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E_1949_Zeitung_Nr.011

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AUTOMOBIL REVUE

AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, M. MÄRZ »•» - Nr. 11 Die Verteilung der Stände im Erdgeschoss des Salons /«•£/?. UDERAL STANDAR rPWGEOJ. DL SOTO OPEL Bl/rz BIDFORO CHEVROLET HIUMAN HUMBIR SUNBEAM. WOLSELEY Die Sondernummern der «AR» während des Salons Die «Automobil Revue» gibt während des Genfer Salons eine Anzahl von Sondernummern herauf deren jede ein In sich geschlossenes Gebiet ausführlich behandelt, Ihren Inhalt werden, neben zahlreichen anderen Artikeln, hauptsächlich folgende Themen büden*. 1. SALON.NUMMER,Mittwoch, 16.März: 2. SALON.NUMMER, Freitag, 18.März: Illustrierte Vorschau auf den Salon; Beschreibungen einiger vollständig neuer Modelle; Technische Neuheiten am Salon; der Salon im Lichte der Statistik; Vorschau auf die Int. Genfer Schneesternfahrt. Salon-Eröffnung; Amerikanische Personenwagen» Einfuhrung, Standbesprechungen, Bilderseite; die Motoren des Jahres 1949, 3. SALON-NUMMER, Montag, 21. März: Bericht über die Int. Schneesternf»hrtj Englische Personenwagen: Einführung, Standbesprechungen, Bilderseite; Nutzfahrzeuge am Genfer Salon; Kraftübertragungen. 4. SALON.NUMMER, Mittwoch, 23. März; Nachschau auf die Int. Schneesternfahrt; Französische Personenwagen: Einführung, Standbesprechungen, Bilderseite; Fahrgestelle; Auto-Magazin: Humoristische Zeichnungen « Salonbesucher •». 5. SALON.NUMMER, Freitag, 25.März: Personenwagen aus Italien, der Tschechoslowakei, Deutschland; übrige Personenwagen; die Karosserien; Erster Rundgang durch Zubehörstände, 6. SALON.NUMMER,Mittwoch,30.März: Bildberichte; Kuristeste; Zubehör. Die Abonnenten erhalten sämtliche Salon- Nummern zugestellt; für die Kioskbezüger empfiehlt sich angesichts der zu erwartenden Nachfrage Vorausbestellung. Der Stand der

Nr. 11 - MITTWOCH, 16. MÄRZ 1949 AUTOMOBIL REVUE DER SPORT AM GENFER SALON Freitag, 18. Man Ab 8.00 Uhr: Wagenabnahme in St. Moritx. Ab 10.01 Uhr- Start der Konkurrenten. Ab 15.30 Uhr: Ankunft in Schwyz. Ab 21.00 Uhr: Ankunft in Luzern. SPORTNACHRICHTEN Internationale Sternfahrt St. Moritz—Genf Start ab Freitag 10.00 h via Julier-Chur-Schwyz-Luzern-Passwang Programm Samstag, 19. Mira Ab 16.00 Uhr: Ankunft der Konkurrenten in Genf. Sonntag, 20. Mirz Ab 12.30 Uhr: Mittagessen, Ranjverkündons u. Preisverteilung im Kursaal. Die Meldungen Start- Nr. Fahrer/Beifahrer Domizil Fahrzeug GRUPPE BIS 1500 cm* 1. Wyss/Staehli Zürich Opel 148S T 2. Erni/Maurer Menziken Renault 760 T 3. Hanoi E./Hänni O. Gasel Peugeot 1290 T 4. Denzel/X. Wien VW 1131T 5. Klaus/X. Zürich Austin 1200 T 6. Girard/Regard Ceneve Morris 1140 T 7. Lachenal/Vaney . Geneve Peugeot 1130 T 8. Schaad/X. Lausanne Fiat 1089 T 9. «Acede»/X. Fiat 1493 T 10. van Steeden/Moore Holland VW 1131 T 11. Ruprecht/Guillon Lausanne MG 1250 T 12. Ziegler/Vallet Geneve Jowett I486 T 14. Treybal/Dobry Prag Aero-Minor 648 T 15. «Baron Ouick» VW 1131 T 16. Bosson/Trunde Geneve Vanxhall 1425 T 17. Patthey/Baumgartner NenchäteJ VW 1131 T 18. Sauthier/Metral Martigny Lancia 1485 T 19. Leuthold/Sprin?: Chaux-de-Fonds VW 1131 T 20. Periat H./Hoffer Fahy JB Peugeot 1290 T 21. Hodac/Prucha