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E_1949_Zeitung_Nr.014

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14 AUTOMOBIL REVUE

14 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 23. MÄRZ 1949 - Nr. 14 zwangsläufig geführten Aufhangepunkten der Feder. » Greift eine Seitenkraft, z. B. die Zentrifugalkraft Z am Schwerpunkt an, so bildet sie zusam- "men mit dem Hebelarm r nur ein kleines, den Wagenkasten neigendes Moment, ein Moment, das um so kleiner ist, je höher die Angriffspunkte der Feder liegen, das null wird, wenn sie gleich hoch sind wie der Schwerpunkt, ja negativ wird, wenn die Aufhängepunkte über dem Schwerpunkt angebracht sind (Schwebeachse). ' Nun hat die für Leiträder allein in Frage kommende Einzelradaufhängung durch Gleitführungen oder Gelenk-Parallelogramme die Eigentümlichkeit, dass der Radius r, an dem die Zentrifugalkraft wirksam wird, verhältnismässig gross ist. Um zu verstehen, warum, betrachte man, in welcher Richtung der Berührungspunkt des Pneus mit der Fahrbahn sich bewegt, wenn das Rad ein Hindernis überfährt oder in ein Loch fällt. Auf einer Senkrechten zu dieser Richtung muss sich der gedachte Mittelpunkt jener Bewegung befinden, das « Momentanzentrum », wie es in der Kinematik, der Bewegungslehre, heisst. In dem durch Abb. 9 skizzierten Beispiel befindet sich das Momentanzentrum m sogar unterhalb der Fahrbahn als Schnittpunkt der beiden Bewegungsradien a' und a" der Bewegung der Berührungspunkte N' und N". Im Gegensatz hierzu liegt das Momentanzentrum m bei Pendelachsen, die seitlich von der •Wagensymmetrieebene angelenkt sind (Abb. 10), wobei die Berührungspunkte N' und N" eine kreisförmig schwingende Bewegung ausführen, sogar über der Achse. Die Grosse des den Wagenkasten neigenden Momentes: Kraft (Z) mal Hebelarm (—r) ist auch hier negativ wie bei einer starren Schwebeachse. Somit kann man durch zweckentsprechende Ergänzung der vorderen Radparallelführungsaufhängung durch eine Achsanordnung mit Aufrichtkraft hinten eine Kompensation erzielen. Voraussetzung dazu, dass der Rahmen genügend dehstarr ist, um die gegeneinander wirkenden Momente, von Vorder- und Hinterachse stammend, aufzunehmen, ohne allzusehr nachzugeben. Man, kombiniert heute meist Leitradparallelführung, mit starrer Hinterachse oder Leitradparallelführung mit Pendelachse. Der nächste Schritt führt zur Anwendung von « Stabilisatoren ». Hierbei handelt es sich um Einrichtungen, welche die Härte jener Wagenfeder steigern, die das in der Kurve äussere Rad abstützt, während gleichzeitig die Stützkraft der innenliegenden Feder vermindert wird. In Abb. 11 ruht der Wagenkasten auf den beiden Druckfedern F' und F'\ Parallel zur Tragachse ist am Wagenkörper oder" Rahmen eine Welle W; gelagert, die an ihren Enden die Hebel X und Y trägt. Diese stehen durch die Druckfedern G' und G" mit der Achse in Verbindung. Sobald der Wagenkasten sich gegenüber der Abb. l Kortonrolle, di« der Stossfuge t entlang geleimt ist. Pi bis Pi sind verschieden«, angreifende Kräfte, die die Rolle auf Torsion beanspruchen. Abb. 2. Gleiche Kartonrolle mit aufgeschnittener Stossfuge, die sich unter der Wirkung der gleichen Kräfte verdreht. Abb. 5. Rahmen der alten Bauart ohne Kreuzverstrebung. Fest verbundenes Motorgehäuse als Verstrebung verwendet. Abb. 9. Wirkung der gleichen Kräfte bei Einzelradfeaerung mit Momentanzeiltrum unter der Fahrbahn. . - Hohes Achse seitlich neigt, treten die Sich sonst gsAz neutral verhaltenden Federn Gi Und G/in keit und wir^n der a NeigWngsten,d?nz,.eä Was hief'arii Beispiel einer starreh schematisch gezeigt ist, wird sinngemäss auch Abb. 3. Unstarrer Rahmenteil aus drei offenen U-Trögern. Abb. 