regen, Schnee und Eis. Kein Kupplüngsfahren mehr, freien Gebrauch des rechten Fusses. 9 Elektromagnetischer Betrieb und einfachste Bedienung. Lieferbar für sämtliche Automobile amerikanischer Marken ab Jahrgang 1939 bis »949. Auf Wunsch GRATIS-VORFDHRUNG. Erhältlich in allen Garagen oder bei AUTOZUBEHÖR UND WERKZEUGE RremsanDarai" KANNE AG DUFOURSTR.24 ZÜRICH 8 TEL. (051) 24 2711 Der ideale Skiträger In 2-3 Minuten montiert - Ohne Beschädigung der Karosserie • Platz für 8-10 Skis • 3 Modelle lieferbar Lubri-Gas männchen — das Helnzal- In Ihrem Motor! Im «AUTO ACS» stand wieder die Mahnung, dass der Motor jetzt im Winter beim Anlassen einer starken Abnützung unterworfen ist, weil er noch nicht genügend mit Oel versorgt ist Darum - mehr denn je - LUBRI-GAS in den Treibstoff. Es vermeidetTrockenreibungund überzieht Zylinderwände, Kolben und Ventile sofort mit einem zähen, unverbrennbaren Oelfilm. Folgen: weniger Reparaturen — längeres Leben - mehr Freude! Auch sparsam: 1 I Lubri-Gas auf 500 I Treibstoff. 1-l-Kanne Fr. 8. 5-1-Kanne Fr. 37.50 in Garagen WVRRZGAS N. VON MUHLENEN GmbH, BERN Effingerstrasse 75 Telefon 031 27666 Wir liefern sie als langjährige Spezialisten, erstklassig ausgeführt a. preiswert Mit Vauxhall mehr Kilometer fürs gleiche Geld! Sorgfältige Montage. Fertigstellung und peinliche Kontrolle durch qualifizierte schweizerische Arbeitskräfte Inunserer modernen Fabrik in Biet. Vauxhall war seit jeher für seine außerordentlich« Wirtschaftlichkeit bekannt. Das neue Modell verrät mehr denn je einen Wagen von Klasse: Wirtschaftlich im Verbrauch. Einzigartig günstiges Leistungsgewicht bei robuster Bauart, dank verwindungsfreier Ganzstahl • Karrosserie. 6- Phasen - Fallstrom-Vergaser, der das Benzin-Mischverhältnis der Motorbelastung anpaßt und so geringsten Benzinverbrauch gewährleistet Wirtschaftlich im Unterhalt durch den neuen, elastischen, obengesteuerten 6-Zylinder-Motor, der schon bei der niedrigen Tourenzahl von 3300 U/min seine höchste Leistung erreicht, was geringe Abnützung und längste Lebensdauer garantiert Wirtschaftlich in der Anschaffung. Trotz luxuriöser Innen-Ausstattung und Lederpolsterung erstaunlich niedrig im Preist Vauxhall 6-ZylInder 12 PS Fr. 9900.-+WÜST Vauxhall 4-ZyUnder 7 PS Fr. 8680.- » WUST Mit Lederpolsterung VAUXHALL Vtf tutääjtfmäätfLäitmn ciuAnurikcuitä "erlangen Sie die interessante Gratisbroschüre „Vauxhaü für unsere Straßen" bei der General-Motors Suisse S.A. Biet Verlangen Sie unverbindliche Offerte ED. STEINER AG., BERN Laupenstrasse 9-11 • Telephon (C31) 2 35 45/2 58 22 oo SPEZIALDICHTUNG für Zylinderkopf und Auspuff von Explosionsmotoren «Kling«r»-Wasserstopfbüchsen-Packung für Kühlwasserpumpen an Kraftfahrzeugen aller Arten .KLINGER': Sledh Brems- und Kupplungsbeläge für Kraftfahrzeuge REIBBELÄGE für Industrie, Bergbau, Erdölgewinnung, Bagger, Förderanlagen, Zucker- und Textilindustrie, Maschinenbau In jedem guten Fachgeschäft erhältlich Bezugsquellennachweis durch F.GYSI, SUHR-AARAU Telephon (064) 2 39 66 ^^Gmw///w//,////M////////////////////7///% ^fc^^ _^* MÜLLER MARTI, BERN Autosattlerei -Eigerplatz 13-Tel 519 60 Lo.e Festsitze in Bohrungen von Radnaben oder Getriebekästen reparieren wir entweder durch die Auftragung der Bohrungen oder der Kugel- oder Rollenlagersitze Auch montierte Kugellager können wir auftragen ohne Demontage der Kugeln. Stahlharter Belag mit 240 Brinellhärte, gut bearbeitbar Keine Wärmeanwendung, daher kein Verziehen Absolute Haftfestigkeit VERALIT-WERK Emil Rausser, Ing., Zürich 3 Weststrasse 81 Telephon (051) 33 60 U In Pneufragen zum Fachmann: «Pneu Matter hörn» Blöchlinger m. Noll Zürich 8, Dufourslr. 