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E_1949_Zeitung_Nr.016

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10 AUTOMOBIL REVUE

10 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 30. MÄRZ 194« — Tfr. 16 Lagronda. Kine geräumige, vier- bis fünfsitzige Karos- UOd ein nicht allzu leichtes Vollschwingachs- Fahrgestell könnten auf den ersten Anschein für einen 2,5-Liter-Motor im wahren Sinne des Wortes ins Gewicht fallen und einem Wagen, der mit an der Spitze des internationalen Automobilbaues stehen will, einen Teil geiaeg Tesv» peramentes rauben. Bey Kengtrufcteur des Lagonda-Meter», denn um dleien handelt es tieh, schont nun gelnem Erzeugnis aber eine feeseni dere Berte ven Pferdestärken mit auf den Weg gegeben «u haben, denn dai Lagenda-Fabrilicabrieiet, dag wir prüften, iit nieht nur lehr schnell («eMt«ungiweise erreicht ei eehte 148 km/h), iondern begehleunift such ausgezeichnet. Der Haupteharme dieser höehrt individuellen Masehine liegt aber ver allem in ihrem Meter. Sein Drehmoment nimmt, reiner B«uwei§e mit zwei ebenliegenden Neolcenwellen tntipreehend, auch im oberen Drehiahlbereieh feaum ab; der dritte Gang, der über 116 tan/h sul&iit, genügt vom Beschleunigen au» dem Sehrittempa; und trotz dieser erstaunliehen teiitung dreht er weich, ersehütterungifre* und fart feräuiehlos, Der Motor diesea kagonda ist wirklieh beite ingenieurarbeit und verdient volle Anerkennung, Die unorthQÖQxe Bauweise «Jea Fahrgestells spiegelt sich auch in individuellen Fahreigenschaften wieder. An einem englischen Wagen erwartet man ja normalerweise keine hintere Schwingachse; im vorliegenden Fa.ll verdankt man ihr zum Teil die Originalität der Fahrweise. Ihre theoretischen Vorteile, so vor allem die aufreehte Lage der Karosserie, beim schnellen Kurvenfahren trotz des nicht allzu.tiefen Schwerpunktes, findet map bestätigt; ebenso aueh ein erst mit der Zeit spürbares deutliches Vebersteuern sowie anfänglich eine Tendenz au einem eigenen Willen bezüglich der- angezielten Fahrbahn, der man allerdings bald Meister wird- ßas Getriebe, im Prüfungswagen war es eine Konstruktion der David Brown htd. mit drei synchronisierten Gängen, lässt sich leicht und für eine Lenkradschaltung ungewöhnlich sräsis schalten. Der Anaug naeh Haarnadelkurven, be« sondert im «weiten Gang, lösit mit Vergnügen eine rasche r»hrt auf AlBenpä*se.n erwarten. Ein origineller, sorgfältig konstruierter Wagen für wirkliche Liebhaher. Lincoln, Hauptmerkmal des n^Uen Linqoln, nach dem Cogmopoiitan de* aweitgrösste Wagen aus der diesjährigen Modellreihe der Ford Motor Co., ist seine Weichheit. Eine gehörige Kraftreserve erwartet man von einem l5Q-FS-Motor als Selbstverständlichkeit, ebenso durfte man auch angesichts der neuen Kadaufhängung und des tiefen Fahrgestells auf gute Fahreigenschaften hoffen. Alle diese Fagtulate findet man im Lincoln vereint; dazu feemmt, w}e erwähnt, das mühelose, weiche Arbeiten aüer Teile und die sanfte Fahrwejse, die. naeh wie vpr das Reservat des teureren Amerikaners »ind. und bleiben. Angesichts des Leistungsüberschusses wird das Dreiganggetriebe nur ganz ausnahmsweise geschaltet; üblicherweise beschränkt man sich auf den direkten Gang sowie den Sehnellgang, der ja durch blesses Loslassen dei Gaspedals eingeschaltet wird, Zu? Strag§enlago igt niefrt viel m bemerken; im Sereieh. derjenigen Geschwindigkeiten, bei denen dieser nieht für gportliehe Fahrer gebaut« Wagen am meisten benutzt wird (er er- •treekt lieh auf guten geraden