4. Gleicher Rahmenteil, durch Querrohr verstärkt. Abb. o. Rahmen mit elastischer Motoraufhängung und Kreuztraverje. :....; Abb,7. Längjrrjiltelrohr und Querträ« ger, eine drehsteife Bauart. -Abb.. 8. Wrtung der Aufrkht- und Rüclutftfikrcft bei Querfeder . >nd Siärrachse. Abb. 0. Mom Pendlelachseri. ntanzentrum bei Abb. 11. Stabilisator in Form zusätzlicher Federn G' und G". Diese Bauweise entspricht grundsätzlich auch dem bekannten Torsionsstabilisator. ran Radeinzelaufhängungen angewendet, wobei die «unabhängige» Radaufhängung zum Teil ^•w,jedereingeschränkt erscheint^ indem sie sich ""•tiüi noch" auf diö Radführung.^nicht aber auch auf die Abfederung bezieht. Das Gesetz von € Stirb und Werde » hat auch Geltung für ein scheinbar so abstraktes Gebiet wie das des Automobil-Fahrgestellbaues. Anschauungen, die gestern noch als endgültig angesehen wurden, bröckeln heute schon ab und sind Im Begriffe, ganz neuen Platz zu machen. Die Entwicklung ist wieder im Fluss, genau so, wie es 1930 der Fall war, als die Schwingachse ihren Siegeszug begann. Es ist vielleicht sogar gestattet, zu sagen, dass die allerneuesten. zunächst tastenden Schritte zur Schaffung des praktisch vollständig stossfrei fahrenden Wagens eine noch grössere konstruktive Revolution und Evolution des Kraftfahrzeugbaues einleiten könnten als seinerzeit die Schwingachse, deren Anwendung als ganz unabhängige Radeinzelabfederung 1949 ihren Abstieg begonnen hat < Kondensator > Schlaft« der Stfandbesprechungen ans Nr. 13 NUTZFAHRZEUGE DE SOTO Diese, vom Personenwagenbau her bekannte Firma gehört dem Chrysler-Konzern an und produziert in ihrer Lastwagenabteilung die gleichen Fahrzeugtypen wie die Schwestertirmen Fargo und Dodge. Am Salon ist die Marke durch einen, von der Firma Carrosseriewerke Aarburg erstellten Car-Alpin vertreten, der mit einem 20-PS-Benzinmotor ausgerüstet ist Ferner werden ein Dreiseitenkipper auf einem 3,5-Tonnen- Chassis und ein leichteres Modell, das als normaler Brückenwagen karossiert ist, ausgestellt Die grösseren Modelle sind mit doppelter Hinterachsuntersetzung versehen. ANHANGER RUBI Dieses von der Firma Gebrüder Rubi AG. in Thun hergestellte Fahrzeug ist eine Neuerscheinung am Salon, und die schweizerische Nützfahrzeugindustrie wird durch dieses Modell um eine neue Marke bereichert. Der Konstruktion liegt die Idee zugrunde, ein Mehrzweckfahrzeug zu schaffen, das bei einer Nutzlast von 2 Tonnen die Vorteile des Kastenwagens und des Brückenwagens vereinigt und zudem auch für Viehtransport verwendet werden kann. Das Fahrzeug besitzt ein kompaktes Vörderradantriebsagregat und Fröntlenkung wodurch der übrige Teil des Chassis zum Anbau eines sehr tiefliegenden Ladebehälters mit hinterer Türe und hohen Seitenwänden frei geworden ist Die Seitenwände können nach der Mitte zugeklappt werden, wodurch ein zweistöckiger Nutzraum, unten als Kasten und oben als normale Ladebrücke geschaffen wird. Die Fahrzeuge werden mit Benzin- oder Dieselmotoren versehen, besitzen unabhängig gefederte Vorderräder und ein geräuscharmes Vierradgetriebe. ein g. A konstatiert man: Verkauf Servlc« AMRtSWIl BASEL BERN BIH. E. Wagner, Zenträlgarage Agenca Americain« Automobiles S.A. Garage Schneller & de. AG. Garage Probst, Prelestr. 7 CHUR St. GALLEN SITTEN ZQRICH L. Dosen, Grand Garage E. Wagnsr, Ztntroigarago Felix Gogliardi, Garage du Rhön« AG, Vertretung, Agence Americgine GENERAL MOTORS SU/SSE SA. BIENNE AADORF AARAU AlTSTATTEN BUCHS St. 6, FlAWIL LIESTAL Eugen Ruckstuhl, Autogarage Fritz Glaui & Cov A. Eggenscnwiler Autogarags Alfr. Sulser, Garage Union Wolter Oettli, Zentralgarage Blank AG. IUZERN PQRRENTRUY SQLQTHURIM VADUZ Auto-Koch GmbH. Perist & Petignot Garage d«l E, Kupferschmid & O. Müllar Garage We'ssensteln . ? Erwin Ospelt, Schlossgarago n..x^ BUICK, 618uper, 8edan, 4 Türen, Fr 18,500.- Cabriolet Modell 56 C Super, Mehrpreis für Dynaflow Fr. 21,900.- Fr. 1,100.- + Wust

