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E_1949_Zeitung_Nr.011

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8 AUTOMOBIL REVUE

8 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH. 16. MÄRZ loio _ Vr. 1 1 MämäSUä^SSdSSäSiä&SiS NSf »HD SERVICE IN DER SCHWEIZ Aarau Aarwangen Aiaje Altdörf Avenches Appenzell Balsthd Basel Bauma Bern Bex Biel Brittnau Brugg Bulle Burgdorf La Chaux-de-Fonds Chätel-St-Denis Chur Cossonay Couvef Crans Cully DOdingen Ebnat-Kappel Echallens Erlen Flums Fontainemelon Freiburg •Gelfingen Genf Glarus Gossau Horw Huttwil Interlaken E. Rebmann, Buchser-Suhrerstrasse A; Isch Ziegler & Dutoit Imholz J. & Co. L Divorne, Garage du Cigögnie-r ANeff W. Kreuchi-Weber C. Schlotterbeck AG., Viaduktstrasse 40 E. Kessler E. Lindt, Garage Elite, Murtenstrasse 17 P. Crosset, Garage des Alpes P. Lehmann, Seeland-Garage, Aarbergstrasse 68 H. Vonaesch W. Schmid, Aarauerstrasse 72 Garage Moderne S. A. W. Fankhauser, Centrol-Garage Grand Garage des Montagnes S.A., rue Leopold-Robert 107 R. Maillard, Garage Touring H. Bavier, Sägenstrasse 49 J. Schmutz, Grand-Rue H. Kopp M. Crot, Grand Garage de Crems H. Estermann, Garage Central E. Zbinden E Hartmann, Central-Garage V. Pittet,. route de Lausanne H. Kradolfer H.Joly W. Cbristinat Piller & Fils, rue de Locarno 14 J. Leisibach A. Citroen S. A., rue Barton 3 Garage des Delices, rue de Lyon 43 Goroge Golaz, route Suisse - Bellevue Garage Perrot-Duval & Cie, rue Gourgas 11: Garage Reymond & Cie, rue du Simplem 13 •» Prodotliet & Tschudin, Garage du Rond-Point, rue des Soorces 5 : K. Enz, Bahnhof platz E, Klaus, Hauptstrasse F. Hürzeler Graedel & Cie, Central-Garage Garage Interlaken S. A., Jungfraustrasse 80 Lausanne Le Locle Locarno Lucens Lugano Luzern Lyss Martigny Monthey Morges Neuenburg Nyon Ölten Payerne Pruntrut Pully Roggwil Romanshorn Romont Ror schock Sargans Schaff ha usea Schwyz Siders Sitten Silvaplana Solothurn Sursee St. Gallen Thun VaHorbe Vevey WÜ Willisou Winterthur Wohlen Yverdon Zürich Berger & Fils, avenue d'Echailens 17-21 H. Saas, rue du Progres 15 LBiffoni,Via della Posta E. Savoye, de Lorenzi, via Sorengo 15 A. Roelli, Baselsrrasse 76 Fischer & Willimann, Hauptstrasse 307 Garage Balma G. GutHard, Garage Moderne L. Favez, Garage Central Garage Apollo et de l'Evole, faubourg du Lac 19 L Steckler, route de St-Cergue P. Schenkel, rue de Rive L PelHer, Baselstrasse 77-79 W. Leuztriaer, Garage de l'Aviation R. von Dach, Garage St-Germain R. Lecoultre, Garage d. Chombloodes, ov. du General Guison 2 O. Althaus P. Ultie4, route de Geneve H. Müller, Garage Schmiedsfube F. Stulz H. Staerkle, Sonnenhof-Garage, St. Galters+rasse 18 D.Jdy F. Hübscher, Rheingarage, Mühlenstrasse P. Durrer, Herrengasse A. Zwissig, Garage des Alpes A.Gschwend, Garage Moderne E Denoth Werkhof-Garage S.A. LMuHer H. Lutz, Ruhberg-Garage A. Schmid, Ratztor-Garage A. Wenger, Kyburgstrasse Garage Moderne S. A., rue Poste 41 Garage St-Christophe S.A., ovenue Plan 61 P. Wofgenslnger, unt. Bahnhofstrasse 11 RÖtl! & Albisser A.Bosshard, Meilistrass« 1 P. Wyder, Bärenplatz A. Bonard, rue de la Plaine Auto-Kaiser S.A., Baarerstrasse 50 CSchlotterbeck S.A., Kanzleistrasse 118 S.A. POUR LA VENTE EN SUISSE DES AUTOMOBILES ANDRE CITROEN, GENEVE, 3, RUE BARTON