Strecken, nebenbei gesagt, deeh bis in die Gegend von 130 km/% und darüber), gleitet er ruhig und ohne allzu itarkei Wiegen über allerlei Arten von StruienoberHäehen, AUÜU energisch genommene Kurven erzeugen eine Neigung des Wagenaufbaueg, die lieh dank der Stabilisatoren in normalen örengen hfilt; ungemein empfiehlt lieh eine gletehmöiiige Fahrweiie, die auf die Gefühle der rückwärtigen Passagiere Rücksicht nimmt, denn der Lineoln iit vor allem als komfortabler Wagen für greift (oder kleine!) Roigen gebaut. Besonders der Raum der Vordersitze igt auiaerordentlich reichlich, die Sieht neeh vom und nach der Seite trotz den von Bussen eher klein dimensioniert erscheinenden Scheiben so, wie ei die neue Riehtung verlangt. Anspringen, Betätigung der Kupplung, Schalten, Bremsen etc. verlangen minimalen Kraftaufwand, so dass diese grosse Maschine selbst von zarter Damenhand ohne weiteres beherrscht werden kann. Mit fünf Umdrehungen von Anschlag m Anschlag ist die Lenkung ebenfalls sehr leichtgängig. CEMSA-CapronL Diesen italienischen Naahkriegswagen, der eine Menge interessanter technischer Details bes,mt, konnten wir am Salon ebenfalls In Form eines Prototyps fahren, der noch nicht in allen Details der endgültigen Form entspricht, die nunmehr in Serie gehen soll. Das Hauptmerkmal des Cemsa ist zweifellos die Kombination von ausserordentlich hoher Fahrsicherheit, reichlichem Innenraum für einen Wagen von weniger als 800 kg Leergewicht sowie guten Fahrleistungen trotz des geringen Hubvolumens von 1,29 Liter, Dass der vor der Vorderachse liegende Boxermotor einem SYontantriebswagen die richtige Gewiehtsverteilung vermittelt, durfte man erwarten; dasa aber die Lenkung trotz ziemlieh direkter Uebersetzung und starker Belastung der Vorderräder angenehm leicht geht und zudem einen sehr guten Einschlag besitzt, war eine Ueberaschung, DleAbstlmmung der Vorder- und Hinterfedern aufeinander ergab die Strasaenlage, wie man sie von einem italienischen Fahrzeug der Familienklasse, aber doch mit etwa« sportlichem Einsehlag, erhoffte. Die Proportionen des Fahrgestells erlauben zudem eine Formgebung, die man bei europäischen Produkten dieser Grpssenordnung bisher nur unter Verzicht auf genügenden innenrau.pi erreichen konnte, Buick 50 mit Dynaflow. Zum Schluss noch ein besonders interessanter Wagen, nämlich der Buick mit Dynaflow, dem ersten serienmässig gebauten ptufenlosen Drehmomentwandler hydraulischer Bauart für Personenwagen, den die «AR > während des Salons ausführlich beschrieben hat. Es sind uns im Verlauf der leteten drei Jahre sehon einige Versuchskonstruktionen ähnlicher Bauart zu Prüfungsfahrten zur Verfügung gestellt worden, aber neben der technischen Reife des Dynaflow und seiner einwandfreien Lösung aller Details, die die Bedienung beeinflussen können, verblasst allep andere. Wer noch eine weitgehendere Vereinfachung des Autofahrens wünscht, bleibt wirklieh besser zu Hause. Motor anlassen, Handbremse lösen, Gas geben, Bremsen, Lenken, dies sind in 999 Fällen von 1Q00 wirklich die einzigen Manipulationen, die man noch auszuüben braucht. Anfänglich unterschätzt man die Beschleunigung, weil ein hydraulisches Getriebe, das in seinem Wandelbereieh keine feste Verbindung zwischen Motor und Hinterräder enthält, naturgemäss etwas « träge • arbeitet; prüft man aber die Beschleunigung mit dem Tapley oder die Geschwindigkeit an der Steigung, so stellt man fest, dass man einer akustischen und optischen Täuschung zum Opfer gefallen Ist und