Nf. 14 - MITTWOCH, 23. MÄRZ 1949 AUTOMOBIL REVUE 15 WIBZ Diese Firma hat sich, dank ihrer Pionierarbeit auf dem Gebiete des Kipperbaues einen internationalen Namen gemacht. Am Salon wird ein mit hydraulischem Dreiseitenkipper versehener Berna-Lastwagen gezeigt, dessen Brücke aus Anticorodal hergestellt ist, wodurch wesentliche Gewichtseinsparungen, die der Nutzlast zugute kommen erzielt wurden. Die Firma befasst sich auch mit dem Bau von Ein- und Zweiachs- Aflhängern, die ebenfalls als hydraulische Kipper ausgeführt werden und, sofern keine hydraulische Motorpumpe am Zugfahrzeug vorhanden igt, mit einer Handpumpe betätigt werden können. — Ein weiteres Spezialgebiet, das von dieser Firma gepflegt wird, ist die Konstruktion von Anhängerkupplungen, die mit einer Auffangvorrichtung versehen sind und durch mehrfache Sicherungseinrichtungen gekennzeichnet sind. VERSCHIEDENES BELL Ein sehr fortschrittliches Gerät mit vielen Anwendungsgebieten stellt der motorisierte Schubkarren der Bell Aircraft Corporation dar, welcher von der Firma Unitra S. A. am Salon vertreten wird. Das Dreiradfahrzeug wird von einem luftgekühlten 3-PS-Motor angetrieben, wiegt ca. 190 kg und wird an zwei Handgriffen geführt. Der Behälter kann nach vorne gekippt werden. Das Fahrzeug besitzt eine Bergsteigfähigkeit von 20% und ist sehr wendig. An Stelle des Behälters lässt sich auch eine niedrige Plattform montieren. CLARK Die von der Firma Unitra S. A. vertretenen " Clark Stapelfahrzeuge gehören zu den Pionierkonstruktionen auf diesem Gebiet. Zufolge ihrer rationellen. Arbeitsweise erobern sich diese Hilfsgeräte immer noch neue Anwendungsgebiete. Die ausgestellten Modelle sind für Hublasten von 500 bis 3000 kg gebaut und werden mit Benzin- oder Elektromotoren geliefert An einem in 5 Meter Höhe gehobenen Personenwagen wird die Leistungsfähigkeit sehr eindrücklich demonstriert, und es scheint nicht ausgeschlossen, dass dieses Gerät auch im Garagegewerbe ein neues Verwendungsgebiet erhält. Die Fahrzeuge sind, bei sehr einfacher Bedienung äusserst wendig und betriebssicher. HERCULES Die Hercules-Motoren entstammen einer der grössten, im Motorenbau spezialisierten amerikanischen Firma. Ihre Dieselmotoren werden in den USA serienmässig von den Lastwagenfabriken, insbesondere von Ford und Chevrolet, eingebaut, da auch bedeutende Marken durch Eigenkonstruktionen die grosse Erfahrung dieser Spezialfirma nicht mehr aufholen können. In der Schweiz sind die Hercules-Motoren in umgebauten Benzinlastwagen altern und neuern Datums sehr verbreitet. Die Mehrkosten lassen sich bei ausreichender Kilometerleistung durch die Treibstoffersparnis rasch amortisieren. Alle Hercules- Mptoren arbeiten nach dem Vorkammerverfahren, mit relativ geringen Einspritzdrücken, aber mit Drehzahlen von 2600 bis 380 T/min. Das unter den Nutzfahrzeugen am meisten verbreitete Modell entspricht dem Typ DOOD, einem Vierzylinder mit 21,36 Steuer-PS, der bei einem Zylinderinhalt von 4,19 Liter 79 Brems-PS leistet und 340 kg wiegt An verschiedenen Schnittmodellen kann die Ausbildung des Zylinderkopfes mit der Vorkammer, der Schmierölkreislauf und die Arbeitsweise der Treibstoffregulierung studiert werden. Eine besondere Ausrührungsart stellt der DWXLDF-Sechszylinder mit liegendem Block dar, der wegen seiner geringen Bauhöhe als Unterflurmotor in Autobussen verwendet wird und bei einem Zylinderinhatt von 6,98 Liter 135 PS leistet OERLIKON-VTLLINGER Die von