Prag Aero-Minor 648 T 22. Periat EJMoranä Fahy JB Peugeot 1290 T 23. Macchi P./Macchi A. Luzern Skoda 1089 T 24. Stich/Grezet Chaux-de-Fonds VW 1131 S 25. Niedergesäss/Otter Basel MG 1250 S 26. Senn/Krebs Lausanne MG 1250 S 27. «HerveVChätclain MG 1250 S 28. Charles/Jaeger Geneve MG 1250 S 29. Schmid/Schneider Lausanne MG 1250 S 30. Holliger/Grau Bern MG 1250 S 31. Renaud/de Reignier Cortaillod X Militärgiuppe 32. Motf. Albiez/Doppler 33. Wm. Theüer G./ Basel Zürich Renault 760 T Austin 1200 T Theiler M. 34. Lt. Pestalozzi/ Lt. Pirunder Zarich MG 1250 S GRUPPE ÜBER 1500 cm» 69. Urwyler/Bauler Malleray JB. Austin 2100 T 70. Qasser/Chauvet Morges Citroen 1911 T 71. Ramelet/Roessler Lausanne Mercedes 1700 T 72. Glauser/Meier Bern Studebaker 2780 T 73. Urben/Rüti Wagenhansen Citro6n 1911 T 74. Dietrich/O. Rodemeyer Basel Vanguard 2088 T 75. Gauthier/de Muller Zürich Citroen 1911 T 76. de Terra/Meyer Zollikon BMW 1971 T 77. Berger/Moebus Lausanne CitroSn 1911 T 78. Jeannin/Suter Geneve Mercedes 1949 T 79. Firtnenich/Madame F. Geneve Bristol 1971 T 80. Bosticio/Beux Qeneve Citroen 1911 T 81. Bosshard/Peter Winterthnr Citroen 1911 T 82. Maurer/feuz Zürich Rover 2103 T 83. Milliet P./Milliet M. Frankreich Citroen 1911 S 84. Hug/Muller Frankreich BMW 1971 T 85. Mischler/Robert Geneve Alfa Romeo 2500 T 86. Allard S./Allard E. England Allard 4375 T 87. Mötteli/KösMi Frauenfeld Chrysler 4300 T 88. Helbling H./Helbling A. Rapperswil Ford 3621 T 89. Affentranger/ Habisreutinger Flawfl SS Jaguar 3500 T 90. Jaquet/Humbert Geneve Chevrolet 3900 T 91. Schadegg/Sokoloff Geneve Ford 3621 T 92. Leimgruber/ Baumgartner Lnzem Merciiry 391< T 93. Buri/Weiss Geneve Oldsmobile 3900 T 94. Endrich/Stol! Zollikon O*tso 3917 S Militärgruppe 66. Hptm. Ryser/ Hptm. Albisetti Thtra Jeep 2198 67. Hptm. Weidenmann' Hptm. Kern Kilchberg- ZU Jeep M98 68. Wm. de Carli/ Wm. Muller H0nib«ch BE J*e» 21M T •• Tourenwagen: S = Sportwage». Mit der Sternfahrt zum Genfer internationalen Automobilsalon, zu der übermorgen Freitag in den spätem Vormittagsstunden oben im Engadin der Start erfolgt, wird eine Tradition wieder aufgenommen, die seit dem ersten Austrag im Jahre 1923 nur zweimal einen Unterbrach erfahren hat: Von 1940 bis 1946 fiel der Anlass, zusammen mit der Automobilschan, dem Krieg zum Opfer, und im Jahre 1948 — nach einer grandiosen, in bester Erinnerung stehenden Renaissance ein Jahr zuvor — sah sich die Sektion Genf des ACS als Veranstalterin zum Verzicht gezwungen, weil sie im Zeitpunkt der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes bereits bis zum Hals in den organisatorischen Vorarbeiten für den zweiten Grossen Preis der Nationen steckte und ihr ausserdem die Regie für die im Herbst darauf in Szene gegangenen Festlichkeiten zum 50jährigen Bestehen des Automobil-Clubs der Schweiz übertragen war. Trugen die bisherigen 18 Auflagen des Salon- Rallyes ohne Ausnahme rein nationalen Charakter, so hat Genf heuer zum erstenmal den Versuch gewagt, der Konkurrenz durch Ausschreibung im Terminkalender des Automobil- Weltverbandes internationalen Anstrich zu verleihen. Freilich dürfte es nicht vergessen sein, dass man sich schon in den. dreissiger Jahren einmal auf Neuland vorgetastet hat, indem man 1936 