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E_1949_Zeitung_Nr.005

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AUTOMOBIL REVUE

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Nr. 5 — n. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 2. Febrnar 1949 Der 32. belgische Autosalon im Zeichen des Groseangebotes — Die Preissitnation Montagewerke statt Eigenindustrie Aehnlich wie der Genfer Salon ist auch die Brüsseler Ausstellung eine internationale Schau in einem Land, das seinen Fahrzeugpark durch Importe äufnet. Wenn auch wenige Neukonstruktionen gezeigt werden, stehen dem belgischen Käufer fast alle Marken, die irgendwo auf der Welt erzeugt werden, zur Auswahl zur Verfügung. Der belgische Franken gilt ja als « halbharte » Währung, was Belgien als Exportgebiet Anziehungskraft verleiht Angesichts der SpärKchkett neuer Typen fanden deshalb die Modelle 1949 von Chevrolet und Pontiac, die sozusagen als Kostprobe für kommende Dinge gezeigt werden, grosse Aufmerksamkeit. Wie übrigens auch in der Schweiz, so kommen-k» Belgien diese Fahrzeuge noch nicht auf den Markt. (In der Schweiz werden Chevrolet und Pontiac 1949 voraussichtlich erst nach dem Genfer Salon geliefert Red.) Beide Wagen sind mechanisch nur in Details verändert (Chevrolet etwas kürzerer, Pontiac etwas längerer Radstand), zeigen aber als Neuheit den Typ € A » der neuen General-Motors-Karosserielinie, die erstmals beim Oldsmobile 1948 - Futuramic» eingeführt wurde; Hauptcharakteristikum sind die gemässigte Pontonform und breite, weniger hohe Frontverschalungen. Von der Seite gesehen, gleichen sich die General-Motors-Pr©dukte alle ziemlich stark, und die leichte Ausbuchtung der Hinterkotflügel, die abgerundete Windschutzscheibe mit den übrigen grossen Fensterflächen geben einen klaren, ansprechenden Gesamteindruck. Auch Chevrolet wnd Pontiac sind zu den Super-Ballonreifen (6.70—IS, bzw. 7.10—15) übergegangen. Sämtliche Wagen von GM haben grössere Innenräume; ein weiteres interessantes, in Europa zum erstenmal gezeigtes Objekt ist der Hängeventil-V-Motor « Rocket •, von dem die Ausführungen für Cadillac wad Oldsmobile gezeigt werden. Kleinere Neuheiten. Neben den bekannt«» Wagen aller Länder, die ja die « AR > bereits behandelt hat, Werden einige Detailverbesserungen oder Neuheiten gezeigt. Der in der letzten Nummer abgebildete BMW-(Eisenach)-Typ 34«, von den» in Brüssel ein Prototyp gezeigt wird (Lieferungen erst in der zweiten Hälfte 1949), verrät dem Fachmann deutlich seine Herkunft von der bekanntes 4—5sitzigen Limousine, Typ S26, die BMW von 1936—1940 baute; die neue A*sführung erhielt neben äusserlichen Veränderungen (quergestreifte Chromfront, ausgebauchte Kotflügel etc.) den 55-PS-Motor des 2—4sitzigen Cabriolets 327. Neben dem viertürigen Ford Vedette, dem neuen Modell der französischen Ford-Werke in Poissy, das man in Paris zum erstenmal sah, wird nunmehr auch eine zweitürige Ausführung gezeigt Der Zweiliter-Armstrong-Siddeley ist mit einem grösseren Motor ausgestellt (Bohrung 70 statt 65 mm, Hubvolumen 2,3 LRer), der wahlweise für den Export eingebaat werden kann. Aus Deutschland kommt ferner Cberraschenderweise der Opel « Captain s der Zweieinhalbliterwagen, den Rüsselsheim im