der Werkzeugmaschinenfabrik Oerukon Bührle & Co. noch wähend des Krieges entwickelten und nach dem Konstrukteur benannten Einbau-Dieselmotoren werden als 3-, 4- und 6-Zylinder-Modelle gezeigt. Die Motoren arbeiten nach dem Wirbelkammerverfahren und sind gekennzeichnet durch die im Kolben liegende patentierte Wirbelkammer und die seitliche Anordnung der Einspritzdüse. Diese Anordnung ergibt eine gute Brennstoffausnützung, erfordert nur niedrige Einspritzdrücke und gewährleistet eine weiche und rauchfreie Arbeitsweise bei günstigem Verlauf der Drehmomentkurve über den ganzen Drehzahlbereich von 1200 bis 2150 T/min. Die Leistungsausbeute dieser sehr schön und gut zugänglich konstruierten Motoren konnte, bei gleichbleibendem Zylinderinhalt zusehends gesteigert werden, sie beträgt jetzt beim 2,13-Uter-Dreizylinder 30, beim 2,84-Liter-Vierzylinder 40 und beim 4,26-Liter-Sechszylinder etwas über 60 PS. Man spürt, dass man heute wieder leichter reisen kann als noch vor 12 Monaten. An den zahlreichen Manifestationen während des Salons erscheinen heute Vertreter aller möglichen Grosskonzerne und Firmen, leitende Persönlichkeiten aus der Industrie, Ingenieure und Fachleute, die man bisher noch nie in Genf gesehen hat Besonders rührig sind die Organisationen der einzelnen Marken, von denen fast jede ihre Geschäftsfreunde und Untervertreter zusammenruft und mit ihnen einige angenehme Stunden verbringen wilL Beim Rootes-Konzern. An Freitag nachmittag empfing Generalmajor Sir Leslie Williams, der Exportdirektor des englischen Rootes-Konzerns, mit seiner Frau die Vertreter der englischen und der schweizerischen Rund um den Salon OETIKER Die Auspuffmotorbremse — eine fast selbstverständliche Einrichtung bei den in der Schweiz erzeugten Lastwagen — stellt für die Nutzfahrzeuge eine ideale Betriebsbremsvorrichtung dar, die, ohne mechanische Abnutzung arbeitet und eine zügige und sichere Fahrweise erlaubt Die an sich einfache Vorrichtung wirft verschiedene Probleme auf, die von dieser Firma in jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit vorbildlich gelöst wurden. Das System Oetiker besteht aus einem oder zwei Schiebern, welche die Auspuffleitung sukzessive abschliessen und die Kolben des Motors gegen den Staudruck arbeiten lassen, wodurch eine weiche Bremswirkung entsteht Gleichzeitig muss aber dafür Sorge getragen werden, dass die Brennstoffeinspritzung sicher unterbrochen wird. Beim Vergasermotor liegen die Verhältnisse noch komplizierter. Die von Oetiker getroffene Lösung wird an verschiedenen Modellen auch für Personenwagen gezeigt. PAUL WOLF & CO. Von dieser Firma werden zwei interessante Nutzfahrzeuge gezeigt, von denen der « Nipper » eine absolute Neuerscheinung nicht nur am Salon, sondern auch auf dem Gebiete des < Hauszu-Haus »-Transportes darstellt Dieses Fahrzeug, ein Dreiradwagen mit offenem Führerstand und einer Nutzlast von 500 kg, ist speziell auf die Kundenbedienung der Lebensmittelgeschäfte, speziell der Milchhändler, zugeschnitten. Der Wagenkasten enthält nach beiden Seiten ausziehbare Schubladen, und die Bedienung des Fahrzeuges ist denkbar einfach. Der luftgekühlte Einzylinder-Motor von 3,5 PS verleiht dem Fahrzeug die durch Regler begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 16 Std./km. Bemerkenswert ist die Konstruktion des automatisch schaltenden zweistufigen Getriebes und die automatische Bremse, welche beim Verlassen der Plattform den Wagen blockiert. Der aus der Vorkriegszeit unter der Marke « Standard » bekannte Lieferwagen erscheint am Salon in ganz neuer Aufmachung unter der Bezeichnung « Moto Standard» und wird von der Firma Wolf in der Schweiz vertreten. Das Chassis ist