sieh in Wahrheit am Steuer eines sehr raschen Wagens befindet. Wenn man beim Beschleunigen die normale Fahrstufe beibehält (nur für einen besonders rasanten Start oder bei anderen speziellen Bedingungen, wie beispielsweise beim Bergabfahren, wird man auf « Lew • greifen), so hört man den Motor bis in die Gegend von etwa 70 bis 80 km/h etwas schneller drehen, als der tatsächlichen zugehörigen Fahrgeschwindigkeit im • direkten» Gans entsprechen würde; der Dynaflow arbeitet also eis Getriebe. Weiter oben dagegen befindet man sich praktisch im obersten Gang, und der Schlupf in der Kraftübertragung reduziert sich fait auf Null. Am Berg musa man sich erst an das eigenartige Gefühl gewöhnen, dass ein vermehrte! Gasgeben alles ist, was man für den Anstieg vowukehren hat! Besonders beim Manöverieren und Parkieren kommt die Automatik zur Geltung. Das Rückwärtsfahren verliert Jeden Schrecken, und durch Betätigen des Wählhebels zwischen Rückwärts und Vorwärts kann man den Wagen sogar « wiegen • , wie dies routinierte Fahrer beispielsweise beim Festsitzen in einem Graben tun. Es sei beigefügt, dass der neue Buick auch sonst einen sicheren und stabilen Eindruck erweckte; die Federung scheint eher etwas kompakter zu sein als letztes Jahr, und die Lenkung besitzt gute Eigenschaften punkto Rücklauf und Präzision. Rund um den Salon Presseempfang bei Renault Anlässlich des Genfer Automobilsalons lud die schweizerische Renault-Vertretung die Tagesund Fachpresse IU einem Empfang ein, wo Pierre L»f«uche„iix. der Generaldirektor der Regie Nationale Renault in Paris, in einer Ansprache an die schweizerische Presse einige hochintereseanta leiten über den Renault-Kleinwagen und die heutigen Produktionsprobleme streifte. Er unterstrich vor allem, dass der niedrige Verkaufspreis dieses Wagens, heute weitaus der billigste Viersitzer auf dem schweizerischen Markt, nicht etwa dadurch bedingt sei, dass die nationalisierten Renault-Werke ihre Preispolitik ohne Rücksicht auf den Ertrag de» Unternehmens betreiben können, sondern einzig deshalb, well die Konzentration »uf einen einzigen Personenwagtntyp zusammen mit der weitgehenden und teilweise neuartigen Rationalisierung des Fabrikatlonsprozessee sowie der immer starker ansteigenden Produktionsziffern die Selbstkosten Uufend verminderten. So wurden satt dem 1. Januar 1945 bis heute über 4300 neue Werkzeugmaschinen angeschafft, und der Transport der Halbfabrikate innerhalb des Werkes erfolgt durch hängende Fliessbftnder von etwa 10 km Länge. Ein beträchtlicher Teil der neuen Maschinen stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika, während die Renault- Werke selbst einen Teil des Produktionsapparates entwickelten, darunter besonders leistungsfähige Maschinen, die zahlreiche Operationen gleichzeitig ausführen. Die 29 Kombinationsmaschinen leisten die Arbeit von 1B0 normalen Werkzeugmaschinen und reduzieren die Stundenzahl für die Herstellung eines Personenwagens etwa nuf die Hälfte. Zu den technischen Problemen übergehend gab Lefaucheux einen Ueberblick über die Gründe, weshalb Renault für den Kleinwagen die bekannten Lösungen Heckmotor, selbsttragende Karosserie, Dreiganggetriebe, Wasserkühlung und eine viertürige Limousine wählte. (Wir werden auf dies« Betrachtungen noch zurück« kommen. Red,) Nach dem Presseempfang trafen sich bei einem Mittagessen verschiedene Persönlichkeiten des schweizerischen Automobilismus mit Generaldirektor Lefaucheux und einigen seiner engsten Mitarbeiter. Ein Geschäftshaus