parallel zur nationalen Sternfahrt auch gleich noch eine internationale aufzog. Sie dauerte volle vier Tage und führte am Starttag in Form einer Nachtetappe von Genf über Bern und Zürich nach St. Moritz, am Nachmittag des zweiten Tages vom Engadin nach Chur— Kreuzungen—St. Gallen, am dritten von der ostschweizerischen Kapitale in Zickzackfahrt über Glarus—Schaffhausen und Zürich nach Luzern und am vierten von der Stadt am Rheinknie über La Chaux-de-Fonds — Fribourg — Bulle — Aigle an die eigentliche Geburtsstätte des schweizerischen Automobilsports, nach Genf zurück. Sie endete mit einem Fiasko, wie man es sich vollständiger kaum hätte denken können. Stieg schon die Beteiligung an und für sich kaum über den Nullpunkt an — von sechs Nennungen wurden lediglich fünf erfüllt — so bedeutete es auch nicht gerade eine Hebung des sportlichen Interesses, als schliesslich alle fünf Equipen, unter denen sich ein deutsches Adler- Team mit Piloten von Rang befand, ex aequo auf den ersten Platz zu landen kamen. Sie besass jedenfalls ihren triftigen Grund, die Genfer ACS- Sektion, wenn sie es bei diesem einen Versuch und Versager bewenden liess und ihre Anstrengungen in der Folge darauf konzentrierte, der traditionellen nationalen Sternfahrt, die allmählich etwas von ihrem ursprünglichen Nimbus eingebüsst hatte, durch Schaffung einer interessanteren Formel neues Leben einzuflössen. Dies gelang ihr in überzeugender Weise mit der Organisation von Schnee-Sternfahrten, die in den Jahren 1938, 1939 und 1947 als ausgesprochene Zuverlässigkeitskonkurrenzen zur Durchführung gelangten und sich von Anbeginn weg als sportliche Volltreffer erwiesen. Dieses Jahr nun hat Genf, wie erwähnt, den Augenblick für gekommen erachtet, um die Ausschreibung seiner Sternfahrt neuerdings auf eine etwas andere Basis zu stellen, indem man ihr im Sportkalender zwei Tage reservierte und um deren Aufnahme in die Terminliste der FIA nachsuchte, in der Hoffnung, auf diese Weise auch Ausländer begrüssen zu können. Die Nennliste zeigt indessen, dass die Meldungen von jenseits der Grenzpfähle sehr spärlich eingelaufen sind, während anderseits die Mehrheit der schweizerischen Habitues, die es sich üblicherweise nicht entgehen lassen, mit dabei zu sein, wenn sich der Vorhang über einer neuen Sportsaison hebt, der Veranstaltung fernbleibt. Man wird sich bei dieser Gelegenheit daran erinnern, dass der Beschluss des Organisationskomitees, die Fahrt auf zwei Tage auszudehnen, seinerzeit eine Kontroverse auslöste, die wir an dieser Stelle in dem Augenblick als geschlossen erklärt haben, da die Ablehnung des Begehrens, den Wettbewerb auf einen Tag zu beschränken, feststand. In unserm Sternfahrt- Kommentar, der in der vierten Salon-Nummer der «AR » vom Mittwoch, 23. März, erscheint, während die dritte Spezialausgabe vom nächsten Montag, 21. März, einen bebilderten Fahrtbericht bringt, wird jedoch über die Hintergründe, auf die die massige Besetzung zurückzuführen ist, noch etliches zu sagen seiiu Ab Freitag 10.01 Uhr werden die Konkurrenten in einminütigen Intervallen in St Moritz gestartet Herrscht über die Streckenführung auch weitgehend Schweigen, jenes Schweigen, das für Anlässe dieser Art charakteristisch ist, so bestehen immerhin