Nr. 11 —II. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 16. März 1949 Neuigkeiten am Salon Erster Überbliek über die interessantesten Objekte — Sechs «Primeurs» — Sieben neue Marken in Genf — 25 für die Schweiz neue Modelle GUTER GESCHMACK Die vereinfachte und breite Front des neuen Chevrolet. In den letzten Wochen wurde wohl viel tausendmal die Frage gestellt, was es am Salon Neues gäbe. Jetzt ist der Augenblick gekommen, den Schleier von den Geheimnissen zu lüften. Es lohnt sich, darunter zu sehen! Genf als Salon der « Debüts» Vor dem Krieg war der Genfer Salon nichts anderes als eine Wiederholung der übrigen, meist .nationalen Autoschauen, der als einziges typisches Merkmal den Charakter einer ausgeprägten Internationalität besass. Ohne dass dieses Element dies Jahr preisgegeben worden wäre, kommt dazu ein neuer Umh stand: In Genf zeigen nicht weniger als sechs Marken ihre neuesten Modelle zum ersten Male. Die neuen Produkte eines der « Drei Gros- EVOLUTION Der Sechszylinder Wolseley mit traditionellem Gesicht, aber sonst van vorn bis hinten neu konstruiert. STICHWORT PONTON Der neue Singer SM 1500 mit obenliegender Nockenwelle und vorderer Einzelradaufhängung. KLASSE Daimler-2Vj-Liter-Sporls-Special, ein echter englischer Qualitätswagen. PIONIER Studebakers bald drei Jahre alte, aber immer noch führende Form. Hier der Commander als Grossfenster-Coupe. sen» aus der USA, nämlich die Marken Chrysler Plymouth, Dodge und De Soto sind an anderer Stelle ausführlicher behandelt. Sie werden zweifellos einen der Hauptanziehungspunkte des Salons darstellen. Eine völlige Ueberraschüng ist auch der kleine Fiat 500-Cin neuer Formgebung und einigen technischen Verbesserungen, mit der dieser ausserordentlich bewährte, noch heute moderne Kleinwagen den letzten Anforderungen an das Aeussere entspricht. Als erster deutscher Nachkriegswagen kommt der Borgward « Hansa 1500 » nach Genf, ein modern karossierter Anderthalbliterwagen. Schliesslich erwartet man, wenn nicht zu Beginn, so doch im Lauf des Salons das Fahrgestell des neuen T a 1 b o t Lago-Baby, eines Vierzylinderwagens mit 2,8-Litermotor und zwei Nockenwellen, der ein neues Element in die Kategorie der sportlichen Tourenwagen mittlerer Grosse bringt. Neue Marken in Genf Eine ganze Anzahl von Produkten vor allem « sportlicher Firmen», die bisher in Genf nicht von der Partie waren, haben dazu beigetragen, dass die stattliche Zahl von 74 verschiedenen Marken vertreten ist. In dieser Klasse finden wir einmal das Zwillingspaar Aston Martin und Lagonda, Fahrzeuge der typischen englischen Firmen mit kleiner Produktionsziffer, aber hohem technischem Aufwand, dann den italienischen Ferrari, einer der heute seltenen Vertreter wirklicher Vollblutfahrzeuge mit ausgesprochen sportlichem Einschlag, und als amerikanischer Kleinwagen den Crosley, dem man für das Ausland den Namen Crosmobile gegeben hat. Schon letztes Jahr erwartet man den V W, den deutschen ,Vqlkswagenj der in der Zwischenzeit in grosser Zahl importiert worden und in Genf zu sehen ist. Leider scheint die Zeit