178 u. 183a, Tel. 24 27 69 Wir beraten Sie gern« bei der Anschaffung neuer Reifen, wie auch über Reparaturen, Neugummierungen und Pneu-Berillung 1949: Das neueste Autozubehör! Jedem Autobesitzer einen AUTO-BLOC Bezug durch den ENDLICH DAS RICHTIGE, klug erdachte, mechanische Bordbuch, das nie verlegt werden kann. Aul seinem endlosen Papierstreifen notieren Sie alles Wissenswerte: Benzin- und Oelverbrauch, Reparaturen und Unterhaltungskosten, alle wichtigen Notizen! Er macht Ihnen die genaue Kontrolle Ihres Wagens zur Freude und liefert Ihnen noch nach Jahren dokumentarische Beweise. Zur gewünschten Farbe Ihres Wagens passend, ist er in seiner geschmackvollen Ausführung ein wahres Bijou. Komplett Fr. 28.50 + Wust Handel oder die Generalvertretung: ROBUR AG. Dufourstr. 93, Tel. 24 45 70 ZÜRICH 8 Noch einige Rayon-Vertretungen abzugeben

Nr. 5 - MITTWOCH, 2. FEBRUAR 1949 Wimiüe in Buenos Aires provisorisch- beigesetzt Aul ausdrücklichen Wunsch seiner Frau fand bereits am Samstag in engstem Freundeskreis die provisorische Beisetzung Jean-Pierre Wimilles statt. Vom Sitz des argentinischen Automobilclubs aus, wo der verunglückte Fahrer unter einem Berg von Blumen aufgebahrt worden war, bewegte sich der Trauerzug unter dem Ehrengeleit vier bekannter Fahrer — nämlich von Farina? Villoresi, Oscar Gälvez und Fangio — zum Nordfriedhof von Buenos Aires, wo der Generalsekretär des argentinischen A.C. und der französische Gesandte in Buenos Aires Gedenkreden hielten. Die Unglücksknrve Wie aus Buenos Aires verlautet, war man in der gleichen Kurve, in der Wimille den Todessturz tat, schon'im letzt jährigen Grossen argentinischen Herbstpreis vom 21. März Zeuge schwerer Unglücksfälle. In dieser Kurve geschah es, dass Pablo Luis Pessatti, einer der bekanntesten Rennfahrer Südamerikas, den Tod fand, während anderseits sein Landsmann Puopolo mit einem sich zu weit vorwagenden, allzuneugierigen Zuschauer kollidierte und diesen tötete. Ascari siegt in Buenos Aires Autorennen in den grossen Zentren Südamerikas bedeuteten von jeher ein gutes Geschäft, und so fanden sich am Sonntag weit über 100 000 Personen im Palermopark ein, dessen 4,8 km lange Piste sie säumten. Am Start erschienen 14 Fahrer. Der «Grosse Preis des Staatspräsidenten Peron», unter welcher Bezeichnung das Rennen ausgeschrieben wurde, gestaltete sich vom Start weg' zu einem Duell zwischen Ascari und Villoresi, die beide einen 1,5-1-Maserati 4 CTL steuerten. Der Ferrari von Farina hatte durch den Brand am Vortage offenbar einiges « abbekommen •, musste er doch in der 20. Runde aus dem Rennen genommen werden, nachdem bald nach dem Start auch der Engländer Parnell auf Maserati von der Piste verschwunden war. Ein Zwischenfall schien sozusagen « in der Luft» zu liegen, als Bira in der 29. Runde beim Ueberholen eines anderen Fahrzeuges nur knapp der Kollision entging. Nur mit Mühe vermochte er seinen ins Schleudern geratenen Simca wieder abzufangen. An der Spitze war es Ascari inzwischen gelungen, seinem Rivalen Villoresi rund hundert Meter abzunehmen, einen Vorsprung, den er überaus forsch und hartnäckig verteidigte. Gegen Schluss gewann indessen « Gigi » zusehends an Terrain, ohne dass es ihm aber