gewisse Anhaltspunkte über die Richtung, die die Sternfahrer einschlagen dürften. Bis Sargans ist die Route — via Julier— Chur — vorgezeichnet. Das Ziel der ersten Halbetappe, S c h w y z , wo die Ankunft für Freitagnachmittag ab 15.30 Uhr vorgesehen ist, könnte alsdann über Wallenstadt — Kerenzerberg — Pfäffikon SZ und den Sattel oder aber via Buchs—Toggenburg—Ricken—Rapperswil—Pfäffikon—Sattel angesteuert werden, sofern nicht etwa geplant ist, noch weiter nach Norden, d. h. bis ins Appenzellische, auszuholen. Das Tagespensum wird mit einer halben Nachtetappe von Schwyz nach Luzern beendet. Ueber den Fahrtverlauf am Samstag besitzt man lediglich insofern einen Hinweis, als am Passwang eine Bergprüfungsfahrt eingeschaltet wird. Im übrigen geht man wohl kaum fehl, wenn man annimmt, dass im Anschluss an diese Spezialprüfung, die als Ausscheidungskonkurrenz im Falle von ex aequos in der eigentlichen Sternfahrt dient, die Calvinstadt über den Berner und den Neuenburger Jura anzupeilen ist. BELGIEN Grand Prix und 24-Stunden-Rennen Im'Zeitraum von drei Wochen wird die 14,5 km lange Rundstrecke von Spa—Francorchamps —Malmedy—Stavelot diesen Sommer bei Anlass grosser rennsportlicher Veranstaltungen Fahrzeuge aller Kategorien über sich hinwegfegen sehen. Vorerst, am 19. Juni, bringt der Royal Automobile Club de Belgique den Grossen Preis von Belgien zum Austrag, der Rennwagen der Formel 1 offen steht und über 35 Runden = 507,5 km geht. Am 9. und 10. Juli findet sodann das 24-Stunden-Rennen von Spa für Sportwagen und Tourenwagen statt, die beide in die Hubraumgruppen bis 1100 cm*, 1101—2000 cm 1 , 2001—4000 cm' und über 4000 cm' unterteilt werden. Während die Tourenwagen den in den Handel gelangenden Fahrzeugen strikte entsprechen müssen, wobei lediglich eine Verstärkung oder Auswechslung der Stossdämpfer gestattet ist, sind an den Sportwagen gegenüber dem internationalen Reglement verschiedene Aenderungen erlaubt, die das Uebersetzungsverhältnig, die Verdichtung, die Form der Nocken, Ventilhub, Gewicht und Form der Kolben, Zünd- und Schmiersystem, Marke und Zahl der Vergaser, Radgrösse, Form und Grosse der Treibstoff-, Oel- und Wasserbehälter und die Treibstoffzufuhr betreffen. Die Sieger der Genfer Salon-Sternfahrten JAHR FAHRE« DOMIZIL FAHRZEUG 1923 F. Koch Luzern Fiat 1924 E. Koch luzern Fiat 1925 A. Gut Luzern Fiat 1926 M. Haas Luzern Delaga 1927 F. Meyer Martigny F. N. 1928 K. Fortmann Bern Farman 1*2* «x a • q « o i H. Moser Frutigen Bugafti B. Pierrehumbert Le Locle Hispano-Saiza 1930 F. W. Geiser Huttwil Reo und weitere zwei ex aequo 1931 E. H. Thommen Bern Fiat 1932 E. H. Thommen Bern Fiat 1933 W. Petermann Moutier Chrysler 1934 M. Eberhard Chaux-de-Fonds Delage 1935 L. Chytll Rorschach Chrysler 1936 H. Sauthier Martigny Ford und weitere 17 ex aequo 1937 H. PoHmann Basel Ford 1938 J. Stich Chaux-de-Fonds Fiat 193* Amateur«: J. Perrin Chaux-de-Fonds Lancia Experte «i H. Portmann Basel Ford 1947 A m a t o • r e i W. Hohl Im Ford DEUTSCHLAND Stärkste Einschränkung des Renntermlnkalenders notwendig. — Kleinstrennwagenfconkurrenzen auch bei Nachwuchsveranstaltuneen gefordert. An der Frühjahrstagung der deutschen Motorsportler, die am 5. und 6. März im Taunuskurort Schlangenbad zur