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E_1949_Zeitung_Nr.001

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Dieses seltene Bild des Armee-Klein-Pw. aus dem Jahr 1923 wurde der « A. R.» durch den Verwalter des Armee-Motorfahrzeugparks Thun vermittelt. Dieses kleine Fahrzeug wurde bis 1938 als Zugführerwagen verwendet und war dank seiner delikaten Schaltgabeln und den vollkommen fehlenden Bremsen der Schrecken manches jungen Motorfahrerleulnants, der heute zu Amt und Würden gekommen Ist. Der kleine Martini hatte einen Vierzylindermotor von ca. 1,8 Liter, Magnetzündung, eine nasse Lamellenkupplung, eine Dreiplätzerkarosserie und wog 1200 kg. Die Handbremse < arbeitete » auf Gussbacken der Hinterrader, die Fussbremse auf eine Getriebebandbremse mit Gussplättchen. Die Hinterachse besass ein« Differentialsperre. cours ausgesucht worden war. Die wertvolle Trophäe musste daraufhin 1905 in der Schweiz zum Austrag gebracht werden. Der ACS wählte einen 100 km langen Circuit « Rund um Zürich » aus, wobei drei Runden verlangt worden sind. Vom Start in der Brunau ging es nach Adliswil und auf der alten Albisstrasse ins Reppischtal hinüber; über die Waldegg wurde Schlieren angesteuert, die Limmat traversiert, der Milchbuck erstiegen, Kurs zum Greifensee genommen und über Pfannenstiel — Forch der Kontrollposten Realp erreicht. Von dort bis zur Brunau war das Rennen durch die Stadt neutralisiert, und zwar fuhr jedem Wagen ein Velofahrer voraus, der nicht überholt werden durfte! Schluss auf Seite 10 »13 Das starke Chassis, 4 Zylinder, 80X 120 Millimeter, viersitziger Tourenwagen, Preis Fr. 8600.—. 1914 Der Meine Martini, 4 Zylinder 60x120 Millimeter, 625 ka. Preis mit Zubehör Fr/5300.—. 1926 Martini, «der schweizerische Qualitetswagen >, ein Vierzylinder mit 3,8 I Hubvolumen, als grosses Cabriolet. 1930 Der < neue Martini >, genannt deutsche Helvetia, mit Wanderer-2V2-Liter-Motor als Cabriolet. 1932 Der letzte Martini, der grosse Sechszylinder NF 6, als Fabriklimousine. Schluss der Fabrikation.