für die Bereitstellung des kürzlich in der « A. R. » erwähnten Original- Cabriolets zu knapp gewesen zu sein, so dass es, entgegen anfänglichen Erwartungen, anscheinend nicht an den Salon kommt. Dagegen wird sein österreichischer naher Verwandter, der Porsche-Sportwagen, nicht nur als Coupe, sondern auch als Schweizer Cabriolet vorhanden sein. Bedauerlicherweise fehlt der Nardi-Danese, der nicht mehr innerhalb nützlicher Frist über die Grenze gebracht werden konnte; den Anhängern der Fünfhünderter-Rennwagenklasse geht damit ein leckerer Bissen verloren. Der englische A. C. schliesslich, ein sportlicher Zweiliter, feiert sein Erscheinen in Genf mit einer neuen Cabriolet-Karosserie. Erstmals in der Schweiz Eine grosse Anzahl von Marken zeigt Modelle und Karosserietypen, die man bisher in der Schweiz noch nicht gesehen hat, wenn der eine oder andere Wagen auch in der € A. R. » schon erwähnt worden ist. In alphabetischer Reihenfolge seien die folgenden Marken erwähnt, wobei uns möglicherweise der eine oder andere entgangen ist. Bei A11 a r d , dem englischen sportlichen Fahrzeug mit Fordmotor und -Übertragung, wird eine neue, viersitzige Limousine ausgestellt. Armstrong-Siddeley hat den nunmehr mit einem auf 2,3 Liter Hubraum vergrösserten Motor ausgerüsteten Typ von kleinen Karosseriemodifikationen profitieren lassen. Bei Austin werden wir zum ersten Male den sportlichen A-90 als, in der Form eigenwilliges, Cabriolet kennenlernen. Bristol zeigt den Zweiliter mit neuen Karosserien, die die englische Lizenzversion von bekannten Superleggera-Aufbauten der Mailänder Firma Touring darstellen und ein bestechendes Aeusseres sowie guten Detailfinish zeigen. Bei dem neuen Buick notieren wir vor allem den vollautomatischen Dynaflow-Drehmomentwandler, der in einer der nächsten Nummern ausführlich behandelt wird, Cadillac zeigt dieses Jahr den grösseren der beiden Kettering-Motoren, die ebenfalls an anderer Stelle näher beschrieben werden (unter den Amerikanern zeigt General Motors die meisten technischen Neuheiten von Belang). Der italienische C.E.M. S. A. - C a p r o n i kommt neu mit etwas vergrössertem Motor und verkleinerter Lieferfrist, veränderter Karosserie aber nach wie vor technisch hoch interessanter Konstruktion. Viele Detailverbesserungen und eine neue Karosserielinie zeichnen Amerikas populärsten Wagen, den Chevrolet, aus, der in seiner diesjährigen Form äusserlich sehr gewonnen hat. Emile C1 a v e a u, der bedeutende Pionier, kann dieses Jahr den fertiggestellten Frontantriebler « Descartes » zeigen, den man gerne durch eine Grossfirma fabriziert sehen würde. Beim englischen Daimler finden wir den 2,5-Liter in Sonderausführung und sportlicherem Motor mit einem Cabriolet der höchsten Qualität, während bei Humber neben dem Super Snipe der geräumige neue Hawk zu beachten ist. Technisch und äusserlich neu sind die Jaguar- Modelle, die heute wohl die ausgewogenste Form der orthodoxen Karosseriegestaltung zeigen, die manSich denken kann. Vom Sportwagen der gleichen Marke, einem wirklichen Schlager, später mehr. Sportlich ist auch der neue offene Viersitzer auf dem MG-1%-Liter. Den andern Kettering-Motor von General