mit Parkplätzen auf Stockwerken Nach einer Mitteilung der « American Society of Planning Officials » wird im November dieses Jahres mit dem Bau eines grossen Bureauhauses in Washington (D. C.) begonnen, da» ausser dem üblichen Parkplatz auf Strassenniveau auch Parkplätze auf jedem Stockwerk hat, die insgesamt 450 Autos Unterkunftsmöellchkeiten bieten. Für den Transport der Wagen von der Strasse bis zum Stockwerk dient ein eigene! Fahrstuhlsystem. E. B. Ersatzteile und alle Dichtungen ab Jahrgang 1929 Preü Ff. 3.80 In )eeW getan Buchhandlung erhättd» Bim hrrcwtffig* wu) Ucfttwrsßficfflcne Rbe» von Auto, 96 Seiten, m» «bar WO Abbildungen, fjk olle, welch« den Aufbot), dl» Funktion

Nr. 16 - MiTTVocn, 30. MXRZ AUTOMOBIL REVUE 11 ZUBEHÖR AM GENFER SALON (II*) Die Treib- »nd Seiiinleritoff-Firmen haben Ihr» »tände auf er Galerie eingerichtet. Die Treibstoff-Chemie hat heute ein« so weitgehend« wlssenichaltllehe Vertiefung erfahren, daas es für die meisten Sclonbesucher aussichtslos Ist, sich ein Urteil übecVer- und Ntchteile einer bestimmten Oel. oder Benzinsorte an Ort und St«ll« tu bilden, Die iltbewlhrtea Marken beschränken sich daoer auf kurze propacsndlstische Hinwelse und werben durch vertrauenswürdige Beratung um dal Zutrauen der Kundschaft. Wenn man von des Automobilen sagt, die Marktfähigkeit eines Produktes basier« gum greisen Teil auf dem Vertrauen des Kaufe« »um Hersteller and auf dsr Organisation de« Kundendienste«, so trifft dies In überragendem Masse auch bej den handelsüblichen Betrisbstoffen IU. Di« meisten Autofirmen empfehlen In Ihren Gebrauchsanweisungen und Schmierplänen eis bestimmtes Markenßl. wa« aber nicht hellten will, dass auch ein anderes Schmiermittel verwendet werden darf, sofern die Wahl richtig, d. h. unter objektiver fachmännischer Beratung erfolgt. Zu solchen Orientierungen bleut dir Autosalon gute Gelegenheit Am Stande der C a 11 e z O i 1 AG. werden die hauptsächlichsten Produkte in sehr anschaulicher Weise vorgeführt. In verschiedenen Reagenzgläsern werden die verschiedenen Viskositäten des Caltex-Motoröls und an einem Zahnradgetriebe wird die intensive Schmierleistupg des Calte*-Hypoid-Thubail- GetrlebeQl« vorgeführt. Ferner werden die Hauotelgenschaften des Marfak-Chasslsfettes vordemonstriert. . .Die «rosse Importfirma VieadnQIICompiayAQ. >st m der Schwel« die allein koniesilonlerte Gesellschaft gum Vertrieb der Produkt» der Socony-Vacuum Oll Company Inc., -Reifcn, der alte Eigenschaften eines gleitsichern, geräuschlosen Pneus auf sich vereinigt, — In unmittelbarer Nahe dieses Standes sind die aus Latex- Schaumgummi hergestellten Dunlppillo-Produkte tu sehen, die als Sitzpolster in verschiedenen englischen und amerikanischen Serienfahrzeugen verwendet werden. Am Stande von P i r e 11 i wird an einem dekorativen Schema durch entsprechende Markierung gezeigt wie manntefaltig die Produkte dieser Firma von den Automobilkonstrukteuren verwendet werden, sei es als Isolier- nner-Colombes stellt als ausschliesslicher Repräsentant der amerikanischen Goodrlch-Reifenfabrik einige typische Grundmodelle vpn Pneus für Fahrzeuge aller Kategorien und Verwendungszwecke aus. Bei den I n 4 i a • Reifen handelt es sich um Produkte einer seit 1928 In Schottland niedergelassenen Firma. Die Marke ist besonders bekannt durch ihre «Silent »-Reifen, die an den Bentley-Fahrzeucen montiert werden und sich durch ihre Geräuschlosigkeit und ihre sorgfältige Auswuchtung auszeichnen, Die Typenreihe sieht Pneus für alle