Jahre 1939 eingeführt hatte und der wenig verändert weitergebaut wird. Sein Motor mit Hängeventilen und kurzem Hub ist heute noch so modern wie bei seinem ersten Erscheinen. Auf dem Willys-Overiand-Chassis der Station-Wagon-Serie, also Mit Hinterradantrieb Und vorderer Einzelradaufhängung, wird eine reichhaltiger ausgestattete Karosserie sowie dar Sechszylindermotor gezeigt. Die Seitenwände des Aufbaus sind mit einer Bemalung in der Art eines Korbgeflechtes bedeckt Mit 2,43 Liter Hubvolumen ist der Motor etwas grösser als die Original-Jeep-Maschine. Belgische Erzeugnisse. Im Augenblick, da das letzte belgische Personenauto vom Markt verschwindet (es handelt Autoschau in Brüssel (Von unserem Korrespondenten) sich um den Imperia T. A. 8 mit dem Motor des Hotchkiss Amilcar Compound), dessen Produktion grösstenteils nach Südamerika verkauft worden war und der auch in der Schweiz einen acte de presence gemacht hatte), erscheint es als reichlich grossartig, von einer belgischen Produktion za sprechen. Immerhin findet man einige Budimente, besonders in Form der Montage fremder Wagen. So zeigt der Ausstellungsstand der englischen Standard Co. die ersten in dea Imperia-Werken von Nessonvaux montierten Yanguard, we heute fünf Wagen im Tag produziert werden. Eine der früher gut bekannten belgischen Karossiers, die Firma Vesters & Neyrinck, baut Schiebedächer in Ford-Limousinen und einen siebenplätzigen, sehr preiswerten Station Wagon auf einem Fahrgestell der gleichen Marke. Die Etablissement d'Ieteren entwickelten unter Verwendung eines deutschen Patentes einen Klein-Krankenwagen auf dem Volkswagen; der innerhalb kurzer Zeit als Limousine umgebaut werden kann. Mit Ausnahme des Fahrersitzes können die Rücklehnen aller Sitze nach vorn abgeklappt werden. Sie verschieben sich so nach vorn, dass dabei eine ebene Fläche entsteht, die sich über den ganzen Wagen mit Ausnahme des Führersitzes erstreckt Attf besonderen Schienen kann eine Bahre in den Wagen eingeschoben oder herausgenommen werden, und, ohne dass der Kranke die Bahre zu verlassen hat, von zwei Wärtern weggetragen werden. Nur drei belgische Firmen betätigen sich noch auf dem Gebiet der Spezialkarosserie für Personenwagenchassis und gemessen überdies keine Unterstützung durch die «ffentliche Hand. Angesicht« der kleinen Entfaltungsmöglichkeiten des belgischen Marktes besteht Are Tätigkeit hauptsächlich darin, Spezialkarosserien nach Angaben der allzu seltenen Kunden auszuführen, ohne dass sie wirklich eine Gelegenheit fänden, kr unbestreitbares eigenes Können unter Be- •weit sii stellen. So findet man von Vandenplas eis pontonförmiges Stromliniene*up£ auf dem Chassis Talbot Lag» Grand Sport in sehr gediegener, schlichter Linienführung, ferner auf dem Fahrgestell Lago-Record der gleichen Marke ein Cabriolet von Oblin. Der Karossier hat bei diesem Wagen die Lenkungsorgane auf die Aussenseite des Chassislängsträgers verlegt und dadurch Raum für eine dreisitzige Vorderbank gewonnen. Die sehr plätzige, in der Linie massiv aussehende Karosserie besteht aus Duralumin und wiegt nur rund 450 kg. Schließlich hat sich auch Prinz Bernhard von Niederland, der ein bekannter Autoliebhaber ist, als Karosseriezeichner betätigt und. nach seinen Ideen