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E_1949_Zeitung_Nr.007

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Privilegierte öf f

Privilegierte öf f entliehe Verkehrsbetriebe ? Die SVB rechnen mit keiner wesentlichen Steigerung der Frequenz mehr, da die Hochkonjunktur nicht im gegenwärtigen Ausmass anhalten wird. Wenn die Zahl der Beschäftigten zurückgeht, werde sich dies unmittelbar auf die Frequenz der Verkehrsbetriebe auswirken. Eine etwas andere Ansicht vertritt in diesem Punkt die Botschaft des Stadtrates an die Gemeinde betr. Anschaffung von Rollmaterial für den Stadtomnibus vom 9. April 1948. Danach lasse ein Blick auf die bauliche Entwicklung in den Einzugsgebieten erkennen, dass eine solche Annahme irrig wäre. Die geplanten und bis Ende 1949 zur Fertigstellung vorgesehenen Neubauten im Einzugsgebiet der SVB umfassen 1956 Wohnungen, was einem Bevölkerungszuwachs um rund 7000 Personen entspräche. Der Zustrom der Raumnot in der City unmöglich ist, den Wageneinsatz der SVB nach Bedarf und Belieben zu vergrössern, blieb nichts anderes übrig, als eine Verteilung der Spitzenfrequenz auf einen grösseren Zeitraum anzustreben. Die Bemühungen der SVB führten zu einer Neuregelung der Bürozeit der öffentlichen Verwaltungen (vgL Jahresbericht der SVB 1947). Heute gut es, eine noch grössere Verbreiterung der Spitzenfrequenz anzustreben, u.U. durch eine nochmalige Vorverlegung einzelner Geschäftszeiten oder über den Weg der englischen Arbeitszeit 4. Verzicht auf eine direkte Verbindung aller Aussenquartiere und Vororte mit dem Hauptbahnhof durch Kurse der SVB. Von 11 Buslinien befahren heute 8 ,teilweise die t gleiche Strecke wie die Strassenbahm Hauptbahnhol —Viktoriaplatz —Eigerplatz —Thunplatz —Insel —Helvetiaplatz —Bierhübeli —Friedheim/Morillon —Zeitglocken Die Bedienung der Aussenquartiere und Vororte durch Autobusse sollte von den obenerwähnten (oder anderen) Zwischenstationen aus möglich sein. Unproduktive Fahrleistungen und unnötige Belastungen von Verkehrsadern durch Bedienung des gleichen Einzugsgebietes mit verschiedenen Verkehrsmitteln Hessen sich dadurch vermeiden. Die Idee ist nicht neu. Während der Kriegszeit wurde sie unter dem Druck der Verhältnisse bereits und mit gutem Erfolg während längerer Zeit in die Tat umgesetzt Auch heute wird sie z. B. noch im Verkehr der Bern—Worb-Vorortsbahn verwirklicht Sie kann — zum Glück — aus technischen Gründen nicht bis ins Stadtzentrum geführt werden. Ihre Benutzer sind daher zum Umsteigen in die SVB genötigt, wenn sie es nicht vorziehen, die City zu Fuss zu erreichen» sfr. Abb. 3. Haltestelle Schwonengasse b«i Hochbetrieb. 3 Wage« (!) der Unie cKSnlz* warten gleichzeitig auf ihr« Abfertigung. Man beachte links im Bilde den ebenfalls mit einen Parkverbot belegten unbenutzten Raum, der die Wegfahrt der Fohrzeuge erleichtern soll. Abb. 4. Haltestelle Schwanengasse im Normalbetrieb. » m 1 wertvoller Porkraurn für ein einziges Fahrzeug! Während 7 Arbeitsstunden pro Tog liegt der grösste Teil dieser Parkfläche brach. Eis sprechendes Beispiel für die Verschwendung von Parkraum I Fahrgäste werde daher auch dann anhalten, wenn die wirtschaftliche Konjunktur zurückgehen sollte. Ausserdem bringe die massive Erhöhung der Bahntarife im Nahverkehr auf einzelnen Linien eine Abwanderung der Bahnbenützer zu den SVB mit sich. Eine möglichst rasche Ergänzung des Wagenparks der SVB wird daher als unerlässlich betrachtet, weil sie gestatten würde, auf den einzelnen Linien mehr Fahrzeuge einzusetzen. In gewissem Umfange ist das auch bereits geschehen. Und diese Tatsache zeigt die Entwicklungsrichtung, welche bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben Berns zu erwarten steht Die Ausweitung des Wagenparks wird den SVB erneut die Möglichkeit in die-Hand spielen, Anspruch auf weiteren Parkraum in der Innenstadt, besonders in der Nähe des Bahnhof-/ Bubenbergplatzes, zu erheben. Folgende Thesen zeichnen sich daher für den privaten Motorfahrzeugverkehr ab: 1. Rückbildung der Bus-« Bahnhöfe» im Stadtinnern auf ein normales, tragbares Ausmass. Sie sollen nicht mehr Raum als für ein Fahrzeug pro Linie beanspruchen. 