Verwendungszwecke und Felsenarten vor. Die Vertrlebsgesetlsehaft für dea ia Belgien fabrizierten Eng! eber t-Reifeo zeigt ihr vollständiges Fabrikationsprogramm, An Speiltjlmedefien sei hier auf den Leltwftgenpneu • Ambassador», der besonders für schwere und schnelle Nutz- («hraseug» berechnet Ist, und auf den «Volumax», der, wie der Name andeutet, den Superballonreifen für moderne Personenwagen luzureelinen lat, hingewiesen. Der innere Aufbau dieser Pneus verbürgt besonders gute Bodenhaftunz in Kurven und beim Beschleunigen. Zur Verbesserung der Bodenhaftung auf glatten Strassen sind die Typen nEnzlebert-Tourisme» mit {einen Lamellen versehen. Die Firma Automobilwerke Franz AG. befesat sich a, a, mit dem Verkauf der amerikanischen Seiberling- Reifen. Auf diesem Stand ist ein nagelsicherer Schlauch zu sehen, der Kammern mit flüssigem Gummi enthält, die jeden Durchstich ohne weiteres verschliessen. Dieser Schlauch ist nach dem gleichen Prinzip gebaut wie die. während des Krieges bekannt gewordenen schußsichern Flugzeugtanks. Akkumulatoren-Batterien Die Anforderung an die Automobil-Akkumulatoren-Batterien werden mit der Zunahme der Stromverbraucher in modernen Wagen, die mit vielem eletrischem Zubehör wie Heizung. Radio. Zigarrenanzünder, automatischer Verdeck- und Fensterbetätigung versehen sind, sehr hoch gestellt. Den Konstrukteuren ist die lebenswichtige Funktion dieser Kraftquellen wohl bekannt, und es ist als ein Fortschritt zu registrieren, dass die Batterien au» ihrer versteckten Lage Irgendwo unten im Chassis mehr ins Blickfeld geruckt werden und somit bei der Wagenpflege nicht mehr übersehen werden können. Die Batterien sind immer noch ein schwacher Punkt und alle Fortschritte auf diesem Gebiete sind daher •— auch wenn sie nur Kleinigkeiten betreffen, sehr ernst zu nehmen, Die Schweiz verfügt auf dem Gebiete des Akkamulatorenbaues ober einige namhafte Spezialfirmen, deren mannigfaltige Erzeugnisse auf vier Ständen zu sehen waren. Die Elektrona AG, baut Akkumulatoren für alle Verwendungszwecke auf besondere Bestellung und stellt daneben eine grosse Reine typisierter Autobaterien von 6 und 12 Volt her; Als technisches Merkmal ist hier die ausschliessliche Verwendung von HartgummigehBusen zu erwähnen. Die Firma macht speziell darauf aufmerksam, dass ihre Erzeugnisse reparierbar sind und ein grosses Brsatiteillager zur Verfügung stehe. Sehr reichhaltig Ist die Auswahl an verschiedenen Autobatterien bei der Basler Firma Plus. Am innern Aufbau Ist bemerkenswert, dass die Isolation der einzelnen aktiven Platten durch Glaswolle und federnde Hartgummiplatten gesichert ist. Diese Ausführung gewährleistet eine erhöhte Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen und verhindert zudem die Ansammlung von Anodenschlamm und damit die innere Kurzschlussgefahr. Die Akkumulatorenfgbrik Oerlikon zeigt an den ausgestellten Demonstrationsmodellen einige für Spezialzwecke sehr gründlich studierte Lösungen. Besonders interessant Sind die 24-Volt-Flugzeugbatterien, die in enger Zusammenarbeit mit dieser Industrie erstellt wurden. Für geländegängige Fahrzeuge wie Traktoren,, Motorräder und Spezialfahrzeuge wurden Modelle entwickelt, die auch in sehr starken Schräglagen keine Säure austreten lassen. Ein besonderes Ventil im Verschlusspfropfen sorgt ledoch dafür, dass die beim Laden sich bildenden Gase entweichen können. , Die Firma L e c 1 a n c h e S, A-, Yverdon, baut Motorradbatterien In unzerbrechlichen Glasgehäusen. Ihr Vorteil