gelungen wäre, weitere Kraftreserven zu mobilisieren und seinem zweifachen Vorjahressieg in Buenos Aires einen weitern anzufügen. So brachte Ascari das erste Rennen des Jahres erfolgreich unter Dach. RESULTATE (35 Runden ä 4,865 km = 170,275 kml 1. Ajeori, Italien Maserati 4CTL 1:30:23,9 = 113,016 km/h 2. Vlllorssi, Italien Maserati 4CTL 1:31:04,1 :31:04,l 3. O. Galvez, Argentinien Alfa Romeo :32:55,0 4. Fangio, Argentinien Maserati 5. Bira, Siam Slmca 6. Rosa, Argentinien Alfa Romeo wenn es — wie von jeher — in der löblichen Absicht des International Sporting Club und des Automobile-Club de Monaco lag, das Rallye nach Monte Carlo als winterliche Langstrecken-Parforce-Fahrt austragen zu lassen, so hatten sie nicht mit der Eigenwilligkeit der Wettermacher beizuwohnen. Die an der Riviera aufgebrochenen Fahrer trafen ab 8.45 Uhr vormittags in P e r 1 y, an der französisch-schweizerischen Grenze, ein, während an der vom ACS installierten Zeitkontrolle auf der B e r n e r Schützenmatte die ersten Wagen mit dem von weitem erkennbaren Stern- Am Monte-Carlo-Rallye.war auch der Renault 4 PS mehrfach vertreten, deren einer mit Kosier am Volant im GesamtKlassement einen ehrenvollen 13. Rang einnimmt und sich damit in der Gruppe 751—1100 ccm in Front klassiert. — Unser Bild zeigt einen dieser robusten Kleinwagen an der Kontrolle in Paris. gerechnet, die diesen Plan ganz wider Erwarten durchkreuzten. Der weitaus überwiegende Teil des Rallyes führte über völlig apere, gelegentlich etwas vereiste Strassen, und wenn eines den Teilnehmern zu schaffen machte, so war es der dichte Nebel, der bei der Nord—Süd-Fahrt über Frankreich lagerte. Abgesehen davon fand man die Konkurrenten weitgehend darin einig, dass angesichts der herrschenden Witterungsbedingungen der Wettbewerb ein Pappenstiel war, vor allem natürlich für die grossen Wagen, aber auch die kleinen hielten das ihnen vorgeschriebene Tempo, das sich mit jenem ihrer grösseren < Brüder > deckte, fast durchs Band weg spielend mit. Da vorgesehen ist, in der nächsten « A. R. » den Erlebnisbericht eines Fahrtteilnehmers wiederzugeben, sei heute versucht, in einigen knappen Strichen die wichtigsten Phasen zu umreissen,'die das 19. Rallye kennzeichneten. Wie aus der an anderer Stelle veröffentlichten Tabelle hervorgeht, haben von den 230 gemeldeten Mannschaften deren 203 die Monstrefahrt über rund 3100 km angetreten. In der Schwell bestand im Laufe des Dienstag, den 25. Januar, Gelegenheit, der Durchfahrt der Konkurrenten AUTOMOBIL REVUE Sternfahrt nach Monte Carlo fahrtschild um 11.37 Uhr, d.h. eine Stunde zu früh, auftauchten, wofür nicht nur die günstigen Strassenverhältnisse, sondern ebensosehr die Tatsache den Ausschlag gab, dass sich die Formalitäten an der Grenze wie am Schnürchen abwickelten. Das trug den Konkurrenten praktisch einen Zeitvorsprung von einer halben Stunde ein, die für diesen Zweck im voraus neutralisiert worden war. Unisono vertrat man in Fahrerkreisen die Auffassung, der Wettbewerb habe bis dahin insofern einen normalen Verlauf genommen, als das Innehalten der vorgeschriebenen Durchschnittsgeschwindigkeit von minimal 50 km/h angesichts der Wetterlage und des durch fast vollständige Abwesenheit glänzenden Schnees nicht die geringsten Schwierigkeiten bereitete. Den teilweise vereisten Strassen der Seealpen waren zwar bereits einige Equipen, unter ihnen die Damenpokalgewinnerinnen der Jahre 1938 bzw. 1939, Mmes