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E_1949_Zeitung_Nr.010

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AUTOMOBIL REVUE

AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, Q. MÄRZ 19 »9 - \r.l0 Für unverzügliche Einführung von Stopstrassen in der ganzen Schweiz Die FRS beantragt dem Bundesrat den Erlass der erforderlichen Verfügungen auf die diesjährige Fahrsaison hin In einer dieser Tage an den Bundesrat gerichteten Eingabe erinnert der Schweiz. Strassenverkehrsverband (FRS.) an den Bericht des Eidg. Justiz- und Polizeidepartementes vom Dezember 1948 zur Interpellation Eggenberg, der die Einführung der « Stopstrassen » wenn möglich noch vor der Revision der eidgenössischen Automobilgesetzgebung in Aussicht nimmt. Die FRS begrüsst diese Absicht sehr und stellt denn auch in aller Form den Antrag, dass unverzüglich die Vorbereitungen an die Hand genommen werden, damit auf die bevorstehende Fahrsaison hin die nötigen Verfügungen erlassen werden können. Was die Bedurfnisfrage anbetrifft, dürfte sich heute jedermann darüber im klaren sein, dass neue Massnahmen vorgekehrt werden müssen, um ein weiteres Ansteigen der Unfallzahlen mit allen Mitteln zu verhindern. In den Kreisen der am Strassenverkehr interessierten Verbände ist man sich zwar vor allem darüber einig, dass der bauliche Zustand unseres Strassennetzes, namentlich der Hauptstrassen, einer radikalen Verbesserung bedarf. Weil aber auch nur die möglichst rasche Beseitigung der grössten Gefahrenquellen auf unseren Strassen Jahre beanspruchen wird, müssen inzwischen mit einfacheren Mitteln besonders unübersichtliche Strassenkreuzungen und -einmündungen gesichert werden. Längst ist man in den Vereinigten Staaten von Amerika zur ausgiebigsten Anwendung dieses Mittels übergegangen, und es wird versichert, dass ohne dieses überall vorgeschriebenen «Füll Stop » die Unfallzahlen noch ganz erheblich höher liegen würden. Im Zuge der Bestrebungen zur Unfallbekämpfung sind an verschiedenen Orten von den lokalen Behörden Stopstrassen eingerichtet worden. Es dürften heute in der Schweiz bereits rund hundert solcher Stopstrassen bestehen. Eine der ersten Städte, welche dazu überging, war Luzern. Der Erfolg ist dort deshalb überzeugend, weil seit bald zwei Jahren an sechs besonders gefährlichen Kreuzungen und Einmündungen, wo regelmässig jährlich mehrere Unfälle registriert wurden, keine Unfälle mehr vorgekommen sind. Nun besitzen aber die angebrachten Stopsignale und Stoplinien keine Rechtskraft, weshalb kein Fahrzeugführer wegen deren Nichtbeachtung bestraft werden darf. Somit werden diese Markierungen freiwillig, aber auch dankbar beachtet, und zwar mit dem erwähnten erfreulichen Ergebnis. Gleiches wird aus andern Ortschaften berichtet. Die Intervention der Bundesbehörden" noch vor der Revision des MFG ist vor allem deshalb angezeigt, weil diese Institution der Stopstrassen in bezug auf Oertlichkeit, Signalisierung und Markierung auf der Strasse ungleich gehandhabt wird. Beim Fehlen von Richtlinien sucht sich jede Lokalbehörde nach eigenem Ermessen zu helfen. Dieser Zustand darf nicht länger andauern, da wegen des offensichtlichen Erfolges der Stopstrassen immer mehr Lokalbehörden zur Errichtung solcher übergehen und die Gefahr besteht, dass eine gewisse Verwilderung um sich gTeift, die nicht im Interesse der Sache liegt. Wir stehen heute in dieser Beziehung geradezu vor einer, wenn auch gut gemeinten Anarchie. Zur Frage, wo Stopstrassen grundsätzlich zu bezeichnen sind, bemerkt die Eingabe: Stopstrassen sollten nur dort errichtet werden, wo aus baulichen Gründen keine Uebersicht besteht. In diesen Fällen bedeutet das Stopsignal und namentlich die Stoplinie