liegt darin, dass die einzelnen Zellen Jederzeit auf ihren Zustand überprüft werden können. Für den Automobilbetrieb stehen nach wje vor eine grosse Auswahl an *- und 12-Volt-Akkumulatoren normaler Ausführung zur Verfügung. Eine Spezialität stellen die Stshlakkumulatoren dar. Sie sind, dank ihrer sehr robusten Konstruktion der grossen Unempfindlichkit gegen Erschütterungen und Ueberbelastung sehr geeignet als Traktionsbatterien für Elektromobile und Trolleybusse, Als Starterbatterien werden Stahlblockbatterien gewählt, in welchen die erforderliche Anzahl Cadmium-Nickel-Eleraente in einem gemeinsamen, vernickelten Stahlblechkasten eingebaut sind, — Die Ausstellerfirma zeigt auch noch einige Ausfuhrungsarten von Zündkondensatoren deren besondere Vorteile in der sorgfältigen hermetischen Abdichtung und der erschütterungsfreien Befestigung der Kondensator*treifen (legt Blick in neue Wagen TSCHECHISCHE LINIE. Ntua Innangaslalhing für «IM Tetraplan von den Karosseriewerken Sodomka. Das anziehende Armarur»nbr»M d*i Sunbeam M. , Luxuriöse Innenausstattung des Renault 4 CV mit Zubehör I SAPRAK. 68 Neuerungen im BUICK1949 AARAU AMRISWIL BASEL BERN BIEL Den neuen BUICK 1949 sollten Sie unbedingt näher kennen lernen Verkauf Servic« Fritz Glaus & Co., Hohlgau-Garage Central garoge AG. Agence Aitiericaine Automobiles SA., Viaduktstrass* 45 Schneller & Cie. AG., Schworztorstr. 59 (Verkaufsbureau i Effingerstr. 53) Burkholler & Brändli, Garage, Freies*. 7 CHUR IUZERN SION ST. GALLEN ZÜRICH Doseh L., Grand Garage, St. Margremenstrosse Auto-Koch GmbH., Löwenstrasse 18 Gogliardi Felix, Garage du Rhdne Wagner E-, Centnslgarage, Unterer Graben 21 AG, Vertretung Agence Americaine, Dufourstraue 23 Nicht nur in der Süßeren Form ISI der BU1CK 49 radikal neu. Seiner Führerstellung treu, bringt er 68 Detail-Verbesserungen. Details nur, aber jede dieser Kleinigkeiten ist wichtig für die Gesamtsteigerung des Komforts, der Zuverlässigkeit und der Lebensdauer. Wendigere Bauart: Leichteres Lenken auf Bergstrassen, Verbesserung der Straßenlage durch Neuerungen in der Aufhängung. Dazu die bewährten Niederdruckpneus. Motor: Der BUICK-Ffreban-Motor, berühmt durch den einzigartig weichen Gang und die auswechselbaren Pleuellager, hat nun hydraulische Null-Spiel-Ventile. Sie sichern noch leiseren Gang und stets korrekten Sitz. Kein Nachstellen mehr. Karosserie: 23% mehr SichtI Innen tiefer! Mehr FuQraum, leichteres Ein- und Aussteigen. Mehr Bewegungsfreiheit, mehr Komfort, mehr Geplcksrautn... Weitere Detail-Verbesserungen steigern aufs Neue die Widerstandsfähigkeit der Karosserie, die Zuverlässigkeit der elektr. Ausrüstung. 68 Detail-Verbesserungen im Sinne des Leitsatzes: „Sollten je bessere Automobile gebaut werden, dann wird BUICK sie bauen." AADORF Eugen Rockstuhl, Autogarage AlTSTATTEN A. Eggensehwiler, Avtogarage APPENZELl Nsff Albert, Zevghousoarago BUCHS St. G. Alfr, Sulser, Garage) Union FLAWIL Wolter Oettll, Zentralgarage KREUZUNGEN Note Arnold, Löwonaarogo LIESTAL PORRENTRUY SOIOTHURN VADUZ Blank AG. Perlst & Petlgnat. Garage des Ponts E. Kupferschmld & O. Müller Garage Welssensteln Erwin Ospert, Schlossgarage Modell 5t Super, Sedan, 4 TUren Fr/18,400.— • Wust Modell 56 C Super, Cabriolet Fr. 21,900.— + Wust Mehrpreis für Dynaflow Fr. 1106V- GENERAL MOTORS SUISSE SA. BJENNE SEITZ Carrosserien all*r Art Elektro-Fahrzeuge Benzinschläuche von 4-25 mm Lichtweite prompt ab Lager lieferbar Gummihaus Karl Troxlcr, Zürich, Seidengasse 13, Telephon 25 7768