Vorbereitung der neuen Rennsaison zusammentrat, wies in einer Begrüssungsansprache Ministerialrat Dienstbach als Vertreter des hessischen Verkehrsministers auf die durch die kürzlich erfolgte Kürzung der Benzinzuteilung sowie die neue Motorfahrzeug- Benutzungsverordnung für den deutschen Motorsport sehr schwierig gewordene Lage hin, versicherte jedoch gleichzeitig, dass die Länderregierungen sich bemühen werden, zur Durchführung wichtiger Grossveranstaltungen gewisse Lockerungen eintreten zu lassen, weil sie an der Erhaltung und Förderung des Motorsports im Interesse der technischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Gebrauchsfahrzeuge interessiert seien. Diese Situation und die gesamtwirtschaftliche Lage, die in jedem Fall eine bemerkenswerte Verringerung der Zuschauerziffern mit sich bringen wird, lässt es momentan sogar noch fraglich erscheinen, ob die vorgesehenen Strassenmeisterschaftsläufe und Bergmeisterschaftskonkurrenzen für die Veranstalter finanziell überhaupt tragbar sein werden. Grundsätzlich setzten sich die ADM-Delegierten bei der Erörterung des Terminkalenders übrigens dafür ein, der Kleinstrennwagengruppe dieses Jahr auch bei kleineren Nachwuchsrennen, also sogenannten «geschlossenen» oder c reservierten > Veranstaltungen, möglichst viele Startmöglichkeiten zu bieten, weil die Förderung der « 500er-Bewegung » als besonders wichtig betrachtet wird. Da der bisherige ADM-Präsident, Georg Meier (München), wegen beruflicher Ueberlastung von einer Wiederwahl abzusehen gebeten hatte, entschied sich der Kongress dafür, das Präsidium für 1949 dem bisherigen Geschäftsführer und Vizepräsidenten Curt Wedekind (Hamburg) zu übertragen. , 3 Strassen- und 2 Bergmeisterschaftsläufe. In der am 8. März in Schlangenbad im Anschluss an die ADM-Frühjahrstagung abgehaltenen Sitzung legte die Oberste Motorsport- Kommission den Rennterminkalender für die kommende Saison endgütig fest Die vielfach recht schwierige Abstimmung der wichtigsten Daten erfolgte hierbei unter weitgehender Berücksichtigung jener Wünsche und Anregungen, wie sie seitens der ADM und des DMC der OMK zugeleitet worden waren. Im Mittelpunkt der diesjährigen Terminliste stehen drei Strassenmeisterschaftsläufe für sämtliche Sport- und Rennwagenklassen, die in Hockenheim, Schotten und auf dem Nürburgring abrollen werden, sowie zwei Rennen um den Titel eines deutschen Bergmeisters für sämtliche Fahrzeugklassen auf den Schauinsland bei Freiburg und auf den Obersalzberg bei Berchtesgaden. DE* SPOKTKALENDER 1949 April S.i Mcnchseerennen Hannover (Kl. ond Sportwagen bis 1100 ccral 8.: 15. i 22.: Expertent A. Scheibler lavDen Fiat • Frühjahrstagung der ADM Mai Kennen auf den Hockenheimring V Berliner Rimdstreckenrennen Eifelpokalrenoea auf dem Nürburgrina Rondrennen München—Riem Rund um Schotten •) Juli Rundrennen Tübingen Rennen in Wuppertal (Kl.) Rundrennen in Köln Dieburger Dreiecksrennen Aachener Waldrennen Schauinslcmd-Bergr&nnen bei Freiburg •) August Grosser Preis vom Nürburgring •) Obersalzbergrennen') Rundrennen Hof Rundrennen um dos Bayerkreuz in Leverkusen (Kl.) S epte m b e r Hamburger Stadtparkrennen Rennen auf dem Grenzlandring Solitude-Rennen Stuttgart gültig für die Strassenmeisterschoft; 1 göma für die