2. Einfügung der während der Verkehrsspitzenzeiten benötigten Supplementswagen in den Fahrplan ausserhalb des Stadtzentrums. Zu welchen Folgen das heute übliche Einfügen in den Fahrplan im Hauptverkehrszentrum führen muss, zeigt Abb. 1. Die Fahrzeuge der SVB warten ihre Einfahrtszeit am Bahnhof ausgerechnet im dichten Verkehrsstrom der Innerstadt ab und verstopfen auf diese Weise die ohnehin schon überlasteten Verkehrsadern der City noch mehr. 3. Weitere Massnahmen zur Verbreiterung der Verkehrsspitzen. Die Erfahrungen in den letzten Jahren haben gelehrt, dass die Strassenverkehrsanlagen im Stadtzentrum dem jeweils in der kurzen Zeit von 10—20 Minuten auftretenden Stossverkehr hauptsächlich über Mittag nicht mehr gewachsen sind. Da es infolge der LETZTE NACHRICHTEN (SchlttH TM Seite I) Für eine Gemmistrasse Unter dem Vorsitz des Stadtpräsidenten von Brig, Kämpfen, fand kürzlich in Brig eine Konferenz zur Besprechung des Projektes einer Gemmistrasse statt, woran sich Vertreter des Kandertales, u. a. Grossrat Egger (Frutigen), von Leukerbad, Leuk und Brig beteiligten. Nach einem Referat des Projektverfassers, Ing. Minder aus Interlaken, und nach längerer Aussprache beschloss die Tagung, das Projekt als kürzeste Verbindung zwischen dem Mittelland und dem Oberwallis zu unterstützen. Währenddem auf Walliser Seite ein Initiativkomitee bereits besteht, ist man im Berner Oberland gegenwärtig daran, ein solches zu schaffen. Nach der Bestellung der Initiativkomitees soll dann ein Arbeitsausschuss ernannt werden, AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 16. FEBRUAR 1949 - Nr. 1 BRIEFE DER LESER AIN DIE A.R. Noch etwas zum Thurgauer an der Gessnerallee in Zürich Der Thurgauer Automobilist, der seinen Wagen auf der Längsseite gegenüber dem Gessnerallee-Parkplatz aufgestellt hat, ist doch im Unrecht, nur die Begründung ist falsch, die ihm der Polizist gegeben hat Es ist nämlich ein Unfug, gegenüber einem Parkplatz mit Parkierung Seite an Seite nochmals eine Parkierreihe zu beginnen, weil diese neue, senkrecht stehende Reihe den Ausfahrweg des Parkplatzes verkürzt Wenn nämlich die « verkehrserzogenen » Zürcher schön ordentlich und dicht nebeneinander aufstellen, um mit dem öffentlichen Grund möglichst sparsam umzugehen, so muss man auch mit der ganzen Wagenlänge ausfahren und erst dann noch abdrehen können, denn bei engem Aufstellen kann man den Rank nicht mehr gewinnen mit Spitzkehren. Um so etwas zu verstehen, braucht man keine lokalen Vorschriften zu kennen, und man darf sich nicht wegen des Fehlens der Stationierungsverbotstafel beruhigen. Wer das Augenmass besitzt auf das wir ja geprüft werden, vermag auch so abzuschätzen, wo er ausserhalb der offiziellen Parkierfläche noch seinen Wagen eventuell abstellen kann. Aber es scheint, dass viele Automobilisten, die in Zürich herumfahren, nicht nur über wenig Augenmass, sondern auch über wenig Zeitsinn verfügen, denn sonst käme es nicht vor, dass allenthalben Ein- und Ausfahrten von solchen verriegelt werden, die «nur schnell» ein Paket abgeben wollen, schliesslich aber für erkleckliche Zeit in Büros oder Wirtschaften bei herzlichem Geplauder kleben bleiben. Der Unfug der Verriegelung der Ausfahrt lässt sich nicht nur in der Gessnerallee, sondern oft in besonders katastrophaler Weise auf der Rathausbrücke feststellen. E. P. Im Zusammenhang mit der Revision des MFG möchte ich mir die Bemerkung erlauben, dass meiner Auffassung nach einzelne Hinweissignale einen vollständigen Mangel an Psychologie verraten. Warum handelt man bei den Ortsbezeichnungstafeln und Wegweisern nicht konsequent nach dem Prinzip: weisser Grund, schwarze Buchstaben für Strassen, auf denen der Vortritt von rechts gilt, und blauer Grund, weisse Buchstaben für Hauptstrassen mit Vortrittsrecht? Würden die Signale Nr. 23 und 24 nach diesem Grundsatz gestaltet, dann EUSEBIOS STIMMEr Hilf Unfälle verhüten! Sind die Signale Nr.23 und 24 richtig? Hand «af» Herz: Tie »tehts nit dem Spiel ia der Lenknae? mm