Rouault und Simon, zum Opfer gefallen, während anderseits aus Mailand die Meldung kam, dass drei der in Florenz gestarteten Konkurrenten, die ebenfalls Bern passierten, wegen Nebel und Eis in den Apenninen Verspätungen bis zu über anderthalb Stunden (worunter der auf Lancia gestartete Schweizer Delmarco eine solche von 20 Minuten) erlitten, und die vierte Mannschaft (Healey/Wisdom auf Healeyj aus den gleichen Gründen bereits ausge- Das Monte-Carlo-RaDje fai Zahlen Startort gemeldet gestartet am Ziel Mbnte Carlo 93 75 59 Stockhohn 50 45 37 Glasgow 49 47 41 Lissabon 28 26 24 Oslo 4 4 3 Florenz 4 4 2 Prag 2 2 1 230 203 167 schieden sei. Die andern drei in Monte Carlo gestarteten Schweizer Teilnehmer (Senn/J'enni auf Simca-8, Berger/Dumas auf Citroen und Flory/Melli auf Kaiser-Frazer) lagen in der Bundesstadt zuversichtlich und strafpunktfrei «im Rennen». Auffallen musste übrigens, wie sich verhältnismässig wenige dieser Langstreckentouristen mit Winterartikeln ausgerüstet hatten; sie konnten von Glück reden, dass im Laufe der weitem Fahrt kein Wetterumschlag eintrat, der etlichen unter ihnen bös hätte «aufstossen» müssen. Ueber Basel, wo es mit der Passage am Zoll ebenfalls einwandfrei klappte, verliessen- die Sternfahrer unser Land. Verlief der Wettbewerb über Belgien—Holland nach Paris für die meisten « sans histoire », so galt es, am dritten Tag das Ziel via Nevers— Lyon—Digne in dichtem Nebel anzusteuern, der zahlreiche Mannschaften entweder zur Aufgabe zwang oder ihnen Punktverluste verursachte. Die am Donnerstagabend von der Fahrtleitung aufgestellte Bilanz liess erkennen, dass 167 von 203 gestarteten Equipen die 2% -Tage-Nonstopfahrt beendet hatten; die Ausfallquote beträgt somit 18 %. 48 Fahrer erreichten das Ziel strafpunktfrei. Der Klassementswettbewerb vom Freitag wurde mit, einer Startprüfung eingeleitet, bei der es wiederum Strafpunkte regnete, sei es, dass die Batterie ihren Dienst versagte, sei es, dass die Benzinpumpe nicht richtig funktionierte. Die eigentliche Geschwindigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung, von deren Reglement in der letzten «AR • ausführlich die Rede war, gelangte entgegen unserer Vermutung am Mont des Mules zum Austrag und erwies sich als eine äusserst «nahrhafte» Angelegenheit, wobei es bei den Organisatoren einiges Staunen auslöste, dass mehrere Konkurrenten über die 1 Anlage des Wettbewerbes ausgesprochen schlecht im Bilde waren, was nicht eben von einem eingehenden Studium derselben zeugt. Wir werden in der nächsten Ausgabe Gelegenheit haben, auf Einzelheiten zurückzukommen und Stellen an Hand des bei Blattabschluss nur unvollständig vorliegenden Klassements fest, dass der in Lissabon gestartete Franzose Trevoux, der das Rallye — ebenfalls auf Hotchkiss — mit Lesurque schon 1939 und mit Gas 1934 gewann, seine Sternfahrer - Qualitäten neuerdings ins rechte Licht zu rücken Gelegenheit hatte. Da die Minimalgeschwindigkeit von 50 km/h für die Fahrzeuge aller Hubraumgruppen vorgeschrieben war und es auch bei der Klassementsprüfung aih Mont des Mules darauf ankam, die gemessenen Abschnitte A—B und B—C in möglichst hohem Tempo zu bewältigen, Eine längst erwartete, genial einfach gelöste Notwendigkeit für Ihren Wagen: die Hydro-Kupplung verunmöglicht jedes falsche Einkuppeln! i Ohne Veränderung | an Motor oder Kupplung sofort auf jeden Wagen montierbar. 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