als Zentralrohrrahmen ausgebildet und trägt am hintern Ende das Antriebsaggregat, bestehend aus einem luftgekühlten Zweizylinder- Viertaktmotor von 12 PS, einem Dreigang-Getriebe und den schwingenden Halbachsen. Sämtliche Räder sind einzeln abgefedert. Als Brükkenwagen mit geschlossener Führerkabine karossiert, besitzt das Fahrzeug eine Nutzlast von 750 kg. Fachpresse zu einem ungezwungenen Cocktail im Beau-Rivage, wo sich neben alten Freundschaften angenehme neue anknüpfen liessen. Gen. Williams, der während des Krieges Chef des «Ordnance Departments» der englischen Armee war, hat für die Bedürfnisse des schweizerischen Marktes ein besonders offenes Ohr. Cocktail der Daimler Co. In Abwesenheit des m letzter Minute verhinderten Leiters der englischen Daimler Motor Car Co., Sir Bernard Docker, lud deren Exportvertreter, Montague H. Fenn, seine schweizerischen Freunde zu einem kurzen Beisammensein ins Hotel des Bergues, wo man Neues aus der .Tätigkeit dieser alten Firma erfuhr. Auch der Präsident der englischen Automobilindustrie- Nochträgliches zur Schau der amerikanischen Personenwagen Frontansicht des De Soto. Vereinigung SMM & T., Connolly, war anwesend. Standard Motor Car Co. Zu einem gemütlichen Nachtessen waren ebenfalls am Freitag abend die schweizerische und englische Fachpresse sowie Persönlichkeiten aus dem schweizerischen Automobilismus von der englischen Standard Motor Car Co. eingeladen, wo I J. Penriee, der Pressechef des Konzerns, den Leiter der Werke, Sir John Black, vertrat Als schweizerischer Importeur dankte Dir. Haeffner (Zürich) für die Einladung, während freundliche Worte für die in der Schweiz geschätzten Erzeugnisse dieser Gesellschaft fielen. Bankett der General Motors Suisse. Eine der grössten Manifestationen am Salon war wohl das samstägliche Bankett von General Motors Suisse im Hotel des Bergues, das von deren Pressechef, Hans von Wattenwyl, glänzend vorbereitet worden war und an dem über 150 Personen teilnahmen. Paul Buergin, der Generaldirektor der General Motors Suisse in Biel, konnte vor allem die Generaldirektoren Sir Charles Bartlett (Vauxhall) und Z d u n e k (Opel) sowie den Leiter von General Motors France, Carmel, zwei der ältesten Geschäftsfreunde von GM, Ludovic d'Arcis (Genf) und Charles Ramuz (Lausanne) und einen grossen Teil der General-Motors-Händler in der Schweiz und aus den Exportgebieten begrüssen. Nach dem Bankett das in einem höchst automobilistisch und originell dekorierten Saal stattfand, erfreute ein gelungenes Kabarett die Teilnehmer bis gegen Mitternacht * Presseempfang bei Julien In Abwesenheit von M. Julien, der in Frankreich zurückgehalten war, empfing M. Soriabine die Vertreter der Presse, um ihnen in einem Expose die technischen Merkmale dieses Wagens, eines der kleinsten am Salon, darzulegen. An dieser Stelle näher darauf einzutreten, erübrigt sich, zumal sich in der vorliegenden Nummer eine Beschreibung des Wagens findet Pneumatiques et caoutchouc manufacture' KLEBER-COLOMBES ist der i 3f m Unabhängige Vorderrad' Aufhängung Auswechselbare Zylinderbuchsen aus Schleuderguss. Lange Lebensdauer, einwandfreie Kühlung Kein Ausschleifen mehr Hintere Sitz- und Rückenpolster pneumatisch gefedert Torsionsstab-Federung: benötigt keinen Unterhalt Selbsttragende Ganzstahlkarosserie: der beste Schutz vor Uafallfolgen Zahnstangenlenkung; weich und präzis Automatische Nachstellung 1t, rue General Oufour Telephon 4 22 30 Alleinvertretung der B F GOODRICH Co Akron (USA.) GENF ZÜRICH Neumühlequai 34-36 Telephon 28 3737 11 Liger», Fr. 1750- 11 Large, Fr. 9750.- 15-six, Fr. 12900.- + WUST + WUST + WUST S.A. poar la Vente en Soisse des Automobiles ANDRE CITROEN, GENEVE