eine äusserst wertvolle Hilfe für den Fahrzeugführer, der aus der verkehrsärmeren Strasse in die verkehrsreichere einfahren will. Ohne diese Linie weiss er ja in der Regel nicht, von welchem Punkt aus er eine genügende Uebersicht in die andere Strasse hat. Handelt es sich um gut übersichtliche Verkehrsschnittpunkte, sollten, zum mindesten vorläufig, noch keine Stopstrassen vorgesehen werden. In solchen Fällen dürfte die bisherige Ordnung, d.h. die Rechtsvortrittregel, bzw. ausserorts die Hauptstrasse mit Vortrittsrecht, genügen. Stopstrassen sollten zudem auch nur dann errichtet werden, wenn es sich um eine grössere Verkehrsintensität handelt. Besonders in rein ländlichen Verhältnissen dürfte sich eine solche Anlage erübrigen. Anlage der Stopstrasse. Unserer Ansicht nach sollte eine Stopstrasse äusserlich folgendennassen angelegt werden: An unübersichtlichen Strassenkreuzungen und -einmündungen ist grundsätzlich die verkehrsärmere Strasse mit dem Stopsignal zu versehen. Der soeben fertig ausgearbeitete Entwurf zu einer neuen internationalen Strassenverkehrskonvention sieht dafür eine kreisrunde Tafel mit rotem Rand vor, in deren hellem Grund ein rotes Dreieck mit Spitze nach unten steht. Im obern Teil des Dreiecks wird in schwarzer Farbe das Wort « Stop » eingefügt. Diese Tafel soll nicht tiefer als 60 cm (unterer Rand) vom Boden und nicht höher als 2,20 m angebracht sein. Dieses Signal soll möglichst nahe der Stoplinie aufgestellt werden. Auf alle Fälle nicht weiter davon entfernt als 10 bis höchstens 20 m. Andernfalls ist es unerlässlich, dass das Wort « Stop » noch bei der Linie auf der Strasse selbst aufgemalt wird. Die Stoplinie soll sich in bezug auf die Breite und Farbe gut von der Strassenoberflache abheben und ist quer über die rechte Strassenhälfte, und nur über sie, zu ziehen. Dabei ist es von Vorteil, das linke Ende der Stoplinie rückwärts in die Stopstrasse, als Sicherheitslinie ausgebildet, fortzusetzen. Die Linie hat nur dann einen Sinn, wenn sie genau an jenen Orten angelegt ist, wo der Fahrzeugführer von seinem etwas weiter zurückliegenden Platz eine genügende Uebersicht in die verkehrsreichere Strasse hat. Sollte dabei die Stoplinie in einen Fussgängerstreifen kommen, so darf man davor nicht zurückschrecken. Das Verbot, auf Fussgängerstreifen anzuhalten, kann nach Art. 49 MFV niemals für den kurzen Sicherheitshalt gelten. Eine andere Auslegung wäre geradezu verkehrsgefährdend. Auch ohne Stoplinien ist es doch so, dass an unübersichtlichen Stellen ein Fahrzeugführer, trotz Fussgängerstreifen, sehr Bahnübergängen anzubringen. Es hätte dies jedoch nur einen Sinn, wenn die Verhältnisse sehr unübersichtlich sind. Leider gibt es in dieser Hinsicht Fälle, wo selbst der kurze Halt eines Motorfahrzeuges die Gefahr kaum ausschaltet, weil wegen des Lärmes des eigenen Motors das Herannahen eines Zuges nicfct mehr wahrgenommen werden kann. Wir neigen deshalb eher zur Ansicht, dass man vorläufig von der allgemeinen Verwendung des Stopsignales bei unbewachten und unübersichtlichen Bahnübergängen absehen sollte. Endlich ist es auch denkbar, dass es in Anlangsam fahren oder sogar anhalten muss, um nicht wegen der Fortsetzung seiner Fahrt einen Unfall zu riskieren. In Ausnahmefällen kann es auch vorkommen, dass, mangels eines Hartbelages, keine Stoplinie auf der Strasse angebracht werden kann. Unerlässlich ist dagegen immer das Stopsignal. In solchen Fällen muss dieses dafür so postiert werden, dass von seinem Standort aus die erforderliche Uebersicht in die verkehrsreichere, Strasse gewährleistet ist. Vortrittssignal als Ergänzung des Stopsignals and weitere Fragen. Da aus Gründen der Zweckmässigkeit und im Interesse der