Nr. 7 - MITTWOCH, 16. FEBRUAR 19» AUTOMOBIL REVUE { f> ^ |» £ t fc g Jeder Wagen, der CtcrdnrdisdmUÜldiei an Komfort, Leistung, vSidi erbfit, Linleofflhning, Zuverlässigkeit und WirtsdraMidikeU bietet, ist in seiner Gesamtkooslruktion als «guter» Wagen ausgewiesen. Prüfen Sie die Slndebaker-llodolle einmal von diesem Gesichtspunkt ans; Sie können dann selber feststellen, warum sie nicht nnr zn den «guten», sondern zu den «besten» Wagen gehören Cbampion 14 TS;Conmuter ond Uid-Cratser 19 PS, sofort oder kirzfrlstle lieferbar * eines guteoWagens IMPORTEUREi laset 1 Erpog Erdölprodukte AG., Dufourstrasse 25. lern: P, Glauser, Auto Oorago Borgernziel, Muristrasse i*. ZGrich: Binelti & Ehrsam AG., Automobils, Stampfenbachstrasse 4&—S6. -'••'•'* . i VE*r>titm Aorav: H. Bmggisser, Automobile. Buchs: O. Blaser. Autogöroo». Ötorwi Carl Enz, Qßtef. »Urgltwii: Woldstätter-Gcuage, C. Sieber. Harisqai Goroge Wilen, A. Müller. Kreuzungen: K. Siegwort, Autogarage. Luierm Koch Panorama Luzem Aktiengesellschaft. Nidoti/Bieli Garage Pooluzzo & Co. Oltent Ring-Garage, G. Frey & von Feibert. Pryntrutt Gorage Montavon. St. Galleni E. W. Bodenmonn, Adlerb«fg-Garage. Sarfansi Gorog« D. Joty- Sehaffhauseni A. KicKter, Steiggaroge SchSpfheimi Adler- Garage, E. Enzmann. Surtee. Central-Garaga, l_ Müller. WemMdeni Platz-Garage, W. Kropf. Willisou» «Olli I, Alblsser, Garage. Pneu-Import A.-G. ZUrich42 Auch im Winter will das Kollisystem gepflegt sein'. Nur in «inem sauberen, einwandfreien Parko-Tip Nr. 4 Kühler kommt der eingefüllte Frostschtitz zur vollen Wirkung. PARKO-RAD1ATOR-CLEANER AND RUST PREVENTOR ist das idealste Mittel dazu. Verlangen Sie PARKO bei Ihrem Garagisten oder wenn nicht erhältlich beim Generalvertreter Ed. Steiner AG., Bern Laupenstrasse 9-11, Tel. (031) 2 3545/258 22 FACHGESCHÄFT FÜR Neue Pneus und Schläuche Pneu-Neugumimewngen Sämtliche Reparaturen Das 6em0se (st nur natzfleti Wenn gekocht es worden ist Ms ein Haofen-ast dem Felde Wird's oi ordinärem Ulst Auf den WocfienmarW der Stadt Braucht es einen BrOckenwageo gut um) nich» a maö ITZ Carrossericn aller Art Elcktro-Fahrzeuge AI le* versucht. aber OhlM Von jetzt ab hur noch Jeden Erteil. und Sie werden nie mehr enttäuscht sein. Verlangen Sie aber bei Ihrem Garagisten die Masskanne mit automatischer Abfüllvorriehtung- Uühetos wird er getghden ' Durch Wn dtevueHnserat Oeno gtgich steht em Krare Offerten Für die Auswähl schön parat So hilft die dem Batiem Aus GemOse wird kein Mist ' Weil der Stadtmensch unter andern» Auch Gemose-Essa Ist Sicher und unbesorgt fahren Sie mit den weltbekannten englischen Brems- und Kupplungsbelägen 1T7T für dl« »chwlx. gcnOntet 1910 HUGO BREITSCHMID, WOHLEN (Aargau) In Zürich - Dml — Cenl Zwei-Vergaser-System schnell - so*r%*m - ketrlttotlener • Fr. 330.- 4 WUST Ersatzteile und alle Dichtungen ab Jahrgang 1929 ftffna'r- fi',1^ ^}tn\i±nhimi*iinn ••dienunf sgriH vom Führersitz aus Fr. 20.-* WUST %Sß %SP Verxhraumjnf des VentildecVeU für CltroVn Paar Fr. 3.. V*rb*fs«rt ArwroflMrell» und AWiehtun« AUTOMOBILWERKE FRANZ AG, ZÜRICH Badeneralraei« 313 Telefon (051) 27 27 SS Für »»• Autot- PT.U- bis V6.- + WUST . Verlanien Sie ausführliche Pres^kt^ Kengelbacher, Konstrukteur, Zürich 4 Iad«rterirrasstt 276, T«Uphon (051) 27 97 61