Motors finden wir im Oldsmobile «98», der heute in den Vordergrund der Aufmerksamkeit gerückt ist. Der O p e 1 C a p t a i n ist ein alter Bekannter, den man seit 10 Jahren in Genf nicht mehr gesehen hat und der nunmehr wieder gebaut wird. Bei P o n t i a c wird man die neue GM-Linie beachten, während auf dem R i 1 e y - Stand das Fabrikcabriolet eine Schweizer Novität darstellt. Erwähnen wir noch den Rovin mit der kleinsten Ponton-Karosserie der Welt, den neuen Singe r-SM-1500-Anderthalbliter, den Sechszylinder-J eep-Station-Wag o n, um mit den beiden luxuriösen neuen Wolseley- Modellen 4-50 und 6-80, den leistungsfähigen, schnellen und reich ausgerüsteten Nuffield-Limousinen, diese Uebersicht abzuschliessen. Noch ist eine Anzahl von neuen Modellen zu erwähnen, die letztes Jahr nicht am Salon waren, die aber bereits in einer mehr oder weniger grossen Zahl auf unseren Strassen zu sehen sind. Da aber nicht alle Besucher die Gelegenheit hatten, ihnen zu begegnen, wollen wir sie kurz rekapitulieren. Einmal gehört hierher die gesamte Modellreihe der Ford Motor Company, nämlich die Ford, Merc u r y und Lincoln, unseren Lesern ja bereits im Detail bekannt. Ebenfalls wurden an dieser Stelle die Modelle 1949 von Kaiser AMERIKANISCHER STIL Chromornamente, stilisiertes Markensignet und massive, um die Vorderkotflügel gebogene Stoßstangen am Studebaker- Cömmander. und Frazer berücksichtigt. Von den englischen Modellen dieses Jahres sieht man ebenfalls schon die neuen Hillman, Morris und Vauxhall, alle drei typische Vertreter der englischen Nachkriegskonstruktion. Als höchst erfreuliche Note sparen wir uns für den Schluss dieses Rundblickes den Peugeot 203 auf, der das Prädikat « langerwartet » wirklich verdient, und den viele am Salon zum ersten Male sehen werden. Besonders reichhaltig wird dieses Jahr die Schau der Spezialkarosserien sein, bei der neben der schweizerischen auch die italienische Industrie in hohem Masse vertreten sein wird. Darf man erwarten, dass die europäische « Haute Couture » des Automobils seit den letzten nationalen Salons in Italien, Frankreich und England Neuschöpfungen fertiggestellt hat? Auf alle Fälle wird man auf den Ständen der schweizerischen Karossiers einige gelungene neue Aufbauten finden, die diesem Zweig unserer Motorfahrzeugindustrie alle Ehre machen. NEUER WEIN IN NEUEM SCHLAUCH Der Cemsa Capro F-ll in veränderter Karosserie. Europäischste Chassiskonzeption, aber amerikanische Form. ENGLISCHES CONVERTIBLE Der Zweiliter AC mit der in Genf erstmals ausgestellte* Cabriolet-Karosserie. SAFETY FAST — PLUS KOMFORT Der viersitzige offene Tourenwagen auf dem MG-l'/i-Liter, ebenfalls neu für die Schweiz, DER € HXUPTLING » Pontiac Chieftain mit origineller Form von der Hintertüre md Fenster als Town Sedan. die neue Form von Front, Kotflügel und Stoßstange. Die Gardiniera-Belvedere mit 4 Sitzen, Faltdach und Station-Wagon-Seitenwanden in ihrer schmucken neuen Form. %Dar neue Fiat 500C als Coupe mrt Faltdach. Deutlich zu sehen UEBERRASCHÜNG: DER NEUE FIAT 500 C lieh. Das Heck ist nunmehr stärker gerundet und enthalt einen mit Spannungsregutierung, Heizung und Defroster als Standardausführung.