Rechtssicherheit für Fahrzeugführer, die aus solchen Stopstrassen kommen, das Vortrittsrecht von rechts aufgehoben werden muss, stellt sich die Frage, ob es nicht erforderlich sei, auf der andern Strasse ein Signal anzubringen, welches angibt, dass die Fahrzeuge auf dieser verkehrsreicheren Strasse den Vortritt haben. Wir halten dafür, dass zum mindesten während des Provisoriums eine solche zusatzliche Signalisierung nicht erforderlich ist Der Fahrzeugführer auf der verkehrsreicheren Strasse wird verhältnismässig frühzeitig die Rückseite des Stopsignals, das sich rechts in der einmündenden Strasse befindet, erkennen, ebenso in den meisten Fällen die Stoplinie sehen können. Denkbar wäre allerdings, dass die Rückseite des Stopsignals ebenfalls mit einem Symbol 'versehen wird, um dem Fahrzeugführer auf der andern Strasse die Orientierung zu erleichtern. Eventuell könnte man den roten Kreis mit dem auf der Spitze stehenden Dreieck in einer andern, weniger auffälligen Farbe wiederholen. Verschiedentlich ist der Wunsch geäussert worden, Stopsignale auch bei unbewachten EINE STOPSTRASSE IN BIEL Dem Beispiel zahlreicher anderer Schweizer Städte folgend hat nun auch Biel versuchsweise die Bubenbergstrasse bei deren Kreuzung mit der Heilmannstrasse, einer Stelle zahlreicher Unfälle, als Stopstrasse bezeichnet. Das dabei verwendete Signal Nr. 22 entspricht also nicht dem von der FRS in ihrer Eingabe an den Bundesrat vorgeschlagenen. Nach Biel sind auch Bellinzona, Lugano und locarno zur Einführung von Stopstrossen geschritten, wobei sie sich ebenfalls des Signals Nr. 22 bedienen. betracht der Verhaltnisse vorteilhaft wäre, ein Stopsignal auf einer Strasse zu errichten, die auch von einer Strassenbahn befahren wird. Es stellt sich dann die Frage, ob die Strassenbahn ebenfalls gezwungen, ist, einen Sicherheitshalt einzuschalten. Vom Standpunkt der Verkehrssicherheit aus könnte man diese Frage zweifellos bejahen. Mit Rücksicht auf Art. 3 des BRB vom .26. März 1934 wird man jedoch von Seiten der Strassenbahhunternehmungen aus nicht auf das absolute Vortrittsrecht verzichten wollen. Um langwierige Auseinandersetzungen zu vermeiden, schlagen wir deshalb vor, in solchen Fällen bis auf weiteres von der Errichtung von Stopstrassen abzusehen. Die rechtliche Grundlage für den Erlass provisorischer Vorschriften bildet MFG Art. 3. Was die endgültige Ordnung anlässlich der Revision der Automobilgesetzgebung anbetrifft, so behält sich die FRS vor, diese Frage bei der Einreichung ihrer Vorschläge für die Revision dieses Gesetzeswerkes zu behandeln. •riefe über allgemein interessierende Fragen werden gerne zur Veröffentlichung entgegengenommen. Sie sind möglichst kurz xu fassen und an die Redaktien der «Automobil Revue», Breitenrainstr. 97, Bern, zu senden. Die Verwendung eines Pseudonyms ist gestattet, wenn der Redaktion Name und Adresse des Absenders bekanntgegeben werden. Erwünscht: Ein Ölstandsanzeiger In Nr. 52 der « AR » vom 8. Dezember 1948 macht « Cerberus » den Vorschlag, durch eine Vorrichtung den Oelstand des Motors anzuzeigen, die eine Kontrolle vom Führersitz aus ermöglicht. In meinem DKW-4- Zylinder besass ich eine derartige Einrichtung, die gleichzeitig zwei Annehmlichkeiten aufwies. Es handelte sich um. ei- stattete Automobil verfügt über ein Oelmanometer. Hat man sich zur Gewohnheit gemacht, die Instrumente auch zu beobachten, so ergibt sich bei unterer Grenze des Oelstandes, dass in scharfen Kurven oder bei brüskem Bremsen das •Manometer auf Null zurückgeht und man es im nächsten Augenblick wieder den normalen Druck anzeigen sieht. Dies bedeutet, dass das Oelniveau gerade noch hoch genug steht, um bei Geradeausfahrt die Oelpumpe im Betrieb