von Roos in Amsterdam ein klassisch einfaches Cabriolet auf ein Bentley-Fahrgestell bauen lassen, das ausgestellt wird. « Das Fest ist zu Ende ». Der sogenannte « seller's market », d. h. das Usberwiegea der Nachfrage über das Angebot, ist in Belgien zu Ende. Aehnlich wie in der Schwe«, so haben sich die Marktverhältnisse im Airiemobilhandel Belgiens seit einem Jahr stark geändert. Angesichts der weitgehenden SättigNBg de« Fahrzeugparks und der gesteigerten Produktionskraft der importierenden Industrie wird die Konkurrenz von Tag zu Tag schärfer, und die nächste Zeit wird einigen Marken, die trotz Ihrer hohen Preise auf dem belgischen Markt eine Rolle spielten, stark zusetzen. Einige Verkaufspreise haben unmittelbar vor dem Salon eine starke Baisse erlitten; dennoch ändert dies nichts an der Vorliebe der belgischen Automobilisten für amerikanische Wagen, die sich deutlich bemerkbar macht Zweifellos werden die Erzeugnisse der grossen Weltmarken mit hoher Produktion wieder die Oberhand gewinne«. Die bei der Eröffnung des Salons bekanntgegebenen neuen Preise der General-Motors- Produkte standen dagegen, wie es angesichts der FD« EINEN PRINZEN. Cabriolet von Ruit auf einem Bentley-FabrgesteH für den Prinzen Bernhard von den Niederlanden nach seinen eigenen Entwürfen. Der traditionelle Bentley-Kuhler ist modernisiert, dagegen sind noch Kotflügel vorhanden. PONTON-TALBOT FOR DEN RECORDMANN. Ein Tatbot Logo Grand Spart, von Vandenptec für Gokfie Gardner gebaut. Ausgesprochene Ponton-Form. DREI STATT ZWO. tm ObUn-Cabriotet auf den Talbot Lago Record binnen dank «iner Verlegung der Lenkung auf den VoKWsflzen drei Personen Platz ffnden. Auch Mar *• Ponton-Form. dauernd steigenden Erzeugungskosten in den USA nicht anders zu erwarten war, im Zeichen der Hausse. Diese Hausse ßess sich auch durch die Montage von GM in Belgien (Buick wird bereits montiert, Chevrolet und Gtdsmobüe folgen Ende Februar) nicht vermeiden, wie denn die gesamte amerikanische Fahrzeugpreisgestaltung international im Zeichen der Preiserhöhung steht Die nachstehenden Preise sind recht interessant und auch für, die Schweiz leicht verständlich, da der belgische Franken ziemlich genau ein Zehntel des Schweizer Frankens darstellt. Allerdings sind die Transportkosten im allgemeinen niedriger, weshalb das durchschnittliche Preisniveau etwas sonstiger als in der Schweiz liegt Die nauen GM-Tarife lauten: Chevrolet (Luxucoosführung) Pontiac 26 SÄver Streck ••lg. Fr. 1J7JM.— Beig. Fr. Oldsmobile 76 142 500.— Buick 51 Secton 165 000.— Btrfek Sl Dynoflow 177 000.— Eine kleine Sensation verursachte dagegen die Ankündigung des Preises von Kaiser. Diese Wagen werden bekanntlich nunmehr in einem Eotterdamer Montagewerk zusammengestellt; da der Frazer noch nicht montiert wird, sah man am Salon nur den Kaiser. Er kostet nunmehr als « Special • 129 800 blfr., als « Luxe » 129 500 bFr., womit eine der bedeutendsten Preisredwktionen ZWEISTÖCKIGER NORDEUROPXEK. Gressreisecar mit hinterem Oberstock von Moes afne auf einem schwedischen Volvo- FofcrgMMt. Die Behandlung 4*t Windschutzscheibe mit der weit nach hinten reichenden Abrundrag ist gut «raten. KLGISCHEkSMWOM WACOM. Preislich vorteilhafte Spezialkarosserie von Vcsters fc MeMncfc