zu halten. Durch Aenderung der Fahrtrichtung oder brüskes Bremsen, auch langdauerndes Abwärtsfahren, wird das Oel an eine Stelle des Motors nen Schwimmer in der verlagert, und der meist zentral gelegenen Oelwanne, der mit ei- Pumpe geht momentan « der Schnauf aus ». Gelangt das Fahrzeug wieder in normale Lage, so schöpft die Pumpe wieder. Dr. Max Eggenberg. nem Anzeiger oberhalb des Motors durch ein Stäbchen in Verbindung stand. Durch das Schauglas liess sich jederzeit das Oelniveau ohne weiteres ablesen, ohne den Meßstab herausziehen zu müssen. Das Blättchen, welches bei sinkendem Niveau den Zahnkranz an einer Stelle berührte, schloss einen elektrischen Kontakt, wodurch am Armaturenbrett ein Lämpchen grün aufleuchtete. Blinkte dieses Licht plötzlich auf, so wusste man, dass man sich um den Oelstand zu bekümmern hatte. Ein Blick unter die Motorhaube genügte, um am Stand des Niveauanzeigers im Schauglas zu erkennen, ob der Oelverbrauch bereits bedrohlich war oder nicht. Dieser Apparat welcher der Fabrik sicher keine bedeutenden Auslagen verursachte, erwies sich als sehr praktisch. Vielleicht liesse sich eine ähnliche Vorrichtung da oder dort nachträglich •einbauen? Es gibt nun allerdings noch ein anderes Mittel, unp sich über den Oelstand auf dem laufenden zu halten, ohne sich die Hände zu beschmutzen. Ich möchte seine Anwendung aber nicht jedermann empfehlen. Es ist auch nur in besonderen Fällen zulässig. Jedes normal mit Bordinstrumenten ausge- STOP BRIEFE DER LESER AN DIE A.R. F— '$& Kameradschaft der Strasse Als Anfänger im Autofahren erlebte ich kürzlich etwas, das mich sehr freute. In einer der letzten Nächte fuhr ich auf der Strasse von Freiburg Richtung Bulle. In einer scharfen, vereisten Kurve musste ich einem Radfahrer, der ohne Licht fuhr, ausweichen, und geriet ins Schleudern. Das Heck meines 9-PS- Wagens setzte sich so unglücklich auf die Strassenböschung, dass es mir nicht möglich war, allein aus dieser Situation herauszukommen. Inzwischen hatte sich der Radfahrer aus dem Staube gemacht Und nun das Erfreuliche an der ganzen Geschichte: Die Fahrer der nächsten fünf oder sechs Wagen, die kamen, setzten mit vereinten Kräften mein Fahrzeug wieder auf die Strasse und halfen mir, ohne mir irgendeinen Vorwurf zu machen, aus meiner schwierigen Lage. Ich kann Ihnen versichern, dass ich jedem Kollegen vom Volant, den ich in gleicher oder ähnlicher Situation antreffen werde, meine Hilfe bringen werde. CG. Wenn lokale Behörden schon bisher Stopstrassen errichtet haben, wobei sie sich auf MFG Art. 3, Abs. 3 stützen können, so bleiben solche Massnahmen immer unvollständig, weil es, gemäss MFG Art. 4, ausschliesslich Sache des Bundesrates ist, einheitliche .Signale vorzuchreiben. Dehalb dürfte sich zunächst eine Ergänzung des Bundesratsbeschlusses vom 17. Oktober 1932 über die Strassensignalisätion als notwendig erweisen. Ueberdies wird es aber auch erforderlich sein, den Bundesratsbeschluss vom 26. März 1934 über die Hauptstrassen mit Vortrittsrecht abzuändern. Im Sinne einer Diskussionsgrundlage schlägt daher die FRS in ihrer Eingabe zwei Texte vor: a) Neuer Abs. 3 zu Art. 12 der Signalverordnung vom 17. Oktober 1932: «Das Stopsignal (Nr. 20a), das an unübersichtlichen Stellen wie Strassenkreuzungen und -einmündungen anzubringen ist, schreibt dem Fahrzeugführer einen kurzen Stcherheitshält vor, während welchem er sich zu überzeugen hat, dass er ohne Gefahr seine Fahrt fortsetzen kann. Der Fahrzeugführer, der die mit diesem Signal versehene Strasse benützt, besitzt kein Vortrittsrecht von rechts gemäss MFG Art. 27, Abs. 1. » b) Ergänzung von Art. 2 des BRB vom 26. März 1934 über die Hauptstrassen mit Vortrittsrecht: ' Innerorts gilt bei allen Strassenkreuzungen, -einmündungen und -gabelungen das Vortrittsrecht von rechts. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn an einer Strasseneinmündung oder -kreuzung ein Stopsignal (Sig. Nr. 20a) aufgestellt worden ist. Der Fahrzeugführer, der die mit dem Stopsignal versehene Strasse benutzt, hat den Fahrzeugen auf der nicht mit diesem Signal gekennzeichneten Strasse den Vortritt zu lassen. » Alle übrigen Vorschriften, insbesondere Einzelheiten über die Anlage von Stopstrassen, das Anbringen von Stoplinien usw. sollten durch Weisungen des Eidg. Justiz- und Polizeidepartementes, gestützt auf Art. 19 der Verordnung über die Strassensignalisätion, geregelt werden. STRASSENVERKEHR Sag es klar und präzis, aber mit Humor! Wer, wie die «AR», den Automobilisten jahraus, jahrein ins Gewissen redet und auch nicht davor zurückscheut bei schweren Verkehrsdelikten Leute aus den eigenen Reihen mit vollem Namen vor der Oeffenüichkeit blosszustellen, der gerät wohl kaum in den Geruch des Pharisäertums, wenn er sich hin und wieder ein Wort darüber erlaubt, dass auch bei andern Strassenbenützern gesündigt wird. Und das nicht zu knapp. Offenbar teilt auch die Verkehrsabteilung des > Polizeiinspektorates von Basel diese Ansicht. Was sie dadurch sichtbar zum Ausdruck bringt, dass sie seit 1. März allen Radfahrern bei der Einlösung ihrer Velonummer ein Büchlein in die Hand drückt, das unter dem psychologisch geschickt gewählten Titel « Velofahrer, weisst du ... ? • die Verkehrsregeln für die pedalenden Zeitgenossen rekapituliert. Aber nicht etwa in lederner, schulmeisterlicher Manier, sondern fein säuberlich «gebüschelt» und aufgelockert in kleine Abschnitte. Dabei ist das Büchlein gespickt mit einem tüchtigen Schuss Humor in Form von Illustrationen, an denen wohl jedes Auge belustigt hängen bleibt. Tut es das aber, so wandert der Blick neugierig auf das, was « drunter steht » — und damit ist der Zweck erreicht. Ein paar Kostproben aus dem ergötzlichen und doch ernst gemeinten Pibelchen? Hier sind sie: « Ja, du musst », heisst es da z. B., die Fahrgeschwindigkeit den gegebenen Strassen- und Verkehrsverhältnissen anpassen und vor allem an die Sicherheit denken; stets rechts fahren; wo Sicherheitslinien vorhanden sind, gelten sie auch für dich. « Ja, du darfst » (z. B.) beim Hintereinanderfahren nur so nahe aufschliessen, dass sich beim plötzlichen Anhalten des vorderen Fahrzeugs kein Zusammenstoss ereignen kann. « Ja, du sollst » (z. B.) nicht freihändig fahren, dich nicht an Fuhrwerke und Automobile anhängen und nicht nachziehen lassen. « Weisst du, dass » (z. B.) mehr als zwei Radfahrer nicht nebeneinander fahren dürfen und sofort in Einerkolonne zu fahren haben, wenn die Strassen- und Verkehrsverhältnisse es erfordern? « Achte darauf! » Wenn du Kurven schneidest, so riskierst du, dir den Kopf einzurennen. « Ist dein Velo betriebssicher? » Ist deine Velolampe geneigt, so dass der Lichtkegel nicht über 25 m reicht und die andern nicht blendet? Hast du dich ganz überzeugt, dass dein Licht wirklich nicht blendet? Bitte sieh heute mal ganz genau nach! Heute noch! • ; ' Besitzt dein Velo am Schützblech oder an der hinteren, linken Strebe eine • Reflexlinse. Dieses sog. Katzenauge muss senkrecht zur Fahrbahn stehen und so angebracht sein, dass es niemals verdeckt werden kann. Für diese Aktion, : die sich in den Dienst der Aufklärung, Erziehung und Disziplinierung einer der wichtigsten Gruppen von Strassenbenützern stellt und die deshalb geeignet ist. die Verkehrsabwicklung: zu verbessern und Unfälle zu verhüten, verdient